Es ist vielleicht teilweise etwas unglücklich formuliert! Hoffe ich zumindest ...
Den Tod hat keiner verdient. Ich drücke es mal etwas banaler aus: Wenn jemand mit dem Feuer spielt, muss er damit rechnen sich zu verbrennen. Verbrennt er sich hat er selber schuld und man hofft derjenige lernt aus dem Fehler. Denn schon als Kind bekommt man gelernt: Feuer, Schere, Messer, Licht ...
So sehe ich es in diesem Fall auch. Ein jeder erwachsener Mensch muss sich über die Folgen im klaren sein, mit 1,8 Promille und 140 kmh über die Straßen zu fegen. Schon wenn er mit dem Schlüssel den Wagen entriegelt. Wem das nicht klar ist, dem ist nicht mehr zu helfen. Und sinnbildlich war ihm auch nicht mehr zu helfen. Das ist bitter für die Familie, aber das ist nun mal so. Und der Gefahr muss man sich bewusst sein, wenn man das Risiko derart heraufbeschwört.
Das eine Familie das als direkte Betroffene emotional wahrscheinlich anders sehen und man selber auch, wenn man davon in der Familie betroffen ist, ist menschlich und kann man keinem zum Vorwurf machen. Ebenso wie man es keinen zum Vorwurf machen kann, von außen etwas nüchterne Beurteilungen zu treffen. Damit will ich jetzt nicht gut heißen, dass man den Tod positiv verheißt und ihn anderen Wünscht! Sondern lediglich verdeutlichen, dass man für Fehler die man mach einstehen muss. In diesem Fall war es eine sehr hohe Strafe, die J.H. und seine Familie gezahlt haben.
Er hätte auch ebenso gut mit sehr viel Glück überleben können und hätte vielleicht andere Unschuldige in Mitleidenschaft ziehen können, vielleicht bis hin zum Tod Unschuldiger. Daher finde ich es in erster Linie viel wichtiger, dass dies nicht geschehen ist.
Wie gesagt, für mich spielt daher die größte Rolle, dass Unschuldige versehrt geblieben sind!
Seine Politik, Verdienste etc. habe ich ausgeblendet, weil das für mich keine Rolle in diesem Fall spielt und ich davon auch zu weit entfernt bin und mich daher bisher nicht großartig damit auseinandergesetzt habe. Man sehe mir das bitte nach. Mensch ist Mensch ... der eine ist menschlicher der andere weniger ... daher hat es mit der Sache an sich wenig zu tun. Die Spielregeln gelten für alle und wer dagegen verstößt hat die Konsequenzen zu tragen!
Aber ich gehe davon aus, dass es hierzu einfach unterschiedliche Meinungen gibt, was ja auch nicht verwerflich ist.