Da es leider ein historischer Teil meines Sommerberichtes ist, beschloss ich, die Trassenbegehung vom ehemaligen Reidl3 auch nochmals seperat hier zu posten.
Die Waldschneise marschierte ich komplett hinauf. Habe jetzt einfach den enstprechenden Teil des kompletten Sommerberichtes(mein kompletter Bericht befindet sich
hier), also der die Trassenbegehung vom ehemaligen Reidl3 zeigt, hierher kopiert.
Vorbei an der Talstation vom Reidl4 gingen wir gleich weiter richtung Talstation Hennesteckbahn. Ziemlich genau in Bildmitte waren die Talstationen von Reidl2+3. Jedenfalls gingen sie zwischen der Baumgruppe, die sich ein wenig links über der Bildmitte befindet, und dem Bauernhaus, dessen Dach links oben ins Bild schaut, hinauf. Das sieht man aber auch gut an der im Hintergrund erkennbaren Waldschneise vom Reidl3.
Etwas rechts hinter der Bildmitte sind jedenfalls die Talstationen von Hennesteck- und Söllenreithbahn zu sehen.
In dieser Perspektive müsste ziemlich genau vor mir die Talstation von Reidl3 gewesen sein, die von Reidl2 war folglich gleich rechts daneben. Ich suchte vergeblich nach Überresten der Talstation, doch ich glaube, dass, wenn man von der Mitte des unteren Bildrandes 4 cm nach oben schaut, einen minimalen "Restabdruck" von der Talstation von Reidl3 sehen kann.
Jedenfalls schaut man von hier aus gerade auf die Waldschneise, also kann es sich nur um cm handeln, wo die Talstationen letztendlich genau standen.
Dadurch, dass hier ein Zaun den Weg versperrte und in der Baumgruppe rechts davon ein Bachgraben verlief, gingen wir hinüber zur Söllenreithbahn und marschierten einstweilen neben dieser aufwärts.
Zoom vom Standort des vorigen Bildes zur ehemaligen Reidl3-Wadlschneise. Echt traurig, dass man hier die 0815 Hennesteckbahn aufbaute also den DSL Reidl2+3 auch nur irgendwie anrührte.
Nun waren wir auf der Mittelwiese angelangt. Dabei gleich einmal ein Blick zurück richtung Parkplatz. Etwas links von der Bildfläche sieht man das sch... Förderband am Waldrand! Wenn man auf die unterste erkennbare Stütze der Hennesteckbahn schaut, dann kamen Reidl2+3 etwas rechtds neben dieser herauf und führten dann gmeinsam ziemlich genau in der Mitte der Wiese bis zum Wald, wo der eine aufhörte und der andere dann steil wurde.
Blick nach vorne, links die Hennesteckbahn zu sehen. Jetzt ging es weiter in richtung Waldschneise vom ehemaligen Reidl3. Im Wald war ich zum Glück von jeglichem Hennesteckbahnanblick verschont, daher war das in der Hinsicht auch gemeinsam mit der Trassenbegehung von Reidl5 der schönste Teil der Tour. Andererseits war es für mich noch schlimmer zu wissen, dass links neben diesem Wald eine 0815 Bahn steht und diese der Grund ist, warum ich da im Wald hochgehe und keinen Schlepper mehr vorfinde...
Unmittelbar vor der Waldschneise, wer sieht den Fehler? Die Nische rechts markiert den Standort der Bergstation vom ehemaligen Reidl2. Das Spanngewicht von Reidl2 hat man liegen lassen. Ein derartiges Souvenir für einen leider ersetzten Lift ist nichts alltägliches. Das Spanngewicht sah man übrigens auch schon auf dem Bild, wo ich ganz am Anfang vom Bericht vom Parkplatz aus hier hinüber gezoomt habe.
Man sieht jedoch gut, dass es schon einige Jahre her ist, dass der DSL einer 0815 Bahn Platz machen musste(die zweite 0815 Bahn folgte mit etwas Verspätung), da die Einfahrt der Reidl3-Trasse in den Wald schon einigermaßen zugewachsen ist. Ich weiß noch genau, dass ich bei fast jeder Reidl3-Fahrt der Liftlerin, die im Häuschen links neben der Reidl3-Trasse saß, winkte. Dieses Lifthäuschen war so platziert, dass man einerseits auf den Ausstieg von Reidl2 sah, andererseits auch den Übergang von Reidl3 vom flachen in den steilen Teil gut einsehen konnte.
Aus dieser Perspektive aus gesehen war das zuvor angesprochene Lifthäuschen direkt links neben mir. Nun erkennt man schon, dass es langsam aber sicher steil wurde. Ich fühlte mich wieder wie ein Kind. Ich hoffte zwar immer, dass ich ja ohne Probleme oben ankommen werde, aber letztendlich hat mir auch schon damals jede Fahrt mit Reidl3 Spaß gemacht.
Die rechte Waldnische markiert wieder den Standort der Bergstation von Reidl2. Spätestens jetzt würde man wohl sehr stark vermuten, dass hier einmal ein DSL hinaufführte, wobei eben der rechte kürzer war und in der Waldnische dessen Bergstation stand.
Blick zurück auf den unteren(flachen) Teil der ehemaligen Reidl2+3-Trasse. Ziemlich genau in Bildmitte befanden sich eben unterhalb des kurzen Anstiegs die Talstationen der beiden Schlepplifte. Man kann die Trasse auch so rekonstruieren, indem man von der Mitte des unteren Bildrandes eine gerade Linie zur Bildmitte zieht.
Blick auf den ersten(inzwischen verwachsenen) Teil des Waldabschnittes der Reidl3-Trasse. Der erste Anstieg war der steilste, danach wurde es nur mehr leichter. Aus der Perspektive befand sich direkt rechts neben mir die Bergstation von Reidl2.
Hier das linke...
bzw. das rechte Fundament der ehemaligen Reidl2-Bergstation. War eine Portalbergstation.
Das Spanngewicht von Reidl2 hat man wiegesagt stehen gelassen. Komischerweise ist aber das von Reidl3 weg, obwohl das viel weiter oben gewesen ist. Das verwunderte mich, aber immerhin gab es so zumindest noch ein weiteres Andenken an Reidl2+3.
Zoom zurück von der ehemaligen Reidl2-Bergstation richtung Reidlhütte, die sich fast genau in Bildmitte befindet. Wenn man hier wieder von der Mitte des unteren Bildrandes eine gerade Linie zur Bildmitte zieht, kommt man wieder ziemlich genau auf den Punkt, wo die Talstationen von Reidl2+3 standen.
Nun ging es steil hianuf. Einerseits konnte ich es mir gar nicht mehr vorstellen, dass ich da einmal von einem Bügel hinaufgezogen wurde, aber andererseits kam ich hier ordentlich ins Schwitzen.
Der erste Anstieg war der steilste, der endet ca. in Bildmitte.
Nach kurzem Verschnaufen ging es wieder weiter hinauf. Alle die über jegliche Schlepplifte jammern, sollen einmal die Trassen von so Liften wie Reidl3 zu Fuß hinaufgehen. Wenn man das einmal gemacht hat, wird man spätestens dann begreifen, dass ein Bügel am A... im Grunde auch schon Luxus ist, auch wenn das heute kaum jemand mehr behirnen will.
Blick zurück. Farndschungel etc. waren hier nicht vorhanden.
Wald rechts neben der ehemaligen Reidl3-Trasse. Das letzte Stück vor dem Ausstieg verläuft in reinem Nadelwald, was man auch schon vom Parkplatz aus erkennen kann.
Nach diesem kurzen Seitenblick in den Wald rechts neben der Trasse ging es weiter steil bergauf. Es war echt Luxus, dass man da einmal vom Bügel hinaufgezogen wurde. Aber man musste ja eine Hennesteckbahn aufstellen, da es ja nicht ausreichend komfortabel ist, hier hinaufgezogen zu werden...
Blick zurück. Ich sehe mich wieder als Kind, wie ich da vom Bügel hinaufgezogen wurde. Die Jahrtausendwende hat leider viele tolle Lifte von der Bildfläche verschwinden lassen, so wie auch z.B. Reidl3.
Erneuter(leicht gezoomter) Rückblick. Hier sieht man, dass die Trasse an bestimmten Stellen schon stärker zugewachsen ist.
Fundament gefunden.
Blick nach vorne. Einige umgeknickte bzw. einen gar komplett entwurzelter Baum fand ich auf der ehemaligen Reidl3-Trasse ebenso vor.
Blick zurück. Auch hier sieht man wieder eine Stelle, wo die Trasse schon mehr zugewachsen ist.
Umgeknickte Fichte auf der ehemlaigen Reidl3-Trasse. Inzwischen waren wir schon fast in jenem Bereich angelangt, wo nur mehr Nadelwald ist. Die Liftfahrten durch diesen Teil empfand ich schon im Kindesalter als sehr idyllisch. Neben der Steigung die nächste Besonderheit, die Reidl3 aufzuweisen hatte.
Nach einigen m gab es wieder einen Blick zurück. Das Bild zeigt meiner Meinung nach sehr gut, dass die ehemlaige Reidl3-Trasse als steile Waldgasse bezeichnet werden kann. Auch wenn ich mich genau daran erinnere, konnte ich es nur immer wieder schwer glauben, dass ich hier einmal vom Bügel hinaufgezogen wurde.
Rechts sieht man noch einige Laubbäume, die sich hier noch zwischen die Fichten hineingeschummelt hatten, doch der letzte Teil der Trasse(den ich beim vorigen Bild als idyllisch bezeichnete) war in reinem Fichtenwald(habe jetzt aber nicht jeden Baum kontrolliert, ob er auch wirklich eine Fichte ist

).
Erstes Bild aus dem Rateforum. Oben sieht man schon, wo dann der reine Nadelwald beginnt. Ein paar Laubbäume hat(te) man bis dahin noch zu "überwinden".
Die Trasse kam mir bei der Wanderung jedenfalls länger vor, als ich sie in Erinnerung hatte.
Nadelwaldidylle auf der ehemaligen Reidl3-Trasse. Ich stellte immer wieder fest, dass schon etliche junge Fichten die ehemalige Lifttrasse okkupierten. Zu diesem Zeitpunkt musste ich mir stellenweise schon den Weg durch die jungen Fichten bahnen, die nun noch zahlreicher erschienen, da wir inzwischen im obersten Teil der ehmaligen Lifttrasse angelangt waren, der durch (fast) reinen Fichtenwald verläuft.
Blick zurück. Reidl 3 war schon ein genialer Schlepplift. Das einstige Liftabenteuer in NÖ.
Erneuter Rückblick über einige Jungfichten hinweg. Ziemlich genau in Bildmitte sieht man die Reidlhütte, etwas rechts darüber sieht man das Förderband. In dem Bild kann man den ehemaligen Trassenverlauf von Reidl3 auch wieder gut rekonstruieren, indem man vom unteren Bildrand eine Linie zur Reidlhütte zieht. Reidl2+3 führten wie schon gesagt zwischen dem Bauernhof(der sich im Bild etwas rechts unter der Reidlhütte befindet) und der gegenüberliegenden Baumgruppe geradlining bis zum Waldrand bzw. weiter in den Wald hinauf.
Zweites Bild aus dem Rateforum. Vor mir befand sich zu dem Zeitpunkt der Abschnitt, den ich zuvor schon als idyllisch bezeichnete, als Reidl3 hier noch hinaufführte. Mit (fast) reinem Fichtenwald im obersten Abschnitt von der ehemaligen Reidl3-Trasse habe ich euch also nicht zu viel versprochen.
Rechts vor mir ist wieder etwas Farn zu sehen, doch von einem Farndschungel, so wie wir es an jenem Tag schon am Reidl5 erlebt hatten, ist das Farnvorkommen auf der ehemaligen Reidl3-Trasse weit entfernt.
Blick zurück. Hier lag ein komplett entwurzelter Baum auf der ehemaligen Trasse.
Blick nach vorne. Wir stellten fest, dass direkt vor uns offenbar ein Forstweg die ehemalige Lifttrasse kreuzt. Ich dachte schon, dass auf diesem Weg der Ausstieg war, doch wie wir gleich sehen werden, war das eine falsche Erinnerung.
Nochmals ein Blick zurück auf den reinen Fichtenwaldabschnitt der ehemaligen Redil3-Trasse. Das war einst Schleppliftidylle pur.
Nach einigen m gab es einen erneuten Rückblick. Wie schon gesagt erinnerte ich mich falsch, dass auf dem Forstweg, den man in Bildmitte sehen kann, einst der Ausstieg war. Dieser Forstweg war zur Zeit von Reidl3 noch gar nicht da. Der Weg führt in Bildmitte über eine kurze Linkskurve auf die ehemalige Reidl3-Trasse und verlässt diese dann sofort wieder nach links in richtung Hennesteckgipfel.
In dem Bild sieht man wieder gut, welche "Waldgasse" wir an jenem Tag hinaufmarschiert waren. Ich konnte es wieder einmal nicht glauben, dass ich da einmal vom Bügel hinaufgezogen wurde, auch wenn ich mich daran genau erinnern kann. Deshalb kam mir ja der Weg in Bildmitte auch spätestens zu diesem Zeitpunkt suspekt vor und mir wurde sofort klar, dass da keinesfalls der ehemalige Reidl3-Ausstieg gewesen sein kann, sondern dass zu diesem noch ein paar HM fehlten.
Ein paar m weiter oben querte dann die Forststraße, die vom Hennesteck als Ziehweg herunterführt, die ehemalige Reidl3-Trasse. Damit waren wir nun auch am ehemaligen Liftausstieg angelangt. In Bildmitte seht ihr die Waldnische(direkt oberhalb der Forstraße), in der die Bergstation von Reidl3 stand. Ich glaube mich richtig zu erinnern, dass das Lifthäuschen links in der Waldnische stand, kann das jemand bestätigen/widerlegen?
Jedenfalls erinnerte ich mich sofort wieder daran, als ich hier als Kind immer mit voller Kraft den Bügel von meinem Gesäß wegschob und mich dann freute, dass ich mit Reidl3 wieder eine Liftfahrt mehr absolviert hatte. Mein Vater jammerte damals oft darüber, dass Reidl2+3 häufig stehen blieben. Ich empfand es nie als störend, mich stört die heutige 4SB hingegen um vieles mehr.

Man muss immer den langen Ziehweg fahren um zu der Piste direkt rechts bzw. links vom ehemaligen Reidl3-Ausstieg zu gelangen. Früher warf man nur den Bügel weg und konnte mit dem Schwung der Liftfahrt die wenigen m(die eigentlich gar nicht der Rede wert sind) vom Ausstieg zu Abfahrtsbeginn(sowohl zur linken als auch zur rechten Piste) überwinden. Um heute von der Hennesteckbahn zu einer der ehemlaigen Reidl3-Pisten(heute sind das die mittlere bzw. die rechte der 3 Pisten am Hennesteck - Almliftabfahrt zähle ich hier jetzt nicht dazu, da diese auf der Nordseite vom Hennesteck verläuft) zu gelangen - insbesondere zur rechten, wo man dann bei der Bergstation der Söllenreithbahn wieder auf die flache Mittelwiese zurückkommt - ist eine Fahrt über einen sehr langen Ziehweg erforderlich, was vermutlich nicht gerade vielen gefällt. Wäre Reidl3(und auch Reidl2) noch da, dann hätte man das Problem gelöst. Die Schleppliftverweigerer hätten dann noch immer die Hennesteckbahn gehabt. Leider hat 2000 offenbar keiner daran gedacht.
(In LW ist das BJ der Hennesteckbahn(bzw. auch das vom Almlift) meiner Meinung nach falsch eingetragen, da ich davon überzeugt bin, dass beide 2000 gebaut wurden-habe damit mit einem Liftwart am Muckenkogel gesprochen, der auch meinte, dass es BJ 2000 sein müsste).
Ehemaliger Reidl3-Ausstieg mit Blick richtung rechte Abfahrt. Wenn man sich vom linken Steher der Tafel eine Querlinie über das ganze Bild denkt und dann von dieser den Abstand zum unteren Bildrand betrachtet, sieht man ziemlich genau die Ausstiegsfläche vom ehemlaigen Reidl3. Vor dem Nadelwald führte der Lift von rechts unten herauf und man kam, wenn man ordentlich in der Mitte der Spur fuhr, ein paar m vor(bzw. aus ehemlaiger Liftfahrperspektive links neben) dem gelben Kanister herauf.
Beim vorigen Bild sprach ich darüber, dass man nach dem Wegwerfen des Bügels den Schwung vom Lift perfekt dafür verwenden konnte, um vom Ausstieg die wenigen m zum Beginn der rechten bzw. linken Abfahrt zu überwinden. Diese Tatsache kann man mit diesem Bild sehr gut verifizieren.