• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Laax 2020/2021

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
ski-chrigel schrieb:
[...]
Ich hatte Dich schon richtig verstanden und würde „Masegn-Seite“ genau so definieren wie Du. Sprich 35, 36, 40, 41, 44 und 45.
Zumal DER Masegn ja gar nicht der richtige Masegn ist! :-D
Zieht man den topographisch korrekten Gipfel heran, ist die Zuordnung der Pisten eindeutig.
Die Vor-Ort-Überzeugung musste ich ja nun leider mit geplanter Anreise per gestern ausgerechnet im 50. Skijahr auch verschieben. :evil:
 
Nach mehr als 2 Wochen Skifahren v.a. in Davos und Laax ziehe ich bezüglich Laax das folgende Gesamt-Fazit, zudem würde ich vom Verwaltungsrat (VR) der Bergbahnen gerne ein paar Fragen beantwortet erhalten:

Fazit:

Früher sagte ich immer, dass Laax in der Vorsaison zu meiden und ab Weihnachten ein supertolles Skigebiet ist. Diese Meinung muss ich aufgrund der diesjährigen Erfahrungen (erneut) adjustieren: Unverändert bin ich der Ansicht, dass Laax ein sehr attraktives Skigebiet ist, dies aber erst ab dem Zeitpunkt, wenn genügend Naturschnee vorhanden und dann in Laaxer-Schneckentempo von den Laaxer verarbeitet worden ist. Dieses Jahr wird dies wohl frühestens Mitte Januar, im schlechtesten Falle noch deutlich später der Fall sein.

Fragen an den Verwaltungsrat:
  • Findet es der VR intelligent, neue Bahnen zu erstellen und dort keinerlei technische Beschneiungsmöglichkeiten zu installieren?
  • Ist dem VR bewusst, dass die technische Beschneiung in Laax im Vgl. zur Konkurrenz um Welten leistungsschwächer ist? Und wenn ja, was plant er, dagegen zu unternehmen?
  • Gibt es ein Qualitätsmonitoring bezüglich der beschneiten Pisten? Was sagt der VR zur Wahrnehmung von mir und vieler meiner Kollegen, dass die beschneiten Pisten in der Laax im Konkurrenzvergleich idR deutlich härter/eisiger sind?
  • Ist es eine Vorgabe an die Geschäftsführung, mit der technischen Beschneiung bewusst deutlich später als die Konkurrenz zu starten? Wenn nicht, ist dies dem VR bewusst und gedenkt er diesbezüglich leistungwilliger zu werden und die GF entsprechend zu instruieren? Während den Festtagen fuhr ich wiederholt unter laufenden Schneekanonen, während bei der Konkurrenz die diesbezüglichen Aktivitäten schon lange - zumindest mehrheitlich - abgeschlossen waren.
  • Eine Detailfrage, auf welche ich auch gerne eine Antwort hätte: Am 27. Dezember 2020 war die Piste Nr. 55 (der kurze rote Teil vor der Talstation Alp Dado) immer noch geschlossen und befand sich in Beschneiung, offen glaubs erst ab 28.12.2020. Gibt es ausser Unvermögen/Faulheit eine andere Erklärung, dass diese wichtige Kurzpiste auf rund 2'000 müM zu diesem Zeitpunkt noch nicht ready war? (Ähnliches gilt für die Piste 49/Ziehweg von Crest la Siala nach Fuorcla, welche mW erst ab 27.12.2020 offen war)
 
Firnfan schrieb:
  • Ist es eine Vorgabe an die Geschäftsführung, mit der technischen Beschneiung bewusst deutlich später als die Konkurrenz zu starten? Wenn nicht, ist dies dem VR bewusst und gedenkt er diesbezüglich leistungwilliger zu werden und die GF entsprechend zu instruieren? Während den Festtagen fuhr ich wiederholt unter laufenden Schneekanonen, während bei der Konkurrenz die diesbezüglichen Aktivitäten schon lange - zumindest mehrheitlich - abgeschlossen waren.

Bei den anderen Punkten gebe ich Dir uneingeschränkt recht, doch beim Thema Start der technischen Beschneiung ist die Südlage von FLF halt doch ein beträchtlicher Standortnachteil im Vergleich zur Konkurrenz (Davos, Lenzi etc.). Zumal es bis tief in den Dezember hinein auch sehr warm und sonnig war, was die Böden nicht richtig auskühlen liess.

Der stiefmütterlich behandelte Crest La Siala Nordhang müsste endlich mal beschneiungs- und Bahntechnisch aufgewertet werden, dann könnte man auch im Früh- und Spätwinter ein kompaktes Nord-Teilgebiet anbieten.
 
Firnfan schrieb:
  • Eine Detailfrage, auf welche ich auch gerne eine Antwort hätte: Am 27. Dezember 2020 war die Piste Nr. 55 (der kurze rote Teil vor der Talstation Alp Dado) immer noch geschlossen und befand sich in Beschneiung, offen glaubs erst ab 28.12.2020. Gibt es ausser Unvermögen/Faulheit eine andere Erklärung, dass diese wichtige Kurzpiste auf rund 2'000 müM zu diesem Zeitpunkt noch nicht ready war? (Ähnliches gilt für die Piste 49/Ziehweg von Crest la Siala nach Fuorcla, welche mW erst ab 27.12.2020 offen war)

@Firnfan: Die Antworten auf diese Fragen würden mich auch interessieren. Den letzten Punkt solltest du aber noch etwas umformulieren, meiner Meinung nach, wenn du die Fragen irgendwohin geschicken solltest.
Der Ziehweg von Crest La Siala nach Fuorcla hat die Nummer 43, nicht 49. 49 ist der Weg von Crest La Siala zur Station Crap Sogn Gion.
 
43 versus 49 hatte ich auch bemerkt, aber erwartet, dass Estiby da intervenieren wird. :lol:

@Firnfan: Schickst Du das an den VR? Fände ich gut. Und eigentlich sollten wir unsere beiden Briefe dann auch noch irgendwie der breiten Öffentlichkeit kundtun.

Gruss aus Davos. Ich meide Laax mittlerweile immer häufiger...
 
snowflake7 schrieb:
fabile schrieb:
Unveständlich warum sie Masgn-Plaun nicht aufmachen, gepistet wäre die Abfahrt.
Weil es hat ganz einfach zu wenig Schnee, ja wir haben alles mal abgefräst damit die Leute da besser runter fahren können,aber das war echt nicht toll, es hat nur geschüttelt und geknallt, weil man mit der Maschiene bis auf denDreck und Steine durchdrügt, den es hat ganz einfach zu wenig Schnee um eine richtige Piste hin zu bekommen, und es hat auch kein Schnee das man einstossen könnte, leider:(. Glaub mir wir wollen genau wie ihr auch, nichts mehr als endlich mehr Pisten öffnen zu können aber wir brauchen dringend Schnee vom Himmel den sonst gehts nicht leider.
Wünsche einen " gueta rutsch" und happy new year und auf baldigen Schneefall

Einspruch! Ich bin die heute (und andere auch) gefahren und die war tip top gepistet. Schmal aber ok. 2-3 Stellen mit wenig Schnee. Also warum geschlossen halten?

Warum wird das Angebot künstlich verknappt? 2020 ging Siala-Fuorcla irgendwann im Januar auf, es schneite aber nicht.

Am Treis Palas wird gearbeitet und auch Vorab-Fuorcla ist grundpräpariert. Schaut auf die Fotos. Auch die könnten öffnen.

Sonst noch recht viel los. Macht aber Spass heute. Auch nach 55 Jahren hier :mrgreen:
 

Anhänge

  • 2A2D1217-AFEB-4011-AF88-76698A9349AC.jpeg
    2A2D1217-AFEB-4011-AF88-76698A9349AC.jpeg
    1 MB · Aufrufe: 4.097
  • F4EF28CF-70BF-471B-94F8-AEAC5FE3F195.jpeg
    F4EF28CF-70BF-471B-94F8-AEAC5FE3F195.jpeg
    958,6 KB · Aufrufe: 4.097
  • 5B4BB616-B212-45AF-9D8C-634B297D18FC.jpeg
    5B4BB616-B212-45AF-9D8C-634B297D18FC.jpeg
    923,3 KB · Aufrufe: 4.097
  • C8DB0176-6833-4B4D-9574-495BDA290CBE.jpeg
    C8DB0176-6833-4B4D-9574-495BDA290CBE.jpeg
    686,4 KB · Aufrufe: 4.097
  • 25EFCE8A-4603-42AB-86B8-1FEC0D998819.jpeg
    25EFCE8A-4603-42AB-86B8-1FEC0D998819.jpeg
    453,1 KB · Aufrufe: 4.096
ski-chrigel schrieb:
@Firnfan: Schickst Du das an den VR? Fände ich gut. Und eigentlich sollten wir unsere beiden Briefe dann auch noch irgendwie der breiten Öffentlichkeit kundtun.

Leserbriefe in den Lokalzeitungen wären bestimmt nicht schlecht.
Auch könnte ich mir vorstellen einen Sammelbrief zu machen. Ich wäre mit meiner Unterschrift dabei.
 
ski-chrigel schrieb:
Zu wenig Manpower?


Gut möglich. Aber aber auch zu wenig oder falsches Management. Vielleicht sollten die Bosse mal auf die Piste, als auf der Datscha zu sitzen!

Innerberg war gut fahrbar.
 

Anhänge

  • 7D96B605-1F9B-4E98-8C20-12B9E99A8381.jpeg
    7D96B605-1F9B-4E98-8C20-12B9E99A8381.jpeg
    1,3 MB · Aufrufe: 4.065
  • C6991C02-A1D8-4F31-9534-C7C270344CE3.jpeg
    C6991C02-A1D8-4F31-9534-C7C270344CE3.jpeg
    1,3 MB · Aufrufe: 4.065
Bündner Skigebiete machen 23 Prozent weniger Umsatz:
https://www.blick.ch/wirtschaft/bergbahnenmonitor-zeigt-buendner-skigebiete-machen-23-prozent-weniger-umsatz-id16273041.html
Interessant sind vor allem die vielen Leserkommentare zum Beitrag.
Ich frage mich, wie denn die Erwartungen waren, da doch der überwiegende Teil der Touristen aus den Anrainerstaaten (vorrangig aus D, I und A) coronabedingt den Urlaub storniert hat! Die vorgeschriebene häusliche Quarantäne nach Rückreise z.B. nach D beträgt derzeit 5/10 Tage, abhängig von einem negativen "Freitest").
Auch das stark limitierte Kontingent an Tickets sowie die Inhouse- und Terrassenschliessungen im Gastrobereich bis 31. Dezember können nicht zum normalen Umsatz beitragen.

Vor diesem Hintergrund überrascht und freut es mich für die Betriebe gleichermaßen, dass von "nur" 23 Prozent Rückgang berichtet wird.
 
Man sei auf einem Niveau eines schneearmen / sonnenarmen / konjunkturell schwachen Winters.

Jetzt könnte man die Laax Zahlen 2020 mit denen von 2013-16 vergleichen.

Also meine Deutschen Nachbarn/Freunde sind alle ausgefallen bzw. gingen nicht auf die Piste. Trotzdem waren die Ferienwohnungen über Silvester gut belegt und die Hotels ausgebucht. Heute viele Ostsprachen auf der Piste.

Die Tageskarten hat man recht stark beschränkt.
 
Firnfan schrieb:
Nach mehr als 2 Wochen Skifahren v.a. in Davos und Laax ziehe ich bezüglich Laax das folgende Gesamt-Fazit, zudem würde ich vom Verwaltungsrat (VR) der Bergbahnen gerne ein paar Fragen beantwortet erhalten:

Fazit:

Früher sagte ich immer, dass Laax in der Vorsaison zu meiden und ab Weihnachten ein supertolles Skigebiet ist. Diese Meinung muss ich aufgrund der diesjährigen Erfahrungen (erneut) adjustieren: Unverändert bin ich der Ansicht, dass Laax ein sehr attraktives Skigebiet ist, dies aber erst ab dem Zeitpunkt, wenn genügend Naturschnee vorhanden und dann in Laaxer-Schneckentempo von den Laaxer verarbeitet worden ist. Dieses Jahr wird dies wohl frühestens Mitte Januar, im schlechtesten Falle noch deutlich später der Fall sein.

Fragen an den Verwaltungsrat:
  • Findet es der VR intelligent, neue Bahnen zu erstellen und dort keinerlei technische Beschneiungsmöglichkeiten zu installieren?
  • Ist dem VR bewusst, dass die technische Beschneiung in Laax im Vgl. zur Konkurrenz um Welten leistungsschwächer ist? Und wenn ja, was plant er, dagegen zu unternehmen?
  • Gibt es ein Qualitätsmonitoring bezüglich der beschneiten Pisten? Was sagt der VR zur Wahrnehmung von mir und vieler meiner Kollegen, dass die beschneiten Pisten in der Laax im Konkurrenzvergleich idR deutlich härter/eisiger sind?
  • Ist es eine Vorgabe an die Geschäftsführung, mit der technischen Beschneiung bewusst deutlich später als die Konkurrenz zu starten? Wenn nicht, ist dies dem VR bewusst und gedenkt er diesbezüglich leistungwilliger zu werden und die GF entsprechend zu instruieren? Während den Festtagen fuhr ich wiederholt unter laufenden Schneekanonen, während bei der Konkurrenz die diesbezüglichen Aktivitäten schon lange - zumindest mehrheitlich - abgeschlossen waren.
  • Eine Detailfrage, auf welche ich auch gerne eine Antwort hätte: Am 27. Dezember 2020 war die Piste Nr. 55 (der kurze rote Teil vor der Talstation Alp Dado) immer noch geschlossen und befand sich in Beschneiung, offen glaubs erst ab 28.12.2020. Gibt es ausser Unvermögen/Faulheit eine andere Erklärung, dass diese wichtige Kurzpiste auf rund 2'000 müM zu diesem Zeitpunkt noch nicht ready war? (Ähnliches gilt für die Piste 49/Ziehweg von Crest la Siala nach Fuorcla, welche mW erst ab 27.12.2020 offen war)

Hier mein Senf dazu:

Laax war in der Vorsaison schon immer heikel, nur die letzten drei Jahre brachten optimale Verhältnisse über die Feiertage, 2013-16 dagegen ähnlich oder mauer wie dieses Jahr!

Bei den Fragen an den VR: Punkt 1 voll dabei
Punkt 2: würde ich so nicht schreiben. Laax ist tiefer und sonniger wie die Lenzerheide, das Engadin oder Davos. Und Beschneiung hängt von der Ressource Wasser ab. Der richtige Zeitpunkt ist heikel, damit man nicht die Pisten bewässert und Energie verpufft.
Punkt 3: Auch hier subjektiv: Bin auf der Lenzerheide Ostseite über gnadenlos vereiste Kunstschneepisten gerutscht, am Folgetag in Laax besser. Generell sind Pisten in Laax weniger coupiert. Finde ich persönlich interessanter als völlig plane Autobahnen. Das wird ein Carver anderst beurteilen.
Punkt 4: Falsch: Das Steilstück vor der Talstation Alp Dado war inoffiziell offen (um Weihnachten rum), hatte auch schon eine relativ schmale Kuntschneeauflage. Dann hat man gesperrt und wohl kräftig nachbeschneit. Jetzt ist sie viel breiter. Kann man auch nicht mit der Naturschneepiste Crest La Siala vergleichen.

Was man fragen kann:

Warum wurde Grauberg, Crest la Siala und Masegn Fuorcla so spät geöffnet. Der grosse Schneefall war Anfang Dezember (auf SLF kann man die Schneefälle verfolgen) und seither verging viel Zeit. Gefühlt wird nach Schneefällen sehr zögerlich gepistet oder überhaupt nicht: Als Beispiel die 8 (Innerberg Brüggli): Da bin ich gestern runter, war voll ok. Da hätte man nach den Schneefällen mit dem Bullis durch können. Danach kam die Mildphase und Regen bis weit hinauf.

Warum werden Routen zögerlich geöffnet: Die UNO wurde längst befahren (76) und die Ofen (81) ging erst vor ein paar Tagen auf, die 83 ist ausgesteckt aber nicht als offen markiert (Plaun).
Die 6 (Waldhaus) gepistet und ready (laut Ski-Chrigel) und könnte man öffnen, man kann ja ein Schild machen: nicht regelmässig gepistet / very difficult Skiing

Warum wird die 40 (Masegn-Plaun) nicht geöffnet: Ist tiptop bis auf 2-3 Stellen. Sogar gepistet!
An der 45 wird auch rumgepistet (?) und die 31 (Vorab-Fuorcla ist grundpräpariert). Das Argument, es hätte zu wenig Schnee verfängt nicht unbedingt. Vor allem, wenn man auf einer fast perfekten Piste von Masegn nach Fuorcla fährt.

Fazit: Also Boarder, der (fast) überall runterkommt, macht Laax immer noch (viel) Spass. Nur wenn man wirklich nur Pisten fährt, sinkt der Spassfaktor rapide. Laax hatte die letzten Jahre viel Glück bei den Schneefällen. Dieses Jahr ist halt anderst rum. Nur sollte man das Optimum aus der Situation rausholen und da macht man nicht. Schade. So könnte man schnell von 99km auf 130 (?) kommen.

Und wenn man in einem Brief auch die guten Sachen erwähnt, schafft man eher Goodwill!

Bin mal auf den Pistenplan vom Arlberg gegangen. Ist ja vieles zu. Zwar haben in der Schweiz die Hotels nicht zu, aber es kommen auch weniger Leute und da hätte man das Angebot auch zusammenstreichen können.
 
Ich war heute auch mal endlich Skifahren - das erste Mal diese Saison.

Habe auch eigentlich fast alles abgefahren was momentan geöffnet hat. Rund ums Crap Sogn Gion waren die Pisten alle in ganz passablem Zustand und auch die Talabfahrten nach Flims, Laax und Falera waren dank des kalten Wetters noch schön griffig.

Was mich aber doch sehr gestört hat war die Tatsache, daß die anfangs gut präparierte Piste 26 (La-Siala West) bei der Kreuzung mit der blauen Piste von Vorab nach Nagens (Nr 30 bzw 29) nicht mehr präpariert ist so daß man auf die Blaue Piste Richtung Nagens abbiegen muß um dann nach der Talstation des alten La Slala Sessels auf die 23 nach Song Martin zu fahren.

Dafür war La SIala Ost und auch die Nr 10 vom Grauberg nach Startgels sehr schön - so schön das ich das heute gleich zwei Mal von La Siala bis nach Flims runter gefahren bin :)

Bei Mutta Rotunda liegt in der Tat so wenig Schnee das man von Sessellift viele Stellen mit Gras und Felsen sehen kann. Das ist sicher auch der Grund dafür das die Pisten Nr 16 und 13 leider zu sind.

Etwas umständlich ist die Gondelfahrt mit dem Arena Express von Flims nach Nagens. Beim Umsteigen in Plaun kann man nicht wie zuvor einfach von Gondel zu Gondel umsteigen sondern muss unbedingt erst das Gebäude verlassen, meterweit durch den Schnee stapfen und sich dann wieder hnten anstellen um wieder rein zu kommen um nach Nagens weiterfahren zu können.

Bei Song Martin werden die Skifahrer bereits draussen in zwei durch Zäune voneinander getrennte Schlangen gelotst um Abstand zu wahren. Aber drinnen nach dem Drehkreuz wird alles zu einer dich gedrängten Schlange zusammengeführt.

Die Gondeln werden dann idR von nur 4 bis 5 Personen genutzt. Lange warten muste man aber dennoch nicht.

Alles in Allem war es ein guter Tag und ich bin schon froh das ich diese Saison überhaupt SKifahren kann.

Aber bis zum nächsten Skitag werde ich mir wohl etwas Zeit lassen. Wenn nur 99 von 220 Kilometern Pisten präpariert sind hab ich das in einem Tag locker abgefahren. Leider sind momentan zu viele meiner Lieblingspisten wie zB die Nr 35, 40 und 65 geschlossen. Ohne diese Pisten fehlt mir einfach die Vielfalt und es wird mir zu schnell langweilig im Skigebiet.
 
fabile schrieb:
Firnfan schrieb:
Nach mehr als 2 Wochen Skifahren v.a. in Davos und Laax ziehe ich bezüglich Laax das folgende Gesamt-Fazit, zudem würde ich vom Verwaltungsrat (VR) der Bergbahnen gerne ein paar Fragen beantwortet erhalten:

Fazit:

Früher sagte ich immer, dass Laax in der Vorsaison zu meiden und ab Weihnachten ein supertolles Skigebiet ist. Diese Meinung muss ich aufgrund der diesjährigen Erfahrungen (erneut) adjustieren: Unverändert bin ich der Ansicht, dass Laax ein sehr attraktives Skigebiet ist, dies aber erst ab dem Zeitpunkt, wenn genügend Naturschnee vorhanden und dann in Laaxer-Schneckentempo von den Laaxer verarbeitet worden ist. Dieses Jahr wird dies wohl frühestens Mitte Januar, im schlechtesten Falle noch deutlich später der Fall sein.

Fragen an den Verwaltungsrat:
  • Findet es der VR intelligent, neue Bahnen zu erstellen und dort keinerlei technische Beschneiungsmöglichkeiten zu installieren?
  • Ist dem VR bewusst, dass die technische Beschneiung in Laax im Vgl. zur Konkurrenz um Welten leistungsschwächer ist? Und wenn ja, was plant er, dagegen zu unternehmen?
  • Gibt es ein Qualitätsmonitoring bezüglich der beschneiten Pisten? Was sagt der VR zur Wahrnehmung von mir und vieler meiner Kollegen, dass die beschneiten Pisten in der Laax im Konkurrenzvergleich idR deutlich härter/eisiger sind?
  • Ist es eine Vorgabe an die Geschäftsführung, mit der technischen Beschneiung bewusst deutlich später als die Konkurrenz zu starten? Wenn nicht, ist dies dem VR bewusst und gedenkt er diesbezüglich leistungwilliger zu werden und die GF entsprechend zu instruieren? Während den Festtagen fuhr ich wiederholt unter laufenden Schneekanonen, während bei der Konkurrenz die diesbezüglichen Aktivitäten schon lange - zumindest mehrheitlich - abgeschlossen waren.
  • Eine Detailfrage, auf welche ich auch gerne eine Antwort hätte: Am 27. Dezember 2020 war die Piste Nr. 55 (der kurze rote Teil vor der Talstation Alp Dado) immer noch geschlossen und befand sich in Beschneiung, offen glaubs erst ab 28.12.2020. Gibt es ausser Unvermögen/Faulheit eine andere Erklärung, dass diese wichtige Kurzpiste auf rund 2'000 müM zu diesem Zeitpunkt noch nicht ready war? (Ähnliches gilt für die Piste 49/Ziehweg von Crest la Siala nach Fuorcla, welche mW erst ab 27.12.2020 offen war)

Hier mein Senf dazu:

Laax war in der Vorsaison schon immer heikel, nur die letzten drei Jahre brachten optimale Verhältnisse über die Feiertage, 2013-16 dagegen ähnlich oder mauer wie dieses Jahr!

Bei den Fragen an den VR: Punkt 1 voll dabei
Punkt 2: würde ich so nicht schreiben. Laax ist tiefer und sonniger wie die Lenzerheide, das Engadin oder Davos. Und Beschneiung hängt von der Ressource Wasser ab. Der richtige Zeitpunkt ist heikel, damit man nicht die Pisten bewässert und Energie verpufft.
Punkt 3: Auch hier subjektiv: Bin auf der Lenzerheide Ostseite über gnadenlos vereiste Kunstschneepisten gerutscht, am Folgetag in Laax besser. Generell sind Pisten in Laax weniger coupiert. Finde ich persönlich interessanter als völlig plane Autobahnen. Das wird ein Carver anderst beurteilen.
Punkt 4: Falsch: Das Steilstück vor der Talstation Alp Dado war inoffiziell offen (um Weihnachten rum), hatte auch schon eine relativ schmale Kuntschneeauflage. Dann hat man gesperrt und wohl kräftig nachbeschneit. Jetzt ist sie viel breiter. Kann man auch nicht mit der Naturschneepiste Crest La Siala vergleichen.

Was man fragen kann:

Warum wurde Grauberg, Crest la Siala und Masegn Fuorcla so spät geöffnet. Der grosse Schneefall war Anfang Dezember (auf SLF kann man die Schneefälle verfolgen) und seither verging viel Zeit. Gefühlt wird nach Schneefällen sehr zögerlich gepistet oder überhaupt nicht: Als Beispiel die 8 (Innerberg Brüggli): Da bin ich gestern runter, war voll ok. Da hätte man nach den Schneefällen mit dem Bullis durch können. Danach kam die Mildphase und Regen bis weit hinauf.

Warum werden Routen zögerlich geöffnet: Die UNO wurde längst befahren (76) und die Ofen (81) ging erst vor ein paar Tagen auf, die 83 ist ausgesteckt aber nicht als offen markiert (Plaun).
Die 6 (Waldhaus) gepistet und ready (laut Ski-Chrigel) und könnte man öffnen, man kann ja ein Schild machen: nicht regelmässig gepistet / very difficult Skiing

Warum wird die 40 (Masegn-Plaun) nicht geöffnet: Ist tiptop bis auf 2-3 Stellen. Sogar gepistet!
An der 45 wird auch rumgepistet (?) und die 31 (Vorab-Fuorcla ist grundpräpariert). Das Argument, es hätte zu wenig Schnee verfängt nicht unbedingt. Vor allem, wenn man auf einer fast perfekten Piste von Masegn nach Fuorcla fährt.

Fazit: Also Boarder, der (fast) überall runterkommt, macht Laax immer noch (viel) Spass. Nur wenn man wirklich nur Pisten fährt, sinkt der Spassfaktor rapide. Laax hatte die letzten Jahre viel Glück bei den Schneefällen. Dieses Jahr ist halt anderst rum. Nur sollte man das Optimum aus der Situation rausholen und da macht man nicht. Schade. So könnte man schnell von 99km auf 130 (?) kommen.

Und wenn man in einem Brief auch die guten Sachen erwähnt, schafft man eher Goodwill!

Bin mal auf den Pistenplan vom Arlberg gegangen. Ist ja vieles zu. Zwar haben in der Schweiz die Hotels nicht zu, aber es kommen auch weniger Leute und da hätte man das Angebot auch zusammenstreichen können.
Vieles würde ich hier unterschreiben. Ein paar Dinge aber nicht:
- Ich bin nun wirklich in sehr vielen Skigebieten nahezu gleichzeitig unterwegs. Es sind keine Momentaufnahmen, wenn ich immer wieder und seit Jahren zum Schluss komme, dass die beschneiten Laaxer Pisten viel härter sind als anderswo. Du hast mich ja schon oft geneckt, dass ich gerne „Eispisten“ möge. Also bin ich ja eher wortwörtlich härter im nehmen als Du. Ich bin da also voll bei Firnfan.
- Ich bin die steile Variante bei Alp Dado auch vor Weihnachten schon runter. Die hätte man locker früher aufmachen können... wenn man denn früher beschneit hätte...
- Ein Vergleich mit dem Arlberg resp. ganz Voralberg und Tirol erachte ich zZ. als völlig unsinnig. Da ist man von ausländischen Gästen viel stärker abhängig als in Graubünden. Laax muss sich mit Arosa-Lenzerheide, Davos und dem Engadin messen und da steht Laax extrem schlecht da! Dass man in Graubünden nur 11% Einbusse auf das Vorjahr hatte, finde ich ist ein ausserordentlich gutes Ergebnis unter diesen Umständen. In Laax wird die Einbusse viel grösser sein. Aber natürlich wird man dies nicht auf die fehlenden Pisten infolge mangelnder Infrastruktur schieben, sondern auf die ach so vorsichtige Kontingentierung. Schafruegg hat bereits einen diesbezüglichen Artikel im Tagesanzeiger gesehen. Schuld sind mal wieder die anderen...
 
Und hier bereits der erwähnte Artikel von Ski-Chrigel: https://www.watson.ch/schweiz/coronavirus/850937117-skigebiete-waehrend-corona-7-erkenntnisse-aus-der-wintersport-saison

Der Umsatz bricht ein. Konkrete Zahlen nennen nur wenige Gebiete (...) Grösser sind die Einbussen in Laax und Andermatt-Sedrun. Während das Innerschweizer Skigebiet (Meiringen-Hasliberg) auf gerade einmal 30 Prozent des Vorjahres kam, berichtet Laax im Vergleich zum Vorjahr von 7 bis 8 Millionen Franken weniger Umsatz - «vor allem aufgrund der drastischen Kontingentierung der Tageskarten», wie eine Sprecherin sagt.
 
Je etwa ein Drittel weniger Eintritte verzeichneten Andermatt-Sedrun (UR/GR) und die Bergbahnen im Saastal (VS). Ein Minus von etwa 40 Prozent setzte es in Laax (GR) ab, gar eines von 42 Prozent seit dem 19. Dezember verzeichnen die Oberengadiner Bergbahnen (GR). Allerdings hatte auch das in vielen Regionen schlechte Wetter seinen Anteil

Was bitte ? Das Wetter war im Dezember gerade im Bündnerland ja noch am besten in der Schweiz, das würde ich mal als Faktor eher ausschliessen. Im Oberengadin würde ich mal eher die Preispolitik als Grund für die Flaute sehen.
 
[/quote]
Vieles würde ich hier unterschreiben. Ein paar Dinge aber nicht:
- Ich bin nun wirklich in sehr vielen Skigebieten nahezu gleichzeitig unterwegs. Es sind keine Momentaufnahmen, wenn ich immer wieder und seit Jahren zum Schluss komme, dass die beschneiten Laaxer Pisten viel härter sind als anderswo. Du hast mich ja schon oft geneckt, dass ich gerne „Eispisten“ möge. Also bin ich ja eher wortwörtlich härter im nehmen als Du. Ich bin da also voll bei Firnfan.
- Ich bin die steile Variante bei Alp Dado auch vor Weihnachten schon runter. Die hätte man locker früher aufmachen können... wenn man denn früher beschneit hätte...
- Ein Vergleich mit dem Arlberg resp. ganz Voralberg und Tirol erachte ich zZ. als völlig unsinnig. Da ist man von ausländischen Gästen viel stärker abhängig als in Graubünden. Laax muss sich mit Arosa-Lenzerheide, Davos und dem Engadin messen und da steht Laax extrem schlecht da! Dass man in Graubünden nur 11% Einbusse auf das Vorjahr hatte, finde ich ist ein ausserordentlich gutes Ergebnis unter diesen Umständen. In Laax wird die Einbusse viel grösser sein. Aber natürlich wird man dies nicht auf die fehlenden Pisten infolge mangelnder Infrastruktur schieben, sondern auf die ach so vorsichtige Kontingentierung. Schafruegg hat bereits einen diesbezüglichen Artikel im Tagesanzeiger gesehen. Schuld sind mal wieder die anderen...
[/quote]

Wegen den Kunstschneepisten werde ich mich sicher nicht mit Dir duellieren :D
Die versuche ich eh zu vermeiden bzw habe nun wirklich nicht die gleiche Vergleichsbasis :ja:

40% Einbusse ist happig. Nun habe ich mal die Gästezahlen mit denen von einem Jahr verglichen und da wundert's mich nicht! (Du kannst das genauer machen, denn Du zeichnest das ja auf).

Die Gründe:

Das Wetter war dieses Jahr schlechter. Das massiv schlechtere Pistenangebot in Laax dieses Jahr, aber nicht A-L, Davos oder im Engadin (vergleichbar mit den Jahren 2013-2016). Reto gilt (das weiss ich von verschiedenen Seiten) als extrem Corona-sensitiv. Da kann man schon davon ausgehen, dass sie mehr gebremst haben, wie andere Gebiete. Laax ist im Nachteil: Während es in A-L eine Vielzahl von Bahnen ab Tal gibt, sind es in Laax Gondel- oder Grosskabinenbahnen, die in der Kapazität drastisch nach unten gedrückt wurden. Und die Wegleitung war so, dass nur noch Insider den Weg zum Foppa Sessel fanden (gut für uns). Und auch im attraktivsten Lift, La Siala war die Kapazität eingeschränkt. Und natürlich rächt sich das maue Pistenangebot. Da musste man die Gästeanzahl reduzieren, um die Unfallgefahr zu limitieren (da rächt sich, dass man die Pistenöffnung nicht besser gemanagt hat, von der fehlenden Beschneiung wollen wir gar nicht reden). Und Laax hat einfach weniger Schnee abgekommen. Das Weissfluhjoch hat fast doppelt soviel Schnee wie die Messstelle. In anderen Jahren sind sie nah beieinander. Und die Schneedecke nähert sich dem absoluten Minimum. Die ganze Corona-Geschichte dagegen betrifft alle Gebiete. Möglicherweise hat Laax mehr deutsche Gäste wie andere, die nicht gekommen sind, doch das ist Spekulation.

Letztes Jahr war der Schnee perfekt, das Wetter perfekt und das Chaos perfekt. Darum sind wir über das Neue Jahr geflohen! Dieses Jahr war alles viel suboptimaler. Im Hotel Schweizerhof war der Parking bis weit nach Weihnachten leer!

Was mich am meisten ärgert, dass kein Schnee in Sicht ist! Dafür Kälte.
 
Es hat ja jetzt geschneit in Laax. Da sollten doch ab morgen mehr Pisten aufgehen. :mrgreen:
 
Ja es hat ein paar cm geschneit, aber immer noch 99km offen. Bei mir hat‘s heute nur für 1x Mutta gelangt. Der Innerberg der Beweis, dass man nicht mehr aufmachen will.
 

Anhänge

  • 797E7017-B6E0-4843-B8D7-4EDA56153EA7.jpeg
    797E7017-B6E0-4843-B8D7-4EDA56153EA7.jpeg
    97,3 KB · Aufrufe: 3.143
  • 68603D22-9998-43CB-A276-39D474E3C938.jpeg
    68603D22-9998-43CB-A276-39D474E3C938.jpeg
    133,3 KB · Aufrufe: 3.143
Langweilig, immer noch gleich wenig offen aber mit 8300 EE recht voll. Richtig Spass macht nur La Siala, der ist aber meistens zu voll. Da gehe ich lieber spazieren, der Schnee soll ja kommende Woche kommen. Die Pisten ausserdem z.T. eisig.
 

Anhänge

  • D620676B-D8F1-41EB-AEBE-93C9DE5D8C24.jpeg
    D620676B-D8F1-41EB-AEBE-93C9DE5D8C24.jpeg
    574,2 KB · Aufrufe: 2.838
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben