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Kamera Workshop

Ich glaub ich bin zu kritisch mit meinen Bildern :mrgreen:
 
naja, wer hier hat noch, ausser Dir, einige Tausender für seine Ausrüstung bezahlt???
 
Hö?? Hab ich doch gar net ??
 
ich dachte Du hast die 5D und dazu diverse Objektive, wobei Du dann allein mit dem 70-200L schon über 2.000,- kommst
 
Hab ne 7D, das 17-50 kostet ~350.- und das 70-200L knappe 500.- €...also preislich nicht weit weg von dir (mal von der 7D abgesehen)
 
Ich weiß, aber ich hab oben auch geschrieben, dass die Entscheidung jetzt letztendlich durch die Media-Markt Einkaufspreisaktion gefallen ist.
290,- für ein eigentlich 390,- Euro Objektiv ist da schon ein unschlagbares Argument.
 
Kurzer Einwurf:

Wenn ich Fotografieren - im Sinne von anspruchsvollen Aufnahmen - gehe, habe ich schon recht teure Linsen zu schleppen, die ich dann auch einsetze je nach Motiven oder Objekten.
Wenn ich im Urlaub " schöne Bilder " machen wollte, hatte ich damals an meiner Nikon D300 als einziges Objektiv ein Tamron 18-270 VC und jetzt an der D700 ein Tamron 28-300, auch, wenn ich die DSLR mal im Ausnahmefall mit auf die Piste nehme.
Und ich war ( nach moderater Bildbearbeitung ) fast immer mehr als zufrieden mit diesen Objektiven. Preiswert, nicht zu schwer und optisch ansprechende Ergebnisse.

Mein Sohn ist Dokumkentarfilmer und hatte das 18-270VC 10 Tage in Alaska im Einsatz, um Bilder für den Trailer des Films zu machen. Auch dabei waren wir durchaus angetan von diesem " Suppenzoom ". Es geht manchmal nichts über ein wirklich flexibles Objektiv, vor allem, wenn man sich nur mit einem Rucksack in der Gegend rumtreibt!

Es muss bei weitem nicht immer das teuerste Ojektiv sein, um gute Ergebnisse zu erhalten.
 
Hildener schrieb:
Wenn ich im Urlaub " schöne Bilder " machen wollte, hatte ich damals an meiner Nikon D300 als einziges Objektiv ein Tamron 18-270 VC und jetzt an der D700 ein Tamron 28-300, auch, wenn ich die DSLR mal im Ausnahmefall mit auf die Piste nehme.

Das Problem ist halt: wenn ich 2000 Euro in einen Body reininvestiere, dann möchte ich auch entsprechende Ergebnisse sehen. Und das schaffen so manche güntigen Objektive einfach nicht. Das schafft vor allem kein Superzoom! Dennoch haben diese Objektive dann ihre Berechtigung, wenn es darum geht, möglichst leicht und flexibel zu sein, man muss sich aber vor Augen halten, dass die Kombination Objektiv - Kamera eine kompromissbehaftete Kombination ist.

Denn wer meint, mit VR, IS und sonst was Lichtstärke ausgleichen zu können, der irrt sich gewaltig... Auch kommt es manchmal auf die Fassung an, besonders dann, wenn ich in ungemütlichen Gefilden unterwegs bin. Ob da ein Superzoom wirklich befriedigt, wenn es einem den Staub in die Kamera hineinpumpt und einem den Sensor verdreckt? Und Abdichtungen? Bei günstigen Objektiven meist nicht vorhanden...

MFG Dachstein
 
Dachstein schrieb:
Das Problem ist halt: wenn ich 2000 Euro in einen Body reininvestiere, dann möchte ich auch entsprechende Ergebnisse sehen. Und das schaffen so manche güntigen Objektive einfach nicht. Das schafft vor allem kein Superzoom!


MFG Dachstein

Meine Objektivwahl treffe ich immer nach der bevorstehenden Anwendung. Und im Urlaub ist so ein Superzoom die universellste Anwendung. Da nehme ich für die Urlaubsbilder auch leichte Abstriche in Kauf.
Was ein Superzoom leisten kann, würde ich gerne einmal an Hand von 2,3 Beispielen zeigen. Leider weiss ich aber nicht, wie man große Bilder in Beiträge einbinden kann :(

Und in Alaska hat das Tamron unbeschadet 10 Tage Zelt-Camp, Schlauchboot, Hubschrauber und Eis überstanden. Wobei: richtig abgedichtet wie die Body's sind die Spitzenoptiken auch nicht

Natürlich hast Du Recht, dass man für Spitzenergebnisse die etwas 8O teureren Flaschenböden einsetzen muss :roll:. Geht halt nicht immer und ist auch nicht immer notwendig.
 
Hildener schrieb:
Was ein Superzoom leisten kann, würde ich gerne einmal an Hand von 2,3 Beispielen zeigen. Leider weiss ich aber nicht, wie man große Bilder in Beiträge einbinden kann :(

Vergleiche ich mein Nikkor 17 - 55 2,8 AF-S ED IF / Nikkor 80 - 200 2,8 AF ED verglichen mit dem Nikkor 18 - 200 3,5 - 5,6 AF-S ED VR, dann ist das Suppenzoom zwar nett und handlich, und dann war es das schon bezogen auf die Vorteile. Optische Leistung wesentlich schlechter, Verzeichnung ebenso, Schärfe mittelmäßig, AF lahmarschig. Und so schwer sind jetzt 2 Objektive auch nicht wirklich. ;)

Sicher, das Suppenzoom hat dahingehend eine Existenzberechtigung, wenn ich wirklich leichtestes Gepäck brauche, aber nicht auf eine SLR verzichten kann. Dann ja, sonst Mehrzoomlösung.

MFG Dachstein
 
@ Dachstein

geile Optik haste zuhause! :biggrin:
Wobei preislich kannste die beiden auch nicht mit dem Nikkor 18 - 200 3,5 - 5,6 AF-S ED VR vergleichen.
 
@ Dachstein

Generell sind wir uns ja absolut einig. Ich vergleiche ja auch mein Nikor 300 2.8 nicht mit den 300mm des Tamron.

Wobei ich bei den Zoom einen direkten Vergleich zwischen dem Nikkor 70-300 VR und dem Tammi 18-270 VC hatte. Da hat das Nikkor blass ausgesehen, und ich fotografiere seit 40 Jahren mit Nikkoren.

Ich meine eben, dass die Suppenzoom oftmals einen zu schlechten Ruf haben. Bei richtiger Anwendung sind sie eine gute Anwendungsalternative.

Dass das Nikon 18-200 anscheinend eins der weichsten Nikkore war, dass jemals von Nikon auf den Markt gebracht wurde, hört man ja öfters.
 
atsuni schrieb:
Wobei preislich kannste die beiden auch nicht mit dem Nikkor 18 - 200 3,5 - 5,6 AF-S ED VR vergleichen.

Stimmt nicht!

Nachdem ich das 17-55 gebraucht um 700 Euro gekauft habe (Zustand A mit OVP) war das 18-200 sogar um 99 Euro teurer... Das 80-200 ist eines der älteren und war dementsprechend auch günstiger als ein neues. Hat damals aber gut 1000er gekostet. Heute bekommst es um die Hälfte gebraucht.

Ich sags mal so: ich hab das 18-200 als Ergänzung zu meinem bestehenden Objektivpark gekauft; ich könnte nicht mit diesem Objektiv alleine leben. Viele Leute schauen mich eh schräg an, wenn ich fleißig Objektiv wechsle. Ist halt eine Sache, wie man an die Sache rangeht. Wenn ich schon einen Body um 2000 Euro habe, dann werde ich mir sicher nicht den teuer erkauften Vorteil durch kompromissbehaftete Objektive zunichte machen. ;) Wer A sagt muss auch B sagen. ;)

Dass es freilich mit Superzooms möglich ist, gute Bilder zu machen, bestreite ich übrigens nicht. Schafi beweist es immer wieder. Nur wenn es an Grenzbereiche geht, dann merkt man halt, dass die Viellinsenkonstruktionen gewisse Kompromisse beinhalten, die dann das Fotografieren schwer bis unmöglich machen.

MFG Dachstein
 
Hab da mal ein paar Fragen an euch ...

Wie ich schon im anderen Topic geschrieben hab, hab ich seit ein paar Tagen eine Sony Nex-5, ist eine "EVIL"-Cam, wobei es egtl. gar keinen "EV" gibt, sondern nur das LCD.

Dazu hab ich mir günstigerweise einen M42-Adapter und ein günstiges gebrauchtes M42-Objektiv gekauft (50mm 1:2).

Dass man aufgrund des Crop-Faktors die Werte ca. x 1,5 nehmen muss, hab ich soweit kapiert.

- Aber wie ändert das die Fokus-Einstellung? Auf dem Fokus-Ring steht vor unendlich 10m. Brauch aber m.E. schon unterhalb von 10m Entfernung "unendlich". Muss man das dann durch 1,5 dividieren?

- Ist diese Fokus-Entfernung immer gleich bei der gleichen Brennweite, oder kann sich das durch unterschiedliche Objektivaufbauten (unterschiedlicher Hersteller) ändern? Also könnte es beispielsweise sein, dass ein anderes 50mm-Objektiv erst bei einer anderen Entfernung unendlich hätte?

- Gibt es jetzt egtl. (alte, analoge) Zoom-Objektive mit "unendlichkeits"-Einstellung? Also z.B. ein 70-200mm - Objektiv (die sind ja auch recht güntig für M42)? Oder sollte ich besser ein Festbrennweiten-Tele mit 200 oder 300mm nehmen, um dem Fokus-Problem aus der Welt zu gehen?

- Was meint ihr, wieviel mm kann man ohne Bildstabilisator ohne Verwackeln an sonnigen Tagen schaffen, ohne ein Stativ zu benötigen? 200? 300? 500?

Was das manuelle Fokussieren angeht, muss ich sagen, dass ich da gestern kaum Probleme hatte. Nur im Gegenlicht, da sieht man das Display zu schlecht, aber ansonsten wurde alles scharf. Im fahrenden Sessellift muss man halt einen Punkt fixieren, der ebenfalls fährt, wenn man z.B. die Stütze oder einen entgegenkommenden Sessel fotografieren will, sollte man den Sessel vor einen oder das Tragseil gegenüber fokussieren:

DSC00187.jpg


Ich weiß nicht, worauf ich bei dem folgenden Bild mehr stolz sein soll - den Fokuspunkt richtig gefunden zu haben, oder den Sessel genau im Bild gehabt zu haben, war jedenfalls nur ein einziger Versuch, und bei dem schnellen Averau-ESL....:
DSC00198.jpg


Noch ein paar weitere Shots:

DSC00210.jpg


DSC00303.jpg


DSC00320.jpg


DSC00329.jpg


Ausschnitt aus einem anderen Bild:
DSC00330.jpg


(meisten o.g. Fotos mit f 2.0 - 2.8 und 1/4000, egtl. etwas überbelichtet, wollte aber die Hintergrundunschärfe testen, kann auch gern noch 100% - Crops uploaden)

War Fokus-Mäßig jeweils knapp vor "unendlich". Das Objektiv ist ein .. 50mm 1:2.0 Objektiv (also vmtl. ca. 75 "kb-mm"?) von M..... Name vergessen, eine japanische mir bis dato unbekannte Marke.
 
starli schrieb:
- Was meint ihr, wieviel mm kann man ohne Bildstabilisator ohne Verwackeln an sonnigen Tagen schaffen, ohne ein Stativ zu benötigen? 200? 300? 500?
Kommt auf die Belichtungszeit an. Es gibt eine Faustregel, die besagt, max. Belichtungszeit ohne Verwackeln ist ungefähr gleich 1 durch Brennweite in mm. Anders ausgedrückt, darf die Belichtungszeit z.B. beim 300er Tele max. 1/300 s betragen, beim 500er 1/500 s etc. Wenn du an sonnigen Tagen mit 1/2000 s belichten kannst, wären nach dieser Regel 2000 mm drin.
Ich habe noch nicht ausführlich darüber nachgedacht, ob man dafür den Cropfaktor berücksichtigen und auf KB-Brennweite umrechnen muss, aber spontan würde ich sagen dass das in dem Fall nicht notwendig ist. Vielleicht kann das jemand bestätigen oder widerlegen.
 
Den Richtwert hab ich gestern auf Wikipedia auch noch gefunden, wobei man den Crop-Faktor berücksichtigen muss. Für ein 200mm - kb-Objektiv wäre es dann bei mir 1/300s. Aber woher soll ich jetzt wissen, ob ich das Foto in 1/300s machen kann? :-)

Angenommen man macht ein Foto mit 50mm - Objektiv mit Blende 5.6 und kommt dann auf einen Wert X Sekunden. Bei einem 200mm - Objektiv mit Blende 5.6, wäre das Bild genauso hell bei gleichen X Sekunden, oder müsste man die Belichtungszeit um den Faktor 4 verlängern, um die gleiche Helligkeit zu haben?


Bzgl. meiner anderen Fragen (Unendlichkeitsstellung) hab ich in Wikipeda leider nichts gefunden....
 
Doch, der Crop Faktor ist zu berücksichtigen. Soll bedeuten, man darf sich nicht direkt an der Faustregel bedienen, sondern muss erst mal umrechnen. Soweit die Theorie. In der Praxis schauts etwas anders aus. Der Faktor Fotograf und Gesamtgewicht der Ausrüstung spielen auch noch mit. Mit Herzrasen nach einem 100 Meter Sprint verreißt du garantiert noch bei 100mm und 1/250. Andererseits schaffst es, wenn du ruhig dastehst, dich anlehnst warscheinlich noch ein 400er mit 1/90 zu halten (Umstände sind ideal, kein Wind, etc.). Dabei gilt: je schwerer die Aufnahmekombination, desto schwerer verreißt man eine Aufnahme. Die Trägheit ist zu groß. Weitere Tricks sind: einen Fuß schräg vor den anderen stellen, rechte Hand am Handgriff, Linke unterstützt das Objektiv im Schwerpunkt zwecks Stabilisation, dann Folussieren, vor dem Auslösen ausatmen, dann kurz die Luft anhalten und zeitgleich auslösen. So schafft man es manchmal sogar, die unmöglichsten Zeiten zu halten. Und wenn das nix nützt, kann man immer noch die Iso raufdrehen. ;)

Und starli, nein, deine oben genannte Rechnung funzt so auch nicht. Denn ein Bild bei 50 mm deckt wsentlich mehr ab, als eines bei 200 mm. Bei 50 hats noch jede menge hellen Himmel drinnen (steuert relativ kurze Zeiten), bei 200 kann der Himmel schon lange weg sein, und nur mehr die Schattenseite eines Hauses gemessen werden, die Zeiten müssen daher um ein vielfaches länger werden, als bei deiner Rechnung.

- Aber wie ändert das die Fokus-Einstellung? Auf dem Fokus-Ring steht vor unendlich 10m. Brauch aber m.E. schon unterhalb von 10m Entfernung "unendlich". Muss man das dann durch 1,5 dividieren?

- Ist diese Fokus-Entfernung immer gleich bei der gleichen Brennweite, oder kann sich das durch unterschiedliche Objektivaufbauten (unterschiedlicher Hersteller) ändern? Also könnte es beispielsweise sein, dass ein anderes 50mm-Objektiv erst bei einer anderen Entfernung unendlich hätte?

Das kommt auf die Objektivkonstruktion an. Mein 50er von Nikon hat einen Fokusbereich von Unendlich bis 45 cm. Nach Unenedlich kommt 3 Meter. Es kommt also in erster Linie auf den Schneckengang (Steilheit) an. Und bei deiner Kombi würde ich sowieso die klassische Schnappschusseinstellung mit Unendlich nicht am Anschlag und Blende 11 oder 16 empfehlen. Da bekommst viel mehr scharf, wenn es nicht um gezieltes Freistellen von Details geht. Hoffe, ich habs dir einigermaßen verständlich beantwortet.

MFG Dachstein
 
starli schrieb:
...Angenommen man macht ein Foto mit 50mm - Objektiv mit Blende 5.6 und kommt dann auf einen Wert X Sekunden. Bei einem 200mm - Objektiv mit Blende 5.6, wäre das Bild genauso hell bei gleichen X Sekunden, ...
So ist es. Sonst wären externe Belichtungsmesser beispielsweise ja auch gar nicht einsetzbar. Hierbei ist auch der Crop-Faktor egal, da er nur einen Ausschnitt aus dem Bild darstellt, welches aber gleich hell bleibt. (Der Cropfaktor ändert auch nichts an der Brennweite, die bleibt beim 50er immer 50mm, egal welches Gehäuse man hinten dranschraubt.)

[Eine andere Sache sind hinsichtlich Belichtung Telekonverter, die das abgebildete Bild tatsächlich vergrößern und somit das Bild abdunkeln.]
 
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