Kris schrieb:
Wer weiss was es heute noch alles an geheimen gibt, bzw. wieviel % der anlagen insgesamt noch in "normaler" militärischer verwendung stehen.
Interessant dass das strategische hauptquartier am 4waldstättersee abgewrackt wird, aber dennoch nicht gefilmt werden darf, wo sich der eingang genau befindet. Vielleicht gibt es ja weitere "hauptquartiere" für die oberste militärführung...
Da liegst du Richtig. Ganz in der nähe Gibt es kleines Skigebiet mit 2 Sektionen Pendelbahn als Zubringer. Weitere Führungsbunker sind immernoch Geheim, bzw werden sogar weiter ausgebaut.
Kris schrieb:
Anderseits mag man sich fragen, welches heute der strategische wert noch sein könnte, wenn man bedenkt dass militärwaffen geschaffen wurden für genau den zweck, eine ganze tunnelanlagen in ein feuerinferno für die darin befindlichen soldaten werden zu lassen....dass eine panzertüre sei sie auch einen meter dick, seien davon meherere hintereinander angeordnet, sei das ganze noch so tief im im berg verpanzert....durch einen einzelne präzisionslenkwaffe, bequem aus grosser höhe vom überschall-bomber abgefeuert, "ausser betrieb" gesetzt wird...
Da magst du sicherlich recht haben, Zu Zeiten der Bunkerbuster kein Problem sowas zu knacken. Allerdings haben militärische Erkenntnisse vor allem in Afganistan gezeigt, die Beste Bunkerbombe nützt nicht, wenn man nicht genau weis wo sich dieser befindet. Das erfordert sehr genaue detailierte Aufklärung. Da muss man diesbezüglich der Schweiz im 2WK schon fast voraussicht zugestehen, denn im gegensatz zu Frankreich mit seiner Maginotlinie die eigendlich als Abschreckung gebaut werden und kaum getarnt war, war man in der Schweiz immer darauf bedacht die Anlagen zu verschleiern um so den Überraschungsmoment auf seiner seite zu haben. Nichtsdestotrotz waren Festungen im 2WK sehr effektiv. Die schon erwähnte Maginotlinie leistete ab 10. Mai 1940 bis am 17. Juni 1940 immernoch Widerstand als die Wehrmacht Paris schon besetzt hatte. Die grossen schweizer Festungen entstanden ab 1940. Die Fehler der Maginotlinie konnte man da schon beheben. dazu gehörte auch die Tarnung.
Neu in der Schweiz war auch die Tatsache, dass man nicht eine Armee hatte, sondern eine Armee war. Zivile, Paramilitär und Armee war fliessend. So hatte man keine hemmungen hinterhalte in Zivilen gegenden Anzulegen. Bunker als Kirchen zu tarnen, Dörfer zu überfluten, Staumauern zu sprengen, Zivilpersonen als Schutzschilde zu benutzen, usw.
Es mag moralisch verwerflich sein, dennoch haben Kampfsituationen seit dem Vietnamkrieg gezeigt, das schwächere Staaten zu einer Asymetrischen Kriegsführung greifen. Ein übermächtiger Gegner käpft nicht mehr gegen einen anderen gleichwertigen Gegner, sondern ein eher schwacher Gegner in der deffensive versucht der übermacht durch Tricks die Kampfkraft zu nehmen. Vietnam, Afganistan, Irak, Pakistan, Indonesien, usw. Die Taktik hat sich grundlegend Geändert. Wenn man Bös will, war die Schweiz schon damals ein Vorreiter in der Asymetrischen Kriegsführung. Andere mögen es als Terror bezeichnen. Schlussentlich wenn man Krieg in seine Bestandteile zerlegt ist es nur ein Spiel mit Nummern. 2 Gruppen versuchen sich gegenseitig grössere Nummern abzujagen und dabei möglichst wenig zu verlieren.
Bei der Momentanen Diskusion um die Schweiz würde sich wohl die Frage stellen ob man nicht mit einer Asymetrischen Arm,ee besser bedient währe. Beispiel ein erweitertes Projekt 26 (p26)
Ein Beispiel dazu währe
www.widerstandsarmee.ch