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Kombibahnen

Heyho ;)

Auch wenn ich damit vom Thema abweich, aber mit den SL's und den Inline Skates stimmt ;) .... Im Bayrischer Wald am Hohenbogen, wird das gemacht ;) ....

gruß
Michi ;)

p.s.: Hallo zusammen *grins* ;)
 
es gab auch ein paar ganz wenige Kombibahnen - Einersessel und Einmanngondeln ( Reither Kogelbahn im Alpbachtal )
aber ESL und Schl Gleichzeitig gibts meines Wissen nicht. das wär lustig, der eine darf sitzen, der nächste müßt stehn...aber ESL im Sommer und Schl im Winter iss mir nur mehr am Gaiskopf ( Bayr. Wald ) und am Glungezer bekannt.
 
aber ESL und Schl Gleichzeitig gibts meines Wissen nicht.
Doch. Am ersten Jochpasslift hingen sowohl Bügel, Sessel und Gondeln gleichzeitig am Seil. Sowohl im Winter- als auch Sommerbetrieb ! 8O
Es versteht sich wohl von selbst, dass für jeden Gehängetyp ein anderer Fahrpreis berechnet wurde, :lol:
 
Na ja, der Jochpasslift war halt schon irgendwie eine Versuchsanlage. Die Experimentierphase dauerte auch nicht allzulange, schon bald stellten sie auf die klassische Kombination Sommer Einersessel, Winter Ankerbügel um.
 
Marbachegg!

Ursprünglich hatte man da eigentlich einen normalen Kombilift geplant. Aber das Schlussstück war extrem steil und es gab viele Unfälle! So hängte man am Winter für die schlechten Skifahrer auch gleich noch ein paar Sessel dran.
 
Hi!
Also ich versteh nich, was ihr dagegen habt? Ich find des ganz praktisch, weil so kann jeder selbst entscheiden was er will. Mehr Komfort: Gondel. Schneller da Ski nich abschnallen: Sessel! :wink:
Außerdem fahren die Leute im Sommer lieber Gondel als im Winter (würd ich jetz mal so schätzen) und so kann man im Sommer halt mit nur der Hälfte der Fahrbetriebsmittel (also nur Gondeln) Den Komfort erhöhen und den Energieverbrauch und die Beförderungsleistung senken, und das ohne zusätzliche Ausgaben für Gondeln. :D
 
Mir gefällt die Kombibahn Sunegga-Blauherd in Zermatt ausgezeichnet, das war eine gute Idee, hat sich m.E. bewährt.

Kommst von Zermatt fährst bergwärts mit der Gondel weiter. Kommst von oben, fährst zur Sesselseite, kein Abschnallen, aufsitzen, fertig!
 
sepp9 schrieb:
Außerdem fahren die Leute im Sommer lieber Gondel als im Winter (würd ich jetz mal so schätzen) und so kann man im Sommer halt mit nur der Hälfte der Fahrbetriebsmittel (also nur Gondeln) Den Komfort erhöhen und den Energieverbrauch und die Beförderungsleistung senken, und das ohne zusätzliche Ausgaben für Gondeln. :D
So hat das mit den modernen Kombibahnen in Europa auch angefangen wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Die erste Verbindung aus Gondel und Sessel war nämlich die Feldbergbahn und die hat einfach im Winter Sessel und im Sommer Gondeln. Einfach perfekt für die Bahn. Man sollte nur nicht anfangen jetzt überalle Kombibahnen zu bauen. Wenn keine Anfänger oder Fußgänger transportiert werden macht der Gondelanteil keinen Sinn und wenn eine Bahn sehr lang ist, kann man auf die Sessel gut verzichten. Ich hoffe, dass sich das nicht wie mit den 6er KSBs entwickelt, jeder muss sie habe nohne, dass es nötig währe. Bis jetzt sind aber alle Bahnen die ich kenne sinnvoll.
 
-tom- schrieb:
Die Idee einer Kombibahn ist aber schon älter. Am Glungezer wurde ein Lift (2. Sektion glaube ich) im Winter als Schlepper und im Frühjahr/Herbst als ESL betrieben. Nur beides gleichzeitig war wohl nicht erlaubt/möglich.
Gruß, Tom

Glungezer Sekt. 2 ist korrekt; auch der frühere Wito - Serleslift in Mieders war ursprünglich als Kombianlage in Betrieb, in späteren Betriebsjahren sparte man sich die Umrüstung und er lief nur mehr als Sesselbahn.

Pilatus schrieb:
Marbachegg!
Ursprünglich hatte man da eigentlich einen normalen Kombilift geplant. Aber das Schlussstück war extrem steil und es gab viele Unfälle! So hängte man am Winter für die schlechten Skifahrer auch gleich noch ein paar Sessel dran.

Wenns keine Fotomontage ist hab ich noch ein Bild von so einem Kombinierer, hab aber keine Ahnung mehr woher das Bild ist und welcher Lift hier abgebildet wurde.
 
Petz schrieb:
Wenns keine Fotomontage ist hab ich noch ein Bild von so einem Kombinierer, hab aber keine Ahnung mehr woher das Bild ist und welcher Lift hier abgebildet wurde.
Das war mal im Rateforum ... aber wer, wo etc. hab ich auch nicht mehr im Kopf ...
 
Die Suchfunktion gibt leider auch nix her....
 
Laut Weltseilbahngeschichte Bd. I, S.128, baute der Schweizer Henri Sameli-Huber den ersten Kombilift 1942 von Trübsee zum Jochpass bei Engelsee.
1943 kamen Stehgondeln dazu und 1944 der erste Gehlift.
Von der Kombination Stehgondel / Sessel gibt es in o.g. Quelle ein Bild.
Dresdner
 
Hat jemand Infos bezüglich der max. Förderleistung bei Kombibahnen - was sind begrenzende Faktoren der Förderleistung - welche Nachteile von Kombibahnen seht Ihr? Ist bei einer Kombibahn für die Sesseln ein 90°-Einstieg möglich? Bzw. welche Ausführungsmöglichkeiten der Talstation bieten sich bei Platzmangel. Kann die Förderleistung der WM-Bahn von Are (3.200 P/h ?) auch in Österreich erreicht werden oder wird dies durch die Vorschriften unseres Seilbahngesetzes verhindert? Ergeben sich bei einer Kombibahn bedeutend höhere Bau- bzw. Betriebskosten gegenüber MGD oder CLD mit gleicher Förderleistung.

BITTE UM EURE MEINUNGEN und ERFAHRUNGEN.

p.s. Ziel ist es v.a. für Wiederholungsfahrer die Sesselbahn anzubieten ( ca. 3/4 Sesselanteil - 8er Sessel?) und die Gondeln für Kinder, Schischulbetrieb, Talfahrt... zu nutzen. das Ziel wäre eine Förderleistung von 2.800-3.000 P/h!!
 
Fab schrieb:
Mir gefällt die Kombibahn Sunegga-Blauherd in Zermatt ausgezeichnet, das war eine gute Idee, hat sich m.E. bewährt.

Kommst von Zermatt fährst bergwärts mit der Gondel weiter. Kommst von oben, fährst zur Sesselseite, kein Abschnallen, aufsitzen, fertig!

War im Dezember wieder in Zermatt. An meiner Meinung hat sich nichts geändert.

Ergänzend möchte ich noch anmerken, die Kombib. Sunegga-Blauherd ist mit 6er Gondeln u. Sessel bestückt.

Zur Kapazität kann ich nix sagen und das mit dem 90° Einstieg hab ich nicht verstanden. Frag nach bei Theo
 
HI,
ich finde es ist besonders praktisch für die leute die unter höhenangst leiden :bindafür: :bindafür:
 
90° - Einstieg: d.h. der Einstieg zur Sesselbahn erfolgt nicht in der Seilbahnachse, sondern in einem 90° Winkel, d.h. von der Seite - Länge Der Talstation in Hangrichtung wird dadurch kürzer


Zermatt: ist das eine Kombibahn mit einer Mittelstation am tiefsten Punkt? oder wie sieht diese bahn aus?
 
90° verstanden. Man sitzt auf und wird erst danach in Fahrtrichtung gedreht wie z.B. beim Furggsattellift in Zermatt.


Der Einstieg erfolgt entlang der Seilbahnachse.
Die Kombibahn Sunegga-Blauherd hat keine Mittelstation sondern steigt nahezu kontinuierlich ü. 300 Höhenmeter an.
Nur kurz vor der Endstation ist über einer Senke ein größeres Spannfeld wo es ein wenig durchhängt.
Im Winterbetrieb kommt, hoffentlich hab ich richtig beobachtet, jeweils ein 6er Sessel u. eine 6er Gondel.
 
Schreibe morgen was ausführliches dazu, muss noch ein paar reichen Rusen eine Extrafahrt machen.
 
Der Vorteil eines 90° Einstiegs geht dadurch verloren, dass der gerade Teil der Station länger sein müsste um den Einstiegsbereich der Gondeln aufzunehmen. Normalerweise erstreckt sich der Gondeleinstieg auch auf die Kurve. Eine Aufteilung der Ein- und Ausstiegsbereiche auf beide Längsseiten der Station wäre nicht möglich, da die Sessel nicht durch den Einstiegsbereich der Gondeln fahren können.
 
Also in Zermatt bei der Bahn Sunegga-Blauherd fahren Sessel u. Gondeln hintereinander auf gleicher Linie.
Einstieg in die Gondeln ist von oben gesehen auf der linken Seite der Bahn, in die Sessel auf der rechten Seite.

Wenn ich im März wieder da bin, werd ich Fotos machen.
 
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