PHB schrieb:
Kleiner Einspruch denn wenn man die Vorbildkabinenfolgezeit nimmt wär das immer noch ein zu kleiner Abstand und deshalb von mir sogar noch ein Kompromißvorschlag...

Mit den Stützen geb ich Dir hingegen völlig recht wobei ein glaubhaft im Gelände vorgesehener Rösslsprung (Kombination Tragstütze - Niederhalter) auf der Strecke meiner Meinung nach optisch am meisten hermacht.
Hab übrigens gestern mal 32 Seilrollen abgebaut, auf nem Messingdraht aneinandergefädelt und die Seilrillen mit Hochofenschlacke sandgestrahlt bis die Vernickelung weg war um ne rauhere Oberfläche zu bekommen. Die meisten Rollen drehen sich dann mal schon freiwillig mit und nachdem die Seitenflächen der Rollen durch das Auffädeln ja ihre Nickelschicht behalten macht das optisch kaum nen Unterschied.
Ich möcht dann auch noch weitere Versuche mit einem etwas dickeren Seil 1 - 1,2 mm starten falls ich eins in diesem Durchmesser bekomme; das müßte dann nicht nur den Grund der Seilrille berühren sondern auch an den Rillenflanken zusätzliche Traktion generieren und somit auch die letzten "Terorristen" zum Mitdrehen überreden.
Einige Rollen blockieren auch deshalb weil die Befestigungsschraube den ABS - Lagerstummel leicht auf der Vorderseite aufpilzt und dann die Rolle gebremst wird. In diesem Falle kann man Abhilfe schaffen wenn man die Bohrungsaußenseite gleich entgratet wie das auf der Innenseite bereits der Fall ist.
Paar Bilder von den gestrahlten Rollen gibt´s wenn ich mal dazukomme.
Außerdem hab ich jetzt auch analog zur 1:32er bei der H0 - Testanlage die Stützen mit Polymetacrylester ausgegossen um mehr Torosionsstabilität zu bekommen. Dabei wurde zusätzlich auch noch eine, auf passende Länge gedehnte und sandgestrahlte Feuersteinfeder eines Wegwerffeuerzeugs als quasi Armierung eingebracht bevor ich den Kunststoff reingegossen habe.
Edit - Ergänzungen 28.12.:
Heute bei einer weiteren H0 - Bahn die Überarbeitung gestartet und draufgekommen, daß offensichtlich ein Preßfehler an einem der Getriebezahnräder oder dessen Wellenaufnahme dazu führte das dieses eingeklemmt wird wenn man die unteren Antriebsabdeckungschrauben auch nur leicht festzieht; kam nur deshalb drauf weil die Antriebsscheibe nicht die gewohnte Umdrehungszahl erreichte.
Wem also seine Bahn zu langsam vorkommt der sollte mal die vier Abdeckungsschrauben leicht lockern und gucken ob sich dann die Drehzahl erhöht; falls ja dann die Schrauben zuerst nochmals festziehen, dann alle um eineinhalb Umdrehungen lockern und anschließend nacheinander rundrum in Vierteldrehungsschritten nur soweit anziehen bis sich die Drehzahl noch nicht verändert.
Außerdem experimentiere ich an einem Motortausch ohne den Umstieg auf ein Schneckengetriebe mit diesem Getriebemotor:
http://www.ebay.at/itm/Getriebe-Motor-elektrisch-12V-20-U-min-fur-Modellbau-/250917318429?pt=Motoren_Getriebe&hash=item3a6bd66f1d
Ist relativ laufruhig und hat ein hochpräzises Metallgetriebe aber passt trotz seiner geringen Größe leider gerade noch nicht in den hinteren Stationssteher rein. Deswegen hab ich jetzt mal zwei Varianten angedacht:
Entweder bau ich den Motor unterflur liegend mittels einer gummierten Klemme etc. ein und tausche das Umlenkscheibenwellenzahnrad gegen ein Kegelzahnradpaar oder (und das wär für mich technisch die elegantere Lösung) ich ersetze den hinteren Stationssteher durch ein etwas breiteres und längeres Kunststoffhohlprofil in dem Motor vertikal Platz findet und die Antriebsumlenkscheibe mittels neu zu drehenden Adapters direkt auf die Getriebemotorabtriebswelle aufgeschraubt wird. Dazu müsste die Antriebsscheibenposition einige Millimeter nach hinten verlegt werden weil die durchlaufenden Stationsbefestigungsschrauben im Weg sind und ich zumindest die vordere der beiden wieder verwenden möchte; auf die hintere kann man getrost verzichten.