Foto-Irrer
Elbrus (5633m)
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Ne, anders rum. Zudem würde ich an Deiner Stelle im Moment Blende und Helligkeit voneinander trennen, auch wenn das miteinander zusammenhängt. Zunächst mal ist erst wichtig, dass die Blende, ganz einfach gesagt, den Bereich bestimmt, was Du scharf haben willst. Zwei Beispiele:Luisenhang schrieb:Danke für die ausführliche Hilfe! Desto heller es ist, umso höher muss die Blende, oder hab ich das falsch verstanden?
Hier habe ich die Blende bei 3 oder 4. Die Blende ist also ziemlich weit offen, daher fällt viel Licht rein und dann muss man kürzer belichten, weill genug Licht reinkommt
Jetzt habe ich die Blende jenseits der 10, vielleicht auch sogar 20. Die Blende ist ziemlich weit geschlossen. Dann fällt weniger Licht rein, also muss ich länger belichten, damit genügend Licht reinkommt.
Also erst AV, die Blende, verstellen.
Dann TV, die Verschlusszeit.
Wenn es heller ist, würde ich nicht die Blende verstellen, sondern die Verschlusszeit. Also wenn es heller wird, eine kürzere Verschlusszeit wählen, damit nicht so viel Licht reinkommt.
hm hm hm, hatte nie TV benutzt sondern vor M mit AV gearbeitet, also selber die Tiefenschärfe bzw. Blende festgelegt, zudem tendenziell unterbelichtet (Tip hatte ich vor einem Jahr oder so schon bekommen) und dann halt darauf vertraut, dass bei AV die Belichtungszeit richtig von der Kamera gewählt wird. Ergebnis war, dass ich die Bilder entweder zu dunkel oder zu überstrahlt empfand (siehe z.B. meine Zermatt- und Jungfrauregionberichte).Dachstein schrieb:@ Foto_Irrer: warum so kompliziert? Ich meine: Zeitautomatik, und um 0,7 bis 1 EV unterbelichten. Dann passen die Ergebnisse meist recht gut (am Histogramm betrachten), ansonsten gezieltes Spotmessen auf entsprechende Bildpartien hiflt auch.
Histogramm benutze ich aktuell nur, um zu entscheiden, ob ich eine Belichtungsreihe mache, da die "Kurve" zwei ausgeprägte Spitzen hat. Naja und bei RAW-Bearbeitung kommt dann halt noch "Helligkeit" und "Dunkelheit" jeweils als Variable im Nachhinein dazu. Aber je genauer das Ursprungsbild dran ist, umso besser natürlich das Ergebnis.