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Kamera Workshop

Moin,

tu Dir selbst nen Gefallen und lass die Finger von den Motivprogrammen ;). Du musst ja nicht gleich in M
fotografieren :D
Was am Anfang ganz gut bei mir funktioniert hat, war "P". Also Zeit und Blende werden automatisch
vorgewählt, man hat lediglich Einfluss auf den ISO-Wert. Dabei kann man schon mal ganz gut beobachten
wie die Kamera sich verhält und die unterschiedlichen Auswirkungen der Belichtungszeiten/Blenden beobachten.

Mittlerweile fotografiere ich bei normalen (einfachen) Lichtverhältnissen bei Landschaftsfotos in AV, sprich die
Kamera wählt die Zeit vor, ich ISO und Blende. Bei Sport dann eben in TV um Einfluss auf die Zeit und Blende zu haben.
Für M bin ich meistens zu faul :oops: ...
Nach paar hundert Bildern hastes dann eh einigermassen mit den Grundlagen raus.
 
Was ist den für einen Anfänger SO SCHLIMM am Motivprogramm?
 
Ich würde sagen, es nimmt ihm das Denken ab und führt zu einem "klappt ja auch so"-Denken, das wirkliches Lernen verhindern kann. Irgendwann muss man die Zusammenhänge mal verstehen, wenn man das von Anfang an ohne Netz, doppelten Boden und Motivprogramme tut, ist der erste Weg zwar steinig, aber die Erfolgserlebnisse um so größer.
 
mic schrieb:
Was ist den für einen Anfänger SO SCHLIMM am Motivprogramm?

Weil meiner Erfahrung nach selbst im Programm "P" die Bilder besser werden, als mit einem
der Motivprogramme. Und wenn ichs richtig im Kopf hab kann man in den Motivprogrammen nur
in JPG fotografieren.
Kann ja trotzdem jeder machen wie er will :nixweiss: war nur ein Tip ...
 
nönö, ich probiere ja jetzt schon fleissig aufm Balkon, auch gestern abend das von Chaos angesprochene Av Programm.
Aber ich will mal ein Beispiel nennen, weil ich mir schon vorstellen kann, Av zu benutzen.
Also, der Irre steht bei strahlendem Sonnenschein auf der Marmolada (*träum*), klappt sein Stativ aus und will PB und ein Berglein dahinter ablichten. Anleitung zum Thema Av-Programm sagt, dass ich die Blende einstellen kann und ISO ggf. anpasse. Nur es steht da noch nicht, wie hoch ich die Blende setz. Es steht nur der Warnhinweis da, dass bei schwachem Licht die Verschlusszeit bis zu 30sek. dauern kann, aber das ist ja egal, weil Sonnenlicht und Stativ vorhanden.

Kann ich also die Blende so hoch setzen, wie es nur geht??? Mache dann ein paar Aufnahmen und variiere NUR ISO jedesmal und suche mir dann das beste raus???

Ok, wenn die Verschlusszeit im Sucher blinkt, weiß ich, dass ich entweder weniger/mehr Blende entsprechend einstellen muss oder ISO variieren muss. Nur wohin müsste ich ja noch selber austesten und NUR eine Variable (ISO) zu verstellen ist mir anfangs lieber, als einen Mittelweg zwischen Blende und ISO zu suchen. Ziel ist ja, ein besseres Bild als mit der Landschaftsautomatik hinzubekommen.

PS: zu chaos letztem Beitrag: Da ich beim Nachbearbeiten rumspielen will, will ich jpg+RAW Bilder machen und die gehen in der Tat nicht mit den Motivprogrammen!
 
ChaosB99 schrieb:
mic schrieb:
Was ist den für einen Anfänger SO SCHLIMM am Motivprogramm?

Weil meiner Erfahrung nach selbst im Programm "P" die Bilder besser werden, als mit einem
der Motivprogramme. Und wenn ichs richtig im Kopf hab kann man in den Motivprogrammen nur
in JPG fotografieren.
Kann ja trotzdem jeder machen wie er will :nixweiss: war nur ein Tip ...
naja P ist ja auch irgendwie ein Motivprogramm.

Und ob ein Einsteiger RAW braucht ist auch die große Frage. Aber das hatten wir ja schon x-mal.
Ein gescheiter Bildaufbau, bzw. ein Auge dafür ist doch viel wichtiger als alles andere.


Arlberg-Irrer schrieb:
Es steht nur der Warnhinweis da, dass bei schwachem Licht die Verschlusszeit bis zu 30sek. dauern kann, aber das ist ja egal, weil Sonnenlicht und Stativ vorhanden.
nee das ist ned immer egal. Wenn auch nur etwas Wind geht wird das ev. auch nix. Mit einem Weitwinkel braucht man doch wegen der Schärfentiefe bei gescheitem Licht keine solchen Zeiten.
Und solche Zeiten dann sollte man auch die Spiegelvorauslösung (hat das die 450er?)einschalten.

Bei mir gibts ein Stativ meist nur bei Feuerwerk und Makro. Selbst Available light kann man doch auf ein Balkongeländer oder ähnlichem auflegen.
Vergess ned die Dinger wollen auch den ganzen Tag getragen werden.
 
Oh weh, bitte nicht die Stativphilosophiediskussion ;-)
Das ist sehr typabhängig und es ist mE weder falsch, ständig ein Stativ zu benutzen noch ist es falsch, grundsätzlich keins zu benutzen.
Was mich angeht: Ich hasse Stative - sie rauben mir meine Freiheit.
Für den nächsten gilt aber eben wieder etwas ganz anderes.
 
mic schrieb:
Und solche Zeiten dann sollte man auch die Spiegelvorauslösung (hat das die 450er?)einschalten.

Klaro kann sie das 8)
 
ja hab ich auch gelesen, aber noch nicht kapiert :D

Kann mir noch jemand beantworten, in welcher Situation ich den UV-Filter nehmen sollte/kann (was weiß ich, direkt in die Sonne ablichten oder was auch immer)? Oder ob ihr alle wirklich der Meinung seit, komplett weglassen?
 
:roll: :roll:
also ich nicht, ich hab keinen...*g*

Jetzt mach Dir mal nicht so nen Kopf, man könnte meinen Du kriegst ein Kind :biggrin: aber Du willst doch nur fotofieren oder :wink: ?
 
ChaosB99 schrieb:
Jetzt mach Dir mal nicht so nen Kopf, man könnte meinen Du kriegst ein Kind :biggrin: aber Du willst doch nur fotofieren oder :wink: ?
...genau so würde ich das auch sehen!!
Hau die Bilder mit den Programmen durch und investiere im URLAUB lieber mehr Zeit für die Freundin.
Und danach dann dort hin. Das Interesse am guten Bild scheint schon groß zu sein!
http://www.vhs-hamburg.de/kurse.cfm...RFonly=0&showkurse=1&jahresthema=0&beendetk=1
Weil das bringt nee Menge Spaß, man lernt was über fotografieren und außerdem viele Fotofreunde kennen.

Ach so:
Ich habe auf keinem Objektiv einen UV. Im 300er steckt einer im Rohr und ohne den hat man ein Loch im Objektiv
Und für den Schlagschutz habe ich an fast allen Optiken (außer das Kitobjektiv- taugt eh nix) die Gegenlichtblenden.
IMG_2524.JPG
 
ich komme gerade aus Norwegen mit rund 2000 Bildern einer EOS400D und Tamron 18-200 zurück und kann als Laie dazu sagen, dass wir etliche Bilder aus dem gleichen Blickwinkel mit unterschiedlichen Einstellung zum Vergleich fotografiert haben (Motivprogramm, P, Blendenvorwahl mit unterschiedlichen ISO-Werten) und das Motivprogramm war meist das schlechteste, da oft zu hell belichtet.

Es fällt mir im Übrigen als Laie auch recht schwer, bei Vergleich der Bilder zu sagen, welches jetzt besser/schlechter (wie beim Augenarzt :-) ist und woran ich das, ausser am subjetiven Gesamteindruck festmachen kann.

Zudem haben wir den Vergleich an einem Laptop gemacht, ich hab jetzt mal ausgewählte Bilder gleicher Art zum Entwickeln gegeben, mal sehen.

Aus alle Fälle bin ich begeistert von der Disskussion und hätte mir sie ein paar Wochen früher gewünscht. Insbesondere beim Thema Licht fällt mir jetzt erst auf, das wir die Bilder, bei denen man sagt "wow" auch tatsächlich entweder morgens/abends gemacht haben und dort vor allem der Himmel/Wolken/Wasser-kontrast auch am sattesten ist.

gruß
vdb
 
Ich sehe es bei den Motivprogrammen ähnlich wie mic. Sie sind eine mögliche Rückfallebene, die im Falle des Falles kann sie der Fotograf auch benützen. Wobei ich jetzt der Programmautomatik eigentlich schon absprechen würde, ein Motivprogramm zu sein. Denn bei P kann ich (zumindest bei Nikon) einen Programmshift machen, den Autofocus und die ISO Werte auf meine Bedürfnisse einstellen und eine Belichtungskorrektur eingeben. Wird bei Canon auch nicht anders sein.

Und zur Marmolada: warum bei gleißendem Sonnenlicht ein Stativ? Ein 400er Tele zum Stabilisieren hast wohl kaum. Bei solchen Verhältnissen kann man sich ein Stativ getrost schenken. Wie mic schon sagte: Stativ dann, wenn es um Feuerwerk und ähnliches geht. Und selbst ein Feuerwerk ohne Stativ geht. Nachdem ein Feuerwerk ja in den dunklen Himmel abgeschossen wird (schwarz bleibt schwarz, ob ich jetzt 1/30 oder 30" Belichte, ist egal), geht es auch, einen Weitwinkel zu nehmen, die Kamera auf M zu stellen, 1/30 bis 1/50 vorwählen, Blende aufmachen, Autofocus ausschalten (der würde nur durch die Nacht suchen, ohne einen Messpunkt zu finden, also ist manuell focussieren - eh meistens unendlich - angesagt) und im richtigen Moment auslösen, bzw. wenn man entscheidungsunfreudig ist wie ich, eine Bildfolge aufnehmen, und dann das beste raussuchen.
Und falls mir jetzt wer erklären will, es ginge nicht (hab ich schon oft gehört) - Beweisfotos hab ich gleich mal unten angehängt. ;) Die Technik geht aber nur bei halbwegs großen Feuerwerken.



Ach ja, bevor wer auf die Idee kommt, mir das Bild zu klauen: das Bild ist gelabelt.

Nachteilig wirkt sich aber aus, dass man eventuell mit höheren Isowerten fotografieren muss, was mitunter dann wieder zu Bildrauschen führen kann. Feuerwerk ist halt etwas Experimentiererei dabei, macht aber ziemlich viel Spaß.

MFG Dachtein
 
Frage an die Digitalkameraexperten. Dias haben im Hochgebirge gerne ohne Einsatz eines UV/Skylightfilters gerne einen leichten Blaustich (mit violettem Unterton) bekommen. Ist dieser Effekt bei den Digi-Spiegelreflexkameras weg?

@Arlberg-Irrer
Den Pol-Filter find ich gut am Meer. weil man bei dezentem Einsatz den natürlichen Dunst verringern kann. Auch beim Fotografieren von Gebäuden kann man tolle Wirkungen erzielen.
Im Gebirge, wie schon gesagt, muß man aufpassen. Hab am Rotenboden ein Foto vom verschneiten Monte Rosa bei Sonnenschein mit aufgedrehtem Pol gemacht. Könnt ich dir jederzeit als langzeitbelichtete.s Vollmond-Nachtaufnahme verkaufen. :D
Dank der Löschtaste, kann man ja viel leichter ausprobieren wie früher.
Benutz ein Stativ und mache vom selben Motiv Serien (mi/ohne UV-F., mit/ohne Pol. Evtl. Polf. 1/4, 1/2 u. voll aufgedreht) Dann vergleichen, fertig.
 
Fab schrieb:
Frage an die Digitalkameraexperten. Dias haben im Hochgebirge gerne ohne Einsatz eines UV/Skylightfilters gerne einen leichten Blaustich (mit violettem Unterton) bekommen. Ist dieser Effekt bei den Digi-Spiegelreflexkameras weg?
.

Der Effekt hat nichts mit digital, analog oder sonst etwas zu tun.
Auch hat er nichts mit UV-Strahlung zu tun. Für die sind nämlich fast alle Diafilme (ausgenommen Ektachrome Infrarot und einige Spezielfilme wie Fuji 64T, zumindest früher) überhaupt nicht sensibilisiert. Außerdem lassen so gut wie alle Objektive der letzten Jahrzehnte überhaupt keine UV-Strahlung mehr durch.
Der Blauchstichige Dunst im Gebirge ist besonders mittags einfach da, nur wird er vom Betrachter oft nicht so stark realisiert, das das Gehirn das Bild immer subjektiv wahrnimmt und bestimmte Erfahrungen (Bäume im Tal sind grün) mit in die Interpretation mit einbezieht.
Die ist auch je nach Betrachter unterschiedlich.

Skylightfilter sind übrigens ganz normale Farbkorrekturfilter (z.B. entspr. Wratten 81a)
Das Tageslicht wechselt seine Farbtemperatur den ganzen Tag über vom extrem warmem Morgen- und Abendlicht bis zum "normalen" Tageslicht Vormittags und Nachmittags und zum kühlen, blaustichigen Mittagslicht.
Weiter spiegelt sich im Dunst das Himmelblau, was in den Fernaufnahmen den Blaustich erzeugt. das alles ist aber tatsächlich vorhanden.
In der Analogphotographier, besonders beim Diafilm kann man das bei der Aufnahme sinnvollerweise korrigieren. Es gibt auch extra etwas wärmer abgestimmte Filme (Kodak Ektachrome E100G mit "X" z.B.), die durch ihre wäremere Farbbalance das gleiche wie 1-2 Skyligjhtfilter bewirken.
Ich persönlich habe mir gerade für Portraits in unkontrollierten Lichtsituationen auf neutralem Diafilm einen 81b Filter gekauft. Den würde ich aber digital nicht einsetzen.

Die Farbkorrekturen der Lichtfarbe über die Tageszeiten würde in der Digitalphotographie immer entweder nachträglich am PC oder mittels Weißabgleich beid er Aufnahme (z.B. per mitgeführter Taschengraukarte) durchführen.
Oft erledigt auch schon die Camerasoftware eine Fülle von Korrekturen (darum photographieren so Viele in RAW, wo nichts korrigiert wird und nur Rohdaten gespeichert werden, so haben sie Kontrolle über ihre Ergebnisse).
Filter für diesen Ausgleich sind in diesem Fall (digital) überflüssig und verschlechtern nur die Bildqualität.
Sie bringen nur dem Hersteller und Verkäufer etwas, nicht aber dem Photographen.

Für die Eliminierung des Dunstes ist uU ein Polfilter sinnvoll (je nach Lichteinfallswinkel), da er das Bild nicht wie ein Skylightfilter einfach braunrot einfärbt, sondern die Speigelungen reduziert, was eine deutlich differenziertere Farbwiedergabe bewirken kann.
Dass es auch übertrieben werden kann, wurde ja bereits erwähnt.

Farblose UV Filter erfüllen weder bei der "normalen" Analog- und noch weniger bei der Digitalphotographie einen Sinn. (Außer vielleicht beim Motocross etc.)
Ich photographiere jetzt teilweise seit über 10 jahren mit Objektiven stets grundsätzlich Filterlos in den Bergen und sonstwo auch bei schlechtem Wetter und habe keinerlei Beschädigungen ander Frontlinse.
Darum nochmals mein Tipp: Lass den UV am besten zuhause. Benutze lieber eine Streulichtblende und den Objektivdeckel.
 
Dachstein schrieb:
mic schrieb:
Im 300er steckt einer im Rohr und ohne den hat man ein Loch im Objektiv

Kurzum: Filterschublade. Bei E100 (oder sonst einer Riesengröße) geht es kaum mehr anders. Wobei es ja möglich sein müsste, den Filter einfach zu entfernen, oder irre ich da jetzt (hab nämlich kein Objektiv mit einer Filterschublade, hatte nur mal eines ausgeborgt und da habe ich mich um die Sachen nicht gekümmert).

MFG Dachstein
nee, das ist nicht ratsam.
Der Filter schütz das erste Glas ja auch in jedem Fall vor Staub, Regen usw. wenn das Objektiv auf der Blende steht (siehe Bild).
Wobei meiner gar kein UV sein dürfte sondern ein farbloser Gelatine.
IMG_2533.JPG
 

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Dachstein schrieb:
Ach ja, bevor wer auf die Idee kommt, mir das Bild zu klauen: das Bild ist gelabelt.

Da hat wer aber ein gesundes Menschenbild, hm?
 
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