• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Hoffnung für Kramsach

Na ja, aus dem Büro vielleicht? Da habe ich zumindest unsere Unterlagen unserer Anlagen... :roll:
 
Maxi.esb schrieb:
CV schrieb:
Die 5Mio beziehen sich wahrscheinlich auf zwei fixgeklemmte, recht einfache Anlagen, oder?
wo hast du denn das mit den 5 Mio Euro her?
Als Ersatzanlage ist eine Gondel im Gespräch ob EUB oder PB weis ich nicht. Sicherlich würde die dann auf einer anderen Trasse verlaufen, nicht mehr in 2 Sektionen. Aber ob da 2020 wirklich ne neue Anlage hin kommt... ich wag das zu bezweifeln.


Steht doch im Artikel...
Mit 2020 ist, so Hausberger, die Zeit für die jetzige Sonnwendjochbahn endgültig abgelaufen. Dann endet die Konzession und eine Verlängerung oder eine neue sei für diese Anlage nicht mehr erhältlich. Dann geht es um einen Neubau. Und der kann bis zu fünf Millionen Euro kosten
 
oh, danke. Das hab ich wohl irgendwie überlesen :oops:

@markus; das war auch eher ne rhetorische frage und ich geh mal davon aus, dass du dafür kein halbes Jahr brauchen würdest um diese Unterlagen rauszusuchen :lach:
 
Maxi.esb schrieb:
Ob EUB oder PB weiss ich nicht. Aber ob da 2020 wirklich ne neue Anlage hin kommt... ich wag das zu bezweifeln.
Ich frag mich nur wo um alles in der Welt man diese Unterlagen herholt, immerhin ist doch die Sanierung seit nem halben Jahr im Gespräch!? :rolleyes:
Für mich machte da nur eine Einsektions - PB wirklich Sinn weil die Unterhalts - und Personalkosten auf nen Bruchteil jener der beiden Sessellifte reduziert werden kann; die Topographie spräche auch für ne PB weil nur mit einer solchen der Felsenklotzhaufen oberhalb der ehemaligen Rückbringersesselbahn praktikabel zu überwinden wäre.
Planungsverbandsobmann BM Puecher hätte jedenfalls im TT - Interview klargestellt das für ihn eine Sanierung der beiden Schrottmühlen sprich ESL´s nur in Frage kommt wenn auch ein Nachfolgeprojekt steht.

Nachdem ich vermute das zur Sanierung auch bauliche Änderungen nötig sind (wg. Brandschutz und/oder Arbeitnehmerstationslärmschutzvorschriften oder vielleicht endlich auch mal Neufundierung der vier grausamen Wackelstützen) wären dafür auch zusätzliche Baugenehmigungen einzuholen die ein Bauplaner oder Statiker natürlich einreichfähig ausarbeiten müsste. Auch aufgrunddessen rechne ich mal nicht damit das heuer noch ne Inbetriebnahme möglich/sinnvoll wäre.
 
DSBs als Nachfolger könnten halt evtl. vorteilhaft sein, falls man die Arbeiten, die man jetzt am ESL machen muss, gleich so auslegt, dass sie für eine DSB weiterverwendet können (zB falls der Antrieb getauscht werden müsste, oder einzelne Stützen, oder die Steuerung ...)
 
Eine DSB - Variante würde aber an den Personalkosten nichts einsparen und ich denke auch das u. a. die Betonstützen einer der Knackpunkte ist warum eine Konzessionsverlängerung unmöglich ist.
 
^ interessant wäre evtl. auch z.B. die 4EUB aus Fügen in Kramsach wieder aufzubauen, wenn die ersetzt werden würde. Könnte man auch die Mittelstation wieder einbauen. Und somit vielleicht auch wieder Skibetrieb bis zur Mittelstation anbieten.
 
Grundsätzlich sicher ne Überlegung wert allerdings müsste dann auch die Rrsatzteilversorgung für die nächsten 40 Jahre sichergestellt sein. Nen Schibetrieb halt ich allerdings für illusorisch denn wegen einer einzigen Abfahrt die außerdem noch für Familien und Anfänger zu schwer ist lockt man niemanden mehr dort rauf.
 
Petz schrieb:
Grundsätzlich sicher ne Überlegung wert allerdings müsste dann auch die Rrsatzteilversorgung für die nächsten 40 Jahre sichergestellt sein. Nen Schibetrieb halt ich allerdings für illusorisch denn wegen einer einzigen Abfahrt die außerdem noch für Familien und Anfänger zu schwer ist lockt man niemanden mehr dort rauf.
Am Zwölferhorn geht's doch auch, und wenn die Bahn eh in Betrieb wäre, kann man auch Skipässe anbieten
 
Das Zwölferhorn hat auch nicht die direkte Konkurrenz jeder Menge anderer Schigebiete im näheren Umkreis mit wesentlich besseren Angeboten; in Kramsach ist man fast mit "zweimal umfallen" aber schon beim Mitbewerber Alpbach und der ist auch noch Betreiber in Kramsach und hat nachvollziehbarerweise auch kein Interesse das eigene Wintergeschäft zu konkurrieren.
 
Also die Wahl zwischen Alpbach und Kramsach hatte bei mir schon immer Kramsach gewonnen. Gut, den Kohlstatt-ESL sollte man dann vielleicht mit einem SL wieder aufbauen, dann wär's genial. Aber ja, die Wahrscheinlichkeit dafür halte ich auch für zu gering.
 
Kohlstatt als Schlepper hielte ich bei der Sonneneinstrahlung auf die Trasse für nicht sinnvoll.
Meiner Meinung nach hat man dort die Planung schon von Beginn an versemmelt denn der schneesicherer Teil wär eigentlich das Gebiet östlich der Bergkette vorderes Sonnwendjoch über Sagzahn bis zur Rofanspitze denn das wird von diesen im Winter nachmittags komplett beschattet. Deshalb hätte man ne Zubringerbahn von Kramsach zur Bergalm bauen sollen und dann in Richtung Norden (Zireiner See) erweitern. Die Klosteralm oder auch das Sonnwendjochhaus hätt ich gar nicht miteinbezogen.
 
Nach aussagen unseres AF Kollegen Dieseltoms sein wohl an der II. Sektion der Sonnwendjochbahn gestern die Fahrbetriebsmittel vom Seil genommen wurden. Ob es sich um den Abbruch oder um die angekündigte (aber wohl doch unsichere) Renovierung handelt ist uns nicht bekannt. Bilder hab ich leider noch keine gesehen...
 
Dieseltom schrieb:
Laut aussage Günters vom Berghaus Sonnwendjoch ist bereits im Vorjahr mit der Demontage der Gehänge begonnen worden und am Dienstag beendet worden. Günter baut seine genehmigte Materialbahn um von den ABB unabhängiger zu sein mit seinem Berghaus Sonnwendjoch und tratscht immer mit den Liftlern. Er war dabei.

Außerdem haben die ABB haben einen neuen GF welcher Nachfolger von Herrn Hausberger ist. Dieser hat die Causa neu aufgerollt und Kontakt mit allen Partnern gesucht.
Es bleibt also spannend.
Lt. meinem persönlichen Gespräch könnte es aber noch September Oktober zu einer Betriebsaufnahme kommen.

13515311_245734162472581_1482389197_n.jpg
 
Oktober ist die Saison vorbei... da wird kein Betrieb mehr aufgenommen....
 
Dieseltom schrieb:
Günter baut seine genehmigte Materialbahn um von den ABB unabhängiger zu sein mit seinem Berghaus Sonnwendjoch
Die Entscheidung kann ich insoferne nicht nachvollziehen weil dem Wirt meiner Ansicht nach nicht klar ist das ohne Aufstiegshilfe das Sonnwendjochhaus mangels nötiger Gästeanzahl kaum überlebensfähig sein wird - die Refinanzierung einer MSB belastete das geringere Budget dann noch zusätzlich auch wenn die Kreditzinsen aktuell niedrig sind und es sicher noch länger bleiben werden.
Von den für ihn dadurch entstehenden Mehrkosten für den Transport der Lebensmittel von Kramsach rauf zur Klosteralm und der Abfälle retour mal ganz zu schweigen.
 
Ich befürchte leider,dass die alpbacher den Lift bis 2020 vergammeln lassen und dann abreißen


Gesendet von iPad mit Tapatalk
 
Die Anlagen braucht man nicht mehr vergammeln zu lassen; Wopfner hatte die schon anlässlich seines damaligen Förderleistungserhöhungsumbaus optisch völlig versaut und die Alpbacher es dann offensichtlich auch an den unbedingt nötigen Investitionen zum Erhalt des Betriebes bis zum Konzessionsablauf fehlen lassen; mal ganz abgesehen davon das jetzt Investitionen in dieser Größenordnung die nur den Weiterbetrieb für drei Jahre gewährleisteten, meiner Ansicht nach in hohem Bogen zum Fenster rausgeworfenes (Steuer)Geld wären.
Sinnvoller wäre zweifellos sich jetzt sofort an ein Neubaukonzept z. B. mit einer Einsektionspendelbahn direkt zur Bergstation der zweiten Sesselliftsektion zu machen das dann 2017 realisiert werden könnte und die aufgrund der gegenüber von Zweisektionsanlagen gravierenden Personaleinsparung vermutlich sogar kostendeckend betrieben werden könnte.
 
Ehrlich gesagt glaub ich nicht das da noch was neues hinkommt...


Gesendet von iPad mit Tapatalk
 
Zurück
Oben