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Mitarbeiter in Stromkreislauf der Eisgratbahn geraten

Schrecklich!!! Wie kann einem Elektromonteur soetwas passieren???
Unterhalte dich mal mir einem Elektromonteur, der in dem Geschäft arbeitet. Hier stehen leider oft die penible Einhaltung der Sicherheitsvorschriften im krassen Gegensatz zu den knappen Zeiten, die man dafür bezahlt bekommt.
Eine reflexartige Bewegung wie z.b. der Griff nach einem herunterfallenden Schraubendreher, kann dann schon zum Verhängniss werden.
 
Drahtseil schrieb:
Schrecklich!!! Wie kann einem Elektromonteur soetwas passieren???

Kann passieren. Leider. Es gibt immer wieder Stromunfälle, ich habe selber schon zwei versorgen müssen als Sani. Schnell ist eine Kleinigkeit übersehen, und schon ist es passiert.

MFG Dachstein
 
Tragisch...bleibt abzuwarten wie und was genau passiert ist.
Aber gerade ältere Anlagen stechen auch oft durch freie offene Stromschienen bzw. nicht vorhandenen Berührungschutz hervor. Da ist eine Eigensicherung durch Schutzkleidung alle mal wichtiger wie Arbeitszeiten.
Ist es eine solche Anlage soll man nie jemand allein arbeiten lassen.
Bei neuen Anlagen besteht ein nahezu 100% Berührungschutz.

Auch die Vorgesetzten des Mannes werden sich einiges fragen lassen müssen.
 
Ist es nicht üblich bei Arbeiten mit Starkstrom diesen Abzustellen??? Ich denke nicht das die Bahn in Betrieb war.
 
Aus meiner Schule hat auch mal einer 3 Finger verloren,...Strom abgestellt und nicht dran gedacht, dass die Notstromversorgung nach einer gewissen Zeit anläuft. Sowas ist dann allerdings ein Fehler, den man verhindern kann und muss!

Es gibt jedoch auch Situationen, wie beschrieben, da reicht ein kleiner Schreck oder ähnliches..manchmal muss man eben unter Spannung arbeiten- man kann es nicht immer verhindern. Andererseits benötigt es meist mehr wie 230V bis man umfällt, ich denke die 230V AC haben die meisten Elektriker schonmal gespürt..und auch 400V DC sollen keine Seltenheit sein..
 
Es gibt schon mal die 5 Sicherheitsregeln zum Schutz.

Außerdem darf man nicht so eben einfach unter Spannung arbeiten.
Dafür muss man geschult werden und auch die richtige Schutzausrüstung haben.


Jedenfalls sind die meisten Stromunfälle durch einhalten der 5 Sicherheitsregeln vermeidbar gewesen. Dies wird sich wohl vermutlich auch bei diesem tragischen Unglück wieder herausstellen.

Und ob 230V oder 400V ist recht egal.
Der Strom bringt dich um, nicht die Spannung. Ab 50mA Strom wird es kritisch.

Ein Weidezaun hat z.B. 3000 bis 10000V und tötet nicht.
 
Wie viel Volt hat so ein Elektromotor eigentlich???


Che schrieb:
...Andererseits benötigt es meist mehr wie 230V bis man umfällt

Auch 230 Volt oder noch weniger können tödlich sein. Kommt natürlich auch auf die Situation drum herum an.

Che schrieb:
...ich denke die 230V AC haben die meisten Elektriker schonmal gespürt..und auch 400V DC sollen keine Seltenheit sein...

An einen Stromschlag mit 230 bzw. 400 Volt errinnert man sich bestimmt sein Lebenlang. Das gefühl ist doch etwas anderst wie beim Stromschlag vom Kuhzaun.
So ein Schlag kann gefährlige Verletzungen im Körper zur folge haben, wenn er nicht tödlich ist. Mit Strom ist eben nicht zu spassen.

Interessanter Link zu Stromschlagen und deren Auswirkungen und Folgen: http://de.wikipedia.org/wiki/Stromunfall
 
Dann bräuchte so manch einer aber ein sehr großes Gedächtnis ;) Ich weiß ja nicht, aber es soll Monteure geben denen das mind. 1* in 3 Wochen passiert..aber es stimmt,..es kann glimpflich ausgehen,..muss aber nicht :naja:
Es hält sich auch so gut wie keiner dran sich nach einem Schlag sofort in ärztliche Behandlung zu geben.


Ich vermute 690 oder 400V Ac,..
 
...ja genau 1x in 3 Wochen ist klar!!
Wieder mal einer mit den "Traumschiff" unterwegs.
Welche Referenzen hast den vorzuweisen wenn Du solche Weisheiten verbreitest?
 
Auch mein Beileid den Angehörigen, tragisch, zumal das schon der zweite tödliche Arbeitsunfall am Stubaier seit einem Jahr ist! :-(
 
Ich bin Elektriker.
Und ich kenne Einen dem das ständig passiert. Ich selbst habe glaube ich 4 mal bisher eine gewischt bekommen.
Man nehme einen Duspol, misst zwischen Phase und Null und es fließt kein Strom. Kommt man an die Phase, bekommt man eine gewischt,..und woran liegt's? Null nicht aufgeklemmt..soll passieren, auch wenn es nicht sein dürfte. Wenn zuvor ein Laie am Werk war können viele Dummheiten passieren.
 
Che schrieb:
Ich bin Elektriker.
Und ich kenne Einen dem das ständig passiert. Ich selbst habe glaube ich 4 mal bisher eine gewischt bekommen.
Man nehme einen Duspol, misst zwischen Phase und Null und es fließt kein Strom. Kommt man an die Phase, bekommt man eine gewischt,..und woran liegt's? Null nicht aufgeklemmt..soll passieren, auch wenn es nicht sein dürfte. Wenn zuvor ein Laie am Werk war können viele Dummheiten passieren.

Ich glaube es Dir, daß Du solche Kollegen hast. Ein Spezl von mir ist Stark-Strom-Elektriker bei der Bahn. Der lacht über den Kraftstrom, also 360 Volt.
Ich selbst bin ja, als E-Triebfahrzeugführer (Lokführer) auch geschulte Elektro-Fachkraft obwohl ich nie eine "Stromer"-Ausbildung genossen habe. Aber viele Unfälle passieren leider durch Routine und Unachtsamkeit.
Denn wenn ich durch Altbau-Loks (durch den Maschinenraum) bei eingeschaltetem Hauptschalter gehe, sind auch auf manchen Bauteilen bis zu 15.000 Volt drauf. Und diverse Handgriffe zur Störungsbehebung müssen auch unter Spannung getätigt werden. Und da kann ein falscher oder zu weiter Griff auch mit bischen Pech der letzte sein.
Es gibt aber auch einige Kollegen die werfen bevor sie den Maschinen-Raum bei den Altbauloks betreten immer den Hauptschalter, aber in der alltäglichen Praxis ist diese Vorgehensweise eigentlich viel zu umständlich.
Da heißt es halt Vorsicht walten lassen und vorher 2 x schauen und sich vergewissern was man macht.
Und die 110 Volt durfte ich auch schon mehrfach austesten.....
 
An einen Stromschlag mit 230 bzw. 400 Volt errinnert man sich bestimmt sein Lebenlang. Das gefühl ist doch etwas anderst wie beim Stromschlag vom Kuhzaun.

Diese Aussage zeigt, das Du Laie bist.
Es hat noch kein Elektriker auf dieser Welt so was bekommen. Und deshalb kann man sich daran nicht erinnern.


Wenn ich einen Stromschlag bekomme, dann wohl in Ampere (A) und nicht in Volt (V).

Strom fließt und Spannung steht an.
Strom tötet und die Spannung sorgt für den brennenden Schmerz.


Und ich kann leider auch sagen, der Kuhzaun tut mehr weh als die 230V.
Dafür ist der Kuhzaun nicht tödlich.
 
Hmm, ich denke das passiert hier nicht zum Thema. Stell es bitte ins Witzeforum.

Hier sollten wir nicht vergessen, das jemand gestorben ist.
 
Ram-Brand schrieb:
...Es hat noch kein Elektriker auf dieser Welt so was bekommen. Und deshalb kann man sich daran nicht erinnern...


Willst du behaupten, das noch niemand einen 230V Stromschlag bekommen hat?
Mein Bruder hat zufällig einmal einen Stromschlag mit 230V bekommen. Und der meinte, dass das um einiger Schmerzvoller sei als ein Stromschlag am kuhzaun.
 
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