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Kamera Workshop

Da war albe genauso schnell wie ich :) Also können wir uns schonmal darauf einigen, dass die Farbtiefe einfach ein enormer Vorteil ist!
Speicherplatzprobleme sehe ich auch nicht, die Festplatten sind ja heute kostengünstig und machen am Gesamtequipment nur einen Bruchteil der kosten aus!
 
Weißabgleich, der erste und wichtigste Regler für mich...
Danach kommt zuvor angesprochene evtl. Aufhellen.
Klar hast Du das ursprüngliche JPG verbessert, aber Du bist doch nicht zufrieden mit dem Ergebnis.
Meine RAWs sind 30-40 MB groß, mit 32 GB SDHC Karte für 17,- passen da über 1.000 Bilder rauf.
 
18 MP spuckt die 600D raus. War auch überrascht, wieviel weniger auf die Speicherkarte ging, die ich noch in der 450D hatte. 40 ist aber wohl übertrieben. Aber 30 hab ich schon gehabt.
 
Also die RAW Files haben aus der 5D Mk II ungefähr 30mb, wenn du nen großes JPEG hast kann das auch mal 14-18mb brauchen. Von daher soviel mehr ist das ansich gar nicht.
Nachteil ist bei der 5D Mk II noch, dass ich nur CF Karten reinhauen kann, ich kauf mir jetzt aber mal eine größere meine größte ist bisher 16gb groß, was für circa 500-600 Bilder im Raw Format reicht.
 
@ starli: Welches Bild gibt die tatsächlichen Lichtverhälltnisse korrekt wieder? Das unbearbeitet oder das bearbeitete?
 
Whistlercarver schrieb:
@ starli: Welches Bild gibt die tatsächlichen Lichtverhälltnisse korrekt wieder? Das unbearbeitet oder das bearbeitete?
Pf, keine Ahnung mehr. Vmtl. irgendwo dazwischen, vielleicht eher am Original als an der etwas überspitzten Bearbeitung.

Das Bild hab ich ja aus dem fahrenden Auto durch die Windschutzscheibe gemacht, wenige Sekunden später ging die Straße wieder nach links zur anderen Inselseite, und wenige Zeit vorher kam man erst an diesen Punkt, wo man zu dieser, anderen, Inselseite sehen konnte. Alles in Allem also eine recht kurze Zeitspanne als das ich mir die realen Lichtverhältnisse hätte merken können.


DiggaTwigga schrieb:
RAW hat für mich primär den Vorteil, dass ich den Weißabgleich danach am Rechner manuell machen kann und dabei keinen Qualitätsverlust habe.
Hm, stimmt, bei nachträglichem Weißabgleich und Drehen an den Helligkeits/Kontrastreglern sind mir manchmal auch schon unschönere Störungen im Himmel aufgefallen bis hin zu Farbringen, weil nicht mehr Information aus dem JPG rauszuholen war.


DiggaTwigga schrieb:
Bei deinem Bild sieht man auch, dass der Vordergrund ("Tiefen") noch immer sehr dunkel sind bei RAW kann man da bisschen mehr aufhellen ohne große Qualitätsverluste.
Nunja, auf meinem Monitor daheim ist das hell genug, weiter aufzuhällen hätte irgendwie zu unnatürlich ausgesehen .. (Auf meinen beiden Monitoren hier in der Arbeit dagegen ist die Landschaft im Vordergrund beinahe Schwarz!)

DiggaTwigga schrieb:
Desweiteren sieht man im Wolkenbild die JPEG-Artefakte, sprich das Wolkenbild ist nicht so klar und fein durch die Nachbearbeitung.
Oh, das liegt an der größeren Komprimierung für die Gallery. Im bearbeiteten Original kann man in 1:1 Auflösung m.E. nur an 2 Stellen in den Wolken die JPG-Artefakte vom üblichen Rauschen unterscheiden (oder eher eine Ahnung als eine direkte Unterscheidung).

albe schrieb:
Das Zeit und Speicherplatzproblem kann ich nicht verstehen - DPP konvertiert auf meinem Laptop 1000 Raws in einer knappen viertel Stunde nach jpeg
Und was genau hast du dann gewonnen, wenn du die RAWs in JPGs konvertierst und dann mit den JPGs weiter arbeitest? RAW macht doch nur Sinn, wenn man auch mir den RAWs arbeitet. Und das ist halt wesentlich zeitaufwendiger, selbst direkt im Lightroom (vom Sony-Tool fangen wir erst gar nicht an), von einem zum nächsten Bild zu gehen, zu Vergrößern, beim Einstellen de Regler usw.. Und so alt und lahm ist mein AMD-Quadcore auch nicht...

Was den Platz angeht - das ist für mich schon ein Argument. Hab auf der Platte im Jahresordner 2011 ca. 17.000 JPGs liegen, im Durchschnitt ca. 3 MB groß. Die RAWs sind 14 MB groß, d.h. statt ca. 50 GB bräuchte ich dann ca. 230 GB pro Jahr, die auch wieder gesichert werden wollen. (In Wirklichkeit ist mein 2011er Ordner 94 GB groß, weiß aber nicht, inwieweit der Durchschnitt von 3 MB größer ist oder ob ein Großteil davon Filmdateien betrifft.)

(Wichtigeres Kriterium ist allerdings der angsprochene Zeitfaktor beim Handling, Nachbearbeiten.)

albe schrieb:
jpg hat 8 Bit Fabtiefe, Raw je nach Hersteller mehr - bei Sony 12 Bit iirc.
Wobei das unter normalen Umständen in die Kategorie "mit dem Menschlichen Auge nicht sichtbar" trifft - das wäre dann eher bei so Spezialfällen wie bei diesem obigen Foto sichtbar, aber so häufig hat man die ja auch nicht...

Foto-Irrer schrieb:
Weißabgleich, der erste und wichtigste Regler für mich...
Dann bist du aber ein unprofessioneller Fotograf, wenn du den Weißabgleich nicht beim Fotografieren korrekt setzt ;-)

Was haltet ihr egtl. von diesen Lenscaps mit so einer eingebautten matten Scheibe, durch die man dann den Weißabgleich setzen kann? Damit soll ein Durchschnitt des gesamten Bildes als Weißabgleich verwendet werden; mach das im ganzen Tagesverlauf Sinn oder bei welchen Szenen macht das keinen Sinn, und unterscheidet sich das überhaupt von der Automatik der Cam?

Foto-Irrer schrieb:
Klar hast Du das ursprüngliche JPG verbessert, aber Du bist doch nicht zufrieden mit dem Ergebnis.
Also wenn ich das vorher- und nachher Foto anschau bin ich mehr als zufrieden mit dem Ergebnis. Wäre das nicht so schön geworden, hätte ich's halt rot markiert zum späteren löschen.
 
starli schrieb:
Foto-Irrer schrieb:
Weißabgleich, der erste und wichtigste Regler für mich...
Dann bist du aber ein unprofessioneller Fotograf, wenn du den Weißabgleich nicht beim Fotografieren korrekt setzt ;-)
die ganzen EOS 1D-User und EF 600mm-Besitzer, mit denen ich unterwegs bin, die das ganze professionell betreiben und von denen ich mir natürlich das eine oder andere abschaue, nutzen ebenfalls den automatischen Weißabgleich. Ein anderer Weißabgleich kann im Nachhinein immer noch besser gefallen als das Original. Ausserdem versucht ein professioneller Fotograf nicht, das Bild zu machen, was er gerade sieht, sondern überlegt sich vor Ort, was er aus diesem Bild im Nachhinein noch machen kann.
 
Wer im dslr-forum mitliesst weiß, dass die sich auch nicht immer einig sind.
Zudem sollte man auch bedenken, dass wir meist nachts unterwegs sind und da eh Weißabgleich hinnef ist :mrgreen:
 
Foto-Irrer schrieb:
Ausserdem versucht ein professioneller Fotograf nicht, das Bild zu machen, was er gerade sieht, sondern überlegt sich vor Ort, was er aus diesem Bild im Nachhinein noch machen kann.
Irgendwie bitter, stellt das wirklich den Arbeitsablauf eines professionellen Fotografen dar. Eigentlich sollte es doch immer noch darum gehen, dass Gesehene festzuhalten und dann im Nachhinein nur noch Details zu bearbeiten, oder war das nicht auf das Motiv bezogen?
 
Hab ich halt schon mehrfach gehört bzw. in Foren gelesen.
 
naja Sportler und die meisten People wie auch Hochzeitsfotografen- zumindest die ich kenne- arbeiten schon anders.
Wer hat schon die Zeit im Nachinein noch ein großen Rad zu drehen. Zahlt doch keiner!
 
zum Thema Graufilter, Mittelmeer zwei Minuten lang mit ND3.0 belichtet
zaz2bi5c.jpg
 
Ich hab hier auch noch eines mit ND 3.0 aus Bali. 30 Sekunden Belichtungszeit!

 
HAIDA oder B&W?

Der Grund, warum man beim Schneesturm auf der Marmolada beim Objektivwechsel aufpassen sollte, woher der Wind kommt. Und warum man die Sensorreinigung selbst beherrschen sollte. (F/13)
tre8wmh9.jpg
 
Ist ja "nur" der Streifen oben links. Und den müsste man mit Photoshop leicht wegretuschieren können.
 
rechts die beiden sind wesentlich leichter wegzustempeln.
 
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