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Jörg Haider ist tot

Werna76 schrieb:
Was für ein armseliges Leben muss das sein, wenn man "pure Freude" über den Tod eines anderen Menschen empfinden kann.
Hab kein Problem damit, Freude über den Tod eines Menschen zu empfinden wenn er ihn meiner Meinung nach verdient hat und als armselig empfinde ich mein Leben deshalb sicher auch nicht.
Und nachdem ich nach meinem Tod freiwillig deshalb in die Hölle marschiere weil ich noch etliche offene Rechnungen mit Menschen offen habe darf sich Haider neben anderen schon jetzt über meine dortige Tätigkeit als Grillmeister freuen weil ich meine sadistische Ader sicher voll zur Entfaltung bringen werde.......


Presseveröffentlichung, die den Spekulationen über eventuelle Manipulationen am Auto Haiders sicher keine neue Nahrung mehr gibt; in dem Falle hätte nämlich nur noch eine vollautomatische Fahrzeugsteuerung geholfen.....

http://www.oe24.at/zeitung/oesterreich/politik/Eine_Flasche_Wodka_dann_startete_er_den_Phaeton_379601.ece
 
Ich sehe das ähnlich. Ich mochte Haider als Politiker nicht, und als Mensch kannte ich ihn nicht. Den Tod hat er aber ausschießlich wegen seiner Fahrweise und dem Alkohol am Steuer verdient. Ich bin nur froh, dass er niemanden mitgenommen hat.
 
J.Haider hat einen großen Fehler gemacht (Geschwindigkeit & Alk...) und dafür mußte er mit dem Leben bezahlen. Gott sei Dank gab es hierbei nicht noch mehr Tote.

Ansonsten:
GMD schrieb:
Ich bin kein Sympathisant von J. Haider und/oder der Politik die er vertrat, ganz im Gegenteil. Aber ich finde, was im ersten Artikel des deutschen Grundgesetz steht sollte man jedem Menschen zugestehen!
So ^ sehe ich das auch und deshalb kann ich die ein oder andere Wortwahl hier im Thread nicht nachvollziehen.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Den Tod hat er aber ausschießlich wegen seiner Fahrweise und dem Alkohol am Steuer verdient.
Einspruch Euer Ehren; durch seine teilweise menschenverachteten Aussagen die auch noch meist pauschalisiert abgegeben wurden zählte er für mich nicht mehr als Angehöriger einer zivilisierten menschlichen Rasse.

Aufgrund solcher Äußerungen würde nach meinem Rechtsempfinden jemandem als Folge die Staatsbürgerschaft entzogen, sein Vermögen beschlagnahmt und die betreffende Person ohne jegliche Dokumente außer Landes zwangsverschafft.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Ich sehe das ähnlich. Ich mochte Haider als Politiker nicht, und als Mensch kannte ich ihn nicht. Den Tod hat er aber ausschießlich wegen seiner Fahrweise und dem Alkohol am Steuer verdient. Ich bin nur froh, dass er niemanden mitgenommen hat.

Vielleicht kommst du ja mal in die Situation, dass etwas ähnliches jemandem aus deiner Familie oder deinem Freundeskreis passiert.
Bezweifle ob du dann auch der Meinung wärst dass dieser Mensch den Tod verdient hat.
 
Man vergesse auch nicht das totale Ignorieren der (sinnvollerweise!) geltenden Verkehrsgesetze und die damit verbundene, große Gefahr nicht nur sich sondern auch Unbeteiligten zu schaden. Das tut der Heroisierung aber gar keinen Abbruch.
 
Es ist vielleicht teilweise etwas unglücklich formuliert! Hoffe ich zumindest ...

Den Tod hat keiner verdient. Ich drücke es mal etwas banaler aus: Wenn jemand mit dem Feuer spielt, muss er damit rechnen sich zu verbrennen. Verbrennt er sich hat er selber schuld und man hofft derjenige lernt aus dem Fehler. Denn schon als Kind bekommt man gelernt: Feuer, Schere, Messer, Licht ...

So sehe ich es in diesem Fall auch. Ein jeder erwachsener Mensch muss sich über die Folgen im klaren sein, mit 1,8 Promille und 140 kmh über die Straßen zu fegen. Schon wenn er mit dem Schlüssel den Wagen entriegelt. Wem das nicht klar ist, dem ist nicht mehr zu helfen. Und sinnbildlich war ihm auch nicht mehr zu helfen. Das ist bitter für die Familie, aber das ist nun mal so. Und der Gefahr muss man sich bewusst sein, wenn man das Risiko derart heraufbeschwört.

Das eine Familie das als direkte Betroffene emotional wahrscheinlich anders sehen und man selber auch, wenn man davon in der Familie betroffen ist, ist menschlich und kann man keinem zum Vorwurf machen. Ebenso wie man es keinen zum Vorwurf machen kann, von außen etwas nüchterne Beurteilungen zu treffen. Damit will ich jetzt nicht gut heißen, dass man den Tod positiv verheißt und ihn anderen Wünscht! Sondern lediglich verdeutlichen, dass man für Fehler die man mach einstehen muss. In diesem Fall war es eine sehr hohe Strafe, die J.H. und seine Familie gezahlt haben.

Er hätte auch ebenso gut mit sehr viel Glück überleben können und hätte vielleicht andere Unschuldige in Mitleidenschaft ziehen können, vielleicht bis hin zum Tod Unschuldiger. Daher finde ich es in erster Linie viel wichtiger, dass dies nicht geschehen ist.

Wie gesagt, für mich spielt daher die größte Rolle, dass Unschuldige versehrt geblieben sind!

Seine Politik, Verdienste etc. habe ich ausgeblendet, weil das für mich keine Rolle in diesem Fall spielt und ich davon auch zu weit entfernt bin und mich daher bisher nicht großartig damit auseinandergesetzt habe. Man sehe mir das bitte nach. Mensch ist Mensch ... der eine ist menschlicher der andere weniger ... daher hat es mit der Sache an sich wenig zu tun. Die Spielregeln gelten für alle und wer dagegen verstößt hat die Konsequenzen zu tragen!

Aber ich gehe davon aus, dass es hierzu einfach unterschiedliche Meinungen gibt, was ja auch nicht verwerflich ist.
 
Vielleicht war meine Wortwahl etwas ungünstig (auch wenn ich der Meinung bin, dass Hitler z.B. den Tod durchaus verdient hatte, aber das ist eine andere Sache), ich wollte nur ausdrücken, dass es seine eigene Schuld war. Es passiert oft, dass Betrunkene, oder Leute die meinen sie können Auto fahren, Unfälle verursachen bei denen sie mit mehr oder minder schweren Verletzungen überleben wärend Unschuldige sterben. Was will man denen erzählen? Die wären wirklich froh, der entsprechende Fahrer hätte sich vorher tot gefahren.
 
ich glaub da kommt noch etwas nach. wo war er in den letzten zwei stunden?
 
cauchy schrieb:
lanschi schrieb:
Petz schrieb:
...und seine Verdienste für die Bevölkerung des Landes Kärnten sind wohl unbestritten.

Genau das sind sie mit Sicherheit nicht!
Bitte mich richtig zu zitieren (die Aussage war nämlich von lanschi) denn ich bin, wie ich glaube auch eindeutig aus meinen Posts hervorgeht, sicher der absolut gegenteiligen bzw. Deiner Meinung :!:

@hagelschlag, das waren offenbar die letzten zwei Stunden:

http://www.oe24.at/zeitung/oesterreich/politik/Eine_Flasche_Wodka_dann_startete_er_den_Phaeton_379601.ece

Wobei ich (falls der Bericht so stimmt) die Toleranz der dortigen, teilweise schwulen Lokalgäste bewundere denn ich hätte an deren Stelle vermutlich nen Rechtsradikalen - nachdem von jung und knackig bei ihm auch nicht mehr die Rede sein konnte und daher eine andere "Verwendung" (es sei denn jemand hätte zumindest einen noch höheren Alkoholspiegel gehabt) auch praktisch ausgeschlossen war :biggrin: - an deren Stelle mit der Bemerkung "schönen Gruß vom dritten Reich" achtkantig aus dem Lokal geworfen.
 
Ich denke Haider war kein Rechtsradikaler, sondern eine miese Figur, die mit Ressentiments und Vorurteilen der Menschen gespielt hat.
Ihm kam zugute, daß er ein eloquenter, gewitzter, fescher Kerl war. Der klassische Verführer.
Und er hat in seiner Glanzzeit auch treffsicher die wirklich existierenden Schwachpunkte der österr. Politik (Proporz, Parteienfilz) aufgezeigt.
Aber hat immer die negativen Gefühle gekitzelt.

Vor nicht allzu langer Zeit hab ich, glaube im SPIEGEL, gelesen, daß in Kärnten das Gerücht umgeht, daß Haider schwul sei. Vielleicht war er in diesem Lokal in vertrauter Umgebung.
 
Ich kann hier Snowflat nur zustimmen. Aber gut, heute soll er Beerdigt werden, dann ist das Kapitel ja eh geschlossen.
 
Fab schrieb:
Ich denke Haider war kein Rechtsradikaler.
Diese Bezeichnung wurde meines Wissens nach ihm indirekt sogar von einem deutschen Gericht "zuerkannt" weil ein Fernsehsender ihn als solchen bezeichnete und Haiders Klage dagegen aber abgewiesen wurde.
 
@Petz: Sehr interessanter Link. Danke
 
Petz schrieb:
Wobei ich (falls der Bericht so stimmt) die Toleranz der dortigen, teilweise schwulen Lokalgäste bewundere denn ich hätte an deren Stelle vermutlich nen Rechtsradikalen - nachdem von jung und knackig bei ihm auch nicht mehr die Rede sein konnte und daher eine andere "Verwendung" (es sei denn jemand hätte zumindest einen noch höheren Alkoholspiegel gehabt) auch praktisch ausgeschlossen war :biggrin: - an deren Stelle mit der Bemerkung "schönen Gruß vom dritten Reich" achtkantig aus dem Lokal geworfen.

naja dass haider schwul oder bi war wurde schon lange hinter vorgehaltener hand gemunkelt...btw, du glaubst nicht, wieviele rechte schwule es gibt, von wegen tolerantes völkchen :wink:
 
aira_force schrieb:
naja dass haider schwul oder bi war wurde schon lange hinter vorgehaltener hand gemunkelt...btw, du glaubst nicht, wieviele rechte schwule es gibt, von wegen tolerantes völkchen :wink:

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
 
aira_force schrieb:
naja dass haider schwul oder bi war wurde schon lange hinter vorgehaltener hand gemunkelt...btw, du glaubst nicht, wieviele rechte schwule es gibt, von wegen tolerantes völkchen :wink:
Ist für mich nix Neues denn sonst würde sich auch nicht der Betrieb von dementsprechenden Skinheadkontaktpages für die Betreiber rechnen (wobei klarerweise nicht jeder Skinhead der rechten Szene zuzuordnen ist); und nicht nur bei den Rechten ist das Motto "Wasser predigen und Wein saufen" leider immer noch ziemlich weit verbreitet.
 
Selbst Hitler wird nachgesagt, dass er schwul gewesen wäre.Schon komisch irgendwie.
 
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