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MSG Maiskogel

david02

Großer Müggelberg (115m)
Hallo allerseits!

Nachdem ich einige Jahre den Modellbausektor im AF aufmerksam verfolgt habe und mich immer über Bilder der verschiedenen Anlagen gefreut habe, möchte ich euch mein Modellskigebiet nicht länger vorenthalten. :)

Das Modellskigebiet habe ich „Maiskogel“ genannt und es besteht aktuell aus 6 Liftanlagen. Darunter sind eine Kabinenbahn, eine 4er-Sesselbahn sowie 4 Schlepplifte.
Die Sesselbahn und die Schlepplifte stehen in meinem Zimmer bzw. am Balkon am Boden, deshalb überwinden sie keinerlei Höhenunterschied, was sie zwar ausgesprochen betriebssicher macht aber auf Dauer dann nicht mehr ganz so aufregend ist. Darum habe ich dieses Jahr eine Kabinenbahn aus meinem Garten auf den Balkon hinauf errichtet. Sie überwindet etwa 4m Höhenunterschied.

pistenplany5s0i.png

Der Pistenplan ist denke ich selbsterklärend.

Eine kleine Chronik meines MSG:
2011: Bau der Schlepplifte „Maiskogel“ und „Almwiese“
2012: Bau des Schlepplifts „Waldeck“
2015: Es wurde die „4CLD/B-Panoramabahn“ errichtet
2017: Bau der „10MGD-Leeberg-Express“

Ich werde euch im Folgenden alle Anlagen mit Bildern und Fakten vorstellen. :)

„Leeberg-Express“

Steckbrief:
Art: 10MGD
Hersteller: Modellseilbahnen Doppelwihr, JC, Eigenbau
Baujahr: 2017
Streckenlänge: 1290cm
Anz. Stützen: 4 (im Endausbau 5)
Anz. FBM: 20 (im Normalbetrieb 14)
Abstand zw. FBM: 180cm

Die Bahn wurde erst vor kurzem errichtet und befindet sich momentan im Probebetrieb. Dabei wurden diverse Mängel festgestellt, etwa häufige Seilentgleisungen am Niederhalter in der Talstation und Schwierigkeiten an der Antriebsstation. Den Niederhalter werde ich demnächst mit einer zweiten Stütze ergänzen, somit ist dieser entlastet und wird meiner Meinung nach dann auch problemlos laufen. Bei der Antriebsstation muss ich bzw. die Modellseilbahnen Doppelwihr noch etwas herumprobieren, aber ich denke nach einiger Zeit werden auch diese Fehler behoben sein.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an die Modellseilbahnen Doppelwihr für die Konstruktion der Antriebsstation und die Produktion der anderen Komponenten!

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Strecke

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Stütze mit 8er-Roba von DW

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Zugang an der Bergstation

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Unterer Streckenabschnitt

20171115_102757eczsf.jpg

Stütze mit 10er-Roba von DW und Kabine

20171115_10281405a2g.jpg

Kabine

20171115_102915gol7r.jpg

Sonne vs Kabinen

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Blick Richtung Bergstation

20171005_140927cyxl2.jpg

Kabinen im Spannfeld

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Garagierung in der Bergstation

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Dienstraum in der Bergstation

20171115_104312vxljw.jpg

Kabine im Umlauf


„Panoramabahn“

Steckbrief:
Art: 4CLD/B
Hersteller: JC
Baujahr: 2015
Streckenlänge: 732cm
Anz. Stützen: 4
Anz. FBM: 16
Abstand zw. FBM: 91,5cm

Die Bahn wurde 2015 als Ergänzung der bestehenden Schlepplifte errichtet und ist eine einfache JC-Kompaktseilbahn, zu der ich Stationsgebäude gebaut habe.

Die Bilder stammen aus den vergangenen Wintern.

20161204_081447mqy2e.jpg

Sessel

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Stütze

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Bergstation

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Talstation

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Blick von der Strecke zur Talstation

20170107_101812klai7.jpg

Gesamte Strecke

Bilder zu den Schleppliften werde ich zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen, da ich erst herzeigbare knipsen muss und sie momentan noch nicht vollständig für die kommende Saison fit gemacht wurden. Sie sind komplette Eigenbau-Anlagen aus Lego, Holz und Karton und dementsprechend farbenfroh. :wink:

Bei Fragen, Anregungen, etc. meldet euch einfach!
Lg david02
 
Da kann ich mich nur anschließen :D

Ich finde vor allem die Trassierung vom Leeberg-Express sehr interessant. Dank der Doppelwihr Stützen sieht es natürlich noch viel genialer aus!
 
Kompliment auch von mir denn die liebevoll gestalteten Gebäude und optischen Gimmicks gefallen mir sehr gut. Könntest Du eventuell noch Bilder der "Problemniederhaltestütze" aus unterschiedlichen Blickwinkeln einstellen - vielleicht fällt mir ja irgendeine mögliche Ursache auf.
 
Danke für eure Komplimente, freut mich dass euch meine Anlagen gefallen!

Seilbahnfan22 schrieb:
Ich finde vor allem die Trassierung vom Leeberg-Express sehr interessant
Die Trassierung bereitete mir in der ersten Planungsphase ziemliches Kopfzerbrechen. Die grundsätzliche Idee war es ja, eine Seilbahn vom Garten hinauf auf den Balkon zu errichten. Dabei überlegte ich zuerst eine direkte Variante mit anderem Standort der Talstation und ohne über die Hütte zu fahren. Praktisch aber nicht möglich, da man dann im Garten dann etwas eingeschränkter wäre weil man nicht einfach darunter durch gehen könnte. Darum jetzt die schwierigere Trasse über die Hütte, die Bahn schränkt im Alltag dann überhaupt nicht ein, da man sie problemlos unterqueren kann. Und im kurzen Stück zwischen Hütte und Talstation, wo der Bodenabstand des Seils zu gering zum unterqueren ist, hielten wir uns ohnehin nur zum Rasen mähen auf :D

Petz schrieb:
Könntest Du eventuell noch Bilder der "Problemniederhaltestütze" aus unterschiedlichen Blickwinkeln einstellen - vielleicht fällt mir ja irgendeine mögliche Ursache auf.
dsc00027a6yjf.jpg

20171115_1046384byo8.jpg

20171115_1046462ja4d.jpg

Das sind Bilder die ich auch während des Probebetriebs letzte Woche gemacht habe. Leider sind keine detailreicheren dabei, aber vielleicht lassen sich erste Prognosen abgeben :wink: Die Seilentgleisungen treten nur bei den letzten beiden Rollen an der Ausfahrt auf, und zwar immer dann wenn eine Kabine sie passiert (Bahn fährt gegen den Uhrzeigersinn, Ausfahrt in Fahrtrichtung rechts). Die Stütze vibriert beim Fahren ziemlich stark und die ganze Talstation ist glaub ich zur Bahnachse minimal verdreht, was sich jetzt nur mehr mit großem Aufwand ändern lässt da sie im Boden fixiert wurde. Die Roba dreht sich aufgrund der Belastung auch nach außen. Mein Plan ist es jetzt, nach der Ausfahrt aus dem Gebäude noch einen Niederhalter zu positionieren, um die gesamte Stütze zu entlasten, und meine bisherigen Experimente mit Seil per Roba niederhalten haben das eigentlich bestätigt. Aber ich lasse mich gern eines besseren belehren :)

PS: Bilder vom ganzen Talstationsbereich kommen dann erst im Winter bzw. Frühjahr, da dieser Bereich momentan etwas umgegraben und dementsprechend nicht sehr fotogen ist. :lol:
 
david02 schrieb:
Die Seilentgleisungen treten nur bei den letzten beiden Rollen an der Ausfahrt auf, und zwar immer dann wenn eine Kabine sie passiert (Bahn fährt gegen den Uhrzeigersinn, Ausfahrt in Fahrtrichtung rechts).
Dann hast Du offensichtlich ein vorbildähnliches Problem... ;D
Meiner Einschätzung nach hat das nichts mit einer eventuell etwas verdreht montierten Station zu tun vor allem nachdem Du ja vermutlich deshalb die Stationsausfahrtsroba entfernt hast. Ganz offensichtlich verdreht sich der Stützenschaft von oben gesehen etwas gegen den Uhrzeigersinn wenn ein FBM durchfährt und dann müsste meiner Theorie zurfolge bei der letzten Zweierrollengruppe das Seil nach aussen und nicht nach innen entgleisen.

Wenn diese Einschätzung stimmt dann könntest Du zur Lösung mal in dieser Reihenfolge folgendes ausprobieren:

1) Sehe ich eine relativ hohe Seilspannung (Kabinen hängen nur wenig durch) welche die Stützen mechanisch stärker belastet als es vielleicht nötig wäre sprich versuche die etwas zu vermindern.

2) Die Befestigungsschraube jener Zweierrollengruppe an der die Entgleisung auftritt versuchsweise um eine Umdrehung öffnen damit sich die etwas aus der Seilflucht bewegen und damit auf die Stützenschaftelastizität reagieren kann.

3) Stütze abmontieren und deren Fundamentklotzmontagebohrungen etwas erweitern sodaß Du sie von oben gesehen minimal etwas im Uhrzeigersinn so verdreht montieren kannst das gerade keine Seilentgleisung bei anderen Robateilen auftritt; so bekommst Du eine gewisse "Torosionsreserve".

4) Auf dem Katalogbild von Dominik hab ich am Joch eine Fläche orange markiert die unter dem Rollenbatteriehalter liegt;

Vierkantstützenjochbearbeitung.jpg


schabe oder schleife genau dort soviel Kunststoff ab bis sich der Robahalter dort minimal von oben gesehen im Uhrzeigersinn verschwenken lässt. Dann fixierst Du ihn in jener maximal möglichen Stellung wo keine Entgleisung mehr auftritt (eventuell dann zwischen der am Joch abgeschabten Fläche und Robahalter stützenseitig Holzspänchen etc. reinschieben damit die Roba auch in dieser Stellung bleibt und sich nicht mehr in die frühere Position zurückdrehen kann.

5) Etwas aufwendiger wäre noch die Stütze innen mit einem eingegossenen Messingstab so zu verstärken das sie sich nicht mehr verdrehen kann; das hab ich bei Kollegen Max Sigl´s Schlepperstützen gemacht weil sich dessen Stützenschäfte im Sommer durch zu hohe Temperaturen (Dominik weist ja dezitiert auf die Temperaturempfindlichkeit seiner Teile hin) verzogen hatten.

Nachdem Du vermutlich die Stationsausfahrtsroba deshalb abgenommen hattest weil deren Flucht nicht exakt stimmt bräuchtest Du da meiner Einschätzung nach nur den Ausleger minimal zu kürzen um die Roba wieder anbringen zu können.

Und wenn Du willst kannst Du mir gerne auch die Stütze(n) zuschicken wenn Du selbst Dich nicht traust die Änderungen durchzuführen denn in dem Fall würd ich gleich alle Stützenschäfte mit Messingarmierungen versehen damit die "hochsommertauglich" werden. Kostete Dich nichts und wenn dann bitte PN oder Email für Adresse und weiteres schicken... ;D
 
Danke für deine ausführliche Antwort, da habe ich es offensichtlich mit einem Fachmann zu tun! :D

Petz schrieb:
Meiner Einschätzung nach hat das nichts mit einer eventuell etwas verdreht montierten Station zu tun vor allem nachdem Du ja vermutlich deshalb die Stationsausfahrtsroba entfernt hast. Ganz offensichtlich verdreht sich der Stützenschaft von oben gesehen etwas gegen den Uhrzeigersinn wenn ein FBM durchfährt und dann müsste meiner Theorie zurfolge bei der letzten Zweierrollengruppe das Seil nach aussen und nicht nach innen entgleisen.
Richtig erkannt, das Seil entgleist immer nach außen. Ich werde jetzt, wie Du vorgeschlagen hast, zunächst die Seilspannung reduzieren (leicht zu bewerkstelligen, da gesamte Bergstation beweglich) und die zwei Rollen etwas lockern. Mal sehen, ob das die Stütze dann soweit entlastet, dass ich mir vielleicht die bereits bestellte zweite Stütze sparen kann (für 2018 habe ich einen Sessellift geplant, kommt sie eben dort zum Einsatz) und dann auch keine Entgleisungen mehr auftreten. Vielleicht schafft die reduzierte Seilspannung auch an der Bergstation Abhilfe, weil dort hat es mir durch die zu große Belastung die Seilscheibe dort wo sie an der Motorwelle festgeschraubt ist regelrecht zerrissen. Habe sie dort dann mit Superkleber bearbeitet, was mittlerweile auch nicht mehr hält. Eine verstärkte Version von Dominik ist bereits unterwegs.
Die Roba an der Station habe ich abmontiert, weil der Ausleger etwas zu lang ist. Im Betrieb im Vorwärtsgang braucht man ihn aber nicht, rückwärts aber sehr wohl weil sonst die Kabinen das Seil aus der Scheibe ziehen könnten.

Da es meine erste Bahn mit solchen Kräften und Höhenunterschieden ist bin ich noch relativ unerfahren. Kann ich dann bei reduzierter Seilspannung möglicherweise auch mit mehr Kabinen fahren? Weil aktuell sind nicht alle im Einsatz weil ich vor den Belastungen auf Stützen und Bergstation doch ziemlich Respekt habe :lol:
 
david02 schrieb:
da habe ich es offensichtlich mit einem Fachmann zu tun! :D
Nuja nachdem meine ersten zwei Bastellifte bereits 1974 entstanden und ich nach einer langen Pause dann ab 2003 wieder vermehrt Modellifte baute konnte ich natürlich Erfahrungen sammeln... :wink:
Nachdem Du ja hier neu bist kennst Du wahrscheinlich meinen Youtubekanal nicht:

https://www.youtube.com/channel/UCEROr_2Pa_1JgtvNVw1RNbg

Und wenn´s denn sein muß trau ich mich auch an Lifte deutlich größeren Maßstabs.... :rolleyes:

http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=37&t=23044&start=175

Es sollte bei Dir durch die Anpassungen möglich sein auf alle Fälle auf eine zweite Stütze zu verzichten, auch ist die gebrochene Antriebsumlenkscheibennabe ein Indiz dafür das die Seilrollen einen eher höheren Laufwiderstand haben - der wird durch eine geringere Seilspannung und vor allem durch Abschmieren der Seilrollen mit Haftöl - oder Silikonschmierstoff (ich empfehle mittlerweile das sogg. High-Tef-Oil von Innotec) deutlich verringert.

Zusätzliche Kabinen erhöhten natürlich wieder die Seilspannung - noch dazu wo die O10er auch aufgrund ihres Aluzinkdruckgussgehängearms die mit Abstand schwersten JC - Kabinen sind. Müsstest Du einfach austesten allerdings würd ich Dir dann unbedingt nahelegen mir dann doch Deine Stützen zur Nachverstärkung der Stützenschäfte zuzuschicken damit sie sich nicht durch die Belastung bei warmen Sommertemperaturen verziehen. In dem Fall würd ich auch zumindest bei der ersten Tragstütze am Schuppendach auch ins Stützenjoch quer einen Nirosta - oder Messingstab zur Verstärkung einziehen der dann mit dem vertikal eingesetzten Metallstab verschraubt wird.
Überleg Dir das mal in aller Ruhe und Du bräuchtest auch keine Angst zu haben das Du die Teile nicht mehr zurückbekommst denn etliche AF - Kollegen hatten ihre Bahnen schon zur Reparatur / Überarbeitung zu mir gesendet und natürlich auch wiederbekommen, für Kollegen Gipfelstürmer´s Westgipfelbahn die vom "verflossenen" :lach:
Hersteller Arnoldseilbahnen stammt bin ich sogar zweimal nach Wien gefahren um sie aufgrund völlig verrosteter Schrauben dort selbst zu demontieren und nach Überarbeitung und teilweisem Stationstechnikneubau wieder bei ihm aufzubauen. Solche Servicedinge mach ich für alle Forenkollegen kostenlos und so würde auch Dich das nur die einmaligen Versandpostgebühren kosten wenn Du mir sie zusenden solltest. Falls Du in Tirol wohnst könnt ich die Arbeiten auch direkt bei Dir vor Ort vornehmen.
 
Petz schrieb:
nachdem meine ersten zwei Bastellifte bereits 1974 entstanden
Gut, an Erfahrung mangelt es Dir dann wirklich nicht. :D

Da Du jetzt den hohen Laufrollenwiderstand ins Spiel gebracht hast fiel mir ein, dass die große Belastung an der Antriebsscheibe auch damit zusammenhängen kann, dass die letzte Stütze in der Bergstation nach dem großen Spannfeld von JC ist und dort die Kabinen regelrecht darüberrumpeln, d.h. die Rollen geben nicht nach. :roll: An den Stützen von DW sollte der Widerstand relativ gering sein, werde aber eventuell trotzdem mal abschmieren. Aber DW bietet ja jetzt auch einen Roba-Aufhängung für JC-Stützen an, wäre sicher auch eine Option um den Laufwiderstand und die Laufruhe an dieser Stütze zu verbessern, werde ich vielleicht nächstes Jahr umrüsten.

Petz schrieb:
Du bräuchtest auch keine Angst zu haben das Du die Teile nicht mehr zurückbekommst
Nach jahrelangem Mitlesen im Forum habe ich hier keine Zweifel, ganz im Gegenteil, ich finde Dein Angebot sehr freundlich! :ja: Werde ich mir auf jeden Fall überlegen, aber wenn dann erst nach der Wintersaison umsetzen. Sommerbetrieb ist ohnehin nicht wirklich geplant und die Stützen werde ich zwecks Hagelschutz sowieso zeitweise demontieren.
Also ich werde jetzt zuerst die Seilspannung reduzieren und etwas experimentieren, in der Wintersaison das Ganze beobachten und dann im Frühjahr Taten folgen lassen. :)

Und nein, ich komme leider aus Niederösterreich (nähe Waidhofen/Ybbs). :lol:
 
david02 schrieb:
Und nein, ich komme leider aus Niederösterreich (nähe Waidhofen/Ybbs). :lol:
ich bin irgendwann nach Weihnachten in Ostösterreich unterwegs weil ich paar "richtige" Schleppergehänge ausliefern muß - da gäb´s dann auch die Möglichkeit mal direkt bei Dir vorbeizuschauen.

Wenn Du willst dann schick mir Deine Postadresse per PN oder Mail denn dann würd ich Dir gratis zwei JC - Testrobas für die JC - Stütze schicken die mit Gummieinlageringen ausgestattet sind. Dadurch wird die im Original zu tiefe Seilrille auf ein praktikables Maß gebracht und die Klemmen laufen viel leichter drüber - außerdem tausche ich bei denen seit kurzem auch die Balancierschrauben gegen solche aus Nirosta und die Lagerstifte gegen Hohlstifte aus Aluminium aus damit der lausige Rostbefall endlich mal der Vergangenheit angehört. Wenn Du dann die Jochfortsätze der Stütze noch soweit etwas beschneidest oder befeilst sodaß die Robas bissl mehr kippen und sich dadurch dem Seilverlauf anpassen können erreichst Du ne deutlich bessere Kabinenüberfahrt.

Die beiden Pics zeigen eine Variante wo ich das originale "Befestigungsohr" der JC - Roba zugunsten einer Mittenbohrung entfernt habe; meist setz ich die mit Messingzusatzbalanciers als Achterrobas auf JC - Streckenstützen oder Eigenbaustützen ein bei denen ich die Jochfortsätze entferne:



JcAluhohlnietenroba01.jpg


JcAluhohlnietenroba02.jpg


AchterrobaTragstützeNiki.jpg


Bei den JC - Stationsstützen lässt sich diese Variante leider nicht nutzen weil sonst die Seilhöhe nicht mehr stimmt - es sei denn man setzt die Stütze in deren Plattenaufnahme höher und verklebt sie dann dort mit Epoxyharz. Und auch dann sind maximal Sechserrobas nutzbar da Achter aufgrund ihrer Länge mit der JC - Stationshaube kollidieren würden.
 
@Petz: Habe Dir jetzt eine PN bzgl. der Robas gesendet. Allerdings bin ich gerade unschlüssig, ob diese auch verschickt wurde da sie nur im Postausgang und nicht bei den gesendeten Nachrichten aufscheint. Ist das normal, oder braucht es vielleicht etwas Zeit bis sie verschickt wird? Oder muss ich für PN's erst freigeschaltet werden?

Sorry wegen OT, aber ist meine erste PN und ich bin mit dem Handling von Computern und etc. nicht ganz so vertraut.
 
Pn ist angekommen, im Postausgang liegt sie solange ich sie noch nicht gelesen habe - anschließend "wandert" sie bei Dir zu den gesendeten Nachrichten... :wink:
 
Tolle Anlagen! Am schönsten finde ich deine 10er Kabinenbahn. Die stützen sehen sehr realistisch und wie echte Stützen aus.
:respekt:
 
Omega10 schrieb:
Tolle Anlagen! Am schönsten finde ich deine 10er Kabinenbahn. Die stützen sehen sehr realistisch und wie echte Stützen aus.
:respekt:

Freut mich, dass Dir meine Anlagen gefallen. :D Die Stützen kommen von den Modellseilbahnen Doppelwihr, wirklich ganz großes Kino was die aus ihrem 3D-Drucker zaubern! :ja:

BTW: Meine Indoor-Schlepplifte sind jetzt auch bereit für die neue Saison, werde demnächst Bilder von ihnen nachreichen! Saisonstart im MSG Maiskogel am 2. Dezember 8)
 
Ja Doppelwihr kenne ich, die machen sehr detailgetreue Modelle. Ich hätte eine Frage:
Wie viel kostet eine Stütze von Doppelwihr?
Die Stützen sehen nämlich sehr gut aus. :D
 
Omega10 schrieb:
Ich hätte eine Frage:
Wie viel kostet eine Stütze von Doppelwihr?
Die Stützen sehen nämlich sehr gut aus. :D

Kommt individuell auf die Höhe und die Art der Rollenbatterie an, da gibt es keinen Pauschalpreis. Sie sind schon kostspieliger als die JC-Stützen, machen aber einen besseren Eindruck und durch die größeren Rollenbatterien sind auch realistischere Ablenkungswinkel möglich. Am besten schreibst Du mal ein Mail an Doppelwihr (modellseilbahnen.doppelwihr[at]gmail.com, das [at] dabei durch ein @ ersetzen) und forderst ihren Produktkatalog an. Dort sind alle Artikel beschrieben und aufgelistet. Ich habe nur gute Erfahrungen mit Doppelwihr gemacht, antworten immer schnell und gehen auf Deine Anforderungen ein. Kann ich nur jedem weiterempfehlen! :ja:
 
Hallo allerseits!

Die Vorbereitungen für die Saison 2017/2018 laufen im MSG Maiskogel auf Hochtouren! :wink: Gestern wurde nochmal eine letzte Probefahrt mit dem Leeberg-Express unternommen, bevor nächsten Samstag die Wintersaison startet. :D

Noch ein paar Bilder vom gestrigen Probebetrieb:

20171125_125118h1qza.jpg

Blick in Richtung Talstation

20171125_1251432woiu.jpg


20171125_125921ssrua.jpg

Bergstation, die Stütze wurde mit Robas von Petz ausgestattet. Die Kabinen laufen dadurch jetzt viel sanfter in die Bergstation. :D Danke nochmals an Petz für die Unterstützung! :ja:

Die Bahn läuft jetzt nahezu fehlerlos und ich hoffe, dass sie sich dann auch bei regelmäßigem Betrieb ab nächster Woche bewährt.


Da die Schlepplifte jetzt auch bereit für den Winter sind, kommt jetzt auch von ihnen das erste Bild:

screenshot_20171125-1lzrtj.png

Das Bild zeigt den Doppelschlepplift "Maiskogel".

Daten:
Art: 2-SL
Hersteller: Eigenbau
Baujahr: 2011
Streckenlänge: 480cm
Anz. Stützen: 4
Anz. FBM: 30
Abstand zw. FBM: 32cm

Die Lifte wurden 2011 errichtet und sind bis heute quasi unverändert geblieben. Einzig das Seil wurde heuer gegen eines aus Kunststoff getauscht und die Stützen vom rechten Lift etwas überarbeitet. Die Lifte haben beide keinen Antrieb, man muss sie mit Muskelkraft bewegen. :wink: Die Bügel sind vielleicht etwas überdimensional groß (merkt man vor allem in den Talstationen), aber damals hatte ich als 11-jähriger noch nichts von Maßstäben gehört. :lol:

Schönen Sonntag wünscht
david02
 
david02 schrieb:
Die Bahn läuft jetzt nahezu fehlerlos.
Freut mich sehr zu hören. Zwei kleine Korrekturmöglichkeiten bez. Betriebssicherheit fallen mir noch auf:

1) Du könntest die Bergstationszweierrobas noch minimal höher setzen damit das Seil an der Umlenkscheibeneinlagegummioberseite läuft denn dadurch hättest Du dann eine kleine "Reserve" nachdem die durch die Aluizinkdruckgußgehängearme leider ziemlich "übergewichtigen" JC - O10er das Seil beim Durchlauf immer etwas nach unten ziehen.

2) Die auf dem Bergstationsbild linke Achterroba steht noch etwas nach aussen gekippt- entweder die selbstsichernde Mutter noch minimal weiter anziehen oder falls ich Dir zuwenig Scheiben mitgeliefert haben sollte :oops: noch eine zusätzliche 3 mm Distanzbeilagscheibe auf der Balancieraussenseite einsetzen. Die Robahauptbalanciers sollten sich gerade noch mit leichtem Widerstand bewegen lassen denn je mehr Spiel die Roba an der Hauptverschraubung hat desto schiefer steht die... ;D

Deine Schlepplifte erinnern mich sehr an meine beiden "Jugenderstlingswerke"; allerdings war ich damals schon etwas älter als Du zum Bauzeitpunkt und deshalb hatte ich es geschafft die auch zu motorisieren - die beiden Lifte gibt´s sogar noch... :D
 
Die 2er-Robas bei der Einfahrt zur Bergstation sind absichtlich etwas tiefer gestellt, da das Seil durch die leicht taumelnde Scheibe sonst nach oben zu entgleisen droht. :lol: Kommt auf dem Bild vielleicht nicht so rüber, da das Seil gerade wirklich tief liegt, ist mir aber gestern beim Fahren aufgefallen und deshalb die Roba etwas nach unten versetzt. Wie gesagt, da ist die taumelnde Scheibe schuld, das Seil läuft also je nach Stand der Scheibe unterschiedlich hoch in ebendiese. Und im Falle einer Seilentgleisung ist es mir wesentlich lieber wenn sich das Seil nach unten verabschiedet, denn dort wird es durch die Station noch abgefangen. Beim Entgleisen nach oben kann es sein dass das Seil komplett aus dem Gebäude raus gezogen wird, was dann einen Absturz aller Kabinen zur Folge hätte.

Die anderen zwei Schlepplifte "Almwiese" und "Waldeck" sind den beiden im Bild vom Aufbau her ziemlich ähnlich, allerdings ist der SL "Almwiese" mit einem Lego-Technik-Motor ausgestattet :wink: Habe auch überlegt den Doppelschlepplift nachträglich zu motorisieren, aber ich denke, dass sie nicht stabil genug dafür sind und ich habe mich regelrecht in diese Eigenbau-Anlagen "verliebt", und schon der notwendige Umstieg aufs Kunststoffseil dieses Jahr hat mich einiges an Überwindung gekostet. :) Die Lifte sind Werke aus meiner Kindheit, stammen nur von mir, ich denke deshalb haben sie eine ganz besondere Bedeutung für mich. :ja: Die Panoramabahn und der Leeberg-Express kamen erst viel später dazu, zu denen habe ich noch keine so ausgeprägte Bindung. Im Gegensatz zur JC-Stütze wird mich niemand dazu überreden können an einem meiner Schlepplifte ein Stützenjoch zu kürzen... :lol:
 
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