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Jägerndorfer Bahnen HO

30 cm sind zu viel. Ich empfehle ca.15-20 cm.

Die Gondeln lassen sich einfach in das Seil einhängen und auch auf dem Seil verschieben. Daher kannst Du beliebig viele Gondeln verwenden. Pauschal 8-10 zu sagen gibt keinen Sinn weil dies bei einer Streckenlänge von 3 Metern ziemlich mager aussieht.

Ich persönlich bin auch der Meinung, dass Mann möglichst viele Stützen verwenden sollte. Die Bahn gewinnt dadurch unheimlich an Attraktivität. Wenn z.B. Zwei Stützen hintereinander als Niederhalter aufgebaut werden, üben die sich vorbildlich bewegenden Rollenbatterien beim Befahren einer Gondel einen ganz besonderen Charme aus.

Weiteres sei noch erwähnt, dass man unter der Talstationsplatine an der Position des Decoders eine Montageöffnung lassen sollte. So kann Mann die Bahn später problemlos digitalisieren.
 
PHB schrieb:
30 cm sind zu viel.
Kleiner Einspruch denn wenn man die Vorbildkabinenfolgezeit nimmt wär das immer noch ein zu kleiner Abstand und deshalb von mir sogar noch ein Kompromißvorschlag...;D
Mit den Stützen geb ich Dir hingegen völlig recht wobei ein glaubhaft im Gelände vorgesehener Rösslsprung (Kombination Tragstütze - Niederhalter) auf der Strecke meiner Meinung nach optisch am meisten hermacht.

Hab übrigens gestern mal 32 Seilrollen abgebaut, auf nem Messingdraht aneinandergefädelt und die Seilrillen mit Hochofenschlacke sandgestrahlt bis die Vernickelung weg war um ne rauhere Oberfläche zu bekommen. Die meisten Rollen drehen sich dann mal schon freiwillig mit und nachdem die Seitenflächen der Rollen durch das Auffädeln ja ihre Nickelschicht behalten macht das optisch kaum nen Unterschied.
Ich möcht dann auch noch weitere Versuche mit einem etwas dickeren Seil 1 - 1,2 mm starten falls ich eins in diesem Durchmesser bekomme; das müßte dann nicht nur den Grund der Seilrille berühren sondern auch an den Rillenflanken zusätzliche Traktion generieren und somit auch die letzten "Terorristen" zum Mitdrehen überreden.
Einige Rollen blockieren auch deshalb weil die Befestigungsschraube den ABS - Lagerstummel leicht auf der Vorderseite aufpilzt und dann die Rolle gebremst wird. In diesem Falle kann man Abhilfe schaffen wenn man die Bohrungsaußenseite gleich entgratet wie das auf der Innenseite bereits der Fall ist.
Paar Bilder von den gestrahlten Rollen gibt´s wenn ich mal dazukomme.

Außerdem hab ich jetzt auch analog zur 1:32er bei der H0 - Testanlage die Stützen mit Polymetacrylester ausgegossen um mehr Torosionsstabilität zu bekommen. Dabei wurde zusätzlich auch noch eine, auf passende Länge gedehnte und sandgestrahlte Feuersteinfeder eines Wegwerffeuerzeugs als quasi Armierung eingebracht bevor ich den Kunststoff reingegossen habe.

Edit - Ergänzungen 28.12.:

Heute bei einer weiteren H0 - Bahn die Überarbeitung gestartet und draufgekommen, daß offensichtlich ein Preßfehler an einem der Getriebezahnräder oder dessen Wellenaufnahme dazu führte das dieses eingeklemmt wird wenn man die unteren Antriebsabdeckungschrauben auch nur leicht festzieht; kam nur deshalb drauf weil die Antriebsscheibe nicht die gewohnte Umdrehungszahl erreichte.
Wem also seine Bahn zu langsam vorkommt der sollte mal die vier Abdeckungsschrauben leicht lockern und gucken ob sich dann die Drehzahl erhöht; falls ja dann die Schrauben zuerst nochmals festziehen, dann alle um eineinhalb Umdrehungen lockern und anschließend nacheinander rundrum in Vierteldrehungsschritten nur soweit anziehen bis sich die Drehzahl noch nicht verändert.

Außerdem experimentiere ich an einem Motortausch ohne den Umstieg auf ein Schneckengetriebe mit diesem Getriebemotor:

http://www.ebay.at/itm/Getriebe-Motor-elektrisch-12V-20-U-min-fur-Modellbau-/250917318429?pt=Motoren_Getriebe&hash=item3a6bd66f1d

Ist relativ laufruhig und hat ein hochpräzises Metallgetriebe aber passt trotz seiner geringen Größe leider gerade noch nicht in den hinteren Stationssteher rein. Deswegen hab ich jetzt mal zwei Varianten angedacht:
Entweder bau ich den Motor unterflur liegend mittels einer gummierten Klemme etc. ein und tausche das Umlenkscheibenwellenzahnrad gegen ein Kegelzahnradpaar oder (und das wär für mich technisch die elegantere Lösung) ich ersetze den hinteren Stationssteher durch ein etwas breiteres und längeres Kunststoffhohlprofil in dem Motor vertikal Platz findet und die Antriebsumlenkscheibe mittels neu zu drehenden Adapters direkt auf die Getriebemotorabtriebswelle aufgeschraubt wird. Dazu müsste die Antriebsscheibenposition einige Millimeter nach hinten verlegt werden weil die durchlaufenden Stationsbefestigungsschrauben im Weg sind und ich zumindest die vordere der beiden wieder verwenden möchte; auf die hintere kann man getrost verzichten.
 
Hallo Leute

Ich bin im Moment dabei ein etwas größeres Diorama zu bauen (2x0,65m)
Die Grundkonstrukition steht.
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Gruß Ansgar
 
Super Sache Ansgar.Wie geht denn das mit den Bussen???? Bin nämlich auch Busfreak und fahre mit Wagen aus 1949 -MB Integro 1:1! Guten Rutsch nach 2013 :D Tom
 
Hallo Tom

Sunset hat zum Teil recht .Die Busse sind vom Faller Carsystem.Die Bussteuerung ist aber von der Firma Elgema (http://elg-mardervertrieb.de).
Ich fahre aber nicht mit dem Fahrdraht sondern mit Magentband ,das ist Spur treuer als der Draht.Die WEchselschatung der Busse habe ich selber gebaut mit zwei Reedkontakten und einem Bistabilem Relais .
Gruß Ansgar
 
Supritsch Ansgar. Allerhand. Vorallem der Bus mit der Beleuchtung.....Respekt!!! Guten Rutsch nach 2013 Tom :ja: :ja: :ja: :lach:
 
PHB schrieb:
Also die Bahn hat in der Talstation die Hauptplatine mit dem Dekodersteckplatz. Serienmäßig ist der Dummy Plug verbaut.
Weiteres finden sich die Buchse für das Streckenkabel und eine Buchse für ein 2 Poliges Versorgungskabel auf der Platine.

Möchte ich die Bahn mit einem 12 Volt Steckdosenadapter betreiben, lasse ich das 2Polige Kabel in der Packung und verwende die Steckbuchse für den Hohlstecker vom Netzgerät.

Sofern ich mit einem 12 Volt Modellbahntrafo (AC/DC egal) oder mit einer Digitalzentrale fahren möchte, ignoriere ich die Hohlsteckerbuchse und verwende das beiliegende, 2 Polige Kabel. Dieses muss ich nur noch in die Buchse auf der Platine stecken.
Hi, habe ein paar technische Fragen zu dieser Wunderbahn! Bin eher der Landschaftsbauer als der Elektrogenie. Habe hier den ganzen Thread und auch sonst im Internet schon nach Infos gestöbert.

Ich möchte diese Gondelbahn mit dem separaten Seilbahndekoder betreiben. Bin nun noch unsicher mit den verschiedenen Anschlussmöglichkeiten/ Digitalbetrieb usw., hab das noch nicht abschliessen kapiert :wink: Bis jetzt stehen auf meiner kleinen Anlage ein Märklin-Starterset (ICE) mit der "Mobilestation" und ein alter Märklin-Trafo 6611 für die Innenbeleuchtung der Häuser auf der Anlage. Kann ich nun die Bahn und die Steuerung der Beleuchtung mit der Mobilestation betreiben oder was brauche ich noch?
Habe ich das richtig verstanden, dass die ganze Beleuchtung im normalen Analogbetrieb (ohne Dekoder) einfach normal permanent leuchtet?
 
Hallo,

Der Seilbahndekoder ist nichts anderes als ein Zweckentfremdeter Lokdekoder. Da du die Märklin MobileStation hast, kannst Du die beiden Anschlussdrähte der Statiom an + und - vom Gleis anschließen. Somit ist die Seilbahn dann im Digitalstromkreis.

Für den Fall, dass Du die Seilbahn analog betreiben willst, einfach die beiden Anschlussdrähte an den Lichtausgang. Dann rennt die Seilbahn immer und die Beleuchtung ist dauerhaft eingeschaltet.

Da Du aber eine Digiralsteuerung hast würde ich Dir aufjedenfall empfehlen einen Dekoder zu kaufen und die Bahn digital zu fahren. Du kannst dann alle Lichter beliebig Ein und Ausschalten. Weiteres kannst Du die Geschwindigkeit regeln.

Ich hoffe ich konnte Dir helfen.
 
Danke für die Infos!

Ich befürchte aber dies mit dem anschliessen an den Digitalstromkreis habe ich nicht verstanden. Habe die Märklin-Starterpackung Art.Nr. 29795. Wie kann ich nun das 2 polige Kabel von der Gondelbahn an das Gleis anschliessen? :pale: Habe dort nur 3 Buchsen. Anschlussbuchse für Mobile Station, Buchse für Stromanschluss + Buchse für eine zweite Mobile Station.
 
Also Du hast ja das C Gleis. Jedes Gleisstück hat am Ende zwei Anschlusslaschen. Genau an diese beiden Laschen schließt Du die Seilbahn an. Die Verpolung ist egal. Schau Dir mal das C Gleis von unten an und du wirst schnell die Laschen finden.
 
Am Besten wird sein, du kaufst dir ein zusätzliches Anschlussgleis, machst von dem unten die Abdeckung des Anschlusses raus, entfernst die Platine (sodass nur noch die Anschlussdrähte übrig bleiben) und führst durch die nun freigewordenen Löcher im Anschlussgehäuse ein Kabel zur Seilbahn. Der Zusatzanschluss aus dem Märklinshop müsste auch funktionieren und ist vermutlich auch weniger Bastlerei, allerdings laut Shop derzeit nicht verfügbar. Das Trum gibts hier: https://www.maerklinshop.de/index.php?sid=790797cbaa59b270cd0afa611262e8d9&cl=details&cnid=5fb37d5bbdbbae16dea2f3104d7f9439&anid=M074042&pgNr=6

Edit: PHB hat da glaub ich mehr Ahnung als ich :)
 
Delirium schrieb:
Am Besten wird sein, du kaufst dir ein zusätzliches Anschlussgleis, machst von dem unten die Abdeckung des Anschlusses raus, entfernst die Platine (sodass nur noch die Anschlussdrähte übrig bleiben) und führst durch die nun freigewordenen Löcher im Anschlussgehäuse ein Kabel zur Seilbahn. Der Zusatzanschluss aus dem Märklinshop müsste auch funktionieren und ist vermutlich auch weniger Bastlerei, allerdings laut Shop derzeit nicht verfügbar. Das Trum gibts hier: https://www.maerklinshop.de/index.php?sid=790797cbaa59b270cd0afa611262e8d9&cl=details&cnid=5fb37d5bbdbbae16dea2f3104d7f9439&anid=M074042&pgNr=6

Edit: PHB hat da glaub ich mehr Ahnung als ich :)

Mach das bloß nicht!!!! Da schmeißt Du nur unnötig Geld raus. Mit jedem C-Gleis Stück meine ich nicht nur das Anschlussgleis sondern alle Gleisstücke. Jedes Gleisstück hat an den Enden Kontaktlaschen für den Anschluss von der Stromeinspeisung. An diese Laschen schließt Du die Seilbahn an. Digitaltechnisch wird die Bahn als Lok gesehen. Verwendest Du die Märklin Digital- Weichendekoder schließt du diese auch an die Kontaktlaschen an. Das gleiche tust Du mit Märklin Signalen.

Was ich im Detail beschreibe ist nichts anders, als das Du die Seilbahn an die Masseschiene und den Mittelleiter anschließt.

Wichtig ist, dass die Seilbahn in den Digitalstromkreis integriert wird.
 
Ach so! Danke für die Antworten. Jetzt wird es langsam klar! :) Weicendekoder und Signale habe ich bis jetzt nicht, darum wusste ich dies gar nicht.
Dann muss ich also nur Gondelbahnpackung und den Seilbahndekoder kaufen. Schliesse diese zwei Kabel an ein Gleisstück an und dann läuft die Bahn (sollte hoffentlich).

Nun vorläufig die letzten Frage. Bei der Mobile Station steht in der Anleitung, dass der Transformator für die Mobile Station nicht gleichzeitig auch für Versorgung von Zubehörartikel verwendet werden darf. Du hast nun aber gesagt, dass die Gondelbahn einfach als Lok angesehen wird, inklusive Beleuchtung? Ist das also unbedenklich??
Diese Mobile Station vertrage etwa 3 gleichzeitig fahrende Loks. Durch Beleuchtungen etc. kann sich die Leistung aber verringern.
 
Genau. Der Seilbahndekoder hat kein MFX. Du musst die Adresse 3 wählen und dann solltest Du die Seilbahn steuern können.

Allerdings hast Du die MobileStation 1.

Wähle Lok aus Datenbank

Lok 37540

Dann Lokadresse ändern auf 3

Anschließend Lok umbenennen in Seilbahn.

ACHTUNG: während des anmelden/programmieren der Seilbahn (Lok) darf keine Lok auf dem Gleis stehen. Ansonsten programmierst Du alle Loks um.


Auf diese Weise stehen Dir die 8 Funktionstasten zur Verfügung. Mit der neuen Mobilestation 2 könntest Du die Seilbahn einfach erkennen, da diese DCC beherrscht.
 
Hallo Leute
Kann mir Jemand diese bahn vor allem die station abmessen ich bräüchte die maße um ein talstationsgebäude zu bauen und ich habe selber noch keine anlage. Ich würde gerne ein ganzes Skigebiet aufbauen nur habe ich keine Vorstellungen vom Gelände, könnte mir dabei jemand helfen??
Wäre euch sehr dankbahr
 
Hallo und herzlich willkommen im Forum; hab gerade mal die Schiebelehre gezückt...:ja:

Grundplattenmaß L x B 250 x 120 mm.
Grundplattenhöhe vorne 14,5 - hinten 27 mm.
Höhe Unterkante Grundplatte - Oberkante Stationshaube 103 mm.
Höhe Unterkante Grundplatte Ausfahrtsstützenjochoberkante Talstation 106 mm.
Höhe Unterkante Grundplatte Ausfahrtsstützenjochoberkante Bergstation 96 mm.
Länge Vorderkante Ausfahrtsstützenrobas - Hinterkante Stationshaube 275 mm.

Beide Stationen sind von dem Maßen her baugleich bis auf die Stützenhöhen da die Talstationsniederhaltestütze einen höheren Sockel als die Bergstationstragstütze besitzt.

Hoffe das hilft mal bei der Planung weiter.
 
Vielen dank das hilft mir sehr jetzt brauche ich nur noch gute ideen für mein gelände
 
Die Kunst liegt wie bei der Modelleisenbahn darin, ein Gelände zu schaffen was so ausschaut als ob es vor der Seilbahn da gewesen wäre. Eben wie im Original.

Schau Dir mal das Doppelmayr Jahrbuch an. Das findest Du auf der Doppelmayr Seite. Dort siehst Du verschiedene Anlagen. Vielleicht gibt Dir das ausreichend Inspiration.
 
Nicht nur das sondern die Höhenverhältnisse und Geländekonturen so zu planen das gesetzte Stützen bez. ihres Seilablenkwinkels auch Sinn machen.
 
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