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Historisches auf der Zugspitze

Hi, ich bin sie einmal gefahren, also die Fahrt war schon beeindruckend -- die einzige Bahn mit Talblick - an einer Stelle.
 
Auch wenn der eine oder andere die Bilder bestimmt schon mal gesehen hat, sehr beeindruckende Bilder der (recht gut erhaltenen) DSB Neue Welt findet man auf dieser Seite hier

http://www.funivie.org/pagine/speciali/zugspitze/

unter dem Link "Ulteriore raccolta di foto" (gleich unter dem Video) u.a. in einem ca. 6.8 MB Archiv zugspitze_krisu.rar (kann z.B. mit WinRAR oder 7-zip entpackt werden).

Sehr Sehenswert!
 

Anhänge

  • zugspitze_krisu_teilweise_uebersicht.jpg
    zugspitze_krisu_teilweise_uebersicht.jpg
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teile von der ehem. STütze 1 liegen am Gletscherbahnhof rum. DIe Seilscheibe sowie die Robas gammeln an der Betriebswerkstätte in Grainau rum. Vor einiger Zeit standen im Gletscherbahnhof noch sessel rum...

Ich hab noch irgendwo Bilder. Falls Intresse an rumliegenden Robas besteht.....
 
kann jemand die historischen fotos hier rein stellen? kann die datei nicht öffnen :( hab alles versucht!
 
http://www.sueddeutsche.de/reise/578/412349/text/

Dieser Beitrag ist äußerst bemerkenswert. Die Fahren nicht etwa die Abfahrt auf das Platt, nene, die fahren durch das Loch nach Ehrwald ab, also quasi die Westflanke runter :!: :!: :!:

Die Bahn war schon etwas besonderes. Ich war nicht oft auf der Zugspitze, nur 5-6x zum Skifahren. Beim 2 oder 3 mal (ich war mit einem Skikurs unterwegs, aber nur als Mitläufer eines Einheimischen) war der Lift endlich mal in Betrieb am 11 Uhr. Das war schon was besonderes. Also habe ich mich statt Mittagspause aufgemacht, dort rauf. Das muss so 2001 gewesen sein, noch vor dem Euro. Ich werde nie vergessen wie der Lift angehalten und zurück gefahren wurde weil der Liftboy skeptisch war. Nach 5 minuten "Prädigt" und drohung mit dem damaligen BL der TZB durfte ich rauf. Dort oben zu sein war Atemberaubend. Man konnte die Skiabschnallen und vorsichtig zum Kreuz gehen, oder einfach durch das Loch starren. Hölltal und Reintal wären ein Bild wert gewesen und der rechter Hand konnte man Wetterscharte und weiter unten das Gatterl sehen.
Die Abfahrt: Oben vom Lift ging ein ca 20 Meter lange rZiehweg. Makiert war nicht, man konnte sich einfach seinen Weg suchen. Hab mich mit meinen kurzen Skiern für die Buckel entschieden damals, den Tiefschnee hätte man aber auch fahren können, obwohl es mega, nein... Atomsteil war.
Die Buckelroute war vom Anspruch ungefär so wie die rechte Seite (Talabwärts geschaut) am Birgitzköpfl. Also man musste was in den Waden bzw ne Menge Geduld haben. Hat ca 15 Minuten gedauert bis ich wieder am Sonnalpin war und ich glaube der Skilehrer von damals glaubt mir das bis heute nicht.

Der Grund der Stilllegung war garantiert der, das so gut wie niemand dort gefahren ist. Der Lift ansich hat schon jeden nicht Schwindelfreien Menschen abgeschreckt. Man fährt ja immerhin über das Loch und wenn man dort austeigt kommt man in Stücken etliche 100hm tiefer an ;)
Die Piste konnte man nicht Präparieren, wie auch bei 40° Hangneigung. An dem Tag war ich der erste der dort gefahren ist und wenn nach mir noch 10 verrückte dort rauf sind, war das wahrscheinlich ungewöhnlich viel für einen Tag. Die Piste ist auch nix für Anfänger, die können dann mit dem Hubi abgeholt werden, weil es gibt nur 3 möglichkeiten: Die Iglus an der Buckelpiste, das Todesloch (siehe Bericht) und der Tiefschneehang richtung SL Weisestal. Außerdem war das nix für wiederholungfahrer, weil man 1-3 Liftfahrten im kauf nehmen musste um wieder unten am Lift zu sein.
Nebenbei war das auch noch ein Lift der nie offen war. Entweder es war zu Windig, oder zu Nebelig oder es hatte zuviel bzw zu wenig Schnee oben.

Auf der einen Seite ist es schade, auf der anderen auch nicht, weil mit Fellen ist man flott oben. Um wenn man schon freakig genug ist den Hang fahren zu wollen kann man sich auch die 30min aufstieg geben. Ich denke mal die Bergstation davon steht noch da man dort ähnlich wie bei der ganz alten TZB, nur mit enormen Aufwand abtragen kann. Das müsste alle mit dem Hubi geschehen, wie sollten sonnst die Arbeiter rauf und die Teile nach unten gelangen?

Man kann schon sagen wer dort nie gefahren ist hat aufjedenfall etwas verpasst, was es so in der Form nirgents sonnst gibt/gab/geben wird!

Anderes Thema: Weiß jemand von euch (PHB?) wie hoch genau die alte zwichenstation der TZB war? Also die Im Gamskar. Ich hab nämlich was Leuten gehört das man dort evtl einen Einschlägig bekannten Sessel aufstellen will in Ferne zukunft. Also ein Recycleing alá Petersbodenbahn mit selben Bahntyp vom selben Ursprungsort *umdenheißenBreired* ich kanns mir nur schwer vorstellen, aber wenn dann wars ne mini Sensation ;) Ich weiß nur das die Station unterhalb der WNS-Hütte lag, auf GE ist leider nichts mehr sichtbar :(
 
Jetzt mal ne Frage, hab hier ein Bild, welches ich voriges jahr machte-- von Ehrwald aus -- da erkennt man ein altes Gebäude, sowie ein altes Stützenfundament. Ich selber könnt mich ja in den A...h beissen, daß ich s nie geschafft hab da mal mitzufahrn. Nee, also ich hab da`` Mittelstation ?`` eingezeichnet, es sieht so aus, als wenn da ein Weg runtergeht ( Tunnelweg ? )- am Kar ( wo s Geröll losgeht ) selber siehts aus nach einem Ausgang. War das so ? Und weiter oben steht`` Stütze 5 ?`` -- schaut sehr nach einem Stützenfundament aus.

10naj6b.jpg
 
Das 'Schwalbennest' befand sich auf um die ca. 1957 m. Reste der Fundamente und der der Stützen davor und dahinter sind noch auf GE sichtbar, Sichthöhe 2,50 km, ca. 6 cm links (45 °) unterhalb der Stütze 2 der TZB.

Edit: Genau das was Fabi dort fotografiert hat.
 
danke @ oerx für die fotos. ob je die reste der bergstation der dsb neue welt demontiert werden? manche osteuropäischen skigebiete wären froh um so eine sesselbahn.wenig betriebsstunden, bestimmt geringer kaufpreis, das wäre es ja.
 
klar wäre es das nur der Abtransport überschattet dann die Sahneseiten;-)

@schifreak

Hier ein Bild der Trassenführung vor 1960
Angegeben ist das Herkules Tragseil welches 1941 gegen ein Vollverschlossenes getauscht wurde. Ebenso ist das Hilfseil angegebn. Das Hilfsseil inkl. Seilscheiben in den Stationen wurde bereits 1928 wieder abgetragen, da sich das ganze bei Sturm vertüddelt hat ;-)

 
Jo das ist es. Danke für die Info. In dem Tunnel war eine Stiege, von dort aus kam man in die Skiroute am Gamskar. Jetzt wo ich das sehe bin ich mir sicher das dort niermehr ein Lift hingebaut wird : )
 
Ähm. Bin jetzt etwas verwundert, ich bin ja mit der Regio Card schon öfters die TZB rauf, aber mir wäre noch nie dieser Tunnel zur ehemaligen Abfahrt aufgefallen. Kann das sein, dass man das von der neuen Bahn aus gar nicht sieht?
 
Das ganze wird ja auch sehr gut vom Grat verdeckt. Einzige Möglichkeit könnte ich mir bei der Auffahrt vorstellen, wenn man von unten schaut, dass man da mit guten Augen noch was entdecken kann.
 
Die Fundamente kann man recht gut erkennen erst die Stütze 4 und dann die STütze 5 aus Höhe der Wiener Neustädter Hütte.

An dem "Tunnel" ich bezeichne es mal ordungshalber als überdachte Stiege, gab es damals einen Doppelmayr Aufzug also Fahrstuhl. Wo genau der endete kann ich jedoch nicht sagen. Ich hatte leider nicht das glück diese Bahn noch mit zu erleben.

Was vielleicht auch noch interessant ist, dass an der Zwischenstation jeden Tag zwei Kabinenführer nächtigen mussten.
 
PHB schrieb:
Was vielleicht auch noch interessant ist, dass an der Zwischenstation jeden Tag zwei Kabinenführer nächtigen mussten.
Welchen Grund hatte diese Maßnahme? Durften die Kabinen nicht leer gefahren werden? Die Steuerung erfolgte doch von den Stationen aus.
 
Den genauen Grund kenne ich leider nicht.. da muss ich mal fragen :P

Aber ich erkläre mir das gnaze im Zusammenhang mit dem Gipfelhotel. Sodass wenn in der Frühe die ersten Gäste abreisen wollen, man direkt mit runter kann oder so.

Oder halt dass wirklich jeden Morgen eine komplette Streckenrevision gemacht wurde.

Ich frage die Tage mal nach und berichte...
 
So des Rätsels Lösung ist ganz einfach. Die Seilbahnvorschrift sah vor, dass kein Wagen unbesetzt fahren durfte. Folglich durften zwei Wagenbegleiter an der Gamskarstation und an den Gipfelstationen jeweils einer.
 
Ich war nach einstellung der Bahn einmal in der Mittelstation und einmal unten im Gamskar. Die Stiege war Zugang zur Skiroute. Von dort konnte man durchs Gamskar rnter zur Bergstation vom SL fahren, von dort ging es dann rechts weiter zur TZB Talstation. Die Piste kenne ich nur mit dem Geländewagen. Wird aber ihr Revival erleben mit der Gamsalmbahn. Habe gehört das man von der TZB zur Mittelstation eine Bahn bauen würde. Ob das jetzt stimmt oder eine Bierlaune war kann ich nicht sagen, allerdings wäre das ne schöne Sache, der Wirt von der WNSHütte würde sich im Sommer sicher über sowas freuen, aber ich kanns mir nur schwer vorstellen ;)
 
Im genauen Sinne des Wortes war es ein alter "Stollen" der durch die Grenze verlief , ist ganz interessant man kam ja Praktisch mit der alten Tiroler Zugspitzbahn auf die Kammstation, danach ging es weiter durch einen langen Stollen(Grenzüberschreitung)nach Deutschland mit der Hangbahn danach rüber aufs Platt.

"Neue Welt" war leider auch nur sehr kurz in Betrieb bevor der Stillegung,das witzige ist ja das die Bergstation immer noch steht.
Findet ihr nicht auch das die Station dort oben an der Kuppe irgendwie Unheimlich wirkt, wegen dem schnellen Windzug fegt der Schnee ja nur noch so den Abgrund hinab.
Vorallem kann ich mich noch von Erzählungen erinnern das der Lift irsinnig nah am Abgrund stand.Ich selbst bin den Lift leider nie gefahren. :cry:
 
Gemeint war die STiege in der alten Mittelstation, die ins Gamskar führte. Schau mal eine Seite vor ;)
 
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