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Maut

Naja, Recht hat snowflat damit aber schon ;).
Auch wenn eine "Ausländermaut" wie vor einigen Jahren in DE geplant aufrgund bestehender EU-Gesetze nicht durchführbar ist, hätte man wenigstens eine generelle Maut einführen und im Gegenzug die KFZ Steuer für inländische Fahrezuge senken sollen. Aber letzteres wäre dann eh nicht passiert und es wäre eine Maut eingeführt worden aber keine KFZ Steuer-Senkung gekommen.
Genauso wie die CO2 Preis Einführung, bei dem man dann später mal vergessen hat, das versprochene "Klimageld" auszuzahlen...
 
snowflat schrieb:
Wer künftig nur durch die Schweiz fährt – etwa von Vorarlberg nach Italien – soll dafür eine eigene Transitgebühr zahlen. Das Parlament hat dem Vorschlag bereits deutlich zugestimmt. Ziel sei es, Staus zu reduzieren und Umwelt sowie Bevölkerung zu entlasten.
Wie soll das in der Praxis funktionieren? Wann bin ich nur Transitreisender? - was ist bei einem Gastronomieaufenthalt? - was ist bei einer Übernachtung? - was ist bei einer touristischen Reiseplanung (z.B. über den Bernardinopass oder den Lukmanier statt durch den Tunnel oder via Oberalp + Furka + Nufenen nach Italien [eine meiner Standardrouten])?
 
Mt. Cervino schrieb:
Naja, Recht hat snowfalt damit aber schon ;).
Auch wenn eine "Ausländermaut" wie vor einigen Jahren in DE geplant aufrgund bestehender EU-Gesetze nicht durchführbar ist, hätte man wenigstens eine generelle Maut einführen und im Gegenzug die KFZ Steuer für inländische Fahrezuge senken sollen. Aber letzteres wäre dann eh nicht passiert und es wäre eine Maut eingeführt worden aber keine KFZ Steuer-Senkung gekommen.
Genaus so wie die CO2 Preis Einführung, bei dem man dann später mal vergessen hat, das versprochene "Klimageld" auszuzahlen...

Aber genau das war doch das Problem!
 
gfm49 schrieb:
Wie soll das in der Praxis funktionieren? Wann bin ich nur Transitreisender? - was ist bei einem Gastronomieaufenthalt? - was ist bei einer Übernachtung? - was ist bei einer touristischen Reiseplanung (z.B. über den Bernardinopass oder den Lukmanier statt durch den Tunnel oder via Oberalp + Furka + Nufenen nach Italien [eine meiner Standardrouten])?

Teurer Transit auf dem Weg nach Italien: Wer beispielsweise über die Gotthard- oder San-Bernardino-Route die Schweiz durchfährt, ohne im Land zu bleiben, muss wohl bald zahlen. Das hat das Parlament der Schweiz jetzt beschlossen.
Gebühr soll rund 21 Franken (ca. 23 Euro) pro Durchfahrt betragen
Transitgebühr fällt zusätzlich zur Vignette an
Zusatz-Maut nur für ausländische Reisende
Noch kein Einführungstermin
Für Urlauber und Urlauberinnen aus Deutschland ist die teure Schweiz oft ein Durchfahrtsland auf dem Weg nach Italien oder Südfrankreich. Wer das Land nur durchquert, aber dort nicht übernachtet, soll künftig mehr bezahlen. Schon jetzt besteht eine Vignettenpflicht auf Autobahnen und Nationalstraßen.
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Transitgebühr für die Schweiz: 23 Euro pro Durchfahrt
Das Schweizer Parlament hat im März 2026 mit 173 zu 13 Stimmen im Nationalrat für eine neue Transitgebühr gestimmt. Nachdem bereits der Ständerat zugestimmt hatte, gibt es damit erstmals eine klare politische Mehrheit in beiden Kammern für eine solche Maßnahme.

Die neue Abgabe soll rund 21 Schweizer Franken (ca. 23 Euro) pro Durchfahrt betragen und nur ausländische Reisende betreffen. Sie müsste zusätzlich zur Vignette bezahlt werden. Wer das Land in einem bestimmten Zeitfenster – etwa zwölf Stunden – durchquert, könnte automatisch zur Zahlung aufgefordert werden. Die Fahrzeuge sollen von Kameras bei der Ein- und Ausreise automatisch gescannt werden.
https://www.adac.de/news/reise-schweiz-gotthardtunnel-transitgebuehr/

Hoffentlich kommt das nicht so schnell.
Ich fahr ja mehrmals im Winter die Strecke Basel - Genf oder Basel - Gr. St. Bernhard und dann nach ein paar Tagen oder nach dem WOEnde wieder zurück. Und da ist man immer nach 2,5 Stunden durch.
 
br403 schrieb:
snowflat schrieb:
Nur wir Deutschen sind zu blöd ...

Bitte nicht wieder damit anfangen, nicht so ein Käse.
Es ist aber ein Fakt, besonders wenn man in Bezug auf den Artikel ließt, dass es in der CH nun um den Transit geht. Schaue doch bitte mal, was alleine im Winter auf der A7 von Nord bis Süd an Dänen fährt und auf der A3/A7 an Niederländern. Andere Nationen um uns herum und andere Jahreszeiten noch nicht mal genannt. Ja, wir haben mehr Platz und keine so geografisch bedingten Korridore wir in den Alpenländern, wenn man DE als ganzes sieht. Da finde ich es einfach total naiv, keine Autobahnmaut einzuführen und stattdessen lieber die eigene Bevölkerung zu schröpfen und zusätzlich Milliarden an Schulden zu machen. Und Deutschland ist de facto das größte Transitland in Europa. Aber die Politik ist offenbar nicht in der Lage ein tragbares Konzept auszuarbeiten, dass auch vor dem EU-Recht umsetzbar ist. Ein Armutszeugnis ...
 
Das ist ein Irrglaube, laut Studien sind es insgesamt nur ca. 6% über das Jahr gesehen. In Grenzregionen mehr, aber insgesamt nur sehr wenig. Genau deshalb würde ja denn eben der Deutsche Autofahrer mehr geschröpft werden... Ich weiß immer nicht, warum jeder mehr Geld für Gebühren bezahlen will.

https://www.zukunft-mobilitaet.net/61128/analyse/pkw-maut-vignette-fuer-auslaender-wie-viele-auslaendische-pkw-nutzen-das-deutsche-autobahnnetz/

Und eben für die paar ausländischen Autos ein teures Mautsystem einzuführen, ist einfach Wahnsinn.
 
Wozu generell ein teures Mautsystem einführen?
KFZ Steuer einfach verdoppeln. Bringt Geld und keine zusätzliche Bürokratie.
Letztere wollte man doch abbauen.
Und noch einfacher, Mineralölsteuer auch streichen und mit der KFZ Steuer auch noch abdecken. Diese dafür stärker nach Verbrauch berechnen.
Da könnte man so viel entschlacken und nicht nur immer mehr Geld kassieren, sondern dieses auch im System sparen.
 
Gibt es dieses Thema schon? Ich habe bisher nichts gefunden....

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/suedbaden/transitgebuehr-touristen-in-der-schweiz-durchreise-100.html

Grundsätzlich kann ich den Gedanken nachvollziehen. Ich frage mich nur, wie man das praktisch umsetzen möchte. Ich fahre im Sommer mit dem Wohnwagen zum Lago d´Iseo. Ich tanke vermutlich in Lörrach noch mal und kaufe eine Vignette. Dann fahre ich in Basel über die Grenze und ca. 5 Stunden später in Chiasso über die nächste Grenze nach Italien.

Ich spekuliere mal:
Bei der Einreise wird mein Kennzeichen gescannt und bei der Ausreise ebenfalls. Das System erkennt ...
1. mein Fahrzeug war weniger als 12 Stunden in der Schweiz und somit ein Transitfahrzeug
2. Mein Durchreisetag ist (z.B.) ein Hochfrequenztag
... und dann wird ein Preis ermittelt, den ich dann (so wie an italienischen Mautstationen) sofort zu bezahlen habe.

Ob das so funktioniert?

Und ich kann die Transitgebühr sparen, wenn ich das Geld lieber einem Campingplatz gebe und eine Zwischenübernachtung einlege?

Haben die Schweizer unter uns weitere Informationen?
 
Was ich bisher zu den Planungen gelesen habe, musst du keine Transitgebühren zahlen, wenn du übernachtest, da du dann sicherlich mehr als 12 Stunden zwischen Ein- und Ausreise hast. Genaue Regelungen gibt es ja noch nicht.
 
Dann würde ich also am besten bei meinem Wohnwagenurlaub im Sommer gegen 19 Uhr in Basel über die Grenze fahren, mir um ca. 23 Uhr bei Bellinzona auf dem Autobahnrastplatz einen Parkplatz zum Übernachten suchen, um dann am Morgen nach 7 Uhr bei Chiasso nach Italien einzureisen … für Camper also eine Frage der Planung…
 
Für uns wäre eine Transitgebühr durch die Schweiz wohl eher positiv, da wir eh nur in den Urlaub in die Schweiz fahren und somit weniger Verkehr wäre.
Aber ich habe meine Zweifel, ob die Gebühr überhaupt so kommt und wenn, ob sie sich großartig auf den Verkehr auswirken würde. Wahrscheinlich würden es die meisten zahlen, bevor sie anders fahren.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Aber ist es auch erlaubt? Wenn man dann eine schweizer Strafe riskiert ist es nicht mehr ganz so sinnvoll.
Nach meinem Kenntnisstand ist eine Übernachtung zur Wiedererlangung der Fahrtüchtigkeit erlaubt oder wird geduldet. Es darf allerdings nicht zum „Wild-Camping“ werden, was in der Regel am Stühlen und Tischen vor dem Camper oder einer ausgefahrenen Markise festgemacht wird.
 
scratch schrieb:
Für uns wäre eine Transitgebühr durch die Schweiz wohl eher positiv, da wir eh nur in den Urlaub in die Schweiz fahren und somit weniger Verkehr wäre.
Aber ich habe meine Zweifel, ob die Gebühr überhaupt so kommt und wenn, ob sie sich großartig auf den Verkehr auswirken würde. Wahrscheinlich würden es die meisten zahlen, bevor sie anders fahren.

Das ist ja auch nur ein Rechenexempel.

Auf dem Weg in die 3V kann ich auch komplett durch Frankreich fahren. Z.Zt. 58,80€ Maut und ein paar Kilometer länger. Bei einer Transitgebühr von ungefähr 20€ wäre der Weg über Frankreich dann von den Gebühren günstiger.
 
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