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Mayrhofen - Jugendlicher springt vom Sessellift

Und was passiert, wenn jemand an der Stelle aus dem Lift fällt, z. B. beim Notstopp ? Stürzt dann auch der Sessel ab ? 8O

Hab ich noch nie gehört, dass gleich der Sessel abstürzt.

Klage gegen den Jungen dürfte aber eher erfolglos sein, die Bergbahngesellschaft dürfte eher wegen technischem Versagen dran sein.

Obwohl, ist ja Österreich....
 
Ja und nein... Ich nehmen eher an, dass der Sessel am Schwingen war und in die Station gekracht ist. Ansonsten kann die Klemme IMO ned aufgehen...
 
Bei Notstopp könnte ein schaukelnder Sessel aber nicht mehr in die Station einfahren ;)

Kann ich mir schon vorstellen, dass das unbemerkt vom Liftler passiert, und dann ein stark schaukelnder Sessel nicht in die Einfahrtsschiene kommt - das zieht die Klemme natürlich vom Seil (so auch die Aussage im Radio vom Betriebsleiter). Klemme ist gegen die Schiene gefahren...

Dem jungen Mann würd ich die komplette Rechnung schicken...
 
Steht sogar im Bericht... Dummheit gehört Bestraft... Der Zweite hatte echt Glück, dass er ned unterm Sessel geraten ist..
 
Echt dumm gelaufen...
Da hat aber das Timimg aber auch gerade gepasst, denn wenn der Sessel nicht durch Aufschaukeln in oder neben die Einfahrtsschienen gekracht wäre, wäre nichts passiert.
 
Möchte mal wissen wie man auf so eine Idee kommt ?

Besoffen ....
Mutprobe....
Geistig etwas zurückgeblieben....

oder alle 3 Faktoren zusammen. :nein:

Gruß
joe
 
:lach:

Sachen gibts...
Hätte nicht gedacht dass sich alleine durch das abspringen der Sessel so stark aufschaukelt.

Bin gespannt wie lange der jetzt steht, ist ja nicht gerade unwichtig der Lift. Auch wenn man ihn via Knorren umgehen kann.
 
Wird ein teurer Sprung: Anzeigen wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung, vermutlicher Verstoß gegen die Beförderungsvorschriften, Reparatur- & Ausfallzahlungen, ...
 
teuer? 17 und sicher Schüler, da ist nix zu holen bzw zahlt da evtl. die Haftpflicht der Eltern. arm wird der dadurch nicht auf ewig.
 
astra12 schrieb:
teuer? 17 und sicher Schüler, da ist nix zu holen bzw zahlt da evtl. die Haftpflicht der Eltern. arm wird der dadurch nicht auf ewig.
Sorry, da stimmt nicht viel. Natürlich ist der Bursche in der Haftung - wenn er Glück hat, hat er selbst eine Haftpflichtversicherung bzw. seine Eltern eine Familienhaftpflicht. Wenn er jetzt kein Geld haben sollte, spielt das natürlich keine Rolle, die Forderungen bestehen trotzdem - dann zahlt er halt später.
(btw: Das wär nicht der erste Fall, wo sich jemand aus jugendlichem Leichtsinn ein ganzes Leben versaut. Deshalb immer: Haftpflichtversicherung!)
Außerdem steht er natürlich auch strafrechtlich in der Verantwortung - fahrlässige Körperverletzung kommt da auf jeden Fall in Betracht.
Wohlgemerkt: Der Bursche war siebzehn (Jahre, nicht Monate ;-) ).
 
Am besten statt dem alten 4er gleich eine 8-KSB hinstellen und dem Typ die Rechnung vom DM mit den Worten "Sorry, der alte war echt nicht mehr zu reparieren" überreichen. :mrgreen:
 
Doch, eine Haftpflichtversicherung müsste zahlen. Nur nicht bei Vorsatz.
 
Lärchwald-Express, oder?

Am Sudelfeld haben wir letztens auch (jüngere) Jugendliche aus dem Schwebelift springen sehn... zwar deutlich vor der Stationseinfahrt, aber trotzdem riskant sicherlich.
 
Oh oh. Wie es im Bericht steht gehe ich davon aus das die Stützrolle der DS104 Klemme nicht in die Führungsschiene ordnungsgemäß einfuhr sondern drüber oder unter die Schiene kam.
Dadurch kann die Klemme auch nicht vernünftig auskuppeln, bzw. durch die Station geführt werden.
So ist nur der Sessel runtergefallen. Der hätte sich auch in der Station verkeilen können. Wer weiß was da am Kuppelbereich, Reifenförderer, Laufschienen, etc. defekt ist.


:nein:
 
Man muss sich erstmal überlegen, wie stark ein Sessel schwingen muss, um die Einfahrtstrompeten zu verfehlen. Und dann schepperts richtig!
 
Dummheit pur. Mit grober Fahrlässigkeit hat das ja nicht viel zu tun.Es war Vorsatz aus dem Lift zu springen. Das man bei solchen Manövern natürlich physikalische Grundlagen beachten sollte war ihm wohl nicht klar.Schlimmer als die Körperverletzung an seinem Kollege wird wohl der Schadensersarz seitens der Bergbahnen ausfallen.Je nachdem wird auch noch Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet.

Persönlich bemitleide ich den Kerl in keiner Weise, eher seine Eltern und seinen Kumpel der damit sicherlich auch ordentlich in etwas mit reingezogen wird.Aber Hei- wer kann schin von sich behaupten eine Seilbahn kaputt gemacht zu haben ?! :D

Gegenfrage: Warum wurde der Lift nicht gestoppt? Ein Nothalt hätte die Bahn unmittelbar gestoppt.Wenn es tatsächlich noch "einige Meter" waren wäre die Bahn bis dahin allemal gestanden.Ich schätze der Bedienstete hat den Vorfall entweder garnicht mitbekommen oder nicht gewusst wie zu reagieren ist bzw. Die Lage unterschätzt.

Ich könnte mir vorstellen,dass es in den USA nun einen Interesannten Prozess gäbe.Schließlich war der Sessel nicht gegen ein solches Manöver gesichert.Hier wird die Lage recht klar sein und die Bergbahnen vor jedem Gericht gewinnen.
 
Ein Liftangestellter hat nicht zu jeder Zeit überall seine Augen, das sind auch nur Menschen. Die schauen eher, das am Ausstieg alles klappt. Wer rechnet den damit, das so ein Evolutionsbremse aus'm Lift springt.
 
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