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Quelle: BaZ 23.02.2004 13:34Salzburg. AP/BaZ. Nach den umstrittenen Freisprüchen im Kaprun-Prozess hat die Staatsanwaltschaft nun Vorermittlungen gegen den Hersteller eines Heizlüfters eingeleitet. Sprecher Thomas Wegleiter sagte der Nachrichtenagentur APA, die Ermittlungen könnten zu einer Anklage gegen den Hersteller führen.
Der Prozess um die Seilbahnkatastrophe von Kaprun, bei der 155 Menschen im November 2000 ums Leben gekommen waren, war in der vergangenen Woche nach 20 Monaten mit einem Freispruch aller 16 Angeklagten zu Ende gegangen.
Eindeutige Ursache
Richter Manfred Seiss erklärte in der vergangenen Woche, der Brand sei eindeutig von dem Heizstrahler in dem Unglückszug ausgegangen. Die Gletscherbahnen Kaprun AG (GBK) hat bereits eine Strafanzeige gegen die Verantwortlichen der Heizlüfter-Firma beim Landesgericht Salzburg eingebracht.
Die GBK wirft dem Hersteller vor, auf Grund eines Produktions-, Konstruktions- und Materialfehlers den Brand fahrlässig herbeigeführt zu haben. Ausserdem hätten die Verantwortlichen im Kaprun-Prozess falsch ausgesagt. Wegleiter sagte, die Vorermittlungen seien noch nicht abgeschlossen.
! Ganz meine Meinung, es freut mich sehr das es auch (zukünftige) Juristen gibt die es so sehen
.