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"Nächste Generation wird die Piste meiden"

Frankenski schrieb:
stavro_ schrieb:
EDIT: was wirklich schade ist, sind die reduzierungen der schulskikurse und der damit verbundenen unterstützungen
von staatlicher seite. da finde ich müßte die wirtschaft einspringen, weil die profitiert ja dann auch die nächsten jahre
von den zukünftigen "skisüchtigen" :-)

...aber nur wenn die Ski-Süchtigen im eigenen Land bleiben, was hat die Deutsche Wirtschaft davon wenn die Ski-Fahrer nach Österreich fahren :?:

Und mal ehrlich, haben die Kinder überhaupt noch lust auf's Skifahren, vor allem die die auf dem flachen Land wohnen, selbst in den Bergen direkt, wieso werden so viele einzel Lifte abgebaut :?: obwohl sie an einer guten Schneelagen stehen.

Es müsste doch schon jeder mitbekommen haben, das Ski-Fahren out ist, die Zeiten von Mittermaier und Wasmaier sind vorbei, was zur zeit richtig in ist, ist Langlaufen, hier gibt es jetzt ganz andere Möglichkeiten als noch vor 20 Jahren. Sehr beliebt sind auch Schnee-Schuh-Wandern :lol: Wer heute in den Winterurlaub fährt muß nicht unbedingt Ski-Fahren

ich hatte das eigentlich aus österreichischer sicht geschrieben,
denn auch hier zu lande fallen immer mehr schulskikurse dem rechenstift zum opfer.
 
Ok Schneilanzen an Loipen sind mir noch nie aufgefallen, vlt weil ich auch desintresse nicht drauf geachtet habe. Aber ich habe im Außerfern die letzten 23 Jahre gesehn wie es sich entwickelt hat. Vor 20 Jahren war es schon sehr beliebt. Es gab immer durch Moos - wo jetzt Golf gespielt wird - eine riesen Rundloipe durch gesammte Außerfern. Es gab Gästerennen und alles. Ich erinner mich noch an einen 240D mit Spurgerät, welche vor etlichen Jahren an die Alm verkauft wurde, weil die Gemeinde sich das ganze nicht weiter Leisten konnte.
Am besten fügt man meiner These noch "bzw wo Dorf/Region Millionen in die Loipennetze inverstieren können, ohne an anderer Stelle sparen zu müssen." hinzu, dann ist daran eigentlich nichts mehr auszusetzen!
Und in meinem 'alpinen Bekanntenkreis' ist es so, dass schon ca 85% aller Leute regelmäßig Skifahren! Das es im städtischen anders aussieht ist mir eh klar, aber ich denke selbst auf den gesammtdurchschnitt betrachtet gibt es wahrscheinlich alleine in Schweiz Österreich und Südtirol mehr Kinder die Skifahren können als in Deutschland außerhalb der Alpen überhaupt gibt, auf Alt und Jung gerechnet! Die These halte ich auch mit ner Kiste Bier wenns einer Wissen will!
 
aber ich denke selbst auf den gesammtdurchschnitt betrachtet gibt es wahrscheinlich alleine in Schweiz Österreich und Südtirol mehr Kinder die Skifahren können als in Deutschland außerhalb der Alpen überhaupt gibt, auf Alt und Jung gerechnet! Die These halte ich auch mit ner Kiste Bier wenns einer Wissen will!

Hmm, ob Du den Kasten Bier behalten wirst können? :D
Was besagt Deine These genau? Dass es in AT und CH mehr skifahrende Kinder gibt als Kinder als solche in Deutschland außerhalb der Alpen?
Man sollte nicht vergessen, dass die alpinen Regionen Österreichs und der Schweiz verhältnismäßig dünn besiedelt sind. Entscheidend sind die außeralpinen Quellmärkte wie Wien, Ober- und Niederösterreich, das Schweizer Mittelland mit den großen Agglomerationen Zürich, Bern, Lausanne, Genf, dazu Basel, in Deutschland wohl v.a. Oberbayern, der Raum Stuttgart etc. Der österreichische und schweizerische Tourismus ist sehr stark vom deutschen Quellmarkt abhängig. Ich denke, dass allein die skifahrenden Kinder der süddeutschen Agglomerationsräume (München mit Umland 2,5 Mio. Einwohner allein) die jenigen in den Gebirgsräumen der Nachbarländer erreicht, wenn man dann nördlich des Mains mithinzunimmt, übertrifft. Vielleicht sollte jemand mal beim DSV nachfragen, vielleicht können die Kollegen dort uns weiterhelfen.
 
Naja ich meinte eher das wenn man die Sauftouris abzieht, gibts es in den Ausländischen Alpen mehr Kinder und Jugendliche, die gescheit Skifahren können, als in Deutschland außerhalb der Alpen überhaupt Leute gibt gescheit Skifahren können.
Über die Bevölkerung der Städte kann ich mir selber kein Bild machen da ich nicht so oft im Städtischen bin. Zum Skispringen, 1-2x zum Einkaufen, 2-3x zum Fussball und wenn mal vlt jemand vom Flughafen geholt werden muss. Sonnst bin ich wenn ich in den Bergen bin ein paar hundert hM weiter oben in Dörflichen Regionen und dort kann sogut wie jeder Skifahren.
Wegen Langlauf kann man sich einfach mal vor Augen halten wie es sich in der Region entwickelt hat. Damals als es noch genug Schnee hatte, gab es auch genug Loipen im Tal. Damals gab es auch nur eine einzige Kuppelbahn, der Rest warn ESL, SL und DSB´s. Und das bis in Zeiten wo es schon gängig war fixe 4er und die ersten Kuppelbaren Sessel zu bauen. Heute wird grade die 12te Kuppelbare Bahn gebaut und die Gebiete haben länger offen als es eigentlich der Schnee zulassen würde. Hochloipen gibt es nur noch eine und die Talloipen sind nur kurz offen, dank der Schneelage.
 
Hab mal eine Untersuchung gelesen. Weiß die Details nicht mehr genau, aber untermauert die Aussage von Emilius3557
Muß nur mein nächstes Umfeld betrachten. Wir wohnen ca. 500km von den Skigebieten entfernt.
Vier Familien aus meinem näheren Umfeld fahren mit den Kindern zum Skifahren.
Meine geliebten Lausezwerge (6 + 4) fahren nach Meransen/Südtirol. Absolut ideal für Kinder. Waren in Z auch schon dabei und begeistert.
 
@ Peppy: Wenn ich Langlaufen will, fahre ich nicht in grosse Skigebiete, sondern Antholzer Tal, Pillerseetal, Reit im Winkl/Ruhpolding, Oberwiesental etc....dort ists wesentlich ruhiger und günstiger. Genau das, was ich beim Langlaufen möchte. Wozu brauch ich an der Loipe zig Kuppelbahnen, überteuerte Aprésskibuden und den lästigen PKW-Verkehr morgens und Abends?

@ Skifahrende Kinder: Du vergleichst jetzt ein Dorf in den Bergen, die massiv von Wintertourismus abhängig sind und wo die meisten und besten Jobs in der Winterindustrie geboten werden mit den tieferen, bevölkerungsreicheren Regionen, wo es wesentlich interessantere und bessere Jobangebote gibt.

Generell fällt mir nur auf, dass ich immer weniger Einheimische beim Skifahren treff...Die fahren entweder in absolut ruhige Gebiete wie die Kelchsau oder abseits der Hauptsaisonen, oder sind gleich komplett aufs Tourengehen umgestiegen. Und Die Tourengeher haben im Bekanntenkreis verdammt zugenommen...
 
Ich verstehe schon was du meinst, aber warum nennst du dann große Skiregionen weiter oben? Darauf bin ich ja nur eingegangen. Immerhin ist SBH+L größer als die ganze Zugspitzregion.
Der Kernpunkt ist doch, dass gesagt wurde Nordic boomt. Aber eher ist es so das Nordic am austerben ist/war und nur in den Traditionellen Langlauf Regionen wie die die du jetzt genannt hast bzw in Regionen wo Geld in alle Himmelsrichtungen für den Tourismuss verpulvert wird sich wieter ausbaut. In allen anderen Regionen stagniert es doch bzw das Angebot ist zurück gegangen. Ich habe mir grade deswegen einen Teil eines alten Urlaubsvideos von 89 angesehn. Dort gab es ein Langlaufrennen zu sehen, mit hunderten von Leuten mit Langlauf Ski. Soviele bringts du dort heute nicht auf die ganze Saisson zusammen. Und der SC hatte sogar noch eine Kinderlanglauf Abteilung. Heute gibts sowas soweit ich weis netmal im großen Stil für Erwachsene.
Ach und das mit den Touren gehern ist wohl war, ich mutiere auch dazu in der letzten Zeit ;)
 
Da darf man mE alles nicht paschalieren.
Das Oberengadin beispielsweise ist ein großes Skigebiet in dem dennoch sehr viel Langlauf betrieben wird. Gleichzeitig sind in den letzten 10-15 Jahren auch die Frequenzen an den Bergbahnen teilweise sehr stark angestiegen.
 
also in österreich sehe ich keinen trend zum nordischen skilauf, viellecht aber einen,
in richtung touren gehen. wobei ich auch hier nicht ganz sicher bin, ob das eine persönlich
entwicklung ist, wie sie auch cv im sommerskiforum gut beschrieben hat http://www.sommerschi.com/forum/viewtopic.php?p=26693#p26693,
( trifft 1 zu 1 auch auf mich zu ;-) ) oder im moment wirklich ein genereller trend in diese richtung besteht .
 
Ich sehe auch keinen Trend zum Langlaufen. Der Trend geht Richtung Schneeschuhlaufen.
Und wie oben schon erwähnt. Der ambitionierte Langläufer gibt sich mit einem topfebenen 5 oder 10 km Schleife nicht zu frieden. Nicht um sonst gelten das Engadin und das Goms in der Schweiz als Langlauf-Mekka. Für gewisse Skigebiete ist es einfach eine Alibiübung. Wir haben auch oder bei uns gibt es auch .... Langläufer haben ähnliche Ansprüchean ihre Loipen wie Alpinfahrer an ihre Pisten. Ich hab mal meine Schwester darauf angesprochen, warum sie nicht im Jura(das grösste Loipen-Netz in der Schweiz hat der Jura) ferien machen. Sie will keinen "Pfoltsch trampen". Tatsache ist eben, das der Jura nicht schneesicher ist.
 
Ich glaube, die Probleme mit dem Schinachwuchs liegen nicht nur in der Tatsache begründet, dass Schifahren für eine Familie einfach teuer ist (Tatsache), sondern dass Schifahren noch zusätzlich ein Sport ist, in der Einiges an Anstrengung und Zeit zu investieren ist, bevor man (im Vergleich zu anderen Freizeitbeschäftigungen) mit den erworbenen Kenntnissen auch zufrieden ist. Das Schifahren-Lernen verläuft häufig nicht ganz "konfliktfrei" (weder, wenn man es den eigenen Kindern selbst beibringt noch wenn man sie in den Schikurs bringt) und benötigt letztendlich eine über mehrere Jahre persistierende Konsequenz, andere Freizeitbeschäftigungen sind vielleicht billiger oder führen auch schneller zum Erfolg und sind daher sowohl für die Zahler (Eltern) alsauch die "Aktiven" (die Kinder) attraktiver.
Die einzige Sportart mit ähnlich langsam verlaufender Lernkurve, die noch immer boomt, ist m.E. das Golfspielen, allerdings rekrutiert sich hier der Nachwuchs weitgehend im Erwachsenenbereich.
Erinnern kann ich mich z.b. an den Tennis-Boom der 70er mit teuren Clubmitgliedschaften und langen Wartezeiten darauf, heute verschwinden (zumindestens in Österreich) immer mehr Tennisplätze vom Erdboden.
Dass viele Schigebiete (z.B. in Ostösterreich) trotzdem in den letzten beiden Jahrzehnten durchaus erfolgreich waren und auch viele Neuinvestitionen tätigen konnten, ist ausschließlich auf die Ostöffnung zurückzuführen.
 
@emilius: ich würde ja Wien (und evtl. auch München) als "randalpin" einstufen. Die Berge sind hier doch praktisch vor der Haustür (und in Wien gibt's ja sogar innerhalb der Stadtgrenzen Skilifte und Langlaufloipen).

Der Trend zum Tourenskifahren lässt sich auch in Ostösterreich eindeutig beobachten, und zwar bereits seit (mindestens) 10-15 Jahren. Ich hab jetzt leider auch keine quantitativen Quellen bei der Hand, aber ich erinner mich an Aussagen von Sportartikelhändler, dass Touren(ski)material deutliche Marktanteile gewonnen haben und ein Segment in dem die Verkaufszahlen in den letzten Jahren stark gestiegen sind. Ähnliches gilt auch für Schneeschuhe. Nicht von ungefähr fand man vor 2 Jahren selbst bei Hofer (=Aldi) Tourenskifelle zum Kaufen ...

Gerrit's These von der Mühsal des Skifahren Lernens ist wohl ein wichtiger Grund. Instant-Gratifikation bietet Skifahren kaum. Im Gegenteil: das Erlernen ist mit viel Frustration verbunden ... (in der Sonne liegen und ein bischen Herumschwimmen dagegen ist eindeutig einfacher zu erlernen :)).

Inwieweit heute Skifahren wirklich deutlich teurer im Verhältnis zu Verfügbaren Einkommen ist, müsste man mal im Detail ausrechnen. Ich wär mir da gar nichtmal so sicher. Zumal früher Billigangebote von Skimaterial (und Skibekleidung) evtl. sogar seltener zu finden waren als heute. Eher ist es so, dass Alernativangebote (Flugreise in den Süden) deutlich billiger wurden und damit heute eine harte Konkurrenz zum Skiurlaub bilden. In den 1970er Jahren (und evtl. auch noch in den frühen 1980er) war diese Konkurrenz zumindest im Niedrigpreissegment noch kaum vorhanden. Heute entzerrt sich das Urlaubsverhalten ja sehr von den im Quellort herrschenden Jahreszeiten ...

Soweit ich die letzten Zahlen in Erinnerung habe sind die Skifahrertage in Europa stagnierend. Andererseits gab's diese Befürchtungen ("Verschwinden der Skifahrer durch zu wenig Nachwuchs") auch schon vor 20 Jahren.

Persönlich sind mir in den meisten Skigebieten eher zu viel Skifahrer als zu wenig :).
 
wenn man in einem vier/fünfsternigen Hotel wohnt mit Atomic D2 od Metron B5 fährt, dann könnte das Skifahren wirklich teuer sein.

aber sonst ? zB im Lachtal ist es ohne weiteres möglich eine Skiurlaub (1 Woche mit Skipass, Unterkunft, HP) für 200 EUR buchen.
Brettl, Kleidung, kurz gesagt Ausrüstung könntest du auch auf dem Flohmarkt kaufen oder einfach auf Ebay lizitieren

Übrigens die Hotels im oberen Bereich sind im Hochsaison bereits nahezu voll ausgebucht (Gastein, Zell am See etc.)

ahh ja, beim letzten Besuch am Kitzsteiinhorn hab ich festgestellt, dass mehr Youngsters als älteren Leute unterwegs waren, zumindest an manchen Tagen.
 
Hallo,

ich bin beruflich in der Jugendarbeit tätig. Von den Jugendlichen mit denen ich zu tun habe fährt ca. 1/4 Ski oder Snowboard. Häufige Gründe weshalb die anderen 3/4 nicht fahren sind: zu weit weg (und das obwohl wir im Süden sind), zu teuer (für die Älteren, die es selbst bezahlen) und eben die Tatsache, dass die Eltern es nicht gemacht haben aufgrund der zwei genannten Gründe.

Den ersten Einwand kann man gut entkräften. Zum Schwarzwald ist es nicht weit und es gibt ja auch Tagesfahrten mit dem Bus.

Den zweiten Einwand kann man dadurch entkräften, dass man aufzeigt wie man z.B. über ebay oder Skibasare günstig an qualitative Ausrüstung kommt.

Eine Skifreizeit würde ich gerne einmal durchführen, habe dafür aber zu wenig Teilnehmer weil zu wenige Wintersprt betreiben. Außerdem möchte ich bei Nochnichtverdienern das Elternhaus nicht mit einem hohen Freizeitbetrag belasten. Solch eine Freizeit kostet doch schon einiges. Wenn ich so eine Freizeit einmal anbiete, dann für junge Erwachsene.

Unsere Silvesterfreizeit dieses Jahr wird in Herrischried im Südschwarzwald stattfinden, direkt an nem Skilift. Ist keine Skifreizeit, aber man kann auch mal in den Wintersport schnuppern. So kommen vielleicht noch ein paar Leute auf den Geschmack ;-).

Ansonsten biete ich eine Skiausfahrt zur Saisoneröffnung (günstiger Preis) und am Rosenmontag an. Da fahren wir mit Hauser-Reisen.

MfG Bernhard
 
Stani schrieb:
wenn man in einem vier/fünfsternigen Hotel wohnt mit Atomic D2 od Metron B5 fährt, dann könnte das Skifahren wirklich teuer sein.
Wenn ich mir das leisten könnte, würde ich nicht so mit Allerweltslatte fahren, da müssten es sicher Zai-Skis sein, wenn nicht gleich welche von la Croix. :lol: :versteck:
 
also eine Nacht in einem viersternigen Hotel kostet so zwischen 70-100 EUR mit HP, klar könnte es mehr sein, aber jedoch ist es nicht mit dem von dir erwähnten Ski vergleichbar.
Nämlich die Skier von La Croix kosten um 45 000 EUR
 
OT: Meinst du diesen Seltsamen Holzski den son ein Typ da selber baut? Der mal Im TV war bei Welt der Wunder? Den bin ich mal gefahren testweiße, nach 2 runden wollte ich meinen (damas noch) V12 wieder! Was ist jetzt eigentlich so toll an dem Ski? (falls das der ist den du meinst, habe mir den namen nicht merken können)

Wieder back2Topic:

Was Stani schreibt ist genau das was in mir aufrührt, wenn gesagt wird Skisport sei zu teuer. Wenn ich hier lese das 4 Personen in 7 Tagen fast die hälfte davon latzten was ich im Jahr zahle (inkl Saissonpass!!) dann frag ich mich ob die nur reden oder ob das echt so ist. Man muss halt sehen das man billig wegkommt mit allem. Nicht in Reise Büro gehen und Ai inkl Liftpass buchen wenn man sich nachher wundert! Wenn man stattdessen ein Ferienarpartment bezieht kann man oft einen Festpreis aushandeln, also nix pro Person. Das einzige pP wär die Kurtaxe. Dann die Endreinigung selber machen, spart in jedenfall 50-100öre da der Vermiete einen nicht zwingen darf das er sauber macht. Dann selbst verpflegen ist doch eh klar eigentlich. Wenn ein MPreis in der nähe ist kann man mit 4 Erwachsenen für weniger als 150öre die Woche jeden Abend zuhaus essen und auch einen Heben. Skier niemals ausleihen wenn man vorhat öffter Skifahren zu gehen. Sich über eBay oder Skibörse was passendes zu besorgen kosted auf keinsten mehr als wenn man sich ein Set eine Woche lang ausleiht. Ich kenne die Wucherpreise da ;) Der nächste Punkt ist der Skipass. Muss ich wirklich den ganzen Tag voll fahren ? Bin ich auch wirklich um allerspätestenz 9 am Lift? Wenn nicht dann aufjedenfall Halbtagskarten ab halb 11 oder 11 kaufen. Dann kann mans ruhig angehen lassen, das ganze ist soweit verfügbar auch billiger als ein Abo und das hat den Vorteil, das man nicht einen Tag verschwendet wenn man mal in ein größere Gebiet fahren will, Krank wird oder iwas höheres geschiet (Sturmsperrung zb). Der nächste Punkt sind Skischulen. Dort kann man auch eine Menge sparen. Reichen 5 Tage oder muss das We auch noch ein Kurz her? Müssen die Kinder jedesmal mit der Gruppe essen oder kann man sich auch mit den Eltern treffen und eine Brotzeit einlegen. Wobei schon der nächste schwere Kostenfaktor in Spiel kommt. Müssen Pro Person jeden Tag 20öre und aufwärts auf den Hütten gelassen werden? Auch die Wahl des Gebietes kann bei Familien einen Tausender die Woche ausmachen, so wie das hier den anschein hat. Muss es Obertauern oder Fiss sein, oder kann es auch ein Wohnort außerhalb sein. Bei der Unterkunkft kann man eigentlich schon an den hundertern abzählen, wie weit es zum nächsten größeren Skigebiet sind. Wenn man eh mit dem Auto hinfährt kann man auch 2 Dörfer weiter wohnen. Erst recht wenn man sparen muss und es gemütlich um halb Elf - Elf angehen will ;) Und in Gebieten wie Landek Imst oder Axams zb, ist es auch günstiger vom Skipass / von den Hütten her, als in den Topregionen. Und es ist angenehm leerer und die Pisten sind zumindest in Axams und umgebung genau so toll wie in Fiss, blos net soviele. Dieses Spiel kann man immer weiter führen. Man muss sich nur die Zeit nehmen. Und das ist genau das Problem, denn die Teuren komplett Angebote locken die faulen grade zu an.
 
Stani schrieb:
ahh ja, beim letzten Besuch am Kitzsteiinhorn hab ich festgestellt, dass mehr Youngsters als älteren Leute unterwegs waren, zumindest an manchen Tagen.
Weil wir gerade beim Kitzsteinhorn sind...wenn man ein paar Abstriche in Kauf nimmt, dann kann man z.B. in der Krefelderhütte im Lager günstig übernachten, kostet so € 15-18 pro Nacht (Mitglied im AV) und zentraler gehts kaum ;)
 
Jein, dann kommt aber aufjedenfall noch ein warmes Essen dazu, das sind dann nochmal 10€ pro Person.
 
Außerdem ist das nix für Famlien, da muss man schon Hardcore sein um das zu machen. Is nix für den verweichlichten Pauschaltourie jedenfalls.
 
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