Dieseltom schrieb:
@ Dachstein --- armer Teufel ,wie sie Dich hetzen ,mußt sogar im Zug vorm Schleppknecht werken.Klassischer Insult- und/ oder Infarktkandidat. Selber schuld. Wegen 30min länger schlafen machst so einen Wind ? Zahlt sich gar nicht aus. Gute Nacht Österreich wenn alle so tun müßten.
Lass mich raten, du bist Bundesbahner....
Weder Insult noch Infaktspatient.

Ich habe lediglich mir angewöhnt, zielgerichtet zu Handeln, um möglichst effektiv zu sein. Ich betrachte übrigens wie die Krankenkassa Wege zur und von der Arbeit als Arbeitszeit, und ich sehe nicht ein, wieso ich die mir von einem Verkehrsbetrieb wegnehmen lassen soll, nur weil man einfach zu dämlich ist, eine Anschlusssicherung durchzuführen. Und bei meiner damaligen Schulzeit - wir hatten die 6 Tage Woche, waren das stattliche 3 Stunden mehr Schlaf - und ich halte Schlaf für etwas sehr wichtiges, um jeben just diesen Stresserkrankungen auch vorzubeugen.
Wenn ich alleine dran denke, welche Zeit ich bei der ÖBB teilweise am Weg liegen lassen habe, ohne mich erholen zu können - weil der Zug leider etwas überfüllt war und sowas wie zusätzliches Wagenmaterial kennt unsere Bundesbahn auch nicht, dann sind solche Reisen weder bequem noch erholsam. Und genau dann fordere ich wenigstens, dass mich der Laden schnell ans Ziel bringt, anstelle mit 60 km/h durch Ederbauer oder den Wienerwald zu gurken. Weil so unendlich spannend ist das am Gang stehend bei weitem nicht.
Ich habe nichts dagegen, wenn man bei Touristikbahnen eine Entschleunigung durchführt, aber die Strecken, auf denen entsprechend Pendler und Reiseverkehr ist, sollen diese Leute auch zielgerichtet und schnell ans Ziel gebracht werden.
Und wenn ich schon 3 Stunden meine Zeit im Zug "absitze", dann will ich diese Zeit wenigstens nützen - und wenn ich nur einen Essay lese für die Uni - weil das muss ich dann nicht mehr daheim tun und kann mich beim Skifahren, Fotografieren, Schwimmen, Segeln oder sonst was tun - weil das ist Entspannung, und nicht das von dir propagierte Verlangsamen der Verkehrsströme auf der Bundesbahn, die mir die Zeit im wahrsten Sinne eines Wortes stehlen.
Und genau so halte ich es beim Skifahren - das gruppendynamische Erlebnis des Massenanstellens ist weder bequem noch erholsam, genau so ist das ewig langsame Hochgefahre bei Uraltsesselbahnen bei Schönwetter ganz nett, kostet aber im Endeffekt Zeit auf der Piste, die ich ja zahle. Ich habe auch nichts dagegen, wenn ich mal an einer alten Bahn fahre, brauche das aber nicht den ganzen Tag. Daher - ich will möglichst rasch hinauf, ohne mich einem gruppendynamischen Erlebnis stellen zu müssen um mich entsprechend entspannen zu können. Stress bekomme ich übrigens nicht mal dann, wenn der Pager um 3 Uhr in der Früh einsatzmäßig runtergeht, weil ich eben zielgerichtet handle und mir nicht den Kopf über Millionen von Eventualitäten zerbreche, bevor ich rausfahre - was es hat steht meistens sowieso am Datenterminal und spätestens beim Patienten weiß ich es dann ganz genau.
Es ist also ein erheblicher Unterschied zwischen zielgerichtet Agieren und Stress.
MFG Dachstein