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Liftprüfungen

Übrigens ein faszierendes Beispiel für manche Foristen.
Überregulierung einerseits, die aber vielleicht durch "böse Lobbyisten", also Interessenvertreter, verhindert werden kann (also die Jungs von den Liftbetreibern. :!:
 
Das hat eigentlich nicht viel mit Überregulierung zu tun sondern mit dem "Wahnsinn" welcher vor allem oder gar nur in den deutschsprachigen Ländern herrscht. Man will alles ja ganz genau und besser machen als alle anderen und führt dabei Sachen ein wo man gar nicht müsste und fast alle anderen garantiert drauf scheissen. Vorausgehorsam nennt man das.
Dann hat es natürlich auch noch stark damit zu tun wer denn beim Landratsamt so das sagen hat. Links/Grüne können durch das Durchdrücken von solchen Verordnungen Betreiber zur Aufgabe zwingen oder in den Konkurs schicken. Somit gelangen sie über einen Umweg zu ihrem wahren Ziel ( Totalvernichtung des Wintersports ) und können noch nebenbei ihre Hände in Unschuld waschen.
 
Theo schrieb:
Links/Grüne können durch das Durchdrücken von solchen Verordnungen Betreiber zur Aufgabe zwingen oder in den Konkurs schicken. Somit gelangen sie über einen Umweg zu ihrem wahren Ziel ( Totalvernichtung des Wintersports ) und können noch nebenbei ihre Hände in Unschuld waschen.
Da haben wir ja endlich den Endgegner. Wie kommt man eigentlich zu so einer allgemeingültigen Einstellung? Ich hätte auch gerne so klare und eindeutige Feindbilder.
 
Wie kommt man eigentlich zu so einer allgemeingültigen Einstellung?
Aus Erfahrung!

Dass die in diesem Bundesland derzeitig regierende Koalition gesagt hat dass der Skisport bei ihnen keine Zukunft habe ist aber dann doch keine Fake-Nachricht, oder etwa doch?
 
Theo schrieb:
Wie kommt man eigentlich zu so einer allgemeingültigen Einstellung?
Aus Erfahrung!

Dass die in diesem Bundesland derzeitig regierende Koalition gesagt hat dass der Skisport bei ihnen keine Zukunft habe ist aber dann doch keine Fake-Nachricht, oder etwa doch?
Keine Ahnung, kann und will ich nicht überprüfen da ich keine Ahnung habe in welchem Bundesland du lebst. Ist mir auch etwas pauschal. In meinem Bundesland hat der Wintersport jedenfalls keine Zukunft (und auch keine Vergangenheit).
 
Theo schrieb:
(...)
Dann hat es natürlich auch noch stark damit zu tun wer denn beim Landratsamt so das sagen hat. Links/Grüne können durch das Durchdrücken von solchen Verordnungen Betreiber zur Aufgabe zwingen oder in den Konkurs schicken. Somit gelangen sie über einen Umweg zu ihrem wahren Ziel ( Totalvernichtung des Wintersports ) und können noch nebenbei ihre Hände in Unschuld waschen.
Hm... Dann lass uns eben mal einen Blick in den Kreistag des betroffenen Landkreises werfen:

https://www.lrasbk.de/Kreistag/Zusammensetzung

CDU 26 Sitze
Freie Wähler 12 Sitze
SPD 10 Sitze
Bündnis 90/Die Grünen 7 Sitze
FDP 4 Sitze
Fraktionslos 2 Sitze

Sieht mir ganz nach komfortabler bürgerlicher Mehrheit aus.
 
Können wir uns vielleicht einfach drauf einigen, dass hier der Amtsschimmel mal wieder völlig überflüssig wiehert?
 
Theo schrieb:
natürlich auch noch stark damit zu tun wer denn beim Landratsamt so das sagen hat. Links/Grüne können

wos irgendwo einen übereifrigen Beamten hat, wirds halt so Sachen geben.

Der hat irgendwo ein Gesetz gelesen das man anwenden muss und ja auch bestraft wird, wenn er es nicht tut.

errinnert mich an einen Fall eines Garagenbesitzers der 500 Euro Strafe zahlen musste, für sein in der Garage stehendes Fahrrad.
 
Na ja, die CEN/TC 242 (Normengremium, das für Seilbahnspezifische europäische Normen (EN)) zuständig ist) hat es ja vor Jahren bereits geschafft, dass sicherheitstechnisch unnötige und zudem teure Anforderungen an Skilift-Steuerungen vorgeschrieben wurden (interessanterweise blieb man z.B. im Bereich Brandschutz für Kabinen- (Umlauf- sowie Pendelbahnen), Sessel- sowie Standseiilbahnen m.E. sehr laxistisch, dies ist jedoch ein anderes Thema, einerseits kamen einige blödsinnige Anforderungen während man andererseits gewisse faule Kompromisse Punkto Sicherheit akzeptierte. Diees führte übrigens zum Aussterben gewisser Skilifte (sowie auch Kleinst-Pendelbahnen, d.h. für bis ca. 4 - 6 Personen), da deren Neubau zu teuer wurde.

Dass zusätzlich zu den CEN und den üblichen Plangenehmigungsgverfahren, oder wie die auch lokal genannt werden, noch zusätzlichen Papierkram verlangt wird, ist weitgehend vollidiotisch. In Ländern wie DE, CH, AT, FR, IT, usw. hat sich die bisherige Praxis m.E. bewährt, das erreichte Sicherheitsniveau bei Skiliftanlagen ist als solches nicht problematisch (Fehlverhalten der Benutzer ist da um einiges heikler).
Anstelle von noch mehr Papierkram sollte man sich eher auf die Ausbildung der Personals konzentrieren, denn das Personal ist weitaus massgebendender für die Sicherheit von Seilbahnen als den allermeisten Papierkram sowie z.T. sogar auch gewisse externe Abhnahmen (siehe den Pic de Bure Fall wo Sachverständige sich halt leider doch nicht so sachkundig erwiesen).
In der Praxis kommt es mittlerweile immer mehr vor, dass Fachleute kostbare Zeit für nutzlose administrativen Tätigkeiten verlieren müssen.
Je mehr man Sicherheit und Qualität dokumentiert desto weniger Zeit bleibt übrig, um effektive Qualität und Sicherheit zu gewährleisten. Habe dies höchst persönlich bei der Einführung von ISO 9001 usw. in mehreren Firmen miterlebt. Immenser Papierkram aber die effektive Qualität wurde letzendlich nicht besser.

Damit ist jedoch nicht gemeint, dass das jetzige Ausbildungsniveau des Seilbahnpersonals ungenügend wäre, mein Punkt ist nur, dass in der Praxis menschlische Faktoren oft entscheidender sind, als unzählige Vorschriften, Prozesse, usw. Dank all den Juristokraten wird leider immer mehr massgebend, wem man die Schuld letzendlicg zuschieben kann, als Mitarbeitern Kompetenzen und Verantwortungen zu überlassen.
 
Könnte es nicht auch sein, dass sich die Aufsichtsbehörden mit solchem überflüssigen Papierkram aus der Verantwortung stehlen wollen?

Anstatt mit gesundem Menschenverstand versucht man mit Papieren und Gutachten die Haftung abzusichern.
 
Um den aus den USA übergeschwappten Wahn des Verbraucherschutzes (keine lebenden Tiere in die Mikrowelle) zu befriedigen?
Da sage ich dann weiterhin Amtsschimmel :sauer:
Da sollte Europa sich nicht noch mehr auf den Zug setzen.
 
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