Ich finde es immer anmaßend von der Christensekte stets das Märchen zu erzählen, das unsere Abendländische Kultur auf dem Christentum beruht.
Das war falsch und das bleibt falsch.
Also ich habe damals in der Uni gelernt, dass unsere Wertvorstellungen, also diejenigen der abendländischen Kultur, im wesentlichen auf vier Säulen aufbauen.
1. Säule:
Altgriechische Philosopie und Wissenschaft (ca. 600 - 200 vor Chr) mit Platon, Epikur, Pythagoras, Aristoteles, Archimedes, Euklid und anderen.
2. Säule:
Römisches Recht (ca. 200 vor Chr. - 200 nach Chr.)
3. Säule:
Germanisches Recht (ca. 500 - 1000 nach Chr.)
4. Säule:
Aufklärung (ca. 1650 - 1850 nach Chr.) mit Kant, Montesquieu und anderen
Die Erzählung, dass unsere Denkweise auf dem Christentum beruht, ist ein Märchen, das immer wieder von der Christensekte als Propaganda verbreitet wird, aber nachweislich falsch ist.
Hierzu wurden uns zahlreiche Beispiele genannt:
Gewaltenteilung (Exekutive, Legislative, Judikative) -> Aufklärung (4. Säule).
Wo findet man bei dem Christentum die Gewaltungenteilung? Fehlanzeige!
Erbrecht:
Im Germanischen Recht (3. Säule) wird das exakt auf die Erben (Kinder usw.) aufgeteilt. Der Erblasser hat null, null Entscheidungsspielraum, um Erbstreitigkeiten zu vermeiden.
Im Römischen Recht (2. Säule) darf der Erblasser machen, was er will, er kann bestimmen, wer sein ganzen Vermögen bekommen soll; auch nahe Verwandte können vollständig leer ausgehen.
Das heutiges Recht in Deutschland (Bürgerliches Gesetzbuch) liegt exakt zwischen dem Römischen Recht und dem Germanischen Recht, d.h. zu 50 % kann der Erblasser machen, was er will und zu 50 % bestimmt der Gesetzgeber, wie das Erbe auf die nahmen Angehörigen aufgeteilt wird (Pflichtteil).
Wissenschaft:
Es zählt nicht der Glaube, sondern nur eine streng analytische Schlussfolgerung.
Beispiel:
Es gibt unendlich viele Primzahlen, denn gäbe es nur endlich viele Primzahlen, dann könnte man die mit 1, 2, 3, 4, .... bis k aufzählen und dann ergäbe das um 1 erhöhte Produkt dieser Primzahlen eine neue Zahl n, also n = p1 * p2 *p3 * p4 * pk + 1, die entweder selbst eine neue Primzahl ist oder aber in der Primfaktorzerlegung mindestens eine weitere neue Primzahl enthält, da n weder durch p1, noch durch p2 noch durch p3 noch durch p4 usw. bis weder noch durch pk teilbar ist, da jedesmal ein Rest von 1 bleibt.
Beweis von Euklid (1. Säule).
Es gilt beim Menschen die Eigenverantwortung (Axiom durch die Aufklärung) nebst Vertragsfreiheit (2. Buch Bürgerliches Gesetzbuch).
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Wenn also im Supermarkt ein HartzIV-Empfänger eine Schokolade kauft, dann muss er sie dem reichen Supermarktkonzern auch bezahlen.
Die Spinnerei der Bibel, dass die Reichen den Armen Almosen geben sollen, gilt natürlich nicht.
Jedes Zivilgericht wird einen HartzIV-Empfänger dazu verurteilen, die im Supermarkt entnommene Schokolade auch zu bezahlen. Das spielt überhaupt keine Rolle, wie reich der Supermarktkonzern ist.
Trotz der eindeutigen Beweise, werden die Christensektenspinner nicht müde immer wieder die Falschnachrichten zu wiederholen, dass unsere abendländische Kultur auf dem Christentum aufbaue, was natürlich Quatsch ist.
Ganz im Gegenteil, die Bibel, die nichts anderes ist als ein Märchenbuch, das sich die Menschen vor 2000 - 4000 Jahren ausgedacht haben - vergleichbar mit Hänsel und Gretel - ist bereits im ersten Kapitel, der Schöpfungsgeschichte falsch, denn laut Bibel entstehen zuerst die Pflanzen und dann erst die Sonne, was unmöglich ist, da die Pflanzen für ihre Photosynthese die Energie der Sonne benötigen.
Ich persönlich sehe die Gipfelkreuze einfach als Markierungen an, den höchsten Punkt eines Berges zu kennzeichnen. Das Kreuz wurde auch schon weit vor dem Christentum als Symbol für viele andere Zwecke benutzt.
Wenn jemand ein Gipfelkreuz als christliches Symbol ansieht, darf er das natürlich tun, genau so wie ich das Recht habe, das Gipfelkreuz als mathematisches Symbol anzusehen, denn das Pluszeichen ist das Symbol für die Addition.
Ein Minuszeichen wäre umständlicher als Gipfelsymbol, es sei denn, man betrachtet eine Ruhebank ohne Lehne auf dem Gipfel als Minuszeichen.
Vor ein paar Tagen wurde bekannt, dass die Austrittszahlen in Deutschland aus der Christensekte Rekordhöhen erreicht habe. Mittlerweile sind in Deutschland 46 % der Bevölkerung konfessionslos. Offenbar kapieren immer mehr Menschen, was für eine Spinnerei die Christensekte ist.
Das diffamierende Wort "Christensekte" hat hier nichts zu suchen. / Mod. maba04