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Jägerndorfer Bahnen HO

Wie schon so oft geschrieben, 1:32 Spielzeugmarkt, 1:87 Modellbahn/Modellbauartikel.

Bei dem gezeigten Modell handelt es sich um einen Prototypen aus den ersten Serienteilen. D.h. der Werkzeugbau ist abgeschlossen und das sind bereits die ersten Spritzgussteile. Momentan wird noch weiter an dem Modell gefeilt, bis es absolut perfekt ist.

@ Rollen:
Ja, sind noch Prototypen Rollen. Die Serienrollen werden von der Kontur gleich, nur nicht so tief. Wobei jetzt schon absolut kein Ruckeln bei der Roba überfahrt zu vernehmen ist.

Gezeigt wird natürlich die Bergstation.

Ganz besonder könnt ihr euch auf den Sounddecoder freuen. Die Aufnahmen wurden an einer Hochleistungs-Anlage mit zwei Antriebsmotoren und dem größten Getriebe, was Doppelmayr verbaut aufgenommen. Ganz zu schweigen von dem 300PS starken Dieselsound vom Notantrieb.
 
PHB schrieb:
Ganz besonders könnt ihr euch auf den Sounddecoder freuen. Die Aufnahmen wurden an einer Hochleistungs-Anlage mit zwei Antriebsmotoren und dem größten Getriebe das Doppelmayr verbaut, aufgenommen. Ganz zu schweigen von dem 300PS starken Dieselsound vom Notantrieb.
Ach Du Schande - wenn da jemand auf die Idee kommt den mit entsprechendem Vorwiderstand nach dem Lautsprecherausgang an eine PA - Anlage anzuschließen staubt der Verputz von den Zimmerwänden und die Nachbarn wandern aus - werd ich sicher mal ausprobieren...;D

Ich denke aber wenn JC bei der Konstruktion der 1:32er Bahn für Änderungsvorschläge zugänglicher gewesen wäre hätten die Absatzzahlen meiner Meinung nach an sich sehr wohl eine technisch bessere, detailliertere und auch etwas teurere Ausführung zugelassen; eine Chance dieses bei der Neukonstruktion des Stützenjochs und der Robaänderung für die Profisets durchzuführen wurde ja leider wieder verpasst. Aber vielleicht motzen ja genügend Endverbraucher sodaß man sich zumindest mal dazu entschließt - wie es geht und welche Verbesserungen es brächte sieht man ja z. B. an den Umbauten mit KMS - Teilen.
 
Wir upgraden ja ohnehin unsere JC Grundanlagen! Siehe meinige! Klein aber fein - Herzbullialm! Arbeit genug!!!! :wink: :wink: :wink:
 
PHB schrieb:
@ Rollen:
Ja, sind noch Prototypen Rollen. Die Serienrollen werden von der Kontur gleich, nur nicht so tief. Wobei jetzt schon absolut kein Ruckeln bei der Roba überfahrt zu vernehmen ist.
Man muss auch beachten, je tiefer die Nabe der Rolle ist, desto weniger Seilentgleisungen gibt es.

Edit: In ein paar Jährchen wird sich mein Vater eine 1:87 Bahn für seine Modelleisenbahnanlage kaufen. Sie soll am Schluss die neue Kandersteg-Öschinensee Bahn darstellen. Schade, sonst hätte ich den Seitwertssessel mit den Fackwerkstützen entwickeln müssen, in 1:87 ( :!:)
 
Wenn eine Roba korrekt in Seilflucht gesetzt wurde sind Entgleisungen auch bei flacher Seilrille kein Thema; genau diese Angst hatte Klaus Jägerndorfer bei den Spielsets. Das die zumindest bei vollbalancierten Robas völlig unbegründet ist zeigen ja deutlichst die Bahnen von Roger und auch jene, bei denen ich eingesetzte O - Ringe zur Verflachung sowie Eigenbaustützen mit meiner wesentlich flacheren Rillenkontur geliefert hatte und wo selbst so starkes seitliches Gehängependeln das die Kabinen am Stützenschaft anschlagen lässt nicht zu Entgleisungen führt.
 
@ salvi11: Je tiefer die Rollenkontur ist, je eher schlägt die Klemme an den Bordscheiben an und fängt an zu wackeln.

Die Stützen sind so konstruiert, dass sie am Fuß, mittig, eine Kerbe besitzen. Baut man die Bahn nun auf einer Holzkonstruktion auf und hat man vorher eine Mittellinie für die Trasse gezogen, können die Stützen problemlos ausgerichtet werden.
 
salvi11 schrieb:
Sie soll am Schluss die neue Kandersteg-Öschinensee Bahn darstellen. Schade, sonst hätte ich den Seitwertssessel mit den Fackwerkstützen entwickeln müssen, in 1:87 ( :!:)
Ein diesbezüglicher Umbau auf VR - Optik bleibt Dir unbenommen wenn man beispielsweise paar gebrauchte Brawasessel verdreht an die JC - Klemme hängt. Fachwerkstützen wären auch möglich wenn man die JC - Stützenjoche vom Schaft trennt und diese auf Sommerfeldt - Metallmodellbahnoberleitungsturmmasten befestigt.
 
Petz schrieb:
Ein diesbezüglicher Umbau auf VR - Optik bleibt Dir unbenommen wenn man beispielsweise paar gebrauchte Brawasessel verdreht an die JC - Klemme hängt. Fachwerkstützen wären auch möglich wenn man die JC - Stützenjoche vom Schaft trennt und diese auf Sommerfeldt - Metallmodellbahnoberleitungsturmmasten befestigt.
Es sollte schon aktuell sein, also gibt es keine VR 101 :wink: Dazu aber später mehr in ca. 4-5 Jahren.
 
forumsttzendetail.jpg


...noch unlackiert aber berits aus fertigen Stahlwerkzeugen und dem Serienkunststoff.
 
Ach herrje ...

Sehe ich das richtig, dass die hintere 4er Wippe im Vordergrund etwas schief hängt? Wird das auch bei der Serienproduktion auftreten?

Ansonsten tip top ...
 
Ja, die Batterien hängen leicht schief. Das ist ein Kompromiss. Aufgrund der Freigängigkeit der Batterien hat alles recht viel spiel. Mit einem Seil unter Spannung schaut es schon anders aus. Auch sind die Teile aktuell unlackiert. Mit der Farbe kommen noch ein bis zwei zehntel auf die Teile drauf, wodurch das Passungsspiel wieder anders ausschaut.
 
Müsste durch die Seilspannung bei einer Tragstütze nicht der Effekt noch verstärkt werden? Auch mit Lackierung.

Ansonsten sieht das super aus.
 
Seilbahn123 schrieb:
Müsste durch die Seilspannung bei einer Tragstütze nicht der Effekt noch verstärkt werden? Auch mit Lackierung.
Nein, nur falls man nen Seilspurfehler einbaute und die Seilrollen dadurch nicht mittig belastet würden denn die Schraubenfluchtlinien stimmen ja. Ich lasse bei meinen Bahnen und auch bei getunten JC 1:32er Umlaufbahnen die Ein - und Auslaufseilrollen vor den Umlenkscheiben absichtlich mit mehr Spiel seitenbeweglich damit die die kurzzeitig entstehende Seilseitenbewegung bei Umlenkscheibenklemmenein - und auslauf mitmachen können (Konstruktionsprinzip von Carlevaro abgekupfert) aber die Rollen kippen deswegen auch nicht.
 
Weiteres kommt hinzu, dass eine Rolle 6mm Durchmesser hat. Hockt man nicht den ganzen Tag mit der Nase davor, fällt es nicht auf. Zuzusehen wie die Kabinen am Niederhalter bei voller Geschwindigkeit (5,5cm/s) und mit dem original Sound unter den Rollen herprasseln entschädigt für alles. Das ist sowas von unglaublich genial da zuzusehen.... Sobald die Serienteile da sind, werde ich ein Diorama mit einer 3 fach Ausfahrstütze und somit einer 8+8+8=24er Rollenkombination bauen. Das wird nurmehr pervers.

Beim Originalsound kommt dank dem 4cm Groden Lautsprecher wortwörtlich das Vibrieren der Anlage mit.
 
PHB schrieb:
Zuzusehen wie die Kabinen am Niederhalter bei voller Geschwindigkeit (5,5cm/s) und mit dem original Sound unter den Rollen herprasseln entschädigt für alles.
Vor allem dann wenn man nach Möglichkeit eine Beobachtungsposition einnimmt die der eines neben der Bahn oder Stütze stehenden maßstäblichen Männchens entspräche und dabei noch ein Auge zukneift um das räumliche Sehen zu eliminieren.
Wenn die Teile ein leichtes Spiel haben fördert das auch die Eigengeräuschentwicklung, deswegen bohre ich auch gerne Klemmenlager von FBM´s die eine Eigenresonanz entwickeln können (wie z. B. Kabinen oder Messingblechkörben ala Carlevaro) absichtlich etwas zu groß auf denn dann klappern die wie bei einem etwas ausgelatschten Vorbild...;D
 
Hallo zusammen,
mich würde mal der Antrieb etwas näher interessieren;
@PHB, Du schriebst ja von einer speziellen Fahrgeschwindigkeit; Wie würdest Du die Chance auf die Konstanz dieser Geschwindigkeit einschätzen? Du kennst ja mein Problem mit dem Seilknoten, weshalb ich meine Bahn ja mit einem
Wechselstrom-Synchronmotor betreibe.
Da ich ja meine Kuppeltechnik auf die neue JC-Bahn übertragen möchte, glaubst Du, ich müsste da auch den Motor tauschen,
oder ist der Antrieb irgendwie elektronisch geregelt oder durch seine Bauart sehr konstant in der Drehzahl?
Sorry die etwas spezielle Fragerei, aber ich denke der Antrieb könnte auch andere interessieren.
Bin jedenfalls schon voller Vorfreude :D
Viele Grüsse, Thomas
 
Vergiß den Seilknoten und spleisse das Seil mit Sekundenkleber ( siehe meinen Thread mit Bildern) oder verwende ein Polypropylenseil und spleisse dieses mit dem Feuerzeug. :wink: GlG Tom
 
Lieber Tom, ich fürchte Dein Vorschlag würde in 1:87 nicht zu realisieren sein; echtes Spleißen ginge sowieso nicht und einen praktisch gesehen besseren Bindfaden bringt man mit der Feuerzeugschmelzmethode meinen Versuchen bei Brawabahnen zufolge leider auch nicht zusammen...:nein:
 
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