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LSAP an der Schwarzwaldhochstrasse

Es scheint wieder ein Skigebiet weniger an der Schwarzwaldhochstraße zu geben. Folgendes ist auf der Seite vom Hundseck Nordhang zu lesen (http://www.skilifte-hundseck.de):

Eine Ära geht zu Ende.

Da der Pachtvertrag mit der Gemeinde Ottersweier beendet ist, werden wir den Liftbetrieb nach 56 Jahren beenden. Wir danken allen, die uns in dieser Zeit besucht und unterstützt haben.

Danke. Harald und Eva Kopf
 
So etwas kommt nicht unerwartet bei dem "Engagement", das dort am Hang in den letzten Wintern gezeigt wurde ... Hoffentlich kann Fa. Steimel vom Hundseck Süd oder ein anderer Betreiber von der Schwarzwaldhochstraße den Hang übernehmen, damit er wenigstens nicht verloren geht. Das wäre Klasse, denn Skifahren kann man dort für Nordschwarzwaldverhältnisse schon ganz gut. Den DM-Übungslift, der parallel den halben Hang erschließt, könnte man ruhig abreißen, den braucht sowieso keiner.
 
Echt schade der Hang ist doch so schlecht auch nicht mal schauen ob noch etwas passiert
 
Andere Betreiber (Steimel, Kern, Zimmermann) sind an einer Übernahme des Pachtvertrags - wenn überhaupt - sicherlich nur zum Preis von Null Euro interessiert. Gehören die beiden Liftanlagen und die Prinoth Big-Raupe der Gemeinde Ottersweier (und sind somit Bestandteil des Pachtvertrags) oder Herrn Kopf? Leider ist Hundseck Nord nicht der attraktivste Skihang im Nordschwarzwald. Die Anlagen sind zwar offenbar technisch o.k. (TÜV), aber optisch ungepflegt. Es gibt keine Gastronomie und kein WC am Hang. Werbeschilder an der Schwarzwaldhochstraße durfte Herr Kopf nicht aufstellen. Wenn Herr Kern (Mehliskopf) die Anlagen übernehmen würde, wäre zu befürchten, dass er sie abschraubt und verkauft (analog Rote Lache). Vielleicht kann der Pachtvertrag ja von einem der lokalen Wintersportvereine übernommen werden. Und hoffentlich ist die Gemeinde Ottersweier überhaupt an einer Weiterführung des Skibetriebs interessiert.
 
Harzwinter.de schrieb:
Das könnte zumindest der Beginn der Demontage sein. Der Jeep mag verbliebenes Material abtransportiert haben. Beim Skilift Sand handelt es sich (leider) um eine derartige Rostleiche, dass ich mir bei ihm weder einen Millimeter Bewegung noch eine Generalüberholung vorstellen kann.
Der Spitzlift am Hühnerspiel sah nach den Jahren des Stillstandes teilweise schlimmer aus, lief vor dem Abbruch trotzdem noch auf Anhieb und ohne irgendwelche Probleme paar Runden und eine davon sogar mit dem Hühnerspielhüttenwirt und Abbauunternehmer Franz Parth als Passagieren; das unterschätzt man glaub ich gerne etwas weil man sich von den Rostflecken zuviel beeindrucken lässt. Allerdings ist Sand kein Trojerlift....;D
 
Harzwinter.de schrieb:
Andere Betreiber (Steimel, Kern, Zimmermann) sind an einer Übernahme des Pachtvertrags - wenn überhaupt - sicherlich nur zum Preis von Null Euro interessiert. Gehören die beiden Liftanlagen und die Prinoth Big-Raupe der Gemeinde Ottersweier (und sind somit Bestandteil des Pachtvertrags) oder Herrn Kopf? Leider ist Hundseck Nord nicht der attraktivste Skihang im Nordschwarzwald. Die Anlagen sind zwar offenbar technisch o.k. (TÜV), aber optisch ungepflegt. Es gibt keine Gastronomie und kein WC am Hang. Werbeschilder an der Schwarzwaldhochstraße durfte Herr Kopf nicht aufstellen. Wenn Herr Kern (Mehliskopf) die Anlagen übernehmen würde, wäre zu befürchten, dass er sie abschraubt und verkauft (analog Rote Lache). Vielleicht kann der Pachtvertrag ja von einem der lokalen Wintersportvereine übernommen werden. Und hoffentlich ist die Gemeinde Ottersweier überhaupt an einer Weiterführung des Skibetriebs interessiert.

Soweit mir bekannt und ich es noch richtig in Erinnerung habe, gehören die Lifte, Raupe und die wenige Infrastruktur der Familie Kopf. Denn die Lifte wurden vom Vater vom Harald Kopf gebaut und somit der Hang auch erschlossen. Der Gemeinde Ottersweier gehört nur der Grund und Boden auf dem die Sklifte und Pisten sich befinden.
 
Na super. :-( Wahrscheinlich wird es dann so laufen wie am Grünten: Bevor man dem benachbarten oder einem anderen Betreiber auch nur das Schwarze unterm Fingernagel gönnt, reißt man lieber die Anlage ab, die man selbst nicht mehr betreiben will. Dabei wäre gerade das Hundseck fürs Zusammenlegen der bestehenden Lifte unter einer Leitung gut geeignet.

Weiß jemand, ob die Hundseck Nord-Lifte überhaupt noch stehen?
 
Nach dem Christoph mich angesprochen hatte und mich gebeten hatte es wieder zu entfernen, komme ich ihm mit diesem Wunsch nach.
 
Fiescher schrieb:
..., der die Tage Kontakt mit Harald Kopf aufgenommen hatte.

Die Gemeinde Ottersweier hat u.a. auch den Pachtvertrag mit den Kopf´s nicht verlängert, da diese für den neuen Vertrag ein Gastronomie-Neubau (bisher überhaupt nicht vorhanden) und eine Beschneiungsanlage am Hundseck-Nordhang gefordert hat. Die Kosten dieser Investition hätte die Familie Kopf alleine tragen sollen, wobei dann Harald Kopf Dankend abgelehnt hat und somit den Skilift zugesperrt hat.

Fällt mir ehrlich gesagt schwer, das zu glauben - ich sag nur: audiatur et altera pars.
Ich glaube, es ist unbestreitbar, dass am Hundsecker Nordhang seit Jahren ein immenser Investitionsrückstand aufgelaufen ist - und hier geht es nicht um eine Beschneiungsanlage oder um "Gastronomie" der Marke Mehliskopf. Es ist einfach schon seit vielen Jahren nur das Allernötigste gemacht worden, um den Lift in Betrieb zu halten - attraktivitätssteigernde Investitionen fanden nicht statt. (Sieht man mal von der Homepage mit Webcam ab.) Ich frage mich auch schon lange, warum man nicht einfach eine kleine Kiosk-Bewirtung mit ein, zwei Biertischgarnituren aufgezogen hat, das wäre sicherlich kein großes Investment gewesen und hätte ein wesentliches Manko des Nordhangs eliminiert.

Ein weiteres Problem waren die sehr, sehr unregelmäßigen Betriebszeiten: selbst bei guter Schneelage wusste man nie, wann der Lift in den nächsten Tagen läuft, ob mit Flutlicht oder nur bis 17.00 Uhr usw.. Wenn ich selbst bei besten Bedingungen nicht planen kann, ob ich mich morgen oder übermorgen mit Kollegen am Nordhang treffen kann, weil ich bis kurz vorher nicht weiß, ob der Lift läuft oder nicht, dann gehe ich doch von vorneherein gleich woanders hin.
Dass den Nordhang in den letzten Jahren nur noch sehr wenige Skifahrer überhaupt auf dem Radar hatten, ist meiner Meinung nach auch zu großen Teilen auf diesen Mangel an verläßlichen Öffnungszeiten zurückzuführen und nicht etwa auf ein fehlendes Schild an der Schwarzwaldhochstraße.
Meiner Ansicht nach war es ein jahrelanger Niedergang, was um so bedaurlicher ist, da der Hang topographisch äußerst interessant und durch die Nordlage auch sehr schneesicher ist.

Natürlich ist es schwierig, den Hundsecker Nordhang und den Südhang (Bühlertallift) zu vergleichen, auch weil mir die finaziellen Voraussetzungen nicht bekannt sind. Ich muss aber feststellen, dass beim Bühlertallift trotz seiner "scheeunsicheren" Südlage über die Jahre hinweg immer investiert wurde und auch das ganze Areal optisch immer tip-top in Schuss und sehr attraktiv gehalten wurde. Wenn ich dann noch sehe, dass man dort kürzlich sogar eine neuen Pistenraupe angeschafft hat, liegt für mich der Schluss nahe, dass man mit einem gut geführten Skilift-Betrieb auch Geld verdienen kann. Das müßte dann doch an einem schneesicheren Nordhang erst recht möglich sein und hat mit fehlender Beschneiung, die es ja am Südhang auch nicht gibt, nichts zu tun.

Ich denke, der Zug für den Hundsecker Nordhang ist schon vor vielen Jahren abgefahren. Das hat wahrscheinlich auch die Gemeinde Ottersweier erkannt und jetzt die Notbremese gezogen. Ohne ganz massive Investitionen ist da oben nichts mehr zu machen - fraglich, ob sich jemand findet, der dieses Risiko eingehen kann und will.


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Da das Ende der Ära Kopf so sachlich im Internet veröffentlicht wurde, läßt es den Schluss zu, dass man sich einvernehmlich voneinander getrennt hat. Herr Kopt wird speziell im letzten Winter erkannt haben, dass er ohne massive Investitionen in die Infrastruktur, wie Zufahrt, Parkplätze und speziell Beschneiung nicht gegen die anderen höher gelegenen Hänge konkurrieren kann. Die Situation war im letzten Winer wie folgt: Bereits in der Zeit vor Weihnachten waren an den offenen Liften (Ruhestein, Unterstmatt und speziell Seibelseckle) lange Schlangen von Skifahren, während am Nordhang nicht genügend Schnee vorhanden war. Es fehlten immer ein paar Höhenmeter zwischen Regen und Schnee. Als dann im Februar/März genug Schnee da war, blieben die Gäste aus. Die hatte ja schon Wochen zuvor ihre Schwünge auf den anderen Hängen absolviert. Obwohl zu dieser Zeit es wirklich super toll zum Skifahren am Hundseck ging, dürfte Herr Kopf bei den wenigen Skifahren nicht viel verdient haben. Als Alternative bleibt Herrn Kopf zumindest die Chance, sich jetzt verstärkt im Winter in seinem eigentlichen Beruf zu verwirklichen.

Auf der anderen Seite kann man davon ausgehen, dass die Gemeinde eine Alternative zu Herrn Kopf besitzt, ansonsten hätte sie sicher nicht den Vertrag auslaufen lassen. Übrigens, kann man den Wert des Inventars wie Lift usw. betriebswirtschaftlich mit 0 € ansetzten, da die Abschreibungszeiträume dafür mit Sicherheit längst abgelaufen sind. Herr Kopf wird froh sein, wenn Ottersweier nicht auf den Rückbau besteht. Sonst müßte er eventuell noch was drauf legen.
Ich denke, es wird bald weitergehen mit dem Skibetrieb mit einem neuen Betreiber (vielleicht die Gemeinde selbst?) und sicher nicht zum Nachteil der Skifahrer aus dem Rheintal

Gruss

Düsi
 
Düsi schrieb:
...nicht gegen die anderen höher gelegenen Hänge konkurrieren kann...
Das ist meiner Meinung nach nicht das ausschlaggebende Problem - sonst müßte der Bühlertallift ähnliche Probleme haben.
Hat er aber nicht - und das trotz Südlage.

Düsi schrieb:
Auf der anderen Seite kann man davon ausgehen, dass die Gemeinde eine Alternative zu Herrn Kopf besitzt, ansonsten hätte sie sicher nicht den Vertrag auslaufen lassen.
Da muss ich Dich leider enttäuschen. Ich habe vor knapp einem Monat, als ich die Nachricht vom Ende des Pachtvertrags auf der Homepage gesehen hatte, bei der Gemeinde Ottersweier nachgefragt. Die Auskunft damals lautete, man bemühe sich, einen Nachfolger zu finden, habe aber bis zum damaligen Zeitpunkt noch keinen gefunden.


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HBB schrieb:
Das ist meiner Meinung nach nicht das ausschlaggebende Problem - sonst müßte der Bühlertallift ähnliche Probleme haben.
Hat er aber nicht - und das trotz Südlage
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Bühlertallift kann aufgrund der breiten Piste und den speziellen Profil schon bei 20 cm Schnee aufmachen (braune Stellen kann man da jederzeit umfahren), bei den Nordhängen speziell Waldheil braucht man schon 40 cm Schnee um ordentlich fahren zu können. Ohne Beschneiung wird kein Betreiber den Hundseck-Nordhänge mit lohnendem Gewinn über mehrere Jahre betreiben können. Die meisten kommen vor und nach Weihnachten, da musst du den Lift auf machen können. In dieser Zeit reichen wenige Wochenden mit mehreren hundert Gästen aus, um reichlich Geld zu machen. Wenn erst im Februar und März der Lift offen hat, kommen kaum die Gäste. Da denkt man im Rheintal schon eher wieder ans Baden als ans Skifahren.

HBB schrieb:
Da muss ich Dich leider enttäuschen. Ich habe vor knapp einem Monat, als ich die Nachricht vom Ende des Pachtvertrags auf der Homepage gesehen hatte, bei der Gemeinde Ottersweier nachgefragt. Die Auskunft damals lautete, man bemühe sich, einen Nachfolger zu finden, habe aber bis zum damaligen Zeitpunkt noch keinen gefunden.
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...wenn sich keiner findet, soll doch die Gemeinde den Lift einen Zeit lang selbst betreiben und die Infrastruktur zeitgemäß ausbauen.
Dieses Saison kann man die Nordhänge sicher vergessen. Ich sehe das aber auch etwas positiv: Ich werde die Abfahrten als Tourenabfahrt nutzen, wenn bei den anderen Lifte wieder mal 30 min +++ Wartezeit angesagt ist!

Düsi
 
Düsi schrieb:
Bühlertallift kann aufgrund der breiten Piste und den speziellen Profil schon bei 20 cm Schnee aufmachen (braune Stellen kann man da jederzeit umfahren), bei den Nordhängen speziell Waldheil braucht man schon 40 cm Schnee um ordentlich fahren zu können.
Das ist sicher richtig, liegt aber auch daran, dass der Hang des Bühlertallifts auch im Sommer ständig gepflegt - also gemäht - wird. Allein schon aufgrund dieses regelmäßigen Mähens ist die Geländebeschaffenheit dort so, dass auch eine geringe Schneeauflage ausreichend ist. Meines Wissens nach (-Sollte das falsch sein, bitte korrigiert mich-) wurden die Hundsecker Nordhänge nicht gemäht, was aber zumindest auf der "Neuen Abfahrt" möglich gewesen wäre und für eine günstigere Geländebeschaffenheit gesorgt hätte.

Düsi schrieb:
...wenn sich keiner findet, soll doch die Gemeinde den Lift einen Zeit lang selbst betreiben und die Infrastruktur zeitgemäß ausbauen.
Das werden wir sicher nicht erleben. Obwohl ich selbst ein großer Freund des Skilaufs im Nordschwarzwald bin, hielte ich so etwas bei der derzeitgen desolaten Haushaltslage aller Kommunen für blanken Hohn. Der Auftrag einer Kommune ist mit Sicherheit nicht der Betrieb eines Skiliftes, das wäre dem Steuerzahler auch wohl kaum zu vermitteln. Dies mag vielleicht in Regionen als Notlösung vorübergehend zu rechtfertigen sein, in denen die Tourismuswirtschaft ausschließlich oder sehr stark vom Wintersport abhängig ist. Dies ist aber in unseren Breitengraden absolut nicht der Fall.
Ich darf auch daran erinnern, dass Schwarzwaldgemeinden schon zu Zeiten, in denen es ihnen wesentlich besser als jetzt ging, ihre Skilifte bzw. Skiliftbeteiligungen abgestoßen haben. (z.B. Gemeinde Forbach: Rote Lache -> wurde erst an Mehliskopf GmbH verkauft, später abgebaut. / Hundsbach -> Anteile wurden komplett vom Skiclub Bischweier übernommen, der den Lift bis heute betreibt.)

Übrigens: Wartezeiten von 30 min und mehr sind mir vom Hundseck nicht bekannt - das halte ich doch für sehr stark übertrieben. (Und ich bin wirklich sehr oft dort oben!)

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Hallo
Ich glaube auch kaum das sich jemand traut dort in den lift zu investieren.
Letztes Jahr ging es bei uns im Ort darum an einem Lift eine Beschneiungsanlage zu bauen. Was aber nicht geschah da zu teuer. Zu den einmaligen Kosten für die Anlage wären jährlich mindestens 20.000€ angefallen um eine Piste (ca. 500m lang) komplett zu beschneien. Und dann hat man immer noch nicht den Strom für den Lift, Diesel für Pistenraupe und evtl. Personal bezahlt. Deshalb hat die Gemeinde versucht einen Privaten Liftbetreiber dazu zu überreden dem es aber auch zu teuer ist.

So Leid es mir tut, aber so wie es momentan aussieht ist Skifahren im Schwarzwald an Einzelanlagen eine aussterbende Art.

Gruß Andreas
 
... so wie es momentan aussieht ist Skifahren im Schwarzwald an Einzelanlagen eine aussterbende Art
Das wäre ja gerade *die* Chance für den Skibetrieb am Hundseck Nord: Verbund mit dem Steimelhang, also nix Einzelanlage. Der Betreiber könnte sich dann immer noch aussuchen, wann er welchen Lift aufmacht - je nach Schneelage und Andrang mal Süd, mal Nord, und an schönen Wochenenden mit Schnee beide. Der Nordhang bräuchte so auch keine eigene Gastronomie. Skifahrer, die zum Hundseck rauffahren, würden bzgl. Liftbetrieb nie enttäuscht - es sei denn, an der Hochstraße liegt überhaupt kein Schnee.

[Phantasiemodus] Und den kurzen DM-Übungsschlepper vom Nordhang könnte man dort abtragen und als Verbindung zum Mehliskopf in den Wald zwischen beiden Hängen stellen. [/Phantasiemodus]
 
Harzwinter.de schrieb:
....Verbund mit dem Steimelhang, also nix Einzelanlage. Der Betreiber könnte sich dann immer noch aussuchen, wann er welchen Lift aufmacht - je nach Schneelage und Andrang mal Süd, mal Nord, und an schönen Wochenenden mit Schnee beide...
Nur dass sich das betriebswirtschaftlich niemals rechnen würde, bedenkt man das erforderliche Investitionsvolumen am Nordhang. Und warum sollte er so etwas auch machen? Sein Lift ist bei Schnee gut besucht, verfügt über alles, was man braucht. Da wäre er ja mit dem Klammerbeutel gepudert, würde er sich so einen Klotz ans Bein hängen.

Harzwinter.de schrieb:
[Phantasiemodus] Und den kurzen DM-Übungsschlepper vom Nordhang könnte man dort abtragen und als Verbindung zum Mehliskopf in den Wald zwischen beiden Hängen stellen. [/Phantasiemodus]
Gott behüte, hoffentlich kommt es niemals soweit. Es würde mir grad noch fehlen, wenn die Mehliskopf-Klientel jetzt auch noch am Hundseck rumstürzt. Ich bin heilfroh, dass so viele nichts anderes als den Mehliskopf kennen - geht es doch, selbst wenn die Autos vom Mehliskopf bis nach Herrenwies stehen, an den anderen Hängen noch etwas ruhiger zu.
Außerdem vergleiche doch mal bitte die ganze Aufmachung und das Ambiente vom Mehliskopf mit dem vom Bühlertallift - da gibt es ganz gravierende Unterschiede! Ich hoffe ganz inständig, dass der Bühlertallift niemals irgendwie mit dem Mehliskopf kooperiert.
 
Dass die Betreiber von Mehliskopf und Steimelhang kooperieren sollen, sag' ich doch nirgends ... ;-) Das würde zunächst darauf hinauslaufen, dass die Flutlichtkarte 20 Euro kostet und später darauf, dass der Kern den Steimel schluckt. Das braucht kein Mensch.

Wenn man am Hundseck mit einem Skipass zwei völlig unterschiedliche Hänge fahren könnte, die beide länger und besser als die Hänge von Unterstmatt sind, wäre das fürs Skifahren an der Schwarzwaldhochstraße sehr attraktiv (und einen Aufpreis beim aktuellen Skipass durchaus wert). Welche Kosten entstünden Fam. Steimel bei einer Übernahme des Nordlifts?
- Pachtvertrag mit Ottersweier (verhandelbar?),
- Wartung WSO-Lift,
- Strom & Versicherung,
- 2 Mitarbeiter bei Liftbetrieb,
- ggfs. Beschneiung, falls jemals geplant.

Aber keine Kosten für:
- Pistenraupe
- Gastronomie
- WC
- Verleih
- Bergwacht
- Werbung/Internet,
weil alles bereits vorhanden bzw. vor Ort ist.

Und den Lift aus dem Phantasiemodus wünsche ich mir bloß, damit ich beim kombinierten Flutlichtfahren an beiden Hängen nicht mehr im Dunkeln den Forstweg vom Mehliskopf zum Hundseck rauflaufen muss. ;-)
 
Schön, dass wir uns bezüglich einer "Kern-freien" Zone Hundseck einig sind!

Die von Dir angesprochenen Kosten
Harzwinter.de schrieb:
- Wartung WSO-Lift,
- Strom & Versicherung,
- 2 Mitarbeiter bei Liftbetrieb,
sind allerdings ganz erheblich; was da an Fixkosten anfällt ist enorm, ohne dass eine einzige Liftkarte verkauft wurde.
Außerdem ist Deine Aussage, die Pistenraupe koste ja kein Geld, weil vorhanden, nicht korrekt. Erstens schluckt so ein Gerät Unmengen an Treibstoff, zweitens müssen auch Abschreibungen und die Abnutzung durch den Mehreinsatz berücksichtigt werden, von der zusätzlichen Arbeitszeit ganz zu schweigen.
Der Hundsecker Nordhang ist den meisten Skifahrern einfach nicht mehr präsent (Gründe s.o.), ich glaube nicht, dass man mit dem Betrieb überhaupt noch was verdienen kann. Die paar Leute, die da noch hingehen, stünden in keinem Verhältnis zu dem Risiko einer Übernahme. Also warum sollte er so etwas machen?

Übrigens heißt der Betreiber des Bühlertallifts Karcher, nicht Steimel.

Am Rande bemerkt, nur dass kein falscher Eindruck entsteht: Ich selbst bedauere es sehr, dass das Kapitel Nordhang wohl für's erste abgeschlossen ist. Ich war auch in den letzten Jahren, sofern dies möglich war, dort zum Skifahren oben. Man darf sich aber trotzdem der Realität nicht verschließen - die Aussichten auf eine Weiterführung des Liftbetriebes sind meiner Meinung nach äußerst gering.
 
gestern im Badischen Tagblatt: Kündigung aus heiterem Himmel

Weiter gilt wohl: "Nichts Genaues weiß man nicht".
Was mich etwas erstaunt ist der Optimismus hinsichtlich eines neuen Betreibers, ist doch offenbar noch nicht einmal die Frage der Ablösung bzw. Übernahme der Liftanlagen geklärt. Ich halte es auch nach wie vor für fraglich, ob man die im Artikel angesprochenen Investitionen (evtl. Liftanlage, Toiletten und vor allem Beschneiung) wirklich wieder einfahren könnte. Aber ich lasse mich gerne postiv überraschen. Was auf jeden Fall zutrifft ist die Aussage, dass der Hundsecker Nordhang der schneesicherste der ganzen Gegend ist.

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