Eine sehr aufschlussreiche Darlegung der Tatsachen die einstündige Doku dazu ist sehr sehenswert. Unten der Link zu Youtube, falls der andere von oben mal nicht mehr verfügbar sein sollte.
Im Interview einige Protagonisten ... so der damalige Richter Manfred Spiss u.a. ab 26:39 min, mittlerweile wohnt er in Bibione:
"Weil der Heizlüfter durch Experten eingebaut wurde, die technisch versiert waren, lag keine strafrechtliche Relevanz vor"
"Wenn ein Elektriker so ein Gerät (Anm.: Heizlüfter) einbaut, wird er die Bedienungsanleitung nicht lesen müssen"
"Man muss sich auf das Fachwissen verlassen können"
"Nach dem Unfallgeschehen, kann man nicht der Meinung sein, dass der Einbau gut gelöst worden ist"
"Die Lösung war aber nicht ausreichend strafrechlich relevant ... es hätte wahrscheinlich auch noch schlechter gelöst sein können"
Auch der Hauptgutachter Helmut Prader kommt zu Wort, welcher sich aber schwer tut offen zu reden, weil er noch heute bedroht und unter Druck gesetzt wird.
Ebenso die damalige Staatsanwältin, auf die Frage ob es mehr als ein Schlupfloch war, was man beim Urteil gefunden hat: " ... das haben Sie jetzt gesagt ..."
Sie kann vor laufender Kamera nicht sagen, dass "eine politische Einflussnahme erfolgt ist".
Auch wird über Anton Muhr berichtet, er war der erste Hauptgutachter in dem Prozess und gab im Gutachten die auslösende Kombination von austretendem Hydrauliköl und dem Heizlüfter kund. Die Flüssigkeit auf den ersten Bildern von der Unglücksstelle und dem Heizlüfter zeigte eine rötliche Flüssigkeit. Nachdem Anton Murr offenbar so unter Druck gesetzt wurde und wegen gesundheitlicher Probleme auch durch Beschluss des Gerichtes nicht mehr am Prozess teilnahm, wurde das Gutachten abgeändert und die rötliche Färbung der Tropfen kommt durch die Spiegelung/Reflexion der roten Jacke des Fotografen. Denn es handelt sich nicht um Hydrauliköl sondern um Wassertropfen.
Als die Reporterin den ehem. Richter mit den Bildern von damals mit den roten Flecken/Tropfen konfrontiert und fragt, ob es nicht doch auch Hydrauliköl sein könnte sagt er: "Ist eine Möglichkeit ... keine Frage"
Er hat aber weiterhin das Vertrauen in die Gutachter. Und wer es damls nicht hatte, wird auch die entsprechenden Fragen gestellt haben.
Dass der Heizlüfter bautechnisch verändert wurde - was auf den Bilder scheinbar zu erkennen ist - ist dem Richter nicht bekannt gewesen. Wurde auch im Urteil komplett ausgespart. Er weiß nur, dass die Prüfzeichen vorhanden waren und wundert sich nun, dass der Heizlüfter baulich verändert wurde und somit keine Betriebserlaubnis mehr vorlag. Am Ende waren alle Prüfzeichen vorhanden, es war kein Fahrzeug, so gab es keinen juristischen Grund, warum das Gerät nicht in dieses
Bewegungsmittel hätte eingebaut werden dürfen. Dass der Heizlüfter keine Betriebsgenehmigung mehr hatte, wurde dann aber seinen Worten nach beachtet. Im Urteil konnte die Reporterin dazu aber nichts finden. Der Richter kann sich aber nicht vorstellen, dass es nicht um Urteil steht.
Am Ende wir der Richter gefragt, ob er Fehler in der Beweismittelbeurteilung gemacht hat: Hält er nicht für möglich. Das einzige was ihn verwundert ist die Feindseeligkeit bis hin zum Hass, obwohl er nur seine Arebit gemacht hat. Auch die Undankbarkeit merkt er negativ an, sowie das Unverständnis dem Urteil gegebüber. Mehr ist bei ihm vom Verfahren nicht geblieben.
Im Abspann kommen gesprochene Kommentare ohne Namensangabe: "Es war einfach Pech wegen dem depperten deutschen Heizlüfter"
Und by the way: Eine Schrägseilbahn ist kein Fahrzeug
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