Whistlercarver
Kilimandscharo (5892m)
...und sie hatten Spaß was das wichtigste ist.
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axisofjustice schrieb:Gerade die Skilehrer, die sich am ehesten auf Diskussionen einlassen, sind die, die am Ende noch mehr Gemecker zu hören bekommen. Ist genau wie an einer Schule. Je mehr man sein Ding freundlich aber bestimmt durchzieht (Kompetenz vorausgesetzt), desto weniger Probleme hat man. Ich nehme mir das Recht heraus, zu behaupten, dass ICH der Experte bin und daher auch nur das mache, was ich für sinnvoll und verantwortbar halte. Mag für manch einen arrogant klingen, klappt jedenfalls.
Whistlercarver schrieb:...und sie hatten Spaß was das wichtigste ist.
axisofjustice schrieb:Sauber!Die meisten Kinder sind (ggf. nach kleinen Startschwierigkeiten) eh froh, wenn sie der ja durchaus liebgemeinten Fürsorglichkeit ihrer Eltern mal für ein paar Stunden entfliehen können.
Yeti01 schrieb:Nö, hatte und habe ich nicht!!
Wo hast Du schifahren gelernt?
Gabs da nicht auch so diverse Waldwegle, die sich täglich verändert hatten?
Gabs da nicht auch eine Clique, mit der man manchmal mitmußte, sich aber eigentlich gar nicht traute, also über seinen Schatten sprang...?
Sind das nicht auch wunderschöne Kindheitserinnerungen?
Wenn nicht, versteh ich, daß Du so mies gelaunt und raunzig bist, denn meiner Meinung nach hast Du leider etwas versäumt...
Und Spaß ist doch das wichtigstre!! Denn Schifahren lernt man sowieso...
Auch das nur ein paar Gedanken...
Das Altersargument...war klar, dass das kommt.Pitz schrieb:Ich hätte früher als ich jung war wahrscheinlich genauso gesprochen.
Njet, ich habe fertig.Ich nehme an Du bist Lehramtsstudent
Die Basta-Haltung soll ja nicht mir was bringen, sondern den Eltern und den Kindern. Zudem ist es ja keine Basta-Haltung, eher autoritäres Auftreten. Genau das, was du unten forderst. Ich mache lediglich das, was ich als Skilehrer machen muss: Skischule. Und in der Skischule hat nunmal der Skilehrer das Kommando, da es ansonsten ein totales Chaos geben würde. Alles außerhalb des reinen Unterrichts (z.B. die Wahl der Mittagshütte) kann freilich von allen Eltern mitbestimmt werden. Aber welcher Lift oder welche Piste genommen wird, entscheide ich bzw. die Kinder, wenn die Wünsche vertretbar sind. Ansonsten niemand. Ich bin der Experte - die Eltern sind es nicht. Diese Einstellung muss man sich im Beruf erlauben dürfen, denn sonst kann man seinen Job nicht gut ausüben. Es geht mir hier nicht um Respekt oder Anerkennung, sondern schlichtweg um die nötige Unabhängigkeit, die ich als Skilehrer brauche. Ich habe die rechtliche Verantwortung für die Kids, deshalb kann allein ich final entscheiden, was gemacht wird und was nicht. So und nicht anders. Und das hat nichts mit "Kunde ist König" zu tun. Oder vielleicht gerade eben doch, denn wenn die Eltern nicht reinquatschen, läuft die Skischule i.d.R. besser ab, die Kurzen lernen mehr, sind am Ende des Tages glücklich und müde und die Eltern können sich am Abend einen hinter die Binde gießen. Königlich!glaub doch nicht dass Du langfristig gegen die Eltern in deinem Beruf arbeiten kannst. Natürlich kannst Du es nie allen Recht machen, natürlich darft Du nicht mit Dir Schlitten fahren lassen, aber eine "Basta" Haltung bringt auch niemanden was ausser zusätzlichen Ärger.
Und das lernen sie meistens durch Spaß an der Sache. Als ob sich das ausschließen würde.Das wichtigste ist dass sie Skifahren lernen.
Wer will denn auf ungesicherten Waldwegen fahren?Und dann crasht ein Kind auf dem ungesichertem Waldweg, bricht sich den Arm und der eben noch so "coole" Skilehrer hat ein riesiges Problem am Hals...
Vollkommen richtig. Da muss man in der Tat mehr aufpassen als früher...aus reinem Eigenschutz. Trotzdem sollte man versuchen, den Unterricht so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Und wenn sich ein Kind dann bei einer kleinen Schanze verletzt, müsste ich mich im Zweifelsfall dann verteidigen. Das nehme ich aber in Kauf. Ich hab schon mehrere Unfälle miterlebt - beschwert haben sich die Eltern nie. Wenn man ihnen klarmacht, dass das Unfallrisiko auf einer Wellenbahn o.ä. nicht höher ist als auf einer normalen Piste, bekommt man eigentlich immer Verständnis. Aber gut - das Risiko schwebt da immer mit.Nein, sollte nicht raunzig oder Spassbremsend sein.
Aber die Zeiten haben sich schon verändert, dass musst Du schon sehen.
Heute gibt es einfach mehr Leute die sehr schnell zum Rechtsanwalt rennen, und mehr Leute die überall mitreden wollen. Der Grat zwischen berechtigten Einwänden und unsachlicher Einmischung ist oft schmal.
Siehste, genau das hab ich doch oben gesagt.Natürlich ist es unter Pädagogen heutzutage "out" dass man Kindern sagt was sie machen sollen. Soll ja alles frei und selbstbestimmt sein.
Genau deshalb ist es wichtig, dass man eben nicht den Eltern nachgibt, die ihr Kind gerne auf die schwarze Piste schicken wollen, weil es das ja auch will und "selbstbestimmt" ist.immerhin was fuers Auge... Freunde berichteten mir dieses WE gerade von der Skischule Schauinsland - 1 (!!!) Skilehrer auf 20 (!!!) Kids zwischen 4 und 7 - ich wusste wirklich nicht mehr, was ich dazu sagen sollte...
Keine Panik, gab nie welche.@axisofjustice: Nun ist gut, ein toller neuer Tag beginnt und alle Animositäten zwischen Dir und weiss ich wem sind nun abschliessend geklärt.
Naja, die Details müssen ja nicht in der Endbewertung auftauchen, sind aber doch wichtig, um so etwas wie "Organisation" überhaupt ergründen zu können. Das setzt sich eben schon aus vielen Faktoren zusammen und nicht nur aus Anfang und Ende. Zumindest dann nicht, wenn du eine Bewertung vornehmen willst.Mit Zeitpunkt der Skischule meinte ich Beginn und Ende. Glaub Details wie Treffpunkt kann man kurz abhandeln mit Berg / Talstation, aber wenn man da zu sehr ins Detail geht, wird das ja enorm.
Pitz schrieb:Whistlercarver schrieb:...und sie hatten Spaß was das wichtigste ist.
Das wichtigste ist dass sie Skifahren lernen.
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