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nächtlicher Skiunfall am Hauser Kaibling

hebi

Fichtelberg (1214,6m)
Registriert
10. Apr. 2005
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Sehr tragisch, aber wie die Betreiber der Bergbahnen sinngemäß sagen, selbst dran schuld! Die Frau hatte da nichts zu suchen.
 
Wie kann man eigentlich als Gast auf der genannten Alm um 23.00 Uhr ins Tal kommen, ohne das Nachtfahrverbot zu missachten ?
 
Martin_D schrieb:
Wie kann man eigentlich als Gast auf der genannten Alm um 23.00 Uhr ins Tal kommen, ohne das Nachtfahrverbot zu missachten ?
Gar nicht?

@Unfall: Wäre in Italien nicht passiert, da wären die Gäste schon längst von den Carabinieri verscheucht worden. Auch wenn diese Praxis manchmal bitter aufstößt, die Gründe hierfür werden immer deutlicher...
 
Martin_D schrieb:
Wie kann man eigentlich als Gast auf der genannten Alm um 23.00 Uhr ins Tal kommen, ohne das Nachtfahrverbot zu missachten ?

Pistenbully mit Personentransportkabine - der Hüttenwirt müsste ja eigentlich auch von der Sperre wissen und seine Gäste entsprechend drauf hinweisen oder wenn er sie länger sitzen lässt eine Möglichkeit für sie haben trotzdem noch ins Tal zu kommen, ohne die Sperre zu Mißachten.
 
Alle Jahre wieder - diese Diskussion hängt mir schon zum Hals heraus!!!!!!!!!!!!!!!!
 
Yeti01 schrieb:
Alle Jahre wieder - diese Diskussion hängt mir schon zum Hals heraus!!!!!!!!!!!!!!!!

Nicht nur dir. Es gab im Innsbrucker Raum immer wieder scharfe und kontroverse Diskussionen. Und wenn ich in einem stadtnahen Schigebiet meine letzte Abfahrt um 16:15 mache, dann kannst drauf wetten, dass dir mindestens 5 Tourengeher begegnen, die auf den Berg auflatschen, wenns schon dunkel wird. Und wir alle wissen ja, wie sichtbar Stahlseile im Finstern sind. Immerhin hat man sich jetzt in Innsbruck zu einer Nachtourenlösung durchgerungen, wenn mich jetzt nicht alles täuscht.

MFG Dachstein
 
Ich finde das sehr rätselhaft.

Ein verantwortungsvoller Hüttenwirt (und ich gehe davon aus, dass diese Hütte einen verantwortungsvollen Hüttenwirt hat) an einer Hütte, von der man nur über eine Piste wieder weg kann, wird doch wohl kaum Gästen weit nach Sperrung der Pisten noch irgendetwas ausschenken. Es sei denn, es handelt sich um Hausgäste.
 
Es ist m.E. ein typisch Österreichisches Phänomen, dass Schihütten oft bis weit über das Abstellen der Lifte hinaus noch in Betrieb sind. In Italien wird man bei Betriebsschluß wirklich meist von den Pistencarabinieri hinauskomplimentiert, in Frankreich zieht einem der Kellner quasi den Sessel unterm Hintern weg und auch in der Schweiz hält sich die Geselligkeit nach Betriebsschluß in den Hütten in engen Grenzen.
Ich denke übrigens, dass sich die - in der Regel einheimischen - nach-Liftschluß-Tourengeher weit mehr der Gefahren bewußt sind als die auf einer HÜtte hängengebliebenen "Normaltouristen", die dann meist auch ohne Stahlseile auf den Pisten durch ihren Alkoholspiegel erheblich gefährdet sind.
 
Also geht es wieder mal nur ums Geld, dem Wirt würde ich eine saftige Geldstrafe geben, er ist ja auch Schuld an dem Unfall, hätte er früher Schluß gemacht dann wäre nichts passiert 8O
 
Warum können die Leute sich nicht im Tal besaufen und müssen das immer auf irgendwelchen Hütten machen?

Wieso muss ich Nachts (Touren)Ski laufen?
 
So eine Hüttenparty ist mit den richtigen Leuten schon super. Haben wir schon öfter auf der Seceda im Grödnertal gemacht. Die Abfahrt bei Mondschein ist schon Wahnsinn. Aber bei uns ist der Hüttenwirt immer mit seinem Bulli vorweg gefahren und hat die schlechteren Skifahrer mitgenommen.
Ausserdem war es schon so spät,dass die Präparierungen schon beendet waren. :mrgreen:

Aber jetzt ist das auch wohl nicht mehr erlaubt, weil es wohl öfter Ärger gegeben hat.
Aber gut, aus dem Party-Alter bin ich schon raus.
 
Wieder mal eine völlige Überbewertung eines selbstverschuldeten Unfalls.
Wieder mal ist tatsächliche Problembeseitigung kein Thema.
Anstatt dessen wieder mal der Ruf nach Vorschriften, Gesetzen, Regelungen. Überregulierung und Bürokratisierung schreiten voran und sind gewünscht....
schild_ntc.gif
 
Ein Hüttenwirt hat da m. E. schon eine Mitverantwortung, daß seine Gäste heil ins Tal kommen. Das sollte schon organisierbar sein. Gerade jetzt wo es neuerdings diese tragbaren Apparate gibt, in die man sowohl reinsprechen wie hören kann.
 
Fab schrieb:
Ein Hüttenwirt hat da m. E. schon eine Mitverantwortung, daß seine Gäste heil ins Tal kommen. Das sollte schon organisierbar sein. Gerade jetzt wo es neuerdings diese tragbaren Apparate gibt, in die man sowohl reinsprechen wie hören kann.
Genau so sehe ich es auch, der muss schon mindestens Hinweisen und Lösungen anbieten. Trotzdem würde ich nicht pauschal dem Wirt alle Schuld zuschieben. Dafür müsste man mehr über den tatsächlichen, detaillierten Sachverhalt wissen.
Insgesamt braucht es jedoch mE keine neuen Gesetze. Es muss für die Bergbahnen einfach ausreichen, wenn sie ihre Pisten schließen und damit aus der Haftung sind. Was soll denn noch alles geregelt werden?
In der Schweiz bin ich zB beim Photographieren schon ganz normal drauf hingewisen worden, dass die Piste jetzt geschlossen ist. Ich bestätige das dann und danach interessiert es keinen mehr, was ich da oben mache und wann ich herunterfahre. Wenn ich dann irgendwo gegen fahre bin ich eben selbst verantwortlich. So muss es sein.
Sonst wird man wirklich irgendwann überall weggescheucht, weil man noch den stimmungsvollen Sonnenuntergang sehen will, wonach man dann unten abgecashed wird. Oder es wird wie in Bormio von der Polizei das eingezäunte Touristenvieh nach erfolgter Melkaktion von der Piste getrieben. Nein danke, wo soll das denn enden? Das macht doch alles irgendwann keinen Spaß mehr.
 
ich schließe mich 3303 an, wir wissen nicht was der Hüttenwirt mit den Leuten abgesprochen hatte oder nicht, schwierig zu sagen. Außerdem kann der Hüttenwirt für Erwachsene keine Verantwortung übernehmen, da ist Eigenverantwortung gefragt.
Ich habe lange Jahre in der Gastronomie gearbeitet, viele waren bei Feierabend betrunken. Wir haben jedem angeboten ein Taxi zu rufen, wenn sie dieses nicht wollten, zwingen konnten wir sie nicht. Einige haben aber auch ihre Autoschlüssel freiwillig abgegeben und sind per Taxi heim. Verbote schützen hier nur vor der Haftung, denn Schuldige werden immer gesucht! Durch Verbote werden die Menschen nicht vernünftiger werden!

Ich kenne das Nachtfahrverbot aus Obertauern. 18.30 Uhr bis 8 Uhr, die Hütten schließen um 18 Uhr

Ich wünsche der Frau, dass sie wieder gesund wird und für ihre Tochter da sein kann.


Grüße E.J.
 
3303 schrieb:
Trotzdem würde ich nicht pauschal dem Wirt alle Schuld zuschieben.
Natürlich nicht. Drum schrieb ich auch von "Mitverantwortung".
 
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