paudakikka
Massada (5m)
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Aber bei Strassenübergängen könnten die Sinn machen, dass man nicht die Skier abschnallen muss, wenn man die Strasse quert. Ansonsten find ich ziemlich bekloppt und egal wie die Matten sind, der Untergrund geht allemal kaputt, da er wenig bis kein Licht und Luft bekommt.
Un wenn du. starli, die Kleinstskigebiete damit ausrüsten willst ist das eine sehr einseitige Sicht, denn die meisten wiesen dieser Gebiete werden landwirtschaftlich im Sommer genutzt und ich glaube nicht, dass die Kühe sich auf den Matten gescheit ernähern können und das Heu für den Winter wächst unter den Matten auch ned, aber du willst weiter deine Milch im Supermarkt kaufen...
Auf Naturpisten mit bewachsenem Untergrund wird sie wohl kaum jemand einsetzen. Auf unbegrüntem Gelände oder künstlich gebauten Hängen spricht aber nichts dagegen, ebenso an kritischen Stellen (kleine Felskanten, Lifteinstiege usw.), das ist allemal besser als wegen jedem Stein zu planieren. Es geht doch nicht um eine Schicksalsentscheidung Matten ja oder nein, sondern wo sie Sinn machen. Das hängt immer von den örtlichen Gegebenheiten ab, und davon, welche Alternativen es gibt. In England wird z.B. derzeit eine alte Matten-Anlage in eine Skihalle umgebaut, weil die Nachfrage entsprechend hoch ist. So was kostet aber um die 20-30 Millionen, das investiert niemand ins Blaue. Angesichts der angeschlagenen Situation vieler Bergbahnunternehmen ist die Überlegung, Matten auf einzelne Hänge zu legen, ökonomisch nicht ganz abwegig. Das muss halt mit den Anforderungen des Landschafts- und Naturschutzes in Einklang gebracht werden. Der Kunde entscheidet dann ja selbst, ob er sie benutzen will.