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Militärdienste

Hallo

Ich wusste dies v.a. von jemanden, der selber in der Flab war, allerdings ab 1942/43. Wie es mit der Fugabwehr vorher aussah, weiss ich selber auch nicht.
Viele Grüsse
obwalden
 
Tja, leider ist am unteren Ende der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich die Schweiz. Und da sich Deutschland und Frankreich im Krieg befanden mussten beide Nationen Truppen an den jeweiligen Grenzen aufstellen. Die 7. Armee musste in der ersten Phase des Sichelschnitts einerseits die Maginotlinie in Schach halten und andererseits die Grenze gegenüber franzöischen Angriffen sichern. Erst als die deutsche Armee die Maginotlinie eingekesselt hatte wurde durch die 7. Armee angegriffen. Ein Angriff auf die Schweiz war meines Wissens nur in den ersten Planungen mal überlegt worden (Umgehen der Maginotlinie im Süden - ist aber aus 2 Gründen verworfen worden: 1.) Wiederstand der Schweizer 2.) Südliche Umgehung erzeugt keine taktisch vorteilhafe Lage).
Tja, und das mit den Fliegern ist immer so eine Sache. Damals gabs kein GPS - da kam es immer wieder mal vor dass sich jemand verflog. Aber ein oder 2 Sticheleien gabs immer. Und Göring war die zweitgrößte Fehlbesetzung, die die Wehrmacht hatte.
 
Gerade nachgesehen. 1943 warne es Pro Tag durchschnittlich 1800 Güterwagen pro Tag die von der SBB unter dem Namen Neutral von Deutschland nach Italien fuhren. Darunter Panzertürme, Flugzeugmotoren, Ketten, Stahl, Treibstoff, Holz, uvm. Was man damit in Italien machte war egal. Motoren sind schliesslich ein Zivieles gut und noch nocht zusammen gebaute Waffen auch. :roll: Eine Karte mit den Deutschen Truppen habe ich auch gefunden.
 
Wer wohl?? 3 mal darfst du Raten. OK ehrlich gesagt bestand die agnze oberste Reihe aus Flaschen wenn man es als sowas bezeichnen kann.
 
Ich schreibe gerade an meiner blöden Hausarbeit und da kam mir mein Wehrdienst wieder in den Sinn. Die 9 Monate waren doch schon ganz spaßig und zum Teil auch recht locker, was ganz anderes als diese Lernerei. Ob in der Schule oder an der Uni.
Meine Grundausbildung absolvierte ich als T2 gemusterter vom Juli bis Septemer 2007 beim III. Luftwaffenausbildungsregiment in Germersheim. Dafür musste ich mir von meinem Bruder (Ehemaliger Fallschirmjäger) leider auch einige Sprüche anhören. ;)
Mir wars aber egal, denn es war trotzdem eine super Erfahrung. Man kommt mit Leuten zusammen, mit denen man sonst wohl nie etwas zutun gehabt hätte. Aber unter dem Druck dem man beim Bund ausgesetzt ist (Ja Heeresmänner werden sich jetzt ihren Teil dazu denken, aber ich meine auch den psychischen Druck) kommt man doch irgendwie mit Leuten aus allen Gesellschaftsschichten aus; weil man mit ihnen auskommen muss.
Meine Stammeinheit war dann vom Oktober 07 bis Ende März 08 der Stabsdienstzug im Verteidigungsministerium in Bonn. Das war dann der überaus lockere Teil meines Wehrdienstes, denn ich war Heimschläfer und konnte jeden Morgen bequem mit dem Auto anreisen. Da es im BMVg keine richtige Kaserne gibt wurden Soldaten aus Bonn und der Umgebung für den Dienst dort bevorzugt. Das war mein Glück. Doppeltes Glück hatte ich dabei, dass man mich in den Stabdienstzug steckte und nicht etwa in den Sicherungszug. Im Sicherungszug darf man den ganzen Tag, egal bei welchem Wetter, seine Runden um das Ministerium drehen. Im Stabsdienstzug wurde man an die verschiedenen Bereiche im Ministerium versandt und durfte Büroarbeit machen. Für die meisten hieß das Kaffee kochen. Ich bekam aber einen schönen gemütlichen Büroplatz und meinen eigenen PC. Ich habe mich mit Wehrübungen von Reservisten beschäftigt. Spannend war dies vorallem, da wir viele Wehrübungen von Bundestagsabgeordneten zu bearbeiten hatten. Details darüber darf ich natürlich leider nicht nennen. Aber die angewandten Praktiken waren schon ganz interessant.
Interessant war der Job im VMinisterium aber vor allem deshalb, weil man sehr viel mit sehr hohen Dienstgraden zutun hatte, die man wohl in der normalen Truppe nie zu Gesicht bekommen hätte. Z.B. habe ich Generalinspekteur Schneiderhan bei einer Besprechung getroffen, bei der ich mithelfen musste. Grüßen musste ich im VMinisterium eh nur Soldaten ab einem goldenen Stern. ;)
Alles in allem war es eine Zeit die ich nicht missen will. Ich habe beim Bund viele Eindrücke und Erfahrungen gesammelt und finde es daher auch nicht schlimm, dass ich erst ein Semester später anfangen konnte zu studieren.
 
Petz kippte einige Monate vor der Musterung eine große Stahlscheibe auf den linken Vorfuß, nachdem das Röntgenbild eher ner Trojergittermaststütze :mrgreen: als nem Fuß ähnelte ersparte ich mir durch Untauglichkeit den Kampf durch die Zivildienstkommission. Die unfallbedingt entstandenen Troubles und Beeinträchtigungen mit dem "Huf" waren und sind es mir jedenfalls wert.
Bin kein Pazifist aber für den Fall des Falles möchte ausschließlich ich entscheiden wer es verdient hat die Radieschen von unten zu beäugen. Auf jemanden zu schießen von dem ich mir kein persönliches Urteil über irgendwelche Schuld bilden konnte käme für mich nicht in Frage; wenn ich allerdings in einem konkreten Fall zur Überzeugung käme das jemand diese Welt zu verlassen hätte gäbe es aber darob auch nicht die geringsten Skrupel.
Wenn die Strafbarkeit von Mord für 24 Stunden außer Kraft gesetzt würde gäbe es sicher danach paar Leute weniger, so muß ich darauf hoffen das es nach dem Tod ne Hölle gibt wo ich dann hoffentlich einige meiner Kandidaten wenigstens zum Rösten runterkriege.
Edgar Allen Poe gehört übrigens zu meinen Lieblingsschriftstellern......
floet.gif
 
Also ich war auch beim Bund...Heimschläfer und Innendienst wären schön gewesen. Aber ich war 94 in Thüringen. 4 Stunden Heimfahrt in den Netten DR-Bahnwägen, die Hälfte der ausgegebenen Klamotten waren von der NVA, und wanderten gleich in den Müll(Unterhosen, Unterhemden etc. absolut unbrauchbar)

Der Rest meiner Ausbildung war gebrauchtes Material aus dem Westen. Auf den Maschinengewehren standen z.T. ausgestanzte Daten drauf von knapp nach dem Krieg.(würd mich mal interessieren, ob die Bundeswehr schon 1948 offiziell die MGs hatte).

Das einzige Neue Ausbildungsteil, war die Panzerkombi in Tarnfleck, wobei das Innenteil (Schlafsack mit armen und Beinen) aber schon wieder gebraucht war. Dafür haben die alten Teile mehr ausgehalten als die neuen. Jeder Soldat hat knapp eine Panzerkombi verschlissen, da hängen geblieben, bei der Bergeübung aufgerissen etc.

So...3 Monate Grundausbildung...joa...ganz nett, anstrengend, endlich mal Muskeln bekommen...ja die Löcher nicht zu tief graben, da Naturschutzgebiet... :wink:

Dann 3 Monate Ausbildung zum Richtschützen Leopard 2. Natürlich gebraucht aus dem Westen. Einer von unsren 4ren im Zug war ständig defekt... :D
Danach 6 Monate üben, Putzen, 3 Wochen Truppenübungsplatz Shilo in Canada, 3 Wochen Bergen-Belzen/Munster. Viel trainieren im Simulator(Nettes Videospiel). Und Fertig...

Auf jeden Fall ne Erfahrung, die man machen sollte. Wer Probleme mit dem Dienst an der Waffe hat kann gerne Zivi machen, die jungs werden auch gebraucht.
Aber diese Abscheisser, die sich vor allem drücken wollen, kann ich nicht haben. Leider gibts heutzutage davon doch sehr viele.

@ Petz: Da haste aber Glück gehabt mit der Platte. Ich hoffe aber, dass keine bleibenden Schäden zurückgeblieben sind.
 
Was heist denn hier drücken? Wenn die mich nicht wollen dränge ich mich doch nicht auf.
Auserdem ist der Wehrdienst eh eine überholte Sache und dient nur noch dazu, dass unser Gesundheitssystem nicht zusamenbricht. Zivis (nicht die Personen, sondern die Notwendigkeit dieses Dienstes) sind ein absolutes Armutszeugniss für Deutschland. Wir sind nicht in der Lage uns richtige Fachkräfte für diese Aufgaben zu leisten.
Mit Grundwehrdienstleistenden und Reservisten kann man in den heutigen Kriegen und Konflikten eh nichts mehr anfangen, dafür braucht man einfach eine längere Ausbildung.
 
Och ich musste mir keine großen Gedanken machen: :roll:
Österreichischer Pass und Hauptwohnsitz in Deutschland --> Einziger Aufwand war, vor dem Studium die Bescheinigungen besorgen, dass ich weder in A noch in D zum Bund muss :D
 
Af schrieb:
@ Petz: Da haste aber Glück gehabt mit der Platte. Ich hoffe aber, dass keine bleibenden Schäden zurückgeblieben sind.
Paar schon, Wetterumschwünge spür ich schon im Vorhinein zuverlässiger als der beste Meteorologe :mrgreen:, stundenlanges Stehen und Gehen ist nicht mehr (halt´s bei Sport sowieso mit Churchill) und die meist lange Suche bei Winterstiefel - Arbeitsschuhbeschaffung um einen zu finden der nicht auf die seitlich und oben etwas rausstehenden Bruchverwachsungsstellen drückt ist lästig.
Die Schischuhe die ich verwende sind uralte und gottseidank unverwüstliche Meinl - Tourenschischuhe bei denen es mir aufgrund ihres weichen Materials gelang, mit einer gebastelten Spannvorrichtung durch bleibende Schuhverformung die entsprechende "Luft" für die beiden Bruchverwachsungen des linken Hintertatzes zu schaffen...... :wink:

War damals Maschinenschlosserlehrling und S1 - Stahlkappenschuhe die da auch kaum geholfen hätten weil die Scheibenkante weiter oben knapp unter Knöchelhöhe auf den Vorfuß traf, waren damals noch nicht Usus.

Aber wie gesagt das alles war es mir wert !!!
 
Ja, irgendwie sind die Sicherheitsschuhe nicht so der Hit. Ich mach zur Zeit mein Baupraktikum und da hab ich einen Arbeiter getroffen, der hat trotz S3 Schuhen seinen kleinen Zeh verloren und für den restlichen Fus musste ihm Haut aus dem Oberschenkel transplantiert werden. Dummerweise war er vorher schon beim Bund. :wink:
 
ich steck trotz T2-Status dzt. mitten im Militärdienst. Aber da Luftwaffe gehts einigermassen, da ist der Umgangston zwar bestimmt aber nicht ganz so scharf wie beim Heer. Obwohl von den Ausbildern der überwiegende Teil vom Heer in die Luftwaffe gewechselt hat (Gestern mit einem Unteroffizier im Smalltalk gesprochen (ausser Dienst), der Gebirgsjäger war/ist, aber Stabsdienst hat, versteh das mal einer) So intressantes wie Funker oder FLARAK hab ich aber nicht, lande leider oder zum Glück (kommt drauf an wie mans auslegt) aufgrund meines Berufes (Konditor) als Koch/Verpfleger im Erdinger Fliegerhorst.
Update: Schwein gehabt, zwar gastronomisch tätig aber als Ordonnanz und dadurch auch noch Innendienstler, weil Stabszug. Und vom Trinkgeld aus dem Diszi (knapp 250€) genehmige ich mir im Oktober ein neues Paar Schi (zwar auch nciht die neuesten, aber was will ich da bei 250€ Budget mehr. Am besten Vorjahres-Allrounder oder dergleichen)

mFg Widdi
 
Das ist doch kein Wehrdienst mehr....das ist ja fast nur noch Eierschaukeln, was Die betreiben...ein echter Witz. Und die Meisten lassen sich auch noch ausmustern, obwohl se völlig gesund sind.

An der Wehrpflicht wird nur noch festgehalten, da sonst die billigigsten Pflegekräfte wegfallen würden.

P.S.: War wenigstens noch ein Jahr samt voller Grundausbildung, Spezialausbildung auf LEO2 inkl. 3 Wochen Truppenübungsplatz Shilo in Kanada. Diese Zeit hat mir gezeigt, zu was ich körperlich fähig bin und mir das verweichlichte aus dem Gymnasium zumindest etwas ausgetrieben hat.
 
Das ist sehr wohl noch militärisch, ok aber nicht so krass wie beim Heer, da hätte ich nach 2-3 Wochen verweigert.
Und ausserdem die Zeit in der Stammeinheit in Erding hat gepasst. Auch wenn ich wg. Ordonnanz (naja ok Hauptsache Stabsdienstler!) miese Dienstzeiten (10-23:00 im Wochentakt) hatte, aber dafür auch darauf knapp ne Woche frei. Erst im November hab ich dann direkt in den Stab gewechselt und das war noch besser, wenn auch von den Finanzen her nicht mehr ganz so gut und nur am Wochenende frei. Hab da die letzten Wochen eigtl. nur Eiergeschaukelt :mrgreen: und dafür so mal eben einige 100€ im Monat kassiert. Ok dann auch jeden Abend die Kaserne mal mehr mal weniger lang verlassen und da ich ja Ausgang bis zum nächsten Tag hatte, ging sichs auch einmal wöchentlich aus Heimzupendeln (55km, was aber halt für Tägliches Heimfahren doch bissl viel ist).
Mal abgesehen, dass man es sich in Erding Abends eh Aussuchen konnte was man macht. Ob man durch die Kneipen in der Stadt zieht oder zur Therme rausfährt und dort den Abend über relaxt: Egal!

In Roth konnte man höchstens mal nach Nürnberg fahren und hatte da auch nicht wirklich viel Zeit nach Dienstschluss, weil spätestens 22:00 musste man ab N wieder auf dem Weg in die Kaserne sein. So bliebs dann da bei Kneipengang am Donnerstag (mit Kameraden) oder beim Mannschaftsheim.

mFg Widdi
 
Hallo
Ich habe es geschafft. Muss nicht zum Wehrdienst gehen. Hätte letztes Jahr zum 1. April anfangen für 9 Monate. Wurde aber über meinen Arbeitgeber freigestellt bis August. Ab 1. Juli hätte ich eh nur noch 6 Monate zum Bund gehen müssen. Jetzt am 1. Januar wurden die letzten Wehrpflichtigen eingezogen. Ich habe seit der Freistellung im Frühjahr nichts mehr von der Bundeswehr gehört. Wer wartet hat manchmal Glück aber nicht immer.

Gruß Andreas
 
Mir hatten die letztes Jahr im August schon die ersten Briefe zur erfassung der Wehrpflichtigen zugeschickt :lol: , da war ich gerade mal einen Monat 17 :stupid: . Bis November kamen dann noch mehr Briefe wo auch mein Lehrvertrag verlangt wurde. Da habe ich halt alles denen geschickt was sie brauchten und jetzt habe ich wohl für immer ruhe :biggrin: .

War das bei euch auch schon so früh?
 
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