Hier noch ein paar Fotos von den französischen Funitels:
Funitel Péclet, kam als Ersatz für eine EUB:
Funitel Grand Fond (Poma):
IMHO an dieser Stelle vollkommen deplaziert, zwei KSBs hätten den Zweck dieser Bahn viel besser erfüllt als diese unbequemen 33er-Stehgondeln von Sigma. Von der Trassierung her eher der Typ "EUB mit weniger Masten".
Funitel du Bouquetin (Poma):
Von der Trassierung und auch vom System her am ehesten mit einer Pendelbahn zu vergleichen. Und auch wenn es sich um ein etwas abgedrehtes System handelt, die Zu- bzw. Rückbringerfunktion nach Méribel erfüllt es hervorragend und vor allem schnell. Wartezeiten kommen kaum vor, ich bin in die Bahn reingelaufen, hab problemlos nen (Steh-)Platz gekriegt und ruckzuck gings hoch. Für Wiederholungsfahrten aber IMHO ungeeignet.
Wenn wir nun schon dabei sind, noch ein paar Fragen die mir seit einigen Tagen schon unter den Nägeln brennen, und zwar:
1.) Das erste Funitel, Péclet in ValTho, trägt die Logos von Denis Creissels, der SETAM, sowie das Label "DMC", was laut Schild in der Talstation für "Double Monocable Creissels" steht. Creissels bzw. DCSA ist aber nur ein Konstruktionsbüro, und die SETAM hatte sicher nur mit der Finanzierung zu tun.
Wer aber hat die Teile geliefert? In meiner Erinnerung gurkt da irgendwas mit Städeli und Garaventa herum, ist das korrekt?
2.) Das Funitel Péclet sowie die Poma-Funitels Grand Fond und du Bouquetin sind vom System DMC, bei letzterem ist dieser Sachverhalt durch die offene Stationstechnik auch deutlich sichtbar. Wie ist das bei den Pendants von Garaventa bzw. Doppelmayr? Ebenfalls DMC oder hat DM bei seinen Funitels das DLM-System vom Gaislachkogel verwendet? Wurde glaube ich schonmal im Forum diskutiert, aber vielleicht könnte man das trotzdem noch mal klarstellen.