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Lech Zürs Saison 2021/22

Ich beginne meine 8. Saison ganz unaufgeregt und komplett ohne Erwartungen mit dem Statement: Mich haben hier oben alle verlassen, aber ich, ich bin da! :twisted:

1. Skitag am 6. November 2021:

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Ich war vorletzte Woche da. Es war sehr gut dass es richtig geschneit hat und alles wieder in winterliches Kleid getaucht wurde.

Was dieses Mal nicht gut war:
a) extrem viel los in der Gastronomie und beim Apres Ski - ein Trubel wie eh und je. Das Resultat kann man an einer Inzidenz von rund 10.000 feststellen. Ja, da werden die Gäste dazugezählt, aber trotzdem noch viel zu viel. Trotzdem ließen die Rüfibahnen die Gäste innen drin um die Gegengewichte sich anstellen und die Fenster der Gondel waren natürlich verschlossen (ich habe sie dann aufgemacht). Alles unnötig - wenn wir so weitermachen ist die Skisaison schneller wieder beendet als uns allen lieb ist.

b) Bekanntlich gibt es mehrere Seilbahngesellschaften am Arlberg. Die Skilifte Lech haben sich (wie letzte Saison auch schon, wo nur der Schlegelkopflift am Wochenende offen war) auch diese Saison wieder sehr eigenartig gezeigt. Es fehlt offensichtlich an Personal - doch offensichtlich haben alle anderen Gesellschaften (Oberlecher, Rüfikopf, Zürs, etc.) genug Leute, nur die Skilifte Lech habe es (absichtlich?) verabsäumt genug Leute einzustellen. Dass MM hier die Schuld der Politik gibt ist lächerlich.

Das Resultat sind geschlossene Lifte (Hinterwies, Schafalp, Schwarzwand (nicht mal die Bügel drangemacht), Förderteppich dort), nur schmale Pistenstreifen am Schlegelkopf, wenig produzierter Kunstschnee (die Kanonen stehen bereits alle wieder abmontiert) und keinerlei Attraktionen für die Jugend: keine Funslope, kein Funpark, keine Schanzen.

Vom grauhaften Axxess Kartensystem, das unendlich kompliziert geworden ist, keine Online 2G Registrierung, nicht alle Ticketarten im Onlineshop, etc. will ich jetzt gar nicht anfangen. Geschickt auch dass letztes Jahr im "Krisenwinter" bereits eine 10%ige Preiserhöhung umgesetzt wurde... und heuer dann nochmals 3-4 % dazu.

Natürlich aktuell bei vollem Kartenpreis (61 Euro für Tageskarte). Und noch ein kleines Detail, das nachdenken lässt: Die (eh schon zu wenigen) Mitarbeiter sind zumindest teilweise in Kurzarbeit (für die deutschen Leser: ein Förderprogramm der Bundesregierung dass Mitarbeiter bei wenig Arbeit nicht entlassen werden in Krisenzeiten sondern dass der Staat hier kräftig mitzahlt).

So, genug mit der Motzerei. Ich denke dass geht besser, liebe Skilifte Lech! Schaut mal nach Oberlech wie es geht (obwohl dort teilweise ähnliches Management ist).
 
ösitom schrieb:
War vorletzte Woche da. Es war sehr gut dass es richtig geschneit hat und alles wieder in winterliches Kleid getaucht wurde.

Was dieses Mal nicht gut war:
a) extrem viel los in der Gastronomie und beim Apres Ski - ein Trubel wie eh und je. Das Resultat kann man an einer Inzidenz von rund 10.000 feststellen. Ja, da werden die Gäste dazugezählt, aber trotzdem noch viel zu viel. Trotzdem ließen die Rüfibahnen die Gäste innen drin um die Gegengewichte sich anstellen, die Fenster der Gondel natürlich verschlossen (ich habe es dann aufgemacht). Alles unnötig - wenn wir so weitermachen ist die Skisaison schneller wieder beendet als uns allen lieb ist.

b) Bekanntlich gibt es mehrere Seilbahngesellschaften am Arlberg. Die Skilifte Lech haben sich (wie letzte Saison auch schon, wo nur der Schlegelkopflift am Wochenende offen war) auch diese Saison wieder sehr eigenartig gezeigt. Es fehlt offensichtlich an Personal - doch offensichtlich haben alle anderen Gesellschaften (Oberlecher, Rüfikopf, Zürs, etc.) genug Leute, nur die Skilifte Lech habe es (absichtlich?) verabsäumt genug Leute einzustellen. Dass MM hier die Schuld der Politik gibt ist lächerlich.

Das Resultat sind geschlossene Lifte (Hinterwies, Schafalp, Schwarzwand (nicht mal die Bügel drangemacht), Förderteppich dort), nur schmale Pistenstreifen am Schlegelkopf, wenig produzierter Kunstschnee (die Kanonen stehen bereits alle wieder abmontiert) und keinerlei Attraktionen für die Jugend: keine Funslope, kein Funpark, keine Schanzen.

Vom grauhaften Axxess Kartensystem, das unendlich kompliziert geworden ist, keine Online 2G Registrierung, nicht alle Ticketarten im Onlineshop, etc. will ich jetzt gar nicht anfagnen. Geschickt auch dass letztes Jahr im "Krisenwinter" bereits eine 10%ige Preiserhöhung umgesetzt wurde.. und heuer dann nochmals 3-4 % dazu.

Natürlich aktuell bei vollem Kartenpreis (61 Euro für Tageskarte). Und noch ein kleines Detail, das nachdenken lässt: Die (eh schon zu wenigen) Mitarbeiter sind zumindest teilweise in Kurzarbeit (für die deutschen Leser: ein Förderprogramm der Bundesregierung dass Mitarbeiter bei wenig Arbeit nicht entlassen werden in Krisenzeiten sondern dass der Staat hier kräftig mitzahlt).

So, genug mit der Motzerei. Ich denke dass geht besser, liebe Skilifte Lech! Schaut mal nach Oberlech wie es geht (obwohl dort teilweise ähnliches Management ist).

hoffentlich liest dieses auch der User Tannberg.... :biggrin:
 
Bergwanderer schrieb:
icedtea schrieb:
Ich muss schon sagen, dass viele von Arlbergfans Bildern von "Pisten" recht beeindruckend sind. Mal schauen, ob ich das auch noch mal live erlebe 🤷‍♂️
Der Arlberg und insbesondere Lech würden Dir und Deiner Familie sicherlich sehr gut gefallen.
Das Pistenangebot und die harmonische Landschaft sind genau die richtige Kombination für einen erholsamen Urlaub im Winter.

Aber, mit dem Engadin oder Zermatt kann der Arlberg landschaftlich nicht mithalten, da wird mir sogar @Arlbergfan zustimmen ... :wink:
Aber da ist fasst jeder Vergleich unfair ....

Ich muss da Mt. Cervino und Bergwanderer zustimmen, der Arlberg würde Dir und Deiner Familie sicher gefallen...

Aber im Gegensatz würde ich Dir wenn Arlberg , dann die Sankt Antoner Seite empfehlen...
dort haben sie bis jetzt immer noch die besseren Pisten Konzepte und man macht sich nicht so schnell die Skier kaputt... :biggrin:

Zum Beispiel Sankt Christoph würde als Ausgangspunkt sehr gut passen, dort gehen herrliche blaue Abfahrten hinunter... :D
( siehe unten )
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Auch landschaftliche Vergleiche finde ich immer sehr Geschmacksache, und die Eindrücke von einer Winterwanderung im Verwalltal bei Sankt Anton, müssen sich keineswegs vor dem Engadin oder dem Zermatt verstecken....
https://www.tourispo.de/wanderung/durch-das-verwalltal-und-das-fasultal-zur-fasulhuette_bilder.html
 
Nach dem Rummel trifft wohl nicht auf gestern zu?
irre was gestern wohl überall los war
 
... da kommt jetzt gleich wieder "najaaaaa, aber es war ja weißer Ring. Ausserdem Top Wetter, klar dass da voll wird...". Und da hatter nich mal unrecht der Kollege :-)
 
Ich war am Samstag beim Weißen Ring live dabei - das erste Mal, dass ich es auch geschafft habe mitzufahren - und was soll ich sagen? *Marketing OFF* - Es war einfach nur geil! Das Rennfeeling, die Atmosphäre, die Leute, das Wetter, die Bedingungen - alles hat gepasst. Na klar, das Madloch war nicht dabei, aber das wäre wirklich nicht gegangen. Ansonsten ist es einfach toll, ein Sportevent auch unter Coronabedingungen durchzuführen. Die Teilnehmer haben uns mehr als einmal gedankt. Wiedergutmachung nach vielen Schelten praktisch. Ich bin 2022 aufjedenfall wieder dabei - es macht zu viel Spaß!

Das geilste war aber auf jeden Fall, dass wir zu dritt in einer Startgruppe gestartet sind, und uns dann praktisch die ganze Zeit gejagt haben. Ja, das machen wir wieder!!

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Schau schau, der Franke mit Rossi am Fuß. Mussten die "Käschdle" mal ruhen? ;-)
 
Arlbergfan schrieb:
Hab ich auch schon angemerkt. Nächstes Jahr gehts dann mit den RS von Kästle an den Start!

Wenn man die Bilder so anschaut, und in die Ergebnisliste schaut, dann würde ich es zunächst mal nicht auf das Material schieben... :mrgreen:
Bevor man über einen Materialwechsel nachdenkt, ist es vielleicht effektiver zunächst an der eigenen Race Technik zu feilen.. :wink:

Denn geschnittene Schwünge auf der Kante verlangen doch eine etwas andere Technik, als Off piste fahren mit den Powder Latten im Tiefschnee... :)
 
Oldschool, ehrlich auf den Punkt ;).
 
Das war natürlich sarkastisch gemeint. :wink:

Highlander schrieb:
Wenn man die Bilder so anschaut, und in die Ergebnisliste schaut, dann würde ich es zunächst mal nicht auf das Material schieben... :mrgreen:
Bevor man über einen Materialwechsel nachdenkt, ist es vielleicht effektiver zunächst an der eigenen Race Technik zu feilen.. :wink:

Denn geschnittene Schwünge auf der Kante verlangen doch eine etwas andere Technik, als Off piste fahren mit den Powder Latten im Tiefschnee... :)

Also...das Rennen ist schon zum Großteil ein Gaudirennen. Ich werde da nie auf dem Treppchen stehen, egal mit welchen Ski ich fahre. Den größten Fehler, den man machen kann, ist einen Ski zu fahren, den man nicht beherrscht. Der fährt dann nämlich mit dir und nicht du mit ihm. Passiert bei dem Rennen immer wieder, mit teils üblen Folgen.
Ich bin mit meiner Zeit sehr zufrieden. Ziehe ich die 20 Sekunden ab, die ich im stehengebliebenen Schüttboden verloren habe, bin ich noch mehr zufrieden. :wink:
 
Madloch wurde dann gefahren, aber ohne Wertung, oder wie muss man das verstehen? Anders klappt die Runde ja nicht.

Und wie darf man sich das bei den Lifteinstiegen vorstellen? Drängt man sich da durch die Warteschlangen und hechtet vorne rein?
 
Highlander schrieb:
Arlbergfan schrieb:
Hab ich auch schon angemerkt. Nächstes Jahr gehts dann mit den RS von Kästle an den Start!

Wenn man die Bilder so anschaut, und in die Ergebnisliste schaut, dann würde ich es zunächst mal nicht auf das Material schieben... :mrgreen:
Bevor man über einen Materialwechsel nachdenkt, ist es vielleicht effektiver zunächst an der eigenen Race Technik zu feilen.. :wink:


Denn geschnittene Schwünge auf der Kante verlangen doch eine etwas andere Technik, als Off piste fahren mit den Powder Latten im Tiefschnee... :)

Beim Ergebnis kommen halt doch die Deutschen Wurzeln raus - wir Germanen wären alle gerne die Topläufer/ Extremskifahrer, sind aber halt dann leider doch nur guter Durchschnitt. „Steil ist geil“ stimmt natürlich, aber wirklich gut fahren können es halt die wenigsten😉
 
David93 schrieb:
Madloch wurde dann gefahren, aber ohne Wertung, oder wie muss man das verstehen? Anders klappt die Runde ja nicht.

Und wie darf man sich das bei den Lifteinstiegen vorstellen? Drängt man sich da durch die Warteschlangen und hechtet vorne rein?

Das Madloch wird für alle mit 22:22min gerechnet, damit sich keiner stressen muss auf dem Abschnitt. Ansonsten ist die Runde komplett fürs Rennen gesperrt. Also Warten am Lift gibts net. Aber klar, jeder Sessel/Bügel/Gondel zählt, beim Schüttboden hängen gern mal 3 im Bügel...
 
was bauen sie? das sieht riesig aus
 
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