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Minarett-Verbot

Ich denke nicht, dass sich wegen dieses Volksentscheides Leute schämen müssen. Der Volksentscheid ist ein Spiegel der gesamten westlichen Kultur und ist kein schweizspezifisches Problem. Irgendwann hat die Sache halt aufkommen müssen, es war j schon in Österreich beim Bau vom Minarett von Telfs zu einer Diskussion gekommen, es hätte mich nicht gewundert, wen manche erzkonservative österreichische auf die Idee gekommen wären, einen Volksentscheid herbeizuführen. Und ich traue mich jetzt zu sagen, dass das Ergebnis ähnlich dem Schweizer gewesen wäre.
Das absolut dumme an der ganzen Sache ist nur eines: wie schon gesagt wurde, assoziieren viele den Islam mit Terror, Unterdrückung und Gewalt, was wiederum eine reine Pauschalisierung der ganzen Lage ist. Die Konservativen haben es wohl geschafft, ihre Kampagne so aufzubauen, dass die Leute geglaubt haben, dass sie mit einem Votum zugunsten des Verbotes ein Zeichen gegen diese extremistischen Tendenzen setzen (und haben gleichzeitig verschwiegen, dass die Kirche im Grunde auch nicht wirklich besser ist). Dann kommt noch das Beispiel, was ich oben gebracht habe: Kirche in einem radikalislamischen Land unmöglich aber bei uns ein Minarett? Klassisches Stammtischthema im Wirtshaus, perfekt aufgezogen die Kampagne, durchgestyled bis ind letzte Detail...

gerrit schrieb:
Keine Frage, ich halte jegliche Art von Unterdrückung und Zwang, wie er sicher in manchen moslemischen Familien auf die Kinder ausgeübt wird, für absolut verwerflich, wenn im Namen der Religion vor allem den Mädchen Verhaltensweisen oder Kleiderordnungen oktruiert werden. Abhilfe könnte hier m.E. ein ab der Volksschule VERPFLICHTENDER Ethik-Unterricht anstelle jeglichen Religionsunterrichts schaffen, in dem die Kinder neben allgemeinen Informationen zu Menschenrechten und Demokratie lernen, dass es VERSCHIEDENE Religionen gibt und sich jeder Mensch frei entscheiden kann, welcher er angehören will. Damit hätten alle Jugendlichen wenigstens die Möglichkeit, in diesen Dingen auf einer für alle gültigen gemeinsamen Basis aufbauen zu können, aber ein solches Vorgehen wird ja auch von den ach so toleranten christlichen Glaubensverbänden abgelehnt.

Genau darin sehe ich ein ein Problem: solange sich nicht die Eltern unserem System der Toleranz anpassen, werden auch die Kinder nicht anders werden. Ich glaube nämlich nicht, dass der Junge das glaubt, was ihm der Lehrer mit auf dem Weg gibt, sondern das, was ihm die Eltern notfalls mit gewalt eintrichtert.
Das Übel sind hier imo. nicht die Kinder, sondern die, die die Kinder erziehen. Das Kind ist immer nur in gewisser Form ein Abbild der Gesellschaft, das das Kind formt, und das ist in diesem Fall meist die eigene Familie. Also muss der Ansatzpunkt der sein, nicht auf die Kinder zuzugehen, sondern auf die Erziehenden, und denen das Prinzip der Toleranz vermitteln.

gerrit schrieb:
Und m.E. ist der Anblick einer Moschee mit Minarett keine nicht duldbare Einschränkung der Freiheit eines Nicht-Moslems, eigentlich noch viel weniger, als das Aufhängen von Kreuzen in den Schulklassen. Den Anblick eines Minaretts kann man sich ev. noch ersparen, indem man einen anderen Weg wählt, aber bei der allgemeinen Schulpflicht sind die Kinder ja praktisch gezwungen, stundenlang unter einem Kreuz zu sitzen, egal, ob sie nun aus christlichen, moslemischen, jüdischen oder atheistischen Familien stammen.

Guter Vergleich! Das Kreuz in der Schule ist auch so eine Geschichte wie der Religionsunterreicht, über die nachgedacht gehört. Fatablerweise sind die beiden Sachen an einen Vertrag mit dem Vatikan gebunden. Ich bin schlichtweg der Meinung, dass dieses Fach in der Form, wie es in meiner Schulzeit unterreichtet wurde, ein nutzloses Fach ist. Dann noch gleichzeitig Fächer wie Mathematik, Physik, Chemie zu kürzen, aber stur am Religionsunterricht festzuhalten, ist schon ein sehr kurzsichtiges Unterfangen. Hier gehört dringenst reformiert.

MFG Dachstein
 
Typisch Schweiz, sich schämen und nachgeben.

Hier im Forum passier jetzt eigentlich fast das gleiche wie in der Schweiz auch.
Man diskutiert was wir anders machen können und was wir häten machen können um das zu verhindern.
Einzig die wo es eigentlich angeht diskutieren darüber anscheinend nicht. Also wieder das altbekannte Muster: Wir müssen uns anpassen.

Neine eben genau nicht, wir müssen uns nicht anpassen.
Die islamischen Führer müssen sich jetzt fragen was sie falsch gemacht haben und sie wissen es eigentlich auch ganz genau.

Ich bin dafür das es hier in Europa einen Koranunterricht geben kann, jedoch nur in der Landessprache. Die Aussage der Koran könne nur in seiner Ursparache Arabisch gelehrt werden ist sowas von schwachsinn.
Arabisch deshalb weil wir die hier die Sprache nicht verstehen und deshalb auch nicht verstehen was vielerorts unter dem deckmantel der Religion für Hastiraden gelehrt werden.

Wiso heiratet der grösste teil der in Europa wohnhaften Türken nicht hier. Sie sagen wegen der Verwandschft. Trifft es nicht viel eher zu dass ein grosser teil dieser Ehen hier gar nicht geschlossen würden da sie Gesetzeswiedrig sind. Das ist zwar mehr ein gesellschaftliches als ein religiöses Problem, besser wird das Ganze dadurch aber nicht.

Diese Liste ist elend lang und der Islam und seine Führer sowie die arabische Gesellschaft haben noch Jahrzehnte bis sie ihre Hausafgaben gemacht haben.
 
Wobei ich glaube, der Kern des Problems ist nicht die Kritik am Islam sondern Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus an sich. Die Emotionen, die hier hochgekommen sind und das Ergebnis der Volksabstimmung verursacht haben, sind die gleichen, die seit Jahrzehnten den Kärnter Ortstafelstreit schüren.
Für alle, die da nicht so Bescheid wissen:
In Kärnten gibt es eine gar nicht so kleine slowenische Minderheit. Im Staatsvertrag ist der Minderheitenschutz verankert und einer der Punkte ist die Notwendigkeit zweisprachiger Ortstafeln (also der deutsche und der slowenische Name der Ortschaft) ab einem bestimmten Anteil an slowenisch sprechenden Menschen in der Gemeinde. Es gab schon unzähliche Erkenntnisse des Verfassungsgerichtshofs, ab welcher Quote slowenisch sprechender Einwohner eine solche Ortstafel aufgestellt werden muss (ich glaube ab 10%), trotzdem weigern sich viele Gemeinden und auch die zuständigen Landespolitiker (zuerst FPÖ, nun BZÖ) diese Tafeln aufzustellen. Das ganze hat auch noch etwas skurrile Nebeneffekte, nämlich, dass eine nicht zweisprachige Ortstafel "ungültig" ist und damit auch nicht die automatisch innerorts gültige Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 Stundenkilometern gilt.
Hier geht es also nicht um Religion, trotzdem hat man in Kärnten bei diesen Diskussionen oft das Gefühl, das Abendland (oder wohl eher das Deutschtum) würde untergehen, wenn man plötzlich slowenische Ortsnamen auf den Tafeln lesen könnte.
 
Mich wundert der Ausgang der Abstimmung kein bisschen.

Vorweg: Ich fahre wirklich gerne in die Schweiz!

Aber noch nirgends habe ich solche Vorbehalte gegenüber "anderen" kennengelernt. Und da meine ich wirklich nicht nur Fremde, das eine Tal mag das nächste nicht, die deutschsprachigen mögen die französischsprachigen nicht usw....

Ein paar Erlebnisse von Freunden passen auch genau in das oben genannte Schema.


Ich denke es wird noch lange dauern bis sich das ändert.
 
piano schrieb:
Zuerst eine kleine Klarstellung: Moscheen gibt es in der Schweiz weit mehr als 4, bis jetzt stehen einfach 4 Minarette.

Sorry, mein Fehler. Die Zahl hatte ich in den Radio Nachrichten falsch verstanden.

Jakob
 
baeckerbursch schrieb:
Mich wundert der Ausgang der Abstimmung kein bisschen.

Vorweg: Ich fahre wirklich gerne in die Schweiz!

Aber noch nirgends habe ich solche Vorbehalte gegenüber "anderen" kennengelernt. Und da meine ich wirklich nicht nur Fremde, das eine Tal mag das nächste nicht, die deutschsprachigen mögen die französischsprachigen nicht usw....

Ein paar Erlebnisse von Freunden passen auch genau in das oben genannte Schema.


Ich denke es wird noch lange dauern bis sich das ändert.
Möchte die Schweizer in Schutz nehmen. Die Schweiz hat mittlerweile einen Ausländeranteil von über 20%! Möchte mal sehen wenn der Ausländeranteil bei uns, in Ö oder sonstwo so hoch wäre.
 
gerrit schrieb:
Wobei ich glaube, der Kern des Problems ist nicht die Kritik am Islam sondern Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus an sich. Die Emotionen, die hier hochgekommen sind und das Ergebnis der Volksabstimmung verursacht haben, sind die gleichen, die seit Jahrzehnten den Kärnter Ortstafelstreit schüren.
Für alle, die da nicht so Bescheid wissen:
In Kärnten gibt es eine gar nicht so kleine slowenische Minderheit. Im Staatsvertrag ist der Minderheitenschutz verankert und einer der Punkte ist die Notwendigkeit zweisprachiger Ortstafeln (also der deutsche und der slowenische Name der Ortschaft) ab einem bestimmten Anteil an slowenisch sprechenden Menschen in der Gemeinde. Es gab schon unzähliche Erkenntnisse des Verfassungsgerichtshofs, ab welcher Quote slowenisch sprechender Einwohner eine solche Ortstafel aufgestellt werden muss (ich glaube ab 10%), trotzdem weigern sich viele Gemeinden und auch die zuständigen Landespolitiker (zuerst FPÖ, nun BZÖ) diese Tafeln aufzustellen. Das ganze hat auch noch etwas skurrile Nebeneffekte, nämlich, dass eine nicht zweisprachige Ortstafel "ungültig" ist und damit auch nicht die automatisch innerorts gültige Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 Stundenkilometern gilt.
Hier geht es also nicht um Religion, trotzdem hat man in Kärnten bei diesen Diskussionen oft das Gefühl, das Abendland (oder wohl eher das Deutschtum) würde untergehen, wenn man plötzlich slowenische Ortsnamen auf den Tafeln lesen könnte.

Wenn du schon Kärnten ins Gefecht führst, In Kärnten ist der Bau von Minaretten auch verboten. Da hat kein Hahn geschriehen. Und das liegt in der EU. Und da hat es die Regierung beschlossen und nicht das Volk!!!
http://kaernten.orf.at/stories/255969/
 
ATV schrieb:
gerrit schrieb:
Wobei ich glaube, der Kern des Problems ist nicht die Kritik am Islam sondern Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus an sich. Die Emotionen, die hier hochgekommen sind und das Ergebnis der Volksabstimmung verursacht haben, sind die gleichen, die seit Jahrzehnten den Kärnter Ortstafelstreit schüren.
Für alle, die da nicht so Bescheid wissen:
In Kärnten gibt es eine gar nicht so kleine slowenische Minderheit. Im Staatsvertrag ist der Minderheitenschutz verankert und einer der Punkte ist die Notwendigkeit zweisprachiger Ortstafeln (also der deutsche und der slowenische Name der Ortschaft) ab einem bestimmten Anteil an slowenisch sprechenden Menschen in der Gemeinde. Es gab schon unzähliche Erkenntnisse des Verfassungsgerichtshofs, ab welcher Quote slowenisch sprechender Einwohner eine solche Ortstafel aufgestellt werden muss (ich glaube ab 10%), trotzdem weigern sich viele Gemeinden und auch die zuständigen Landespolitiker (zuerst FPÖ, nun BZÖ) diese Tafeln aufzustellen. Das ganze hat auch noch etwas skurrile Nebeneffekte, nämlich, dass eine nicht zweisprachige Ortstafel "ungültig" ist und damit auch nicht die automatisch innerorts gültige Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 Stundenkilometern gilt.
Hier geht es also nicht um Religion, trotzdem hat man in Kärnten bei diesen Diskussionen oft das Gefühl, das Abendland (oder wohl eher das Deutschtum) würde untergehen, wenn man plötzlich slowenische Ortsnamen auf den Tafeln lesen könnte.

Wenn du schon Kärnten ins Gefecht führst, In Kärnten ist der Bau von Minaretten auch verboten. Da hat kein Hahn geschriehen. Und das liegt in der EU. Und da hat es die Regierung beschlossen und nicht das Volk!!!
http://kaernten.orf.at/stories/255969/

Ist deshalb aber auch um keinen Deut besser! Ich denke aber, beide Verbote (die wohl auch bei einer etwaigen Volksabstimmung eine satte Mehrheit bekämen) wurzeln in der gleichen Ursache.
 
Das der Islam als Religion ein Imageproblem hat ist schon länger bekannt und seit dem 11/9 hat das wohl auch der hinterst und letzte mitbekommen.

Buddhismus und Hinduismus gibts da auch solche Ängste davor?

Irgend wo her müssen die Ängste ja von was kommen nicht?

Also meines Erachtens hatte der Fall Gadaffi auch einen sehr grossen Einfluss auf den Volksentscheid, auch wenn es öffentlich niemand gross Sagen will (Die Wände haben Ohren!)
 
baeckerbursch schrieb:
Aber noch nirgends habe ich solche Vorbehalte gegenüber "anderen" kennengelernt.
Wie ich schon schrieb, in Europa gibts kaum ein Land mit vergleichbaren Einwanderungszahlen, und von den Menschen mit CH-Pass ist mittlerweile auch ein beträchtlicher Anteil eingebürgert. Von daher ist es verständlich, dass viele Schweizer eine Abneigung gegen Fremdes entwickeln, unterstützt von der Angstmacherei gewisser Parteien.
 
Die Schweiz ist eben überhaupt nicht in der Lage, ihren Bedarf an Arbeitskräften aus der eigenen, schweizstämmischen Bevölkerung zu decken.
Wenn im Süden die Italiener und im Norden die Deutschen nach Hause gehen, bricht ein beachtlicher Teil der z.B.Bergbahnbetreiberbranche im Süden und mdeizinischen Versorgung im Norden faktisch zusammen.
Wie es mit muslimischen Bevölkerungsteilen ist, weiß ich nicht.
Generell ist der Ausländeranteil nunmal hoch.

Es entspricht zwar nicht meinen persönlichen politischen und rechtlichen Vorstellungen, aber dennoch überrascht mich das Ergebnis darum nicht.
Es gibt nunmal ein gehöriges, so denkendes Potential in der Bevölkerung, und in der direkten Demokratie stimmt das Volk eben direkt ab.

Ich persönlich bin übrigens eindeutig ein Gegner einer zu direkten Demokratie, da dabei meines Erachtens das Risiko besteht, dass Enscheidungen zu kurzsichtig und ideologisch gefällt werden. Aber es geht mich nichts an, wie die Schweiz das regelt. Immerhin steht man im internationelen Vergleich bestens da.
 
3303 schrieb:
Ich persönlich bin übrigens eindeutig ein Gegner einer zu direkten Demokratie, da dabei meines Erachtens das Risiko besteht, dass Enscheidungen zu kurzsichtig und ideologisch gefällt werden.
Ich nicht, z.B. hier in Bayern sind die Hürden ziemlich hoch und es gibt nicht oft Volksentscheide, aber die es geschafft haben haben schon Sinnvolles bewirkt, z.B. die Abschaffung des Senats oder die Einführung des Bürgerbegehrens in Gemeinden und Kreisen. Da haben sich die CSU (Senat) oder auch die Rot-Grünen (Tunnels am Mittleren Ring) schon so manche berechtigte Watschn eingefangen.
Zurzeit läuft übrigens grad wieder eins und es sieht gut aus, daß es dabei demnächst zum Volksentscheid kommt: http://www.nichtraucherschutz-bayern.de/

Edit: Hab dein Wörtchen "zu" überlesen, was deiner Aussage eine etwas andere Bedeutung gibt :wink: Bin schon auch der Meinung, dass gewisse Hürden notwendig sind, damit nicht "jeder Scheiß" zur Abstimmung kommt.
 
Hallo
Gibt es eigentlich auch Stimmen von den direkt Betroffenen (die Muslime weltweit)?
Bisher hab ich nur Stimmen und Meinungen von den westlichen Medien und Politikern gehört.
Sonst gibt es bei sowas ja immer gleich einen sehr lauten Aufschrei in der Arabischen Welt.

Gruß Andreas

P.S. Die Schweiz wird mir immer sympathischer!
 
Ich finds so super des endlich mal ein Land seinen Mund aufmacht und mal was macht :D . In Deutschland wäre des Ergebnis ähnlich, wenn man nur die Deutschen fragen würde. Um es klar zu stellen, ich bin nicht rechts. Aber diese Islamisierung gefällt mir ganz und garnicht :? . Außerdem kann ich es auch absolut nicht verstehn des man die Politiker jetzt ´´zur Sau macht´´, die das nicht schlecht finden.
Ich schließe mich Whistlercarver an, die Schweiz ist immer sympatischer. :)
 
Was glaubst denn du was in der Schweizer Presse momentan das Thema ist?
Die Türken haben schon mal gross die Klappe geöffnet.....
 
Mal schauen, ob den deutlichen Worten aus dem Ausland auch Taten folgen. Wenn ja, kann es bei einigen Orten und Betrieben ganz schön weh tun.
 
Skimax schrieb:
Ich finds so super des endlich mal ein Land seinen Mund aufmacht und mal was macht :D . In Deutschland wäre des Ergebnis ähnlich, wenn man nur die Deutschen fragen würde. Um es klar zu stellen, ich bin nicht rechts. Aber diese Islamisierung gefällt mir ganz und garnicht :? .

Was ist eigentlich diese sogenannte Islamisierung? Wenn man bei wikipedia nachschaut, steht da, unter anderem, folgendes:

Weiter steht da folgendes:
Im Zusammenhang mit der These einer Islamisierung Europas geht mit der Betrachtung der demographischen Entwicklung stets die Warnung vor gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen einher, die dadurch bedingt sein sollen.

Themen wie separate Badezeiten für Musliminnen in öffentlichen Schwimmbädern oder das Tragen von Kopftüchern werden wohl noch lange für Diskussionsstoff sorgen, doch muss/kann es nicht einen anderen Ansatz geben, als einfach pauschal den Bau von Minaretten verbieten zu wollen? Ich finde, man macht es sich damit ein wenig einfach und schafft keine wirkliche (und benötigte) Annäherung sondern eher Entfernung. Mich ärgert die in einigen arabischen Ländern gepflegte Intoleranz gegenüber anderen Religionen über die Maßen, aber sollten wir nicht gerade deswegen zeigen, dass wir es besser können?

Die sogenannte Islamisierung ist ja prinzipiell demographischen Entwicklungen geschuldet. Und denen kann man mit einem Minarett-Verbot doch nicht wirklich Einhalt gebieten oder?

Jakob
 
Ich glaube wir können uns drehen und wenden wie wir wollen.
Wir haben eine große zahl muslimischer Einwanderer, die in Teilen nicht an dem Gesellschaftssystem mitwirkt, das wir kennen. Wir brauchen doch aber nicht glauben dass man die Probleme löst, in dem man auf Konfrontationskurs geht?
Da fehlen irgendwo die Konzepte. Aber durch solche Aktionen verschärft man die Teilung doch noch weiter.
 
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