• 📸 Fotowettbewerb 2026 – Jetzt noch mitmachen! 🏔️

    Ihr habt noch tolle Berg-, Ski- oder Landschaftsfotos auf eurer Festplatte? Dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, sie mit uns zu teilen!

    Unser Alpinforum-Fotowettbewerb 2026 läuft noch und wir freuen uns über weitere beeindruckende Aufnahmen aus der Bergwelt! ⛷️🏔️

    ⏰ Letzte Chance zur Teilnahme!
    Ihr könnt eure Bilder noch bis Sonntagabend, 18. Oktober 2026, einreichen!

    Egal ob spektakuläres Bergpanorama, verschneite Piste oder ein besonderer Moment in den Alpen – zeigt uns eure schönsten Bilder! Jeder Beitrag macht den Wettbewerb noch abwechslungsreicher. 😊

    Alle Teilnahmebedingungen und Informationen zur Bildeinreichung findet ihr im Wettbewerbsthema:

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Mitarbeiter in Stromkreislauf der Eisgratbahn geraten

Dein Bruder hat sicher auch keinen STROMSCHLAG von 230V bekommen. Strom und Spannung ist ein Unterschied. Ein Kuhdraht hat übrigens über 2700V Spannung. Ausschlaggebend ist aber der Strom der durch den Körper fliesst und da ist bei 0,1 A Sensemann. BTW Seilbahnen in Österreich sind meist Gleichspannung
 
ATV schrieb:
Dein Bruder hat sicher auch keinen STROMSCHLAG von 230V bekommen. Strom und Spannung ist ein Unterschied. Ein Kuhdraht hat übrigens über 2700V Spannung. Ausschlaggebend ist aber der Strom der durch den Körper fliesst und da ist bei 0,1 A Sensemann. BTW Seilbahnen in Österreich sind meist Gleichspannung

Ich konkretisier die Aussage ein wenig:

Es handelte sich um 230 Volt Wechselstrom mit 16 Ampere.
 
:lol: Ist gut.

Wechselspannung 230V und ein Strom von 16A Das wird wohl abgesichert sein daher ist die Aussage Witzlos. Der Strom ergibt sich aber aus der Spannung und dem Widerstand (Impedanz), hier der menschliche Körper hat ein Widerstand von zwischen 1 kΩ bis 2,4kΩ Strom=Spannung/Widerstand 230V /1000Ω ergibt 0.23A = Tödlich.
 
ATV schrieb:
...Wechselspannung 230V und ein Strom von 16A Das wird wohl abgesichert sein daher ist die Aussage Witzlos...

Sollte man denken. Die leitung hatte eine einfache Sicherung (Keine FI-Sicherung). Die hatte allerdings nicht ausgelöst (warum auch immer). Hat es aber trotzdem überlebt.
 
Drahtseil schrieb:
Ich konkretisier die Aussage ein wenig:

Es handelte sich um 230 Volt Wechselstrom mit 16 Ampere.
nee auch falsch! Es handelt sich um 230 Volt Wechselspannung und es ist eine Überstormschutzeinrichtung mit 16 Ampere (LS- Schalter (Automat/ neu MCB) oder Schmelsicherung (Altbau) 16A) vorgeschaltet! Und die werden für den Leitungschutz vorgeschaltet.

Hoffen wir mal das auch ein Fi bzw RCD eingebaut war. Das ist das der Grund warum der Kollege noch heil ist. Oder er stand halt doch "recht gut isoliert" und hatte richtig richtig Glück. :D


Aber wie MM schon sagte 16 Ampere "gegen Erde" kannst vergessen! Das tut nicht gut.
 
:lach: Bitte ich habs Dir doch vorgerechnet. Wenn ein Mensch eine Spannung von 230V gegen Erde Überbrückt fliesst ein Strom von ca 250mA. Die Sicherung löst aber erst bei 16A aus also 64mal grösserer Strom. Der Mensch ansich ist kein besonders guter elektrischer Leiter.
 
Wieß leider nicht mehr als ich schon gesagt habe, außer der tatsache, das er Schuhe mit dicken Gummisohlen anhatte. Die haben ihm eventuell das leben gerettet. ist jetzt auch egal. Hauptsach er hat überlebt.

Also wieder "BACK TO TOPIC"!!!

weiß man den schon etwas genaueres über den Tod des Arbeiters???
 
weil weder das eine noch das andere so einfach zu sagen ist. Es ist nicht alleine der eigene Körperwiderstand entscheidend. Weitere Faktoren sind wie isoliert hat man gestanden. Alles Faktoren die den Stromfluss begrenzen von wo nach wo ist er geströmt, Einwirkdauer, etc. Es gibt viele Faktoren

Die Konkretisierung auf 230V 16A bringt es auch nicht weiter. Es wurde eine Leitung berührt, die bei 230V auf 16A abgesichert ist, was aber lange nicht bedeutet, dass dort immer 16A fließen.
 
Ich bin Elektriker.
Und ich kenne Einen dem das ständig passiert. Ich selbst habe glaube ich 4 mal bisher eine gewischt bekommen.
Und? Jedes mal den Unfall im Verbandsbuch dokumentiert, danach unmittelbar einen Durchgangsarzt aufgesucht (aber natürlich nicht selbst gefahren) der danach ein EKG gemacht hat um zu entscheiden, ob eine Einweisung in Krankenhaus wegen Gefahr auf Herzkammerflimmern notwendig ist, was er wahrscheinlich im Hinblick seiner eigenen Haftung immer veranlasst?

Derweil liegt die Baustelle so wie sie ist und sollte doch eigentlich an dem Tag noch fertig werden, aber SIcherheit geht ja schlieslich vor.

(und wenn du jetzt 4mal mit Ja antwortest, was ich nicht glaube, immer noch beim gleichen Arbeitgeber?)


das meinte ich mit
Unterhalte dich mal mir einem Elektromonteur, der in dem Geschäft arbeitet. Hier stehen leider oft die penible Einhaltung der Sicherheitsvorschriften im krassen Gegensatz zu den knappen Zeiten, die man dafür bezahlt bekommt
 
Je mehr Volt, desto gefährlicher ist einer der am weitesten verbreiteten Irrtümer auf dieser Welt und kaum auszurotten. Nicht die Spannung, sondern die Stärke macht den Strom gefährlich! Jeder von uns hat doch schon mal nach dem überstreifen eines Wollpullovers einen Schlag gekriegt. Bei dieser statischen (Ent-)Ladung entstehen bis zu 3000 Volt! Damit fahren beispielsweise die Eisenbahnen in Italien und Spanien. Das heisst nun aber nicht, dass man dort ohne Gefahr an der Fahrleitung herumfingern kann!
 
GMD schrieb:
...damit fahren beispielsweise die Eisenbahnen in Italien und Spanien. Das heisst nun aber nicht, dass man dort ohne Gefahr an der Fahrleitung herumfingern kann!...

Und wenn man das macht, dann mit Sicherheit nur einmal. :twisted: Da braucht man dann auch keinen Arzt mehr!
 
Dachstein schrieb:
...es gibt durchaus Leute, die überleben 15kv und 15 2/3 Hz; in die Fahrleitung zu gelangen bedeutet nicht immer ein Todesurteil...

Ich nehm an, das so etwas sehr selten ist. Strom ist eben gefährlicher, als die meisten denken. Wersich also nicht zu 105% sicher ist, was er macht, sollte lieber einen Fachmann ranlassen.
 
GMD schrieb:
Je mehr Volt, desto gefährlicher ist einer der am weitesten verbreiteten Irrtümer auf dieser Welt und kaum auszurotten. Nicht die Spannung, sondern die Stärke macht den Strom gefährlich! Jeder von uns hat doch schon mal nach dem überstreifen eines Wollpullovers einen Schlag gekriegt. Bei dieser statischen (Ent-)Ladung entstehen bis zu 3000 Volt! Damit fahren beispielsweise die Eisenbahnen in Italien und Spanien. Das heisst nun aber nicht, dass man dort ohne Gefahr an der Fahrleitung herumfingern kann!

Kommt auf die Definition von gefährlich an. Je höher die Spannung desto größer ist die Gefahr eines Übersprungs und das trägt ja auch zur Gefährlichkeit bei.
 
Drahtseil schrieb:
Ich nehm an, das so etwas sehr selten ist. Strom ist eben gefährlicher, als die meisten denken. Wersich also nicht zu 105% sicher ist, was er macht, sollte lieber einen Fachmann ranlassen.

So selten ist es nicht, dass jemand einen solchen Stromschlag an sich überlebt, nur stirbt dieser Person dann meist an den Begleitumständen. Genickbruch durch wegschleudern vom Wagendach, aspirieren von Erbrochenem (anschließend Erstickungstod), uvm. ist möglich. Die die es überleben haben meist das Glück, dass sie einem gut ausgebildeten Ersthelfer in die Arme fallen oder haben anderweitig verdammt viel Glück.

MFG Dachstein
 
Je mehr Volt, desto gefährlicher ist einer der am weitesten verbreiteten Irrtümer auf dieser Welt und kaum auszurotten.

Hmmmmmmmm.

Weslhalb kann ich dann bei einen 12 V Akku problemlos berühren, oder sogar ein 12v Halogen Schienensystem, ohne irgend etwas zu spüren? (Schutzkleinspannung)


Irgend einen Zusammenhang zwischen Volt & Ampere scheint es dann bei gesundheitlichen Folgen wohl doch zu geben.
 
baeckerbursch schrieb:
Irgend einen Zusammenhang zwischen Volt & Ampere scheint es dann bei gesundheitlichen Folgen wohl doch zu geben.
Ja das nennt sich ohmsches Gesetz. Warum es Dir bei 12V nichts mach habe ich oben doch vorgerechnet.
I= U/R dein Winderstand ist im dümmsten Fall ca 1000Ω also man rechne: 12V/1000Ω=0.012A ja nach dem Kitzelt das ein bisschen. Das Problem bei 230V und 50Hz sind aber die 50Hz die Dummerweise genau die Frequenz deines Blutdruckservos stört = Herzkammerflimmern bis zum Herzstillstand. Der Strom verursacht Verbrennungen. Ob Du jetzt auf einen Eisenbahnwaggen kletterst und dabei 15000V/1000Ω=15A abbekommst oder an der Steckdose kleben bleibst hat in der Regel andere Todesfolgen. Ersteres gibt Verbrennungen, letzteres Herzstillstand. Gleichstrom hat übrigens nur Verbrennungen zur Folge, allerdings schon bei geringerer Spannung und schlimmere innere Verbrennungen.
Hier durchlesen und bilden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Stromschlag
 
Mir ging es vor allem darum:

Je mehr Volt, desto gefährlicher ist einer der am weitesten verbreiteten Irrtümer auf dieser Welt und kaum auszurotten.

Und das ist ja dann anscheinend merh oder minder Käse.
 
Es kommen noch erhebliche andere Faktoren dazu. Zum Beispiel Einwirkungszeit, Frequenz, Stromart, Körperwiderstand, Luftwiderstand, Erdung, usw. Vergleichs mit Wasser.
Du hast einen Wasserhahn. Der Druck des Wassers ist die Spannung in Volt, Die Menge an Wasser ist der Strom in Ampere, die verengung des Wasserhahn ist der Widerstand in Ohm. Wenn Du jetzt deinen Kopf unter den Wasserhahn hältst und du öffnest ihn so dass das Wasser über deinen Mund uns Nasen läuft, dann wirst du irgendwann ersticken, egal wie gross der Druck ist, die Menge des Wassers das Dir über das Gesicht fliesst sorgt dafür, dass du erstickst.
Ist jetzt abder der Druck des wassers so gross, dass es Dich durchbohrt, wirst du daran sterben egal ob das nur ein dünner Strahl ist noch nicht. :wink:
 
Danke ATV. Jetzt versteht es jeder Klempner. ;-)


Wie ATV schon sagte, hängt das von mehreren Faktoren ab.
Fließt der Strom z.B. nur über zwei Finger, der gleichen Hand hat man mehr Überlebenschancen als wenn der Strom direkt über das Herz fließt.

Für alle die mehr Wissen wollen einfach mal Informieren. Im Internet gibt es dazu ja viele Seiten.
z.B.:
http://www.elektrofachkraft.de/fachwissen/fachartikel/installationsarbeiten/elektrischer-strom-2013-welche-gefahren-und-unfallarten-konnen-sich-daraus-ergeben/
 
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