HÜHNERSPIEL/ZIROGALM - Wipptal

@d-florian, für Deine "Anstiftung" an Starli mit der Pistenraupe in die Ecke stellen und schämen.....angesehen davon so unauffällig kriegt man die auch nicht runter :lol:

@Starli, an das Dieselaggregat im Keller der Station habt Ihr offensichtlich leider nicht gedacht......

Grüße von Markus
 
Aber ich glaub, so'n Schild hätte ich ja mitgehen lassen...
 
Ja, also bevor der Lift abgebaut wird, sollte man sich da schon ein paar Schilder sichern!!

(Huch, so ein böses Nascivera-Schildchen hat sich einfach in meinen Rucksack geschlichen - ungeheuerlich! - die andern Schilder warn einfach zu schwer und zu groß fürn Rucksack ;) )

d-flo: Frag doch mal bei den Ladurnser Bergbahnen nach, denen dürfte die Pistenraupe gehören ..

A propos Klemmen - eine Klemme lag da so abgeschraubt rum, ich hätt nie gedacht, daß die dinger sooo schwer sind .. mit Müh und Not konnten wir die ein Stückchen bewegen, von aufheben konnte da keine Rede sein .. das Ding muß mindestens 40-60kg gwogen haben ...

Petz: Hmja, irgendwie schon :) Wobei, es war nur eine Kellertür offen und da waren glaub ich nur elektrische Einrichtungen drin - gar net so genau angesehen. Wir dachten, der Motor oberhalb der Umlenkscheibe wär bereits der Dieselmotor -- d.h. das ist ein Elektromotor, der über ein Dieselaggregat angetrieben wird? Alpenkönig hat hier ein paar Fotos gemacht.

Übrigens: Man kann bis zur Riedenbergalm (man muß durch 2 Gatter) mit dem Auto auf der Schotterstraße fahren, da ist ein kleiner Parkplatz für ca. 10-20 Autos. Danach geht man 50-100 Höhenmeter bergab bzw. ca. 20-25 Minuten zur Hühnerspielhütte.

Allerdings ist die Schotterstraße schon ziemlich deftig und "buckelig" ;)
 
@Starli, Trojer baute eben sehr massiv wie Du am eigenen Leib durch das Klemmengewicht bemerktest.......:razz:

Früher jedenfalls war im Keller ein wassergekühlter Sechs - oder Achtzylinderreihendiesel mit Generator, nachdem der lief wenn der Lift fuhr war das sicher nicht der Notantrieb aber vielleicht haben die Amis das Aggregat abgebaut um es wo anders zu verwenden.

Grüße von Markus
 
Noch ein paar Ergänzungen, die meisten von dem, was bis zur Hühnerspielhütte übrig geblieben ist.

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Der Weg führt unter der Brennerautobahn hindurch, eine Brücke, die Gossensaß alles andere als lieben wird.

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Talübergang Gossensaß von oben 1 km lang

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Die Stelle, an der der Sessellift die Brennerauotbahn überquerte. Leider waren zu diesem Zeitpunkt weder Alpenkönig noch seine Kamera richtig munter.

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Die vermutliche Talstation des Leitner Schleppers

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Schlepperschneise mit Betonfundamenten

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Berg

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Reste ESB Teilstrecke I

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Berg ESB I - occupiert und umgebaut vom Hüttenwirt

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Eine ehemalige Abfahrtstrasse, wer genau schaut wird an einem Baum die Pistennummerierung erkennen. (Nr.2)

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Mein Lieblingsbild von unterwegs

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Die letzten drei Bilder sollte jetzt besser Petz kommentieren - bevor ich mich da blamiere.

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Und zu guter letzt ein Typenschild von oben in Nahaufnahme
 
"Motore Asincrono Trifase" heißt auf deutsch vermutlich 3-Phasen-Asynchronmotor. Ohne die genaue Bedeutung dieses technischen Ausdrucks zu kennen, würd ich drei Phasen aber in die Welt des Drehstroms einordnen... ;-)
 
Dreiphasenmotor bedeutet mal zunächst Drehstrommotor. Asynchronmotor ist die Motorbauart, bei der der Hauptstrom nur über die feststehende Statorwicklung fließt und nur der Erregerstrom über die Kohlebürsten dem Anker zugeführt wird daher weniger Revisionskosten; noch besser wäre Käfigläufertyp, da brauchts überhaupt keine Kohlebürsten mehr ist aber nur über elektronischen Frequenzrichter vernünftig steuerbar und deshalb damals nicht anwendbar. Die Antriebsleistung in diesem Fall beträgt jedenfalls beachtliche 330 PS.
Ich vermute, daß einer der zwei Motoren ein Drehstromhauptschlußmotor zum Anfahren war und der zweite eben der Asynchronmotor für den Dauerfahrbetrieb. Vom Alter und der Bauart her sind das noch die Originalmotoren denn Asynchronmotoren sind bei den Liften nur nach Einzeltypfreigabe der Aufsichtsbehörde zulässig und das tun sich die meisten Motorenbauer wegen der Kosten nicht an (Info von Sepp in Vellau, der sich auch aus Erhaltungskostengründen mal für einen Asynchronantrieb interessierte).
Normalerweise baute Trojer nur einen Asynchronmotor ein, der über Widerstände hochgefahren wurde aber wegen der hohen Antriebsleistung und auch aus Gründen eines Motorausfalles bei diesem exponierten Lift hat er hier wohl die Doppelmotorvariante gewählt.

Grüße von Markus
 
Kein Grund beeindruckt zu sein denn wenn Klein - Petz mit 13 Jahren vom Papa einen Waschmaschinenmotor (Einphasenwechselstromkäfigläufermotor) zum Basteln (wohlgemerkt mit 220 Volt !!!) geschenkt bekam siehst Du ja wohin das führt.......Hut ab vor dem Mut meiner Eltern denn erste Stromerfahrung meinerseits war mit 12 als ich bäuchlings auf dem Rasen liegend an einem Mixer rumexperimentierte dessen Anker offenbar beschädigt war und Strom führte und Petz, als er da drangriff erst nach etlichen Sekunden und nachdem er sich mal zuerst umdrehte um sich zu vergewissern, daß ihn keiner von hinten schlägt realisierte, daß er im Stromkreis hing und das Gefühl Hiebe zu bekommen der Fehlerstrom war !!!!! Die Eltern kannten das Erlebnis und Vater war offenbar der Meinung es sei der richtige Zeitpunkt zur Einführung in die Elektrotechnik.....:lol:

Mit diesem Motor entstand zuerst eine Drechselbank (mit der hohen Schleuderdrehzahl) und später der erste, zur Freude der Nachbarskinder auch funktionierende Seillift (langsame Drehzahl) mit 80 Meter Wäscheleine, der aber nach einem Betriebswinter wieder abgebaut wurde da ich für die Fahrt nichts verlangte und die Seiltauschkosten mein Taschengeldbudget zu sehr belasteten.

Beim Ankreuzeln geb ich mir schon Mühe. bin aber erfahrungsgemäß sicher kein Glückskind; habe Sepp in Vellau schon angedroht, daß ich in diesem Falle den Schilpariolift als Verlängerung seiner Bahn bis zur Texelgruppe rauf hinstellen würde nur leider ist dort wieder mal ein Naturschutzgebiet.

Grüße von Markus
 
Petz: Also um das nochmal zusammenzufassen: Der Lift wird über einen Elektromotor angetrieben und das Dieselaggregat zum Stromerzeugen stand im Keller ?

Und vermutlich ist das Dieselaggrgat still gelegt und die Hütte mit einer Stromleitung verbunden worden .. ?

Übrigens: Oben am Berg gab es ja auch noch einen riesigen Tank -- entweder nur für die Heizung, oder auch wieder ein Stromaggregat ... wobei, eigentlich hab ich da kein Stromaggregat gesehen :)
 
@Starli, richtig und das Auspuffrohr des Diesels ging meiner Erinnerung nach an der Gebäudenordseite im talseitigen Drittel durch die Wand raus, durch das Geräusch bin ich eigentlich drauf aufmerksam geworden denn in der Talstation selbst war vom Diesel nichts zu hören.

Ob allerdings die Hütte selbst vom Aggregat versorgt wurde glaube ich eher nicht denn die und der untere Lift sind um einiges älter als der obere, eher hatten die eine schwächere Stromleitung dort rauf die für die zweite Sektion nicht reichte und - oder die Amis wollten eine autarke Antriebsanlage.

Bei der Bergstation war sicher auch ein Aggregat denn es mußten ja die militärischen Einrichtungen (Sender, Radaranlagen) versorgt werden.

Grüße von Markus
 
Der Admin und ich waren am Montag auch am Hühnerspiel unterwegs (siehe unser Bericht, Link in meiner Signatur).
Ein paar ergänzende Bilder hab ich auch noch für diesen Thread übrig.
 

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übrigens: wir haben viele souvenirs von dem lift mitgebracht und einige davon werden natürlich bald bei mir an der wand hängen *ääääääääätschbätsch*

warum ich das schreibe?

weil nicht alle an meiner wand hängen werden .... :)

bald mach ich ne versteigerung zugunsten des foren servers. S wird einige alte Abfahrtsschilder, Absperrungen u.v.m. geben.

Allerdings muss ich jetzt erschdmal umziehen, also gebt mir noch ne woche!
 
Alpin-Forum|LSAP schrieb:
Scheint noch betriebsbereit. Für was ein Schweizer Taschenmesser alles gut ist *gg*
Müssen wir dich in Zukunft MacGyver nennen? :lol:
 
war echt recht lustig! das war das schweizer taschenmesser was ich am golm gfunden hab! Schraubenschlüssel raus und in den Zylinder gesteckt.

Wie man sieht hat das ganze funktioniert (n video gibts davon au :P)
 
goil.. wie seid ihr in den Keller gekommen? Dammned, hätte nicht gedacht, daß es da unten noch so geile Schilder gibt ...

.. der Schneeberg in der Bergstation scheint ja auch etwas kleiner geworden zu sein .. ?!

Mitgenommen? Habt ihr wenigstens gefragt oder hatte die Hühnerspielhütte schon geschlossen? Und zum Schleppen war das ja auch ein weiterer Weg..
 
Klasse Berichte hier im Forum! :D An die Zirog-Anlagen, bzw. das was von der alten Brennerstrasse aus zu sehen war/ist kann ich mich gut erinnern. Leider immer auf der Fahrt in oder von den Dolomiten nach Hause daran vorbei gefahren. :cry: Auch an den Werbejingle fuer die Zirogalm meine ich mich zu erinnern, oder bilde mir dieses auch nur ein. Huehnerspiel kannte ich vorher nicht, ist aber auch sehr interessant. Zu diesem Topic moechte ich die folgenden Bermerkungen loswerden.
1) Lediglich die Bilder von Rudi, Starli, Alpenkoenig, K2K und Petz (nur die alte AK von Talstation Sektion I) sind sichtbar.
2) Antrieb Huehnerspiel Sektion II: Zur damaligen Zeit waren Drehstrommotore nicht ohne weiteres in der Drehzahl zu regeln. Meine Theorie zu den zwei E-Motoren am Getriebe ist, dass die verschiedenen Fahrgeschwindigkeiten fuer Sommer- und Winterbetrieb durch zwei unabhaengige Motore ermoeglicht wurden. Ausserdem war so auch die (evtl. vom Militaer geforderte) Redundanz des Antriebs zumindest E-seitig gewaehrleistet. Entweder beide Motore hatten dieselben Leistungsdaten und verschiedene Getriebeantriebsuebersetzungen oder die Motore hatten verschiedene Drehzahlen, aber identische Eintriebsuebersetzungen in das Getriebe.
3) Motorleistung Sektion II: Auf dem Leistungsschild lese ich CV 100 was auf Deutsch 100 PS bedeutet. Auch wenn ich die angegebenen Werte fuer Spannung und Strom nehme, komme ich mit einem cos phi von 0,83 auf 73 kw, entsprechend 100 PS.
4) Leitner gibt in einer Refernzliste die folgenden Daten an:
a) Anlage: Terme die Brennero - Malga Zirago
Kunde: Soc. Sciovia Terme di Brennero (BZ)
Laenge: 1306 Meter
Leistung: 120 PS
Foerderleistung: 500/390 Personen pro Stunde
Fahrbetriebsmittel: einsitzige Sessel
Baujahr: 1970
b) Anlage: Gossensaß - Huehnerspiel (Sektion I)
Kunde: Kurverwaltung Gossensaß (BZ)
Laenge: 1882
Leistung: 120 PS
Foerderleistung: 200 Personen pro Stunde :?:
Fahrbetriebsmittel: einsitzige Sessel
Baujahr 1974
5) Liebe Seilbahnfreunde, was wuerdet Ihr davon halten, wenn waehrend einer Eurer Liftexkursionen ein Buecherfreund in Eure Wohnung daheim einsteigt, sich dort genau umschaut, das Licht im Backofen ausprobiert, ein paar Buecher als Souvenirs mitgehen laesst UND das (gerade letzteres) dann noch im Internet verbreitet? Wir alle wollen doch auch in Zukunft noch interessante Seilbahnen aus der Naehe betrachten, ja sogar in den Maschinenraum gucken, ohne dass uns der Besitzer/Verwalter boese Dinge unterstellt oder (noch schlimmer) uns verjagt. Nix fuer ungut, aber das musste ich jetzt einfach mal loswerden... :wink:
 
Kapitaen schrieb:
1) Lediglich die Bilder von Rudi, Starli, Alpenkoenig, K2K und Petz (nur die alte AK von Talstation Sektion I) sind sichtbar.
Tja, das Topic hat über die Jahre schon den einen oder anderen Bilderserver überlebt...

Kapitaen schrieb:
5) Liebe Seilbahnfreunde, was wuerdet Ihr davon halten, wenn waehrend einer Eurer Liftexkursionen ein Buecherfreund in Eure Wohnung daheim einsteigt, sich dort genau umschaut, das Licht im Backofen ausprobiert, ein paar Buecher als Souvenirs mitgehen laesst UND das (gerade letzteres) dann noch im Internet verbreitet? Wir alle wollen doch auch in Zukunft noch interessante Seilbahnen aus der Naehe betrachten, ja sogar in den Maschinenraum gucken, ohne dass uns der Besitzer/Verwalter boese Dinge unterstellt oder (noch schlimmer) uns verjagt. Nix fuer ungut, aber das musste ich jetzt einfach mal loswerden... :wink:
Dazu sag ich jetzt mal nix weiteres.


Noch zu den "Baujahren": Das dürften dann die Zeitpunkte sein, als die Lifte von Leitner überholt wurden.
 
Also, wenn meine Wohnung seit Jahren offenstünde und nicht mehr von mir benutzt, geschweige denn geputzt worden wäre, und die Reste meines Hausstands so langsam vor sich hingammelten... dann wär mir das ziemlich schnurz, glaub ich.
 
Huch, da habe ich ja mit meiner Kritik an den "Souvenirs" in ein Wespennest gestochen. 8O Ist inzwischen klargestellt worden, die Mitnahme erfolgte nach Absprache mit zustaendigen Personen vor Ort - also so, wie es sein sollte. Das naechste Mal solche Infos gleich mitposten, dann kommt es nicht zu Missverstaendnissen. :idea:

In der Tat handelt es sich bei den Baujahren nur um die der LEITNER Anlagen.

Habe noch weitere technische Angaben gefunden. Hoffe das langweilt Euch nicht! :?:

1) Gebiet Zirog
a) Lift: Ziroger Alm
Besteller J. Seidner, Zirog bei Brennerbad
Typ: Ski-Kuli
Laenge: 336 Meter
Leistung: 18 PS
Foerderleistung: 250 Personen/h
Baujahr: 1952
b) Lift: Brennerbad - Ziroger Alm
Besteller: J. Seidner, Zirog bei Brennerbad
Typ: Type IV
Laenge: 1346 Meter
Leistung: 75 PS
Foerderleistung: 300 Personen/h
Baujahr: 1960
c) Lift: Vallaccia
Besteller: Ziroger Bergliftgesellschaft Brennerbad
Typ: E/III
Laenge: 1311 Meter
Leistung: 120 PS
Foerderleistung: 511 Personen/h
Baujahr: 1970

2) Gebiet Gossensaß
a) Lift: Colle Isarco
Besteller: Kurverwaltung Gossensaß
Typ: Ski-Kuli
Laenge: 218 Meter
Leistung: 8 PS
Foerderleistung: 205 Personen/h
Baujahr: 1957
b) Lift: Ski Kuli
Typ: Ski-Kuli
Besteller: Kurvorstehung Gossensaß
Laenge: 234 Meter
Leistung: 18 PS
Foerderleistung: 400 Personen/h
Baujahr: 1965
c) Lift: Igel
Besteller: Kurverwaltung Gossensaß
Typ: E
Laenge: 1168 Meter
Leistung: 100 PS
Foerderleistung: 462 Personen/h
Baujahr: 1966
d) Lift: Ladurns II
Besteller: Kurverwaltung Gossensaß
Typ: E/III
Laenge: 822 Meter
Leistung: 100 PS
Foerderleistung: 720 Personen/h
Baujahr 1972
 
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