Ich hatte hier am 12.03. um eure Hilfe gebeten (
https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=144&t=60139&start=225#p5198593) und einige hilfreiche Antworten bekommen. Und was soll ich sagen: unser Plan ist nicht nur wegen der perfekten Wetters am Samstag und gestern super aufgegangen

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Am Samstag sind wir um 8:45 Uhr an der Trittkopfbahn eingestiegen (wir waren ganz alleine am Einstieg). In der Mittelstation sind schon die beginnenden Massen von der Flexenbahn angestanden, unsere Gondel war ab da voll. Die Abfahrt vom Trittkopf war praktisch noch leer und hart gefroren, aber nicht eisig. Über Übungshangbahn und Zürserseebahn sind wir zur Muggengratbahn, dort einmal die leere griffige Carvingautobahn runter, wieder rauf und über das aufgefirnte Täli runter nach Zürs. Um 9:45 Uhr waren wir dann an der Seekopfbahn, da mussten wir 5 Minuten warten (die Bahn ist offensichtlich in der Früh nicht gleich von Anfang an gelaufen). An der Madlochbahn waren es dann um kurz vor 10 Uhr schon knappe 10 Minuten. Dafür konnten wir an der Zugerbergbahn gleich bis zum Einstieg durchfahren. Über den Steinmähder (dort auch ein paar Minuten Wartezeit) sind wir dann gleich rüber nach Warth bis zum Steffisalp-Express, wieder zurück nach Lech, Rüfikopf (Wartezeit eine Gondel) und Langer Zug, dann über Schlosskopf, Petersboden und Kriegerhorn zur Balmalp, nach der Mittagspause nochmal über Steinmähder und Kriegeralpe einmal Weibermahd runter, über den Schlegelkopf nach Lech. Um halb vier sind wir nach ca. 10 Minuten Wartezeit wieder in die Rüfikopfbahn eingestiegen, rüber nach Zürs, dort einmal Hexenboden, zwei Abfahrten an der Trittalpbahn, um 16:30 Uhr letzte Bergfahrt mit der Trittalpbahn und von dort direkt runter zum Parkplatz.
Mit Ausnahme der genannten Wartezeiten mussten wir trotz einigen Betriebs nirgendwo nennenswert anstehen.
Am Sonntag sind wir um 08:30 Uhr an der Alpe Rauz über die Valfagehrbahn gestartet, haben uns über Arlenmähder und Steißbachtal bis zur Nassereinbahn durchgearbeitet (Steißbachtal war in der Früh ein aufgefirnter Carvingtraum), dann wieder zurück, auf den Rendl, zurück, Trinkpause und ein, zwei Abfahrten, rauf auf die Valluga (Wartezeit 3 Gondeln, die einzige nennenswerte Wartezeit an dem Tag), einmal runter nach St. Christoph, wieder rauf und Mittagspause, dann weiter über Tanzbödenbahn und Schindlergrat runter zur Alpe Rauz und dann, weil noch Zeit war, auf die Albona. Da oben war ich vorher noch nie, also haben wir uns die drei Bahnen angeschaut. Um 15:40 Uhr haben wir es dann gut sein lassen.
Mein Fazit: Es war mehr los, als ich gedacht hätte, aber kein Vergleich zur Hauptsaison in den Faschingsferien. Mit etwas Glück, geschickter Routenwahl und frühem Beginn konnten wir unsere beiden Skitage weitestgehend ohne Wartezeiten an den Liften ausnutzen.