Werde später nochmals genauer antworten.
Bei klassischen 2S und 3S sind Niederhalter unmöglich, demnach sind je nach Längsprofil i.Vgl. zu Einseil-Umlaufbahnen (EUB) wie klassische MGD (übliche Gondelbahnen) längere Spannfelder mit entsprechend geringerer Anzahl Stützen vorzusehen, was wiederum die Frage der Zugseildynamik aufkommen lässt.
3S Stützen und Stationen sind im Vgl. zu denen von 10-MGD viel grösser u.a. weil auch die typischen 3S Fahrzeuge (ca. 30 Personen) ebenfalls viel grösser und eine entsprechend grössere Spurweite benötigen.
Bin nach wie vor der Meinung, dass eine optimal abgespeckte 3S Version mit gondelbahnähnlichen 10-personen Kabinen sinnvoller wäre, als eine entsprechende 2S.
Die Spurweite ist abhängig von der Kabinenbreite sowie der Gehängelänge (Mindest-Querpendelfreiheit ist in den EN (europäischen Normen, hier diejenigen des CEN/TC 242) vorgeschrieben). Demnach werden mit kleineren Kabinen sowohl die Stützen wie auch die Stationsgebäude kleiner. Da bin ich gar nicht sicher, dass dann zwischen einer 2S und einer 3S (beide mit 10-personen Kabinen) noch platzbedarfsmässig ein wesentlicher Unterschied besteht.
Im Vergleich zu 10-MGD Anlagen sind zwar die Stützen teurer, nur ist deren Anzahl wie erwähnt oftmals viel kleiner (Bodenabstand ist bei EUB beschränkt, bei 3S besteht keine solche Einschränkung).
Hier ein 2S Beispiel mit Darstellung des Längsprofils (relativ moderne Doppelmayr Anlage):
https://www.remontees-mecaniques.net/bdd/reportage-tph-2s-kreuzeckbahn-doppelmayr-88.html
Eine typische 10-MGD hätte einiges mehr an Stützen.
Ob letztendlich ein 2. Tragseil bei einer 10-personen 2S noch soviel ausmacht... Bei 3S können klassische Seilreiter eingesetzt werden und auch die Lage der Klemme ist wie bereits erwähnt viel vorteilhafter als bei einer 2S.
Auf die erhofften Energieeinsparungen (2S vs. MGD) sowie gewisse technische Details (Tragseilsattel mit Kunststoffauflagen (gibt's bei der neuen Pic de Bure Pendelbahn, dort fiel dann ein Tragseil vom Seilsattel und endete auf dem Gehängefuss des Warentransportfahrzeugs, bzw. auf dem Boden, die Personentransportkabine der anderen Spur musste evakuiert werden, verletzt wurde niemand), Laufrollen aus massiven Polyamid, usw.) vom Video komme ich später zurück.
Dass eine 2S halb soviel Energie benötigt als eine MGD, würde mich erstaunen aber dazu muss ich mir mal was genaueres ausrechnen (z.B. 15-personen 2S mit 46 mm Zugseil und 10-personen Gondelbahn mit 52 mm Förderseil im Vergleich). Dass die MGD etwas mehr energie pro Person benötigt ist schon klar, nur meinte ich gefühlsmässig, dass der Unterschied dann doch nicht so wahnsinnig gross ist.
Dazu kommen noch die Unterschiede bzgl. Wartungskosten, usw. Da muss man sämtliche Kosten über einige Jahre weg extrapolieren.
Dass sich jemand auf eine neue 2S einlassen wird, bedeutet bei weitem nicht nicht zwangsläufig, ob dies strategisch geschickt ist oder nicht. Da muss man zuerst ein paar Jahre Betriebserfahrung sammeln, um definitiv beurteilen zu können.
Befürworte nach wie vor eher die Neuentwicklung einer leichten 3S mit Übernahme von gewissen MGD Komponenten als Geld in eine 2S zu stecken. IMO ist der Preisunterschied für die 3S letztendlich relativ gering und ist technisch doch weitaus vorteilhafter als eine 2S, wichtig ist eine sehr geschickte Kostenoptimierung (übrigens auch beim Bau und insbes. Logistik).
Bei der Wartung von Umlaufbahnen könnte man auch noch einiges rationalisieren, insbes. für Betreiber mit mehreren Anlagen gleicher Bauart. Auch gewisse neue technische Hilfsmittel könnte man im Mietsystem einsetzen da sie z.T. insbes. für kleinere Seilbahnbetreiber zu teuer wären.
Edit:
Komplett editiert.
Bei klassischen 2S und 3S sind Niederhalter unmöglich, demnach sind je nach Längsprofil i.Vgl. zu Einseil-Umlaufbahnen (EUB) wie klassische MGD (übliche Gondelbahnen) längere Spannfelder mit entsprechend geringerer Anzahl Stützen vorzusehen, was wiederum die Frage der Zugseildynamik aufkommen lässt.
3S Stützen und Stationen sind im Vgl. zu denen von 10-MGD viel grösser u.a. weil auch die typischen 3S Fahrzeuge (ca. 30 Personen) ebenfalls viel grösser und eine entsprechend grössere Spurweite benötigen.
Bin nach wie vor der Meinung, dass eine optimal abgespeckte 3S Version mit gondelbahnähnlichen 10-personen Kabinen sinnvoller wäre, als eine entsprechende 2S.
Die Spurweite ist abhängig von der Kabinenbreite sowie der Gehängelänge (Mindest-Querpendelfreiheit ist in den EN (europäischen Normen, hier diejenigen des CEN/TC 242) vorgeschrieben). Demnach werden mit kleineren Kabinen sowohl die Stützen wie auch die Stationsgebäude kleiner. Da bin ich gar nicht sicher, dass dann zwischen einer 2S und einer 3S (beide mit 10-personen Kabinen) noch platzbedarfsmässig ein wesentlicher Unterschied besteht.
Im Vergleich zu 10-MGD Anlagen sind zwar die Stützen teurer, nur ist deren Anzahl wie erwähnt oftmals viel kleiner (Bodenabstand ist bei EUB beschränkt, bei 3S besteht keine solche Einschränkung).
Hier ein 2S Beispiel mit Darstellung des Längsprofils (relativ moderne Doppelmayr Anlage):
https://www.remontees-mecaniques.net/bdd/reportage-tph-2s-kreuzeckbahn-doppelmayr-88.html
Eine typische 10-MGD hätte einiges mehr an Stützen.
Ob letztendlich ein 2. Tragseil bei einer 10-personen 2S noch soviel ausmacht... Bei 3S können klassische Seilreiter eingesetzt werden und auch die Lage der Klemme ist wie bereits erwähnt viel vorteilhafter als bei einer 2S.
Auf die erhofften Energieeinsparungen (2S vs. MGD) sowie gewisse technische Details (Tragseilsattel mit Kunststoffauflagen (gibt's bei der neuen Pic de Bure Pendelbahn, dort fiel dann ein Tragseil vom Seilsattel und endete auf dem Gehängefuss des Warentransportfahrzeugs, bzw. auf dem Boden, die Personentransportkabine der anderen Spur musste evakuiert werden, verletzt wurde niemand), Laufrollen aus massiven Polyamid, usw.) vom Video komme ich später zurück.
Dass eine 2S halb soviel Energie benötigt als eine MGD, würde mich erstaunen aber dazu muss ich mir mal was genaueres ausrechnen (z.B. 15-personen 2S mit 46 mm Zugseil und 10-personen Gondelbahn mit 52 mm Förderseil im Vergleich). Dass die MGD etwas mehr energie pro Person benötigt ist schon klar, nur meinte ich gefühlsmässig, dass der Unterschied dann doch nicht so wahnsinnig gross ist.
Dazu kommen noch die Unterschiede bzgl. Wartungskosten, usw. Da muss man sämtliche Kosten über einige Jahre weg extrapolieren.
Dass sich jemand auf eine neue 2S einlassen wird, bedeutet bei weitem nicht nicht zwangsläufig, ob dies strategisch geschickt ist oder nicht. Da muss man zuerst ein paar Jahre Betriebserfahrung sammeln, um definitiv beurteilen zu können.
Befürworte nach wie vor eher die Neuentwicklung einer leichten 3S mit Übernahme von gewissen MGD Komponenten als Geld in eine 2S zu stecken. IMO ist der Preisunterschied für die 3S letztendlich relativ gering und ist technisch doch weitaus vorteilhafter als eine 2S, wichtig ist eine sehr geschickte Kostenoptimierung (übrigens auch beim Bau und insbes. Logistik).
Bei der Wartung von Umlaufbahnen könnte man auch noch einiges rationalisieren, insbes. für Betreiber mit mehreren Anlagen gleicher Bauart. Auch gewisse neue technische Hilfsmittel könnte man im Mietsystem einsetzen da sie z.T. insbes. für kleinere Seilbahnbetreiber zu teuer wären.
Edit:
Komplett editiert.
