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Lech Zürs 2018/2019

Liebe AF-Gemeinde,

leichtsinnigerweise haben wir für morgen und übermorgen einen Besuch am Arlberg eingeplant. Wir werden in Bludenz wohnen und dann morgens hochfahren. Irgendwelche Tipps für geschickte Andrangvermeidung? Tendenziell würden wir wohl einen Tag West und einen Tag Ost einplanen.

Oder droht -- trotz
a) einer absurden Häufung von Veranstaltungen am Samstag, siehe https://www.lechzuers.com/kaestle-dirndlskitag/, https://www.lechzuers.com/event/2-zuerser-street-food-festival/, http://www.longboardclassic.com/#eventinfo
b) Neuschnee
c) hoffentlich vernünftigem Wetter --
gar nicht so großer Ansturm aus Eurer Sicht?

Oder sollte man vielleicht gleich auf den Sonnenkopf ausweichen?
 
Ich glaube nicht, dass ein Wahnsinns-Andrang herrschen wird. Was man aber auf jeden Fall heute schon sagen kann: am Sonntag wird deutlich weniger los sein als am Samstag (dies aber ganz unabhängig von den Veranstaltungen -> diese sorgen eher dafür, dass auf den Pisten weniger los ist).

Die Veranstaltung am Rüfikopf ist halt insofern schade, dass man Samstags damit rechnen muss, dass der Lange Zug für den Publikumsverkehr geschlossen bleibt. Und der ist i.m.h.o. schon ein Pflichtpunkt, wenn man nach Lech kommt.

Vom Sonnenkopf würde ich dir abraten - zumal ich der Meinung bin, dass es keinen Grund gibt dorthin auszuweichen.

Ich würde auf jeden Fall frühzeitig starten, damit ihr um 8:15 am Parkplatz seid (Alpe Rauz oder Zürs wird für euch in Frage kommen), denn alle Bahnen von dort starten um 8:30 oder sogar etwas eher.
 
Kein Stress heute - du wirst nicht großartig anstehen! Wünsche dir einen schönen Skitag.

Und ja - heute ist es echt eine absurde Anhäufung von Events!
 
Besten Dank für die Rückmeldungen.

Die Sorge hinsichtlich großer Andrangsentwicklung war tatsächlich weitestgehend unbegründet. Wir sind lediglich halb-absichtlich am Samstag in einen Pulk Dirndl- und Lederhosenträger an der Schlegelkopf-Talstation (2-3 Min. Anstehen) und am Sonntag Richtung St. Anton im tatsächlich offenen Steißbachtal und dessen Fortsetzung ins übliche Gewimmel geraten. Ansonsten wirklich alles praktisch leer.

Die einzige echte Beeinträchtigung war die von cake angesprochene, von mir vorher gar nicht wahrgenommene zusätzliche Rüfi 900-Veranstaltung, die Langerzug ausschloss. Ein wenig schade, aber verschmerzbar.

Und die einzige echte Ungeschicklichkeit unsererseits war, am Sonntag vor 12 Uhr zum Rendl aufzubrechen - alles noch bretthart, danach aber wirklich schön zu fahren (inkl. Riffel 2).
 
grafovich schrieb:
Besten Dank für die Rückmeldungen.

Die Sorge hinsichtlich großer Andrangsentwicklung war tatsächlich weitestgehend unbegründet. Wir sind lediglich halb-absichtlich am Samstag in einen Pulk Dirndl- und Lederhosenträger an der Schlegelkopf-Talstation (2-3 Min. Anstehen) und am Sonntag Richtung St. Anton im tatsächlich offenen Steißbachtal und dessen Fortsetzung ins übliche Gewimmel geraten. Ansonsten wirklich alles praktisch leer.
....

Danke für die Info, und das mit dem offenen Steißbachtal ist ja wirklich einmal positiv... :D
Sind die Skirouten dort hinunter auch offen gewesen ?
Laut dem offiziellen Pistenplan wird der untere Teil des Schindlerkars immer noch als gesperrt angezeigt, und nur die Mattun wurde demnach als offen angezeigt...
wobei beide Routen normal im Frühjahr je nach Sonneneinstrahlung immer etwa ab Mittag gesperrt werden....
Aber davor, sobald sie etwas aufgefirnt sind... sind diese normal immer super zu fahren... 8)
 
Ich bin Mattunjoch nachmittags so gegen 15 Uhr gefahren. Im oberen Bereich unmittelbar "hinter" dem Joch hässlich überfrorener Sulz, runter dann tatsächlich ganz nett aufgefirnt zu fahren - wobei man auf Gleitschneemäuler aufpassen musste. Ob Schindlerkar Steilhang offen war, kann ich nicht sagen, ich meine aber nein.
 
Daran anschließend auch mal eine Frage zu den Routen am Arlberg Ost. Für Arlberg West gab es hier ja schonmal eine Aufstellung was so bei typischen Frühjahrsverhältnissen gegen Mittag geschlossen wird (zB Madloch-Lech, Zuger Tobel, etc.).

Hab in den letzten Tagen immer mal morgends und mittags in den Pistenplan reingeschaut. Da wurde Schindlerkar erwartungsgemäss gegen mittag gesperrt, aber zB Schindler-Steilkar und beide Mattun-Routen waren ganztags zu. Gibt es hier Schneemangel, Lawinenverwüstungen oder sonstige Gründe? Nach guter Strahlungsnacht (natürlich nur dann!) sollte man hier bis etwa vormittag noch sehr sichere Verhältnisse haben (Vgl. jeweils LWD).

Die Piste im Steissbachtal scheint hingegen immer offen, obwohl ja auch sehr gefährdet. Ist da etwa schon alles abgegangen was abgehen kann?

Am Rendl scheinen die Routen hingegen ganztags offen - ist wohl aktuell noch zu hoch und W-seitig für eine Gefährdung? (Die firnen ja vermutlich erst (nach)mittags auf, denke ich).

Rausgelesen habe ich auch, dass aktuell nur Schindlerkar regelmäßig präpariert wird. Aktuell korrekt?

Danke schonmal für Eure Einschätzungen.
 
Zum Abschluss meiner diesjährigen Skisaison bin ich nochmal an den Arlberg gefahren (besser gesagt mit einem Bus unseres örtlichen Skiclubs) und der Einstiegsort war suboptimalerweise Stuben, was vor allem Störte weil wir nur im Westteil fahren wollten. Nach der Auffahrt mit der Albona 1 die fanden wir zur Alpe Rauz eine mehr als mangelhafte Präparierung vor. Glücklicherweise war diese dann in Zürs perfekt und dank des geringen Andrangs heute hielt dies erstaunlich lange. Wir nutzten die aufgefirnten Pisten auf der Seekopfseite, dann ein sehr gut zu fahrendes Madloch. In Lech und dann Warth waren die Pisten weich und eher sulzig, trotzdem einwandfrei zu fahren und sehr leer.
Die Schneelage und das Angebot ist mehr als gut und ein Besuch lohnt sich weiterhin allemal!
 
Gleitweggleiter schrieb:
Hab in den letzten Tagen immer mal morgends und mittags in den Pistenplan reingeschaut. Da wurde Schindlerkar erwartungsgemäss gegen mittag gesperrt, aber zB Schindler-Steilkar und beide Mattun-Routen waren ganztags zu. Gibt es hier Schneemangel, Lawinenverwüstungen oder sonstige Gründe? Nach guter Strahlungsnacht (natürlich nur dann!) sollte man hier bis etwa vormittag noch sehr sichere Verhältnisse haben (Vgl. jeweils LWD).
Also im Mattun habe ich heute einige Skifahrer gesehen. Ich sehe die Gefährdungslage ähnlich wie du - vormittags ist es ziemlich unproblematisch.
Die 87 - Schindlerkar Steilhang ist nicht fahrbar, da ist eine Grundschneelawine runter. Hingegen 88 - Untere Schweinströge aus meiner Sicht durchaus fahrbar (obwohl als gesperrt im Pistenplan ausgewiesen).
Es ist gut möglich, dass einfach die Schilder abgebaut wurden (weil sie sich das nicht antun wollen, das immer mittags zu sperren) und das ganze aber unter "freier Skiraum" läuft. D.h., man fährt dort einfach auf eigene Verantwortung rein. Kann ich in Anton jetzt nicht mit Gewissheit sagen (habe darauf heute nicht geachtet), jedoch gilt das z.B. für die 216 Tannegg in Lech.
Gleitweggleiter schrieb:
Die Piste im Steissbachtal scheint hingegen immer offen, obwohl ja auch sehr gefährdet. Ist da etwa schon alles abgegangen was abgehen kann?
Da ist schon einiges runter gekommen - dürfte so zutreffen, wie du das schreibst.
Gleitweggleiter schrieb:
Am Rendl scheinen die Routen hingegen ganztags offen - ist wohl aktuell noch zu hoch und W-seitig für eine Gefährdung? (Die firnen ja vermutlich erst (nach)mittags auf, denke ich).
Ich war heute in Anton und war vom Bereich Valfagehr / Schindlergrat / Galzig ziemlich enttäuscht. Die Präpaierung war nicht gut und es hatte erstaunlich viel Leute. Aufgrund einer (geringfügigen) Verletzung konnte ich dann nicht noch zum Rendl. Aber erfahrungsgemäß ist es im Frühjahr dort sehr viel besser: i.d.R. gute Präparierung und wenig Leute (und es wird deutlich später weich). Wenn die Verletzung nicht gewesen wäre, wäre ich da heute schon vor 11 Uhr rüber gewechselt...
Gleitweggleiter schrieb:
Rausgelesen habe ich auch, dass aktuell nur Schindlerkar regelmäßig präpariert wird. Aktuell korrekt?
Heute war es präpariert.
 
Habe gerade den Post von User schneeberglift gelesen und stimme zu 100% zu.

Ich bin heute selbst die erste Stunde in Zürs auf der Ost-Seite (Seekopf, Muggengrat) gefahren und es war 1a präpariert. Dann bin ich rüber nach St. Anton gewechselt und das hat sich als Fehler herausgestellt: mangelhafte Präparierung im Bereich Valfagehr / Galzig / Schindlergrat und viele Leute. Es gab sogar kurze Wartezeiten am Lift!

Verletzungsbedingt (nix schlimmes) dann wieder retour nach Lech und ich habe es mir nicht nehmen lassen um 12 Uhr noch den Langen Zug zu fahren. Im oberen Bereich des Steilhangs war es schon ziemlich weich (für ca. 150 hm). Der große Rest war jedoch noch sehr gut zu fahren. So gegen 13 Uhr wurde die Route heute gesperrt!

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Die traumhaften Frühjahrsbedingungen gehen in die Verlängerung.

Schlechte Präparierung heute im Bereich Steinmähder. Hier z.B. die 223 Steinmähder:
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Tadellos dagegen Petersboden - Schlegelkopf - Hinterwies. Hier z.B. Schlegelkopf:
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Blick vom Wösterkopf auf Lech:
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Rüfikopf und Rüfispitze - dahinter in der Mitte der Kaltenberg:
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cake schrieb:
Die traumhaften Frühjahrsbedingungen gehen in die Verlängerung.

Schlechte Präparierung heute im Bereich Steinmähder. Hier z.B. die 223 Steinmähder:
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gab es da denn schon mal perfekte Bedingungen? War vor 3 Wochen dort und die Piste war ein Acker, unfahrbar. Nachdem ich 12 Jahre nur im Hochwinter dort war und immer eine harte, knollige Piste vorgefunden hatte, war die Piste im März ebenfalls knüppelhart, Absätze auf dem Stubaier Gletscher. Warum eigentlich?

Gruß,
Markman
 
Wundert mich eigentlich, dass sie den Bereich so lange offen halten, die letzten Jahre würde hier doch immer schon weitaus früher zugemacht.
Gestern war dafür die 220 (glaube ich) von Kriegerhornsee zum Steinmäder so gut wie noch nie: keine Eisplatte und weich aber perfekt zum fahren. Auch die Varinaten vom Steinmähder (außer die direkte, bin ich nicht gefahren) um ca 11 Uhr in weiten teilen sulzig aber kaum Buckel
 
Ich war gestern am Sonntag in Zürs/Lech/Warth. Schon am morgen auf dem Parkplatz war es seltsam, war er doch noch fast leer... und auch der Rest des Tages war alles sehr angenehm ruhig. Die Hotels scheinen jetzt schon recht leer zu sein und den Tagesgästen ist es wohl im Tal schon zu warm. Morgens in Zürs waren die Pisten noch etwas hart und durch Schleierwolken die Sicht nicht ganz so gut. Um 9:30 wurde es aber sonniger und die Pisten dort sehr schön. Die Piste am Muggengrat war sogar pulvrig. Zürser Täli bin ich genau zur richtigen Zeit gefahren, Madloch/Zug dagegen war um 10:00 noch zu hart. In Lech war gefühlt total tote Hose, so war auch die Sonnenpiste am Steinmähder kaum buckelig. Um 12:30 waren die Nordhänge in Warth/Schröcken genial zu fahren, und ich konnte mich nur schwer davon trennen. Am Salober war auch etwas mehr los, Richtung Warth aber wieder sehr leer.
Netterweise stellte Trittkopf die Betrieb am Nachmittag nicht ein, denn die Piste war um 16:00 noch fantastisch. Bis 17:00 war ich dann noch an der Trittalp-Bahn, dort etwas buckliger aber trotzdem schön zu fahren.
Fazit: Fast perfekter Frühlingsskitag... und das an einem Ostersonntag.

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Das kann ich nur bestätigen. Der Sonntag und der Montag waren sehr gut zu fahren und es waren sehr wenig Skifahrer auf der Piste. So konnten wir diese beim Carven voll genießen.⛷
Selbst nach dem Rennen „Der Weisse Rausch“ war die Abfahrt zur Ulmer Hütte ein Traum. :D

Lediglich die Rückfahrt am Montag über Bregenz nach München war sehr zäh. Wir standen fast 1 Stunde im Stau.
Hätte ich bloß das Navi richtig gelesen, dann wäre ich die Arlbergbundesstraße bis Bludenz gefahren. :x
 
IQ130 schrieb:
Lediglich die Rückfahrt am Montag über Bregenz nach München war sehr zäh. Wir standen fast 1 Stunde im Stau.
Hätte ich bloß das Navi richtig gelesen, dann wäre ich die Arlbergbundesstraße bis Bludenz gefahren. :x

Genau das haben wir gemacht, bis Bludenz auf der Nebenstrasse, Stau perfekt umfahren!
 
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