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Kamera Workshop

3303 schrieb:
So ist es. Sonst wären externe Belichtungsmesser beispielsweise ja auch gar nicht einsetzbar. Hierbei ist auch der Crop-Faktor egal, da er nur einen Ausschnitt aus dem Bild darstellt, welches aber gleich hell bleibt.

Theoretisch ja. Im Studio gehts meistens. Draußen kannst, wie ich oben geschrieben habe, aber ein Problem bekommen. Daher denke ich, dass das ein Denkfehler ist.
Beispielsweise bei folgendem Motiv: Ein Haus, davor eine Bank, darauf sitzt eine Person. Die Situation ist Gegenlicht. Im 50er Bereich Bekommst die ganze Szenerie wie oben beschrieben aufs Bild - die Matrixmessung misst den Himmel dahinter auch noch mit. Du bekommst eine relativ kurze Verschlusszeit, die Person im Schatten säuft ab. Nun nimmst ein Tele mit 200 mm. Du bekommst nur mehr die Schattenseite vom Haus drauf. Der Himmel und damit das Gegenlicht sind futsch. Die Belichtungszeit wird sich verlängern, und zwar um weit mehr als den oben angedachten Wert. Auch der Belichtungsmesser geht bei diesem Szenario dann irr, sofern er nicht Spotmessen kann und nur das misst, was du willst. Schlussfolgerung: nicht alles glauben, was einem der Belichtungsmesser vorschlägt und einsteiert. Manchmal muss man erheblich korrigieren und davor manchmal etwas komplexere Überlegungen anstellen.
Denn umgekehrt gehts auch! Man nehme ein weißes Blatt Papier, welches zuerst mit Umgebung in Schwarz fotografiert wird. Dann wird die schwarze Umgebung mittels 200 mm ausgeblendet, und schwubdiwups, schon wird die Belichtungszeit erheblich kürzer als bei der obrigen Rechnung...

Bezüglich des Crops: Alle Brennweiten bleiben gleich, was sich ändert, ist nur der Bildausschnitt. Das Bild wird sozusagen künstlich maskiert.

MFG Dachstein
 
Dachstein schrieb:
Beispielsweise bei folgendem Motiv: Ein Haus, davor eine Bank, darauf sitzt eine Person. Die Situation ist Gegenlicht. Im 50er Bereich Bekommst die ganze Szenerie wie oben beschrieben aufs Bild - die Matrixmessung misst den Himmel dahinter auch noch mit. Du bekommst eine relativ kurze Verschlusszeit, die Person im Schatten säuft ab. Nun nimmst ein Tele mit 200 mm. Du bekommst nur mehr die Schattenseite vom Haus drauf. Der Himmel und damit das Gegenlicht sind futsch. Die Belichtungszeit wird sich verlängern, und zwar um weit mehr als den oben angedachten Wert. Auch der Belichtungsmesser geht bei diesem Szenario dann irr, sofern er nicht Spotmessen kann und nur das misst, was du willst. Schlussfolgerung: nicht alles glauben, was einem der Belichtungsmesser vorschlägt und einsteiert. Manchmal muss man erheblich korrigieren und davor manchmal etwas komplexere Überlegungen anstellen.
Denn umgekehrt gehts auch! Man nehme ein weißes Blatt Papier, welches zuerst mit Umgebung in Schwarz fotografiert wird. Dann wird die schwarze Umgebung mittels 200 mm ausgeblendet, und schwubdiwups, schon wird die Belichtungszeit erheblich kürzer als bei der obrigen Rechnung...
...

Deine Antwort bezieht sich auf etwas ganz anderes als das, was starli gefragt hat.
Wenn Du aus einem Motiv den dunklen Bereich herausgreifst wird das Motiv dunkler. Das ist doch klar, hat aber nichts mit dem Thema zu tun.

Die Lichtausbeute bei gleicher Blende (hier entspr. Blendenzahl) ist brennweitenunabhängig (bis auf teilweise gewisse, in der Praxis quasi zu vernachlässigende, konstruktionsbedingte Differenzen in der Durchlässigkeit der Optik selbst) immer gleich.

Das ist der Sinn der Blendenskala. Die Blendenzahl gibt den Blendendurchmesser in der Relation zur Brennweite an eben damit man nicht umzurechnen braucht.
Und dass die angezeigten Werte des Belichtungsmessers (welcher Art auch immer) grundsätzlich auch zu interpretieren sind, ist auch selbstverständlich und hat ebenfalls nicht mit dem Thema der Frage zu tun.
Verunsichere hier doch bitte nicht die Leute!
 
3303 schrieb:
Die Lichtausbeute bei gleicher Blende (hier entspr. Blendenzahl) ist brennweitenunabhängig (bis auf teilweise gewisse, in der Praxis quasi zu vernachlässigende, konstruktionsbedingte Differenzen in der Durchlässigkeit der Optik selbst) immer gleich.

Ich verunsichere niemand. Meines Erachtens ist es eine Falschinfo zu sagen, dass aufgrund gleicher Lichtstärke bei zwei verschiedenen Brennweiten man mit den gleichen Zeiten belichten könnte. Das gilt nur dann, wenn man eine Graukarte hat, die mit exakt gleicher Lichtintensität beleuchtet wird. Das sind für mich theoretische Bedingungen; nur das spielt es sich in der Natur eben nicht. Sonst wären Matrixmessung und Spotmessung die nutzloseste Erfindung der Fotografie. ;)

MFG Dachstein
 
In Summe eurer beiden Antworten ist es jedenfalls klar. Da ich im Super-Zoom-Bereich ja meistens Gipfel vor Himmel hab, sollte sich die Belichtung also eher nicht ändern.

Dachstein schrieb:
Mein 50er von Nikon hat einen Fokusbereich von Unendlich bis 45 cm. Nach Unenedlich kommt 3 Meter.
Oh, d.h. Unendlich ist mitten drin? Hätte ich jetzt nicht erwartet...

Was die Fokussierung angeht - hab ich gestern mal nachgemessen, die Entfernung scheint doch zu stimmen, was am Bild steht. Macht ja insofern auch sinn, da die Brennweite ja gleich bleibt und das Bild gecroppt wird, also muss auch der Fokus ident sein.

Mit dieser Nachmessung und diesem Satz
Und bei deiner Kombi würde ich sowieso die klassische Schnappschusseinstellung mit Unendlich nicht am Anschlag und Blende 11 oder 16 empfehlen. Da bekommst viel mehr scharf, wenn es nicht um gezieltes Freistellen von Details geht.
verstehe ich jetzt den Sinn der Bemalung am Objektiv - links 16, mittig 2, rechts 16. Das heißt, wenn ich auf Blende 16 gehe und den rechten 16er auf Unendlich positioniere, wäre der ganze Entfernungsbereich vom linken 16er (bei ca. 3m) bis zum rechten 16er alles scharf. Allerdings kann ich das Objektiv für diese kleinen Blenden nicht verwenden, da es im Inneren zu dreckig ist und hier die kleinen Staubkörner riesig am Bild sind.

3303: Telekonverter, meinst du die, die man vorne drauf schraubt, oder die, die man hinten drauf schraubt, oder ist das egal? Hatte ich mir auch schon überlegt, ein 200er Objektiv und dann so einen kleinen Verdoppler hintendrauf .. d.h. ein, was weiß ich, 4.0er 200mm Objektiv mit so einem 2x - Converter würde dann bei 400mm welcher Blendeinstellung entsprechen? 8.0 ? Das dürfte man bei 200 x 2 x 1,5 = 600mm wohl nicht mehr in 1/600s verwacklungsfrei bekommen ...

(Was mir an der Cam gefällt: Trotz 1/4000s überbelichtet bei Blende 2 mit dem analogen Objektiv sind in den weißen Schnee-Flächen noch sehr viel Details, die man wiederherstellen kann....)
 
Eine kurze Frage, starli

Kann deine Sony auch in RAW fotografieren?
 
Dachstein schrieb:
Meines Erachtens ist es eine Falschinfo zu sagen, dass aufgrund gleicher Lichtstärke bei zwei verschiedenen Brennweiten man mit den gleichen Zeiten belichten könnte.
Das habe ich auch nicht pauschal geschrieben. Was soll das denn jetzt schon wieder? Lies' bitte mal genau, bevor Du hier Falschaussagen unterstellst.
Die Lichtausbeute ist gleich und (zum wiederholten Male) Werte des Beli sind selbstverständlich zu interpretieren.
Da kannst Du noch so viele Fälle konstruieren um daran herumzudeuteln, es ist trotzdem so, wie ich geschrieben habe.
Es ist wirklich enorm anstrengend, mit dir zu diskutieren. Ständig muss man sich wiederholen.
Ich schreibe jetzt nichts mehr dazu, auch wenn du wiederholt versuchen solltest, meine Aussagen als falsch darzustellen.

@starli: In meinem Fall war der Konverter zwischen Optik und Gehäuse eingesetzt. Der Nachteil ist dabei erstens, dass man ein weiteres, optisches System im Strahlengang hat und zweitens, dass durch eine Vergrößerung des Ausschnittes das Bild dunkler wird, also länger belichtet werden muss und die BQ bzw. Auflösung natürlich nur noch dem, was im Ausschnitt abgebildet wird, multipliziert mit den Fehlern der Konverteroptik entspricht. Man hat also mehr oder weniger deutliche Einbußen, was das Endergebnis betrifft.
Bei mir war es das Olympus OM Zuiko 4,5/300 mit 2XA Konverter. Die Optik entspricht dann quasi einem "schlechten 9.0/600er" an 24x36mm Format. Und da war die BQ für den Aufwand zu schlecht. Mit dem Zuiko 2.0/100 gab es noch ganz ordentliche Ergebnisse, weil das Objektiv selbst extrem gut ist. Aber dennoch mit deutlichem Verlust zu den Ergebnissen ohne Konverter.
 
@3303:
Sollen wir wetten, wer das letzte Wort hat :biggrin: ?

@Belichtung
Keine Ahnung über was Ihr diskutiert, man muss ja keine Wissenschaft daraus machen. Zumindest beim Schifahren IMHO absolut unnötig. Mit ISO 100-200 bekomme ich bei gutem Wetter immer ausreichend kurze Belichtungszeiten um selbst mit 200mm am 1.6er Crop nicht zu verwackeln, darum gings starli doch, oder?
Dazu noch 1 bis 2 Stufen unterbelichten und in (Achtung :biggrin: !) RAW fotografiert, Schnee weiss, Schatten lassen sich genug, aufhellen Lichter zurücknehmen um getrost auf HDR verzichten zu können, bzw. bekomme ich meine RAWs so bearbeitet, dass sie aussehen wie die HDRs von starlis Sony.
 
starli schrieb:
Dachstein schrieb:
Mein 50er von Nikon hat einen Fokusbereich von Unendlich bis 45 cm. Nach Unenedlich kommt 3 Meter.
Oh, d.h. Unendlich ist mitten drin? Hätte ich jetzt nicht erwartet...

Was die Fokussierung angeht - hab ich gestern mal nachgemessen, die Entfernung scheint doch zu stimmen, was am Bild steht. Macht ja insofern auch sinn, da die Brennweite ja gleich bleibt und das Bild gecroppt wird, also muss auch der Fokus ident sein.

Ich glaube, ich hab mich missverständlich ausgedrückt. Der Schärfenbereich geht bei diesem Objektiv von Unendlich bis 45 cm. Der erste Zahlenwert am Entfernungsring ist 3 Meter. Also Unendlich, 3 Meter, ....... , 45 cm. Richtigerweise hätte ich schreiben müssen: Vor Unendlich (Anschlag) kommt 3 Meter.

Und bei deiner Kombi würde ich sowieso die klassische Schnappschusseinstellung mit Unendlich nicht am Anschlag und Blende 11 oder 16 empfehlen. Da bekommst viel mehr scharf, wenn es nicht um gezieltes Freistellen von Details geht.
verstehe ich jetzt den Sinn der Bemalung am Objektiv - links 16, mittig 2, rechts 16. Das heißt, wenn ich auf Blende 16 gehe und den rechten 16er auf Unendlich positioniere, wäre der ganze Entfernungsbereich vom linken 16er (bei ca. 3m) bis zum rechten 16er alles scharf. Allerdings kann ich das Objektiv für diese kleinen Blenden nicht verwenden, da es im Inneren zu dreckig ist und hier die kleinen Staubkörner riesig am Bild sind.

So ist es. Diese Skala am Entferungsring gibt die Tiefenschätfebereiche an. Meine Rollei 35 hat ebenso eine derartige Einteilung, wobei hier die Entwickler noch einen Schritt weiter gegangen sind und die Schnappschusseinstellung wurde gezielt gekennzeichnet, weil diese Kamera keinen Entferungsmesser hat.



3303: Telekonverter, meinst du die, die man vorne drauf schraubt, oder die, die man hinten drauf schraubt, oder ist das egal? Hatte ich mir auch schon überlegt, ein 200er Objektiv und dann so einen kleinen Verdoppler hintendrauf .. d.h. ein, was weiß ich, 4.0er 200mm Objektiv mit so einem 2x - Converter würde dann bei 400mm welcher Blendeinstellung entsprechen? 8.0 ? Das dürfte man bei 200 x 2 x 1,5 = 600mm wohl nicht mehr in 1/600s verwacklungsfrei bekommen ...

Telekonverter würde ich nur die bezeichnen, die man zwischen Kamera und Objektiv schraubt. Alles weitere würde ich persönlich unter Vorsatzlinsen fallen lassen. Bei einem Zweifachkonverter verliert man normalerweise zwei Blendenstufen, bei einem 1,4 Konverter in etwa Eine. Die Rechnung, die du angestellt hast, stimmt aber nicht ganz. Ein 200 - 4 mit einem 2 Fach Konverter an deiner Cam ist immer noch ein 400er, das um 2 Blendenstufen weniger Licht durchlässt als das Ursprungsobjektiv. Egal, was hinten dran ist. Du maskierst jetzt nur weiter, sodass der Eindruck entstünde, man hätte ein 600er dran. ;)

@ 3303: ich glaub, wir verstehen uns irgendwie gegenseitig miss. Was du sagst ist vollständig korrekt. Ein Objektiv mit Anfangsöffnung 5,6 hat, egal welche Brennweite es hat, immer die gleiche Lichtausbeute. Das ist physikalisch vollkommen korrekt und wird von mir sicher nicht bestritten. Das ist ein unumstößlicher Fakt.
Ich meine aber, man muss im anschließenden Atemzug aber auch sagen, dass bedingt durch die Brennweite andere Lichtwerte ins Objektiv gelangen (Beispielsweise bei einem Zoom, dass die durchgehende Lichtstärke von 2,8 hat). Um nichts anderes gehts mir. Ich halte es persönlich für irrefürend, jemanden, der sich eventuell nicht so gut mit der Materie auskennt, zu sagen, dass alle Objektive mit Anfangsöffnung 5,6 sind gleich sind (was an sich korrekt ist), ohne darauf hinzuweisen, dass die erfasste Lichtmenge aufgrund eines unterschiedlichen Bildwinkels divergieren kann. Fotografie ist eine teilweise komplexe Wissenschaft, wobei einzelne Sachen meines Erachtens nicht isoliert zu sehen sind, sondern möglichst im Zusammenhang. ;)

MFG Dachstein
 
Hallo Freunde der Fotografie,

ich fotografiere selber sehr gerne und fahre in Kürze in den Skiurlaub.
Dabei bewunder ich immer wieder zb. tollen, vorallem scharfen, kontraststarken und farbintensiven Bilder von Tribal und einigen anderen Usern hier im Forum. Das sind wirklich sehr ansprechende Bilder!!

Benutzt ihr dafür Filter und wenn ja welche?
Ich suche ggf. Filter für mein Tamron 18-250m, die diese Bildverbesserungen hervorrufen.

Würde mich über Rückschrift sehr freuen!

Mfg

Tim
 
Ich verwendet teilweise einen Polfilter, Tribal und schafi haben beispielsweise keinen drauf. Meistens belichten wir um -2/3 bis -1 EV unter und korrigieren den Rest am Rechner (Tonwertkorrektur, Tiefen und Lichter und Kontrast). That's it in den meisten Fällen. Ansonsten muss man sich halt noch mit der Farbballance spielen, auch spielt das Auge eine gewisse Rolle, von Zoom und Kamera alleine kommt jedenfalls kein gutes Bild.

Beispiele von mir mit Polfilter (Nikon D100, 18-200): --> http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=46&t=37631
Beispiele von mir ohne Polfilter (Nikon P7000): --> http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=46&t=38972

Wegen Schärfe: meist ist im Forum ein Bild wegen Artefakten unscharf, weil die Komprimierung einfach zu hoch ist. Nur bei 200 kb freuen sich sicher einige User mit nem lahmen Anschluss ganz besonders. ;)

MFG Dachstein
 
Speikboden schrieb:
Hallo Freunde der Fotografie,

ich fotografiere selber sehr gerne und fahre in Kürze in den Skiurlaub.
Dabei bewunder ich immer wieder zb. tollen, vorallem scharfen, kontraststarken und farbintensiven Bilder von Tribal und einigen anderen Usern hier im Forum. Das sind wirklich sehr ansprechende Bilder!!

Benutzt ihr dafür Filter und wenn ja welche?
Ich suche ggf. Filter für mein Tamron 18-250m, die diese Bildverbesserungen hervorrufen.

Würde mich über Rückschrift sehr freuen!

Mfg

Tim

Ich fotografiere (mit der DSLR) immer in Raw und belichte bei Schneefotos eben auch 1/3-1 EV unter und korrigiere es dann am Rechner. Ich hab noch nie nen Filter ausprobiert :).
Bzgl. Schärfe hilft Dir kein Filter der Welt. Das Glas muss halt scharf sein :)
 
Nachdem mir das Rumdrehen am Polfilter jedes mal zu nervig war, habe ich auch nur noch UV-Filter zur Schutzfunktion drauf.
Wie meine Vorredner belichte ich auch immer unter.
Zudem fotographiere ich seid kurzem auch nur noch in RAW. Bei JPGs kann ich im Nachhinein nur an Helligkeit und Kontrast drehen, wenn Stellen zu schwarz oder zu weiß sind. Den größten Vorteil von RAW für mich sehe ich dabei, dass man die Helligkeit bzw. "Dunkelheit" nahezu unabhängig voneinander einstellen kann, also individuell weiß überstrahlende Stellen runterregeln und schattige Flächen aufhellen.
Beispiel ohne RAW, bei dem viele Flächen nach meinen Eindruck zu dunkel sind, wo ich aber keinen Kontrast rausnehmen möchte:
0921000epef.jpg


Beispiel mit RAW, bei dem das gleichzeitig abgespeicherte JPG die Felsen völlig schwarz wiedergab (Anmerkung zu Filtern: Was ich nicht weiß ist, ob die Sonnenspiegelung links oben allein durch den UV-Filter verursacht sein könnte)
0911000zqz2.jpg


Zum Thema Schärfe:
Einige hier schärfen die Bilder während oder nach dem Verkleinern der Bilder nach. Ich nutze das TOP-Tool von Traumflieger, welches in diesem Thread mal vorgeschlagen wurde, dass mir die Bilder eines ausgewählten Ordners auf die gewünschte Größe verkleinert, umbenennt, gleichzeitig einen Rahmen zaubert und die Bilder nachschärft.
 
Von einem generellen Unterbelichten rate ich ab.

Digitalkameras haben erst einmal eine grundlegende Tendenz zur Unterbelichtung. je nach System und verwendetem Sensor mehr oder weniger stark.
Bei Nikon z. b. eher etwas mehr. Natürlich kann man bei sehr lichtintensiven Motiven ca. 1/3 - 2/3 LW unterbelichten, aber wirklich nicht generell.

Viel wichtiger ist es, öfters mal an den Weißabgleich zu denken, der Schnee nimmt nämlich durch den strahlend blauen Himmel gerne eine leicht bläuliche Färbung an.

Zum UV-Filter:

Als Schutzfilter z. B. beim Skifahren ja, aber sonst ist er das schwächste optische Glied im Reigen der Glasscherben :wink:
Manchmal sehe ich, dass Leute Objektive für 1000€ und mehr herumschleppen, aber vorne drauf einen 15€ UV Filter haben :surprised:

Nicht umsonst kostet ein guter UV Filter z. B. von B&W 100€. Wer da am falschen Ende spart, verschenkt fotografische Qualität ohne Ende.

@ Fotoirrer

Sehr löblich, dass du jetzt haupsächlich RAW machst.

Aber mehr Struktur bei JPG aus dunklen Bildteilen bekommst Du bei PS auch über Tiefen/Lichter; auch hier haben die Regler allerdings ihre Grenzen, da die Gefahr des Rauschens in den vorher dunklen Bereichen nicht unerheblich ist, was in gewissem Maß auch bei RAW-Konvertern gilt.

Ansonsten machst Du Dir ja richtig viel Arbeit mit dem Knipsen und dem Bilder einstellen.

Find ich Klasse!!!
 
Hildener schrieb:
Manchmal sehe ich, dass Leute Objektive für 1000€ und mehr herumschleppen, aber vorne drauf einen 15€ UV Filter haben :surprised:
steht bei mir ganz oben auf der Liste! Hab vor meinen beiden neuen Objektiven so 10-15,- Euro UV-Filter, mal eben von Amazon oder ebay, die ich durch HAMA-Produkte ersetzen möchte.
Mein zirkularer Polfilter, Amazon 20,- Euro, hatte ich letztes Jahr in Sölden im Einsatz. Zuhause dann mit Erschrecken bei den Aufnahmen Unschärfe festgestellt, zuhause identische Aufnahmen mit und ohne den Filter gemacht und heraus kam echt ein deutlicher Unterschied.
 
Also ich benutze niemals UV- oder Skylightfilter.
ME nützen die nur dem Hersteller ;)
 
Hildener schrieb:
Digitalkameras haben erst einmal eine grundlegende Tendenz zur Unterbelichtung. je nach System und verwendetem Sensor mehr oder weniger stark.
Bei Nikon z. b. eher etwas mehr. Natürlich kann man bei sehr lichtintensiven Motiven ca. 1/3 - 2/3 LW unterbelichten, aber wirklich nicht generell.

Dsa ist mir nun gänzlich neu... Und ich hab bis jetzt mit 5 Nikonbodies fotografiert. Am exaktesten belichtet im DX Park von Nikon für meine Begriffe die Nikon D200, wobei ich auch hier bei Schneefotos gerne mal um 2/3 bis 1 EV unterbelichte. Die D100 kann man getrost auf einer EV minus laufen lassen, sonst frisst alles aus, der Sensor ist halt schon 6-7 Jahre alt. Die D3 Serie belichtet ziemlich genau, da braucht man imo. wenig korrigieren, die Dynamik vom Sensor ist einfach unbeschreiblich gut. Die Nikon D40 tendiert auch eher zum Überbelichten, -1 EV ist ratsam. Tribal korrigiert beiu seiner D3100 auch meist runter...
Krass wirds dann bei den Kompakten mit kleinerem Sensor. Die P7000 mags auch, wenn man unterbelichtet.
Aber vieles ist sowieso eine Philosophiefrage - die einen machen es so, die anderen so. Und wozu gibts Photoshop. Aufs Ergebnis kommts an, und nicht auf den Weg. ;)
Und - sinnigerweise - die beste und exakteste Belichtungsmessung hat immer noch die relativ alte F100 sowie die F5. Nur leider nur mit Film.

MFG Dachstein
 
Ich zitiere jetzt einmal aus dem " Nikonians Handbuch zur Nikon D700 ", Autor Darrell Young ( Digital Darrell ), der als bester Nikon-Praktiker gilt:

........Wie alle Digitalkameras reagiert auch die Nikon D700 ein wenig konservativ, wenn die Lichtwerte hoch sind. In Situationen, bei denen die D700 Helligkeiten jenseits des Belichtungsumfangs des Sensors vorfindet, belichtet die Kamera den Lichtern entsprechend und lässt dafür lieber die Details in den Tiefen verschwinden.........

.....Auf jeden Fall versucht die Kamera, ein ausfressen der Lichter zu vermeiden, indem sie verhindert, das rein weisse Lichter ohne Details abgebildet werden. meiner erfahrung nach versucht die kamera, immer 1/3 bis 1/2 LW unter der maximalen Helligkeit zu bleiben........

....... Ich lasse meine D700 immer auf 3/6 LW Überbelichtung eingestellt........




Der FX-Sensor der D700 bewältigt einen Kontrastumfang von 5 - 7 LW.

Gerade bei Bildern mit sehr hellem Himmel, Schnee und gleichzeitig dunklen Felsen beträgt der Kontrastumfang aber sehr schnell mal 12 LW und es ist auch meine Erfahrung, dass sich die D700 an den Lichtern orientiert und der Rest sehr Dunkel wird. Auch für meine Canon G10 als " Kompakte " trifft das zu.

Natürlich muss man experimentieren und ein ernsthafter Fotograf wird seine Einstellungen vom Motiv abhängig machen.

Aber von generellen Unterbelichtungen rate ich ab, da, wie beschrieben, die Sensoren digitaler Kameras sehr oft sowieso schon leicht unterbelichten.

@ Dachstein

Ich bin jetzt seit der Nikon F mit Photomic-Sucher bei Nikon. Da hat man schon so einiges an Erfahrung gesammelt; dazu gehört, dass nach meinem Empfinden Nikon schon immer etwas unterbelichtet hat..
 
Bei der Sony NEX sollte man auch unterbelichten, ist bei einigen Tests beschrieben, dass die zum Überbelichten neigt. Ich hab's nur moderat auf -0.3 EV eingestellt, da mir -1.0 dann doch zu dunkel war. Außerdem hab ich die Dynamic-Range-Optimierung auf Level 4 (von 5) stehen, wodurch insbesondere bei den dunklen Stellen noch mehr Informationen im JPG landen. Hernach kann ich am PC den Kontrast immer noch erhöhen und mach das auch meist.

Pol-Filter verwend ich eher selten, da ich bei Sonnenschein auf dem Display eh zu wenig sehe und mir immer nicht ganz sicher bin, welche Einstellung mir nun besser taugt :) Größter Vorteil von Polfilter ist m.E. wenn man irgendwelche reflektierenden Scheiben eliminieren will.
 
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