Du kannst Dich aber nicht hier hinstellen und pauschal sagen, dass eine Objektivjustierung nix kostet!
ach und wo wir schon beim Thema sind, unnütz für seine Kamera Geld auszugeben, statt mal eben selber zu machen (insbesondere wenn die Aktionen schneller gehen, als durch die Lande zu gurken oder auf den Versand zu warten):
Sensorreinigung (gibt ja immer noch viele, die mit ihren dreckigen Sensoren bis zum nächsten C&C-Termin bei Calumet oder so warten bzw. viel Geld für die Reinung ausgeben. Es sei denn, man hat z.B. bei Canon CPS-Status):
Ich hab da in den letzten Monaten viel durchprobiert, was so die Hamburger Fotoszene

verwendet. Vor allem sollte man nicht solche teuren Sets nutzen, wobei man mit billigem Glasreiniger und Reinigungsstäbchen von Aldi zum selben Ergebnis kommt. (der Glasreiniger verdunstet sogar schneller und einige verwenden auch stinknormales Waschbenzin aus der Apotheke, sei es an D800, 5DIII oder 1Dx).
Funktioniert soweit gut, nur dass die Stäbchen nach kurzer Zeit auch viel lose Staubkörner hinterlassen können, sodass man mehrmals nachschauen muss.
Dies machte ich zuletzt, da es damit einfach schneller geht und man direkt die Gewissheit hat, mit einer Sensorlupe. Aber es gibt da noch mehr Möglichkeiten.
Aktuell nutze ich folgende Kombination:
Zum einen so eine Sensorlupe (mit bloßem Auge sieht man die kleinsten Geschichten nicht, die dennoch Flecken verursachen können, weil man vieles einfach nur "in die Ecke kehrt") für
17,- (den Stempel nutze ich nicht)
(Link gelöscht)
Auf den Lofoten wechselte ich gerade das Objektiv, als ein Windstoß ordentlich Schnee aufwirbelte und konnte hiermit sofort kontrollieren, dass tatsächlich was auf dem Sensor hing.
Zum andere solche Reinigungsstäbchen mit Leder, nachdem ein Nikon D800-Besitzer einige mal durchprobiert und uns die live gezeigt hat:
http://www.leder-lauber.de/
Hier kann man wirklich sagen "wisch und weg", weil alle Staubkörner dran bleiben.
Ich hab für
40,- mir zwei Packungen geholt. Die 331 nutze ich großflächig zum Wischen (meistens trocken) und die 310 danach zum "Aufpicken", sollte noch irgendwo was "liegen". Wenn feucht Wischen nötig ist, nehme ich Glasreiniger, egal welchen.
Kosten pro Reinigung kann man somit aktuell bei 50 Cent bis 1,- beziffern.
PS: Es gibt auch eine Warnung vor Do-It-yourself-Methoden. Irgendwer hat neulich in der "Fotoequipment-Kauf/Verkauf"-Gruppe auf Facebook seine EOS 1D Mark III angeboten, die nur noch für schwarz-weiß-Fotos taugt. Er hatte mit einem Reinigungsgel gearbeitet. Macht man irgendwie rauf, lässt hart werden und zieht dann in einem Rutsch ab. Dabei hat er sich irgendeine "Folie" vom Sensor (bzw. dem Schutzglas davor) abgerissen und seitdem ist die Farbe i.A. Reparatur 600,- lohnt bei dem Ding nicht mehr. Fragt mich nicht, was für eine Folie das sein soll, haben wir hier oben auch schon diskutiert.