Whistlercarver schrieb:
@ starli: Welches Bild gibt die tatsächlichen Lichtverhälltnisse korrekt wieder? Das unbearbeitet oder das bearbeitete?
Pf, keine Ahnung mehr. Vmtl. irgendwo dazwischen, vielleicht eher am Original als an der etwas überspitzten Bearbeitung.
Das Bild hab ich ja aus dem fahrenden Auto durch die Windschutzscheibe gemacht, wenige Sekunden später ging die Straße wieder nach links zur anderen Inselseite, und wenige Zeit vorher kam man erst an diesen Punkt, wo man zu dieser, anderen, Inselseite sehen konnte. Alles in Allem also eine recht kurze Zeitspanne als das ich mir die realen Lichtverhältnisse hätte merken können.
DiggaTwigga schrieb:
RAW hat für mich primär den Vorteil, dass ich den Weißabgleich danach am Rechner manuell machen kann und dabei keinen Qualitätsverlust habe.
Hm, stimmt, bei nachträglichem Weißabgleich und Drehen an den Helligkeits/Kontrastreglern sind mir manchmal auch schon unschönere Störungen im Himmel aufgefallen bis hin zu Farbringen, weil nicht mehr Information aus dem JPG rauszuholen war.
DiggaTwigga schrieb:
Bei deinem Bild sieht man auch, dass der Vordergrund ("Tiefen") noch immer sehr dunkel sind bei RAW kann man da bisschen mehr aufhellen ohne große Qualitätsverluste.
Nunja, auf meinem Monitor daheim ist das hell genug, weiter aufzuhällen hätte irgendwie zu unnatürlich ausgesehen .. (Auf meinen beiden Monitoren hier in der Arbeit dagegen ist die Landschaft im Vordergrund beinahe Schwarz!)
DiggaTwigga schrieb:
Desweiteren sieht man im Wolkenbild die JPEG-Artefakte, sprich das Wolkenbild ist nicht so klar und fein durch die Nachbearbeitung.
Oh, das liegt an der größeren Komprimierung für die Gallery. Im bearbeiteten Original kann man in 1:1 Auflösung m.E. nur an 2 Stellen in den Wolken die JPG-Artefakte vom üblichen Rauschen unterscheiden (oder eher eine Ahnung als eine direkte Unterscheidung).
albe schrieb:
Das Zeit und Speicherplatzproblem kann ich nicht verstehen - DPP konvertiert auf meinem Laptop 1000 Raws in einer knappen viertel Stunde nach jpeg
Und was genau hast du dann gewonnen, wenn du die RAWs in JPGs konvertierst und dann mit den JPGs weiter arbeitest? RAW macht doch nur Sinn, wenn man auch mir den RAWs arbeitet. Und das ist halt wesentlich zeitaufwendiger, selbst direkt im Lightroom (vom Sony-Tool fangen wir erst gar nicht an), von einem zum nächsten Bild zu gehen, zu Vergrößern, beim Einstellen de Regler usw.. Und so alt und lahm ist mein AMD-Quadcore auch nicht...
Was den Platz angeht - das ist für mich schon ein Argument. Hab auf der Platte im Jahresordner 2011 ca. 17.000 JPGs liegen, im Durchschnitt ca. 3 MB groß. Die RAWs sind 14 MB groß, d.h. statt ca. 50 GB bräuchte ich dann ca. 230 GB pro Jahr, die auch wieder gesichert werden wollen. (In Wirklichkeit ist mein 2011er Ordner 94 GB groß, weiß aber nicht, inwieweit der Durchschnitt von 3 MB größer ist oder ob ein Großteil davon Filmdateien betrifft.)
(Wichtigeres Kriterium ist allerdings der angsprochene Zeitfaktor beim Handling, Nachbearbeiten.)
albe schrieb:
jpg hat 8 Bit Fabtiefe, Raw je nach Hersteller mehr - bei Sony 12 Bit iirc.
Wobei das unter normalen Umständen in die Kategorie "mit dem Menschlichen Auge nicht sichtbar" trifft - das wäre dann eher bei so Spezialfällen wie bei diesem obigen Foto sichtbar, aber so häufig hat man die ja auch nicht...
Foto-Irrer schrieb:
Weißabgleich, der erste und wichtigste Regler für mich...
Dann bist du aber ein unprofessioneller Fotograf, wenn du den Weißabgleich nicht beim Fotografieren korrekt setzt
Was haltet ihr egtl. von diesen Lenscaps mit so einer eingebautten matten Scheibe, durch die man dann den Weißabgleich setzen kann? Damit soll ein Durchschnitt des gesamten Bildes als Weißabgleich verwendet werden; mach das im ganzen Tagesverlauf Sinn oder bei welchen Szenen macht das keinen Sinn, und unterscheidet sich das überhaupt von der Automatik der Cam?
Foto-Irrer schrieb:
Klar hast Du das ursprüngliche JPG verbessert, aber Du bist doch nicht zufrieden mit dem Ergebnis.
Also wenn ich das vorher- und nachher Foto anschau bin ich mehr als zufrieden mit dem Ergebnis. Wäre das nicht so schön geworden, hätte ich's halt rot markiert zum späteren löschen.