Erstmal, freut mich sehr, daß Euch die Bilder gfallen, einige stammen noch aus ``Pocket`` Zeiten, diese alten ritsch ratsch Dinger...
zur Pendelbahn , ich hab heuer keinen Schipass für die Schiwelt, war also seit Herbst nicht mehr oben, aber da stand sie noch im Original Zustand. Hatte auch damals ein Bild gepostet. Ich denk mal, sie steht noch immer. Leider sieht mas vom Tal nicht.
Zum ESL Postbauer in Ellmau, ich denk mal, der stand im Talbereich wo heut der Schl. Vötterstätt steht. Ich hab den auch noch nie auf einer alten Karte gesehn. Ich hab nur ne alte Kompass karte, wo zwar die Ellmauer Standseilbahn, die beiden Lifte Alm und Breuer, sowie die Astbergbahn mit dem Hochasten Lift drinnen iss. Und in Scheffau gabs den Siegelsberg. In Söll waren die ersten Lifte die ESL Hochsöll ( Eröffnung 1965 ), dann Knolln im Tal, der wurde übrigens grunderneuert, führte früher zu dem Hügel am Ende der Schiwegabfahrt. Dann Keat als einzigster Lift Ri. Salve, Stöckllift genau wie heut der 4 SB. Warn alle von Swoboda, mit den sogenannten ``Keat - Stützen ``. Und der Salvenmoos gehörte auch noch zu den ersten. Keat und Stöckl liefen ursprünglich mit Dieselantrieben. Man kam praktisch ursprünglich nicht auf den Salvengipfel. Erst als die Sektion III von Hopfgarten gebaut wurde. ( 1970 ). D.h.man mußte 1970 vom Keat zum kleinen Kasbichllift rüberqueren, dann konnte man per Sektion III erstmals von Söll auf die Hohe Salve. Über Umwege, dann wurde bald der Gipfellift Hochsöll Hohe Salve gebaut ( 1971 ) . Die erste Schischaukel entstand, aber man kam vermutlich nur nach Brixen allerhöchstens. ich denk mal, die Brixner Bahn wurde auch so in den 70 ern gebaut. Scheffauer DSB`s warn von 1972, sowas um den Dreh rum war vermutlich auch Brixen in Betrieb.
In Brixen hattes es aber ne Zeit gedauert, bis der Schl Holzalm Ri. Scheffau In Betrieb ging. Umgekehrt gings, wir sind mal von Söll über die Südseite Hohe Salve bis zum Bergstation Schl. Kälberalm, man mußte n bisschen schieben, aber man kam damals zu Mittelstation Hohe Salve II ( Thennwirt). 1975 baute man dann den DSB Hochsöll, als Verstärkung der ESL. Und dann kam der Rinderalmlift. Danach der Grundriedlift, die einzigen Schrägmastlifte in Söll. Und alle von Swoboda. Dann kam die Umstellung auf Elektromaschinen vom Stöckl und Keatlift. Mittlerweile stand dann in Hopfgarten die Schernthannbahn , wurde 1977 auf DSB umgestellt, und der Foischinglift. Als leichtere Umfahrung der Salve, ausserdem war die oft aper. Dann kam die PB Söll als direkt Verbindung nach Brixen, mit der Silleralmbahn. Das war 1986. Im selbigen Jahr stand dann auch in Itter die DSB Itter Kraftalm, und Kasbichlbahn. Als rechte Umfahrung nach Hopfgarten. Es war alles lang komplett, nur die ESL Gipfel war lange Zeit ein Nadelöhr. Da hatte man gesagt, der Untergrund wär für Seilbahnstützen ungünstig. Wie man das Problem dann doch noch gelöst hat ? Vermutlich warn die früheren Stützen ungünstig -- reine Vermutung. Vielleicht war auch nur n Bauer im Weg ? nix wissen.
Jedenfalls -- es war schon vor 1977 , damals gabs die Schernthann noch als ESL -- muß so gewesen sein, konnt man schon von Scheffau nach Söll fahrn, und wieder zurück. Über den Salvensüdhang oder Schernthann , Foisching. Nach Brixen mußte man über den Kälberalmhang, da war n Seili, an der Stelle steht heut der Würschtlexpresslift. Anders gings nicht, Filzbodenlift kam als letzter Lift in Brixen. Von Brixen nach Scheffau gings über den Aualmlift, der Joch kam auch erst später. Aualmlift war am wichtigsten, den brauchte man in jeder Richtung.Also u.U. 2 mal anstehn. Der war sehr oft überlaufen, war ja auch der längste Lift in Scheffau. Der Jochlift kam dann zusammen mit dem Muldenlift, ab dann gings wesentlich besser. Ja und nach Ellmau konnte man damals auch bereits fahren, über den Almlift . Zurück gings NUR über die Schmidalmroute, die war manchmal heikel in dem Wald nach der Schl. Talstation. Der Ziehweg war dagegen meist gut zu fahrn.
Am blödesten war die Verbindung Ellmau - Astberg, man mußte ab Talstation der Standseilbahn auf einem engen Weg neben der Strasse entlang zum kleinen Schlepplift ( damals ein Stemag Lift) den Übungshang rauffahren, dann über einige Schiebestrecken zum Schl. Vötterstätt, und dann wieder mit schieben verbunden zum Astberg ESL. Die Rückfahrt ging genauso wie heut.
Aber man konnte das locker in einem Tag fahrn, aber i.d. Regel ohne Astberg. Das hattn wir nur mal aus Gaudi getestet, wie das funktioniert. Erst seit 1988 war die Hausberg DSB In Betrieb. Und der Astberg war endlich mal richtig im Verbund. Mit seinen 3 recht schönen Abfahrten.
Und nochwas zu 1988, das war das Baujahr in Söll schlechthin. Da sind wir mal mitm Auto raufgefahrn, ich war damals zu der Zeit in Brannenburg beim Bund. Da war so gut wie kein Lift in Söll. Überall Baustelle, es ging los mit der Neuen 8 EUB vom Tal nach Hochsöll, der alte DSB ( ich vermute es mal sehr stark, damals baute man Neue Lifte bereits mit Rohrstützen ) wurde als Salvenmooslift wieder teilweise aufgestellt, die Stöcklbahn und Keatbahn wurden Neu gebaut, die Aualmbahn in Scheffau wurde als 4 KSB Gebaut, auf der Salve kam die Rigibahn, und die eben erwähnte DSB Hausberg. Dann war s vorbei mit den vielen Schleppliften.
1987 war der Bau der Alpenrosenbahnen in Westendorf, und auch die Neuen EUB `s in St. Johann nebenbei erwähnt. 1984 war in Scheffau die Brandstadlbahn die Attraktion, und 1986 die EUB Hochbrixen . Nicht mehr Sonnberg...die erste kuppelbare Sesselbahn war 1987 die Zinsbergbahn in Brixen.
Leider endet meine OITAF 1988, ab da hab ich keine genauen Daten mehr. Wenn ihr nochwas wissen möchtet, dann nur fragen...