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Kunstschnee positiv für das Klima

Das Studienergebnis dürfte nicht nur den Hardcorekompostis ziemlich den Wind aus den Segeln nehmen sondern eigentlich müssten die beschneienden Gebietsbetreiber aus dem CO2 - Emmissionshandel sogar noch Einnahmen lukrieren können wenn sie für ihre Areale entsprechend fundierte Berechnungen vorlegen.
 
Petz schrieb:
Das Studienergebnis dürfte nicht nur den Hardcorekompostis ziemlich den Wind aus den Segeln nehmen sondern eigentlich müssten die beschneienden Gebietsbetreiber aus dem CO2 - Emmissionshandel sogar noch Einnahmen lukrieren können wenn sie für ihre Areale entsprechend fundierte Berechnungen vorlegen.
Sofern man dieser Studie "Ermöglicht durch die Unterstützung des Fachverbandes der Seilbahnen Österreichs" Glauben schenkt. :wink:
 
Man kann halt alles schön oder schlecht rechnen.

Gibt da ein Spruch: Glaube keiner Statistik die Du nicht selber gefäscht hast.
Gilt auch für Studien? ;-)
 
Ram-Brand schrieb:
Man kann halt alles schön oder schlecht rechnen.

Gibt da ein Spruch: Glaube keiner Statistik die Du nicht selber gefäscht hast.
Gilt auch für Studien? ;-)

Ich halte das Ergebnis der Studie auch für wenig plausibel. Der Kunstschnee schmilzt im Frühjahr weg, hat also keinen dauerhaften, sondern nur einen vorübergehenden Einfluss auf die Albedo (=Anteil der reflektierten Sonnenstrahlung an der gesamten empfangenen Sonnenstrahlung). Das CO2 jedoch, dass für die Erzeugung des für die Schneekanonen benötigten Strom, erzeugt wird, bleibt langfristig in der Atmosphäre.
 
Generell ist der Effekt plaubsibel. Die Frage ist natürlich ob man alle Kunstschneeflächen einbeziehen kann und darf. Ein Großteil der beschneiten Flächen ist den Großteil des Winters von Natur aus Schneebedeckt. Für die Albedo spielt es keine Rolle ob 50 oder 5cm liegen.
 
Martin_D schrieb:
...Das CO2 jedoch, dass für die Erzeugung des für die Schneekanonen benötigten Strom, erzeugt wird, bleibt langfristig in der Atmosphäre.

Dann ist E-mobility ein noch größerer Trugschluß, außer AKWs bleiben am Netz.
 
EBM schrieb:
Martin_D schrieb:
...Das CO2 jedoch, dass für die Erzeugung des für die Schneekanonen benötigten Strom, erzeugt wird, bleibt langfristig in der Atmosphäre.

Dann ist E-mobility ein noch größerer Trugschluß, außer AKWs bleiben am Netz.

Nein, denn gerade Akkus kann man dann aufladen, wenn große Mengen Solar oder Windstrom zur Verfügung stehen die jetzt mehr oder weniger sinnlos verpuffen. Denn was tun Fahrzeuge die meiste Zeit? Rumstehen.
 
noisi schrieb:
EBM schrieb:
Martin_D schrieb:
...Das CO2 jedoch, dass für die Erzeugung des für die Schneekanonen benötigten Strom, erzeugt wird, bleibt langfristig in der Atmosphäre.

Dann ist E-mobility ein noch größerer Trugschluß, außer AKWs bleiben am Netz.

Nein, denn gerade Akkus kann man dann aufladen, wenn große Mengen Solar oder Windstrom zur Verfügung stehen die jetzt mehr oder weniger sinnlos verpuffen. Denn was tun Fahrzeuge die meiste Zeit? Rumstehen.

Interessant, wann soll sowas denn z. B. In den letzten 4 Wochen passiert sein?

https://www.agora-energiewende.de/de/themen/-agothem-/Produkt/produkt/76/Agorameter/

Hardcorekompostis

:lol:
 
noisi schrieb:
Rüganer schrieb:
Interessant, wann soll sowas denn z. B. In den letzten 4 Wochen passiert sein?

Der Strom wird ja dann garnicht erst erzeugt ;-), bei uns stehen die Windränder dann z.B. still.

Photovoltaikanlagen verfügen meist über einen Rundsteuerempfänger über dessen Signale die Einspeiseleistung bei zuviel Strom bzw. Spannnung im Netz gedrosselt werden kann. Aber das ist OT.
Werna76 schrieb:
Sofern man dieser Studie "Ermöglicht durch die Unterstützung des Fachverbandes der Seilbahnen Österreichs" Glauben schenkt. :wink:
Das ist immer das Problem mit beauftragten Studien, sobald dafür Geld fließt ist die Frage in wie weit diese Studien noch Objektiv sind. Und wären sie bei einem anderen Ergebniss auch veröffentlich worden?
 
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