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Widerhandlungen
Fahrzeugführer, die ohne gültige, direkt am Fahrzeug aufgeklebte Vignette eine abgabenplichtige Strasse benützen, werden mit Fr. 100.- gebüsst. Zudem ist die Abgabe von Fr. 40.- zu bezahlen.
ist es in der schweiz nicht auch so, dass wenn keine landstraße parallel zur autobahn verläuft, besteht auf diesem autobahnstück keine vignettenpflicht?
Das würde ich nicht ausprobieren ausser du willst eine Busse von 100Sfr kassieren.
Es gibt 2-3 Ausnahmen aber informiere dich gut.
Bsp: ist der Autobahnzoll A7 bis zur 1 Ausfahrt in Kreuzlingen-Konstanz ohne Vignette befahrbar. Das sind aber nur ca. 1000m
Das ist damit der Verkehr nicht durch die Stadt geht.
Ich habe eh nicht vor das auszuprobieren, ich dachte nur das einmal gelesen zu haben! Weil ich nur 200m Luftlinie neben der Grenze zur Schweiz wohne bin ich auch manchmal in der Schweiz und darum habe ich eine Schweizer Vignette!
Wenn man am Titlis vorweisen kann (GA/FVP) das man mit der Bahn angereisst ist bekommt man 10% Rabatt. War jedenfalls letzten Sommer noch so und diejenigen die mit dem Auto fahren bezahlen das mit den 5 Franken Parkplatz
Ich weiß nur, dass im Sommer 1968 mal der SL Schneefernerkopf den ganzen Sommer über im Betrieb gewesen sein soll. Steht bei Ritz (1973): Mit Auto und Ski.
Ich habs neulich geschafft im Tessin für 36,- Euro zu übernachten - und zwar durchaus komfortabel in herrlicher Lage. Hab aber auch ein bisschen gehandelt!
Und genau das ist es, was mich nervt: Diese allgegenwärtigen Rabattkarten. Vor allem als Tourist, der 1x im Jahr wohin einen Ausflug macht, wird man also nur abgezockt - na dankeschön... das nenn ich dann Gastfreundschaft
Wer Seilbahn, Zug etc. fahren will soll zahlen. Und zwar jeder, der in der gleichen Personengruppe ist, bitte gleich viel. Man sieht ja wo das mit dem bisherigen System endet: die regulären Preise (ohne Rabatt) sind jenseits von Gut und Böse.
...Yes Downhill. Besser hätte man es nicht schreiben können. 101% meine Meinung. Der ganze Rabattmist nervt mich genauso.
Man kommt sich ja vor wie ein "Kunde zweiter Klasse".
"Ham sie eine Karte von uns.....?"
Die 1,8 Millionen Rabattkartenbesitzer in der Schweiz haben je nach Gültigkeit zwischen SFr. 116.65 und SFr 150.-- pro Jahr dafür bezahlt. Die haben ein Recht darauf, dafür was zu kriegen!
Hallo GuyD
Tja... und genau das schadet der Schweiz mehr wie dass es hilft. Es gibt nirgend wo in den Alpen so viele Bahnen die am Hungertuch nagen und knapp vorm Bankrott stehen. Aktuelles Beispiel in der Mythenregion.
Warum?
Es kommen im Sommerbetrieb, außer zu den wirklich großen bzw. zu ein paar Attraktionen, zu wenig Leute zahlungskräftige Leute weil es sich ein nicht Schweizer einfach nicht leisten kann / will, bzw. in anderen Ländern für den gleichen Preis mehr bekommt. Lediglich die Gletscherausflüge sind einmalig in der Schweiz. Doch da melkt man eben die Asiaten, denn die sind das Zielpublikum! Wenn man die Preise für den Pilatus oder Titlis anschaut wirds einem ja übel.
Titlis im Sommer: 76SFR retour + 10SFR Ice Flyer
Pitztaler retour kostet umgerechnet ca. 32 SFR
Kann diese Relation stimmen, nur dafür, dass man eine Gletschergrotte oben am Titlis hat? Die beförderten Höhenmeter machen eine Differenz von ca. 200-300Meter aus (ohne nachzuschauen)
Von den Schweizern alleine können die Bahnen einfach nicht überleben. Wenn ich mir dann noch anschaue wieviel Personen in der Schweiz jährlich Kapital in die örtlichen Bergbahnen einschiessen nur um eine Pleite zu verhindern (z.B. Elm, Branuwald etc.), so frag ich mich ob da nicht ein umdenken erfolgen muss.
Angebote wie die Pitz Regio Card, die die Benutzung an 4 Unternehmen mit 5 Bahnen inkl. eines Gletschers sowie weitere Freizeitangebote für 3 Tage zum Preis von 33,5 € bzw. 50SFR. einschließt gibt es in der Schweiz nicht. Um das Geld kommt man nichtmal ein Retour Billet auf die Rigi oder den Pilatus.
Warum es keine Regiokarten gibt, liegt meiner Meinung nach in der extremen Zersplitterung der Leistungsträger. In der Schweiz gibt es keine solche Riesenfirmen, die sämtliche Bahnen mehrerer Orte oder gar einer ganzen Region besitzen. Beispiel Toggenburg: Da sind in einem Skigebiet mit 50 Pistenkilometer mindestens 5 Betreiber aktiv, wovon zumindest einer eine Genossenschaft ist, die gerade mal einen knapp 700m langen Schlepper besitzt. Aber die Genossenschafter wehren sich mit Händen und Füssen gegen eine Übernahme.
Und solche Beispiele gibt es noch viele. Und das erschwert es ungemein, übergreifende Angebote zu kreieren. Denn das Problem wäre natürlich der Verteilschlüssel über die Einnahmen. Das ist bei den Skipässen schon oft ein Grund von beinahe unendlichen Diskussionen, so dass im Sommer, wo es erfahrungsgemäss weniger zu verteilen gibt, Streit fast schon vorprogrammiert ist.
Noch was zu den Asiaten: Die meisten von ihnen reisen in einer Gruppe, haben also eine Pauschalreise gebucht und erfahren darum auch nicht, wieviel sie der Ausflug kosten würde. Und ein Veranstalter solcher Reisen, der der Bahn jährlich Tausende von Passagieren bringt, zahlt sicher keine normalen Tarife. Fragt mich nun nicht, wie hoch diese Preise sind. Ich will es ehrlich gesagt auch gar nicht wissen, da ich mich vermutlich sonst nur noch mehr aufrege.