Whistlercarver
Kilimandscharo (5892m)
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Dachstein schrieb:... Es gibt bei Uhren Manufakturen,..., die eigene Kaliber verbauen (Lange beispielsweise), dann gibt es aber Firmen, die ihre Werke bei anderen Firmen (teilweise) zukaufen (IWC, Omega, etc...). Das sind keine Manufakturen - sie bauen teilweise nur das Gehäuse und kaufen ... die Werke zu. ... Hier sind entsprechende Stückzahlen nötig, um alle beliefern zu können - ein eindeutig industriell gefertigtes Werk.
Und auch bei optischen Objektiven verhält es sich so - eine gewisse Präzision ist nicht zu verleugnen, aber dennoch werden die Linsen in Maschinen geschliffen, an der nächsten Maschine vergütet, irgendwann mal eingebaut - man kann schon fast von einem Fließband sprechen.
Wenn man es so sieht gibt es keine Manufakturen mehr. Denn irgendwann wird jeder Werkstoff oder jedes Teil in einem "industriellen Prozess" in großen Mengen hergestellt. Wird Manufaktur heute nicht oft gebraucht um zu signalisieren, dass das Produkt nur in kleiner Stückzahl hergestellt wird mit einem großen Handarbeitsanteil?!
Nach deiner Interpretation wäre es eine Manufaktur, wenn ich jetzt in den Wald gehe, mit meiner selbstgebauten Steinaxt einen Baum fälle und mir daraus Holzbretter mache und diese dann als Ski für mich benutze. Selbst gegerbte Lederriemen von meiner Kuh, die ich als Fleischvorrat habe, nehme ich dann als Bindung.