• 📸 Fotowettbewerb 2026 – Jetzt noch mitmachen! 🏔️

    Ihr habt noch tolle Berg-, Ski- oder Landschaftsfotos auf eurer Festplatte? Dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, sie mit uns zu teilen!

    Unser Alpinforum-Fotowettbewerb 2026 läuft noch und wir freuen uns über weitere beeindruckende Aufnahmen aus der Bergwelt! ⛷️🏔️

    ⏰ Letzte Chance zur Teilnahme!
    Ihr könnt eure Bilder noch bis Sonntagabend, 18. Oktober 2026, einreichen!

    Egal ob spektakuläres Bergpanorama, verschneite Piste oder ein besonderer Moment in den Alpen – zeigt uns eure schönsten Bilder! Jeder Beitrag macht den Wettbewerb noch abwechslungsreicher. 😊

    Alle Teilnahmebedingungen und Informationen zur Bildeinreichung findet ihr im Wettbewerbsthema:

    📸 Jetzt Bilder einreichen & mitmachen!

    Also: Durchsucht eure Fotoarchive und macht noch mit! Wir freuen uns auf eure Einsendungen! 🏔️

    Euer Alpinforum-Team

Jörg Haider ist tot

Diejenigen die die Spekulationen in die Welt setzten sollten besser auf Haider´s Ehefrau hören, die erklärte nämlich in einem Interview nach seinem Tod, daß sie auch aufgrund des Obduktionsergebnisses sicher nicht an Fremdverschulden glaubt.
 
Ach ja, ich bin ja großer Fan der Stammtischmentalität (vieler) meiner Landsleute (= Österreicher)!

Warum Gerichtsmedizinern Glauben schenken? Warum der Polizei? Ich mein, hey, die machen das ja "nur" hauptberuflich. Da sind die Chancen, dass Herr X aus'm Lieblingsbeisl nebenan die Sache durchblickt, viel wahrscheinlicher, oder nicht?

:roll:
 
cauchy schrieb:
Ach ja, ich bin ja großer Fan der Stammtischmentalität (vieler) meiner Landsleute (= Österreicher)!
I net wirklich :abgelehnt: und dieses genau aus den, von Dir genannten Gründen - wenn in nem Gasthaus so ne Truppe zusammensitzt ist Petz derjenige der am Eingang gleich ne "Handbremswende" hinlegt......
 
cauchy schrieb:
Ach ja, ich bin ja großer Fan der Stammtischmentalität (vieler) meiner Landsleute (= Österreicher)!

Warum Gerichtsmedizinern Glauben schenken? Warum der Polizei? Ich mein, hey, die machen das ja "nur" hauptberuflich. Da sind die Chancen, dass Herr X aus'm Lieblingsbeisl nebenan die Sache durchblickt, viel wahrscheinlicher, oder nicht?

:roll:
Naja, die österreichischen Rechtsorgane haben sich ja leider einen katastrophalen Ruf erworben - siehe Kaprun, Sölden, Kampusch etc. -, da sind doch Zweifel angebracht. Fängt ja schon bei der Abkassierei der meist ausländischen Autofahrer an.
 
Rüganer schrieb:
Naja, die österreichischen Rechtsorgane haben sich ja leider einen katastrophalen Ruf erworben - siehe Kaprun, Sölden, Kampusch etc. -, da sind doch Zweifel angebracht. Fängt ja schon bei der Abkassierei der meist ausländischen Autofahrer an.
Da kann ich nur zustimmen - speziell was Kaprun betrifft.
In D ist es auch schlimm, aber ganz so groß ist der Filz denn doch nicht.
Dresdner
 
Dachstein :roll: Und du glaubst ernsthaft schrieb:
Nein, das glaube ich nicht. Aber hier gehts um Österreich. Und mein persönlicher Eindruck ist eben so,dass dort viel gemauschelt wird. Wenn der Kaprun-Prozess neu aufgerollt werden soll, muss irgendein Ministeriumsmitarbeiter genehmigen, das der Gutachter verklagt werden kann (oder so ähnlich). Ist bei uns anders, wir gehen bis Karlsruhe :mrgreen:
 
Na vielleicht seh ich das auch falsch. Ich seh das halt vom Standpunkt eines Wissenschafters und da kommt mir grad für Österreich vor, dass hier wenig Vertrauen herrscht - warum auch immer!

Akut fällt mir dazu z.B. die Feinstaubproblematik ein zu der unser ehemaliger Verkehrminister Faymann (der ein nicht abgeschlossenes Rechtsstudium vorweisen darf) die Stellung bezog, dass sich eine Beschränkung auf 100km/h gegenüber 130km/h auf der Autobahn nicht auszahle. Diese Aussage wurde natürlich von den "Stammtischexemplaren" bereitwillig und unreflektiert geglaubt und weiterverbreitet. Zum Glück gab's wenig später einen Artikel in der gleichen Zeitung in der ein Fahrzeugtechniker der Universität erklärte was Sache ist.
(In Salzburg zeigte sich eine Emissionsreduktion um 10% und geringere Geschwindigkeiten sind alleine schon wegen Spritverbrauch, Schadstoffemission und - nicht zu vergessen - Unfallwahrscheinlichkeit und -schwere zu diskutieren)

Und da ist der Punkt: Man glaubt dann halt eben lieber den Stammtischleuten als jenen die ob ihrer hauptberuflichen Tätigkeit wirklich wissen sollten was sich wie verhält. Aber so ist das nun einmal - leider!

Aber das wird natürlich jetzt auch teilweise offtopic.
 
cauchy schrieb:
Und da ist der Punkt: Man glaubt dann halt eben lieber den Stammtischleuten als jenen die ob ihrer hauptberuflichen Tätigkeit wirklich wissen sollten was sich wie verhält.
Liegt aber auch manchmal an der Qualifikation der Wissenschaftler wenn ich mir z. B. das praktische Ergebnis des, von Prof. Knoflacher entworfenen Innsbrucker Generalverkehrsplan in Erinnerung rufe. Die Folge der Umsetzung war jedenfalls genau das Gegenteil dessen was Knoflacher vorher großartig verkündete nämlich Chaos anstelle praktikablem Verkehrsfluß.
Allerdings vertraue ich im konkreten Fall Haiders schon der Gerichtsmedizin denn aus dieser Ecke sind mir bis dato keine Pannen bekannt; außerdem gehe ich in diesem Falle aufgrund des erwarteten öffentlichen Interesses an dem Fall auch von besonders sorgfältiger Arbeit aus. Auch hätte hier auch keine Notwendigkeit der "Rücksichtnahme" auf andere öffentliche Stellen und Behörden (wie meiner Meinung nach im Falle Kaprun und Lassing) bestanden.
 
cauchy schrieb:
Na vielleicht seh ich das auch falsch. Ich seh das halt vom Standpunkt eines Wissenschafters und da kommt mir grad für Österreich vor, dass hier wenig Vertrauen herrscht - warum auch immer!

Akut fällt mir dazu z.B. die Feinstaubproblematik ein zu der unser ehemaliger Verkehrminister Faymann (der ein nicht abgeschlossenes Rechtsstudium vorweisen darf) die Stellung bezog, dass sich eine Beschränkung auf 100km/h gegenüber 130km/h auf der Autobahn nicht auszahle. Diese Aussage wurde natürlich von den "Stammtischexemplaren" bereitwillig und unreflektiert geglaubt und weiterverbreitet. Zum Glück gab's wenig später einen Artikel in der gleichen Zeitung in der ein Fahrzeugtechniker der Universität erklärte was Sache ist.
(In Salzburg zeigte sich eine Emissionsreduktion um 10% und geringere Geschwindigkeiten sind alleine schon wegen Spritverbrauch, Schadstoffemission und - nicht zu vergessen - Unfallwahrscheinlichkeit und -schwere zu diskutieren)

Und da ist der Punkt: Man glaubt dann halt eben lieber den Stammtischleuten als jenen die ob ihrer hauptberuflichen Tätigkeit wirklich wissen sollten was sich wie verhält. Aber so ist das nun einmal - leider!

Aber das wird natürlich jetzt auch teilweise offtopic.

Ihr habt Probleme, 130 wären bei uns schon ein Traum. Hätte sich Haider mal an die Beschränkung gehalten, dann würde er jetzt noch leben.
 
Petz schrieb:
Liegt aber auch manchmal an der Qualifikation der Wissenschaftler wenn ich mir z. B. das praktische Ergebnis des, von Prof. Knoflacher entworfenen Innsbrucker Generalverkehrsplan in Erinnerung rufe. Die Folge der Umsetzung war jedenfalls genau das Gegenteil dessen was Knoflacher vorher großartig verkündete nämlich Chaos anstelle praktikablem Verkehrsfluß...

Ich sag ja nicht, dass die Wissenschaft immer Recht hat - auf gar keinen Fall! Tendenziell würde ich aber doch eben jenen Glauben schenken, die sich damit wirklich auskennen - ist doch nur logsich ;)
 
cauchy schrieb:
Ich sag ja nicht, dass die Wissenschaft immer Recht hat - auf gar keinen Fall! Tendenziell würde ich aber doch eben jenen Glauben schenken, die sich damit wirklich auskennen - ist doch nur logisch ;)
Ich seh das Glaubwürdigkeitsproblem begründet in den Wissenschaftlern, die sich in die Medien drängen und dort ihre Meinungen eher demagogisch als faktisch begründet artikulieren und glauben ihre Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben.
Wenn ich an manche Debatten bezüglich Klimaschutz denke würde ich für die Teilnehmer ein Spaceshuttle mieten aber vorher unbedingt alle Hitzeschutzkacheln entfernen damit sie wenigstens einmal zu ihrer angestrebten Publicity kommen......
Da nimmt es nicht Wunder wenn sich der kleine Mann dann mit der gleichen Verachtung abwendet mit der er die meisten Politiker straft und dies meiner Ansicht nach zu Recht.
 
Na da wär ich aber sehr vorsichtig alle über einen Kamm zu scheren - sowohl Politiker als auch Wissenschafter!
 
War auch nicht so definiert denn mein Vorwurf beschränkte sich ja auf die "mediengeilen" Exemplare beider Coleurs.
 
Petz schrieb:
War auch nicht so definiert denn mein Vorwurf beschränkte sich ja auf die "mediengeilen" Exemplare beider Coleurs.

Naja, blau, grün, orange, RETTÖ, etc. sind auch nicht besser, von dem her kann man die zwei Couleurs durchaus auf 4-8 erweitern. Leider :(.
 
@rower2000, meinte mit den beiden Coleurs einerseits die Wissenschaftler und andererseits die Politiker, letztere unabhängig welcher Parteizugehörigkeit - oder hab ich bei Deinem Post jetzt was falsch verstanden ?
 
Einmal nicht Alzheimer - welch ein Lichtblick...... :mrgreen:
 
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