Bei diesem Skigebiet ist etwas nicht zu vernachlässigen: man fährt in der Regel "anderswo" - sprich: der Reiz des Skigebiets besteht darin, dass man zwar an einem Ort seine Bleibe hat, dann aber jeweils in den anderen Orten fährt - und da ist die Rückkehrzeit nicht zu vernachlässigen. Ich war vor Jahrzehnten regelmässig in Morgins. Da gab es jeweils mehrere Möglichkeiten: kleine Karte Morgins/Super-Châtel/Torgon, kleine Karte Morgins/Les Crosets, grosse Karte Morgins/Les Crosets/Champéry/Avoriaz (die lohnte nur bei guten Verhältnissen, genügend Zeit und gutem Wetter) - oder Auto nehmen und nach Linga (resp. bei grossem Andrang gleich bis Pré la Joux fahren) und von dort entweder nur Linga - oder Linga/Avoriaz (Champéry/Les Crosets konnte, musste da aber nicht mit dabeisein) etc. (Mossettes-France gab's damals noch nicht).
Was IMMER zu berücksichtigen ist: wieviel Zeit ist einzuberechnen, um wieder zurückzukommen - d.h. um wieviel Uhr muss man den anderen Ort wieder verlassen, um den letzten Lift noch zu erreichen, mit dem man noch zurückkommt. Da es teilweise Kaskaden von Liften sind, an denen man je nach Saison lange anstehen muss, ist es nicht ungeschickt, seine Bleibe an einem Ort des Skigebiets einzurichten, wo man auch lokal grosse Möglichkeiten hat und nicht nur so gut wie nur einen öden Lift (mal etwas überspitzt gesagt). Châtel ist dahingehend nicht so schlecht gelegen.
Bei den Franzosen (d.h. Châtel/Avoriaz) ist zu Berücksichtigen, dass nicht so gute Fahrer in der Ferienzeit ziemlich im Klüngel um die Zentralstationen bleiben. D.h. von Châtel aus hättest Du wohl häufig im Bereich Super-Châtel viel Andrang. Auch zu berücksichtigen: wann haben die Franzosen ihre grossen Ferien. Dann ist dort die Hölle los - vorher jedoch noch nicht.