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NEMETZparadies Trattenbach, Puchenstuben

Alberschwende ist KEIN Wopfner ,sondern ein echter STEURER mit Kastenstützen und Gehängen der Bauart 1967-71 . Herrlich ,muß ich ganz gschwind hin ......Sogar die Farben passen!
 
Hi Dieseltom,
Alberschwende ist eine Wopfner-Steurer Copro, die Sessel und eine Stütze sind von Steurer, der Rest aber von Wopfner, die Betonstützen sind typisch dafür.
http://www.lift-world.info/de/lifts/276/datas.htm
Aber in Andelsbuch stehen dafür noch zwei waschechte Steurer DSBs, zusammen fast 3Km lang. Die untere hat sogar ganz seltene Rundrohrstützen aus Beton
http://www.lift-world.info/de/lifts/3143/datas.htm
http://www.lift-world.info/de/lifts/3144/datas.htm

Viele Grüße,
Tobi
 
Dieseltom schrieb:
Alberschwende ist KEIN Wopfner ,sondern ein echter STEURER mit Kastenstützen und Gehängen der Bauart 1967-71 . Herrlich ,muß ich ganz gschwind hin ......Sogar die Farben passen!
Kann ich ja gleich noch einmal kostenlos Werbung für meinen Bericht machen. ;) Ist, wie tobi27 schon richtig erwähnt hat, eine Kooperation von Steurer und Wopfner.

http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=52&t=44126
 
Ich sage nein. auch Steurer hatte "Betonkstützen" im Programm. Gerade im Ländle ,Andelsbuch - Alberschwende , in seinem Heimatrayon, hätte Steurer sich nie reinpfuschen lassen.Niemals. Aber ich rufe den Herrn Bereuther ( Fa.Steurer) an ,frag ihn mal. :D :D :D GlG Tom
 
Die Firma Steurer wurde im Jahr 1924 als Schmiedebetrieb von Ludwig Steurer gegründet und ab den 30er Jahren von dessen Sohn Johann Steurer, welcher bis ins Jahr 2006 beruflich aktiv war, zum renommierten Seilbahntechnikunternehmen ausgebaut.

Seit 1926 ist Steurer Hersteller von Materialseilbahnen und seit 1934 von Seilwinden.

1947 errichtete Steurer in Tschagguns (Montafon) den Einersessellift Grabs, wodurch das Unternehmen zum ersten kommerziellen Sessellifterzeuger Österreichs wurde. In diesem Tätigkeitsfeld gelangen zahlreiche Innovation, unter anderem die Konstruktion des ersten Sessels mit Wetterschutzhaube Anfang der 70er Jahre. Damals noch von Mitbewerbern und Betreibern belächelt, sind heute so genannte „Bubbles“ selbstverständliche Komponenten von modernen Sesselbahnen.

In weiterer Folge fertigte unser Unternehmer Sessellifte und Schlepplifte, bis im Jahr 1955 mit dem Bau der Pendelbahnen Bezau-Sonderdach auch der Einstieg in den Personenpendelbahnbau erfolgte. Dieser entwickelte nach und nach zum Hauptgeschäftsfeld des Unternehmens.

Seit 1991 ergänzen Standseilbahnen und Schrägaufzuge das seilbahntechnische Programm des Unternehmens und seit 1993, mit der Seilhängebahn SHB, ein patentiertes kuppelbares Transport- und Logistiksystem.

Seit 2009 bedient Steurer den wichtigen Schweizer Markt durch eine eigene Niederlassung vor Ort, welche auch die nicht deutschsprachigen Länder betreut.

Wenn auch die Seilbahntechnik das dominierende Tätigkeitsfeld darstellt, ist die Firma Steurer seit Bestehen im Sondermaschinenbau tätig. Dies geschah und geschieht dort mit besonderem Erfolg, wo individuelle Problemstellungen, gepaart mit komplexen Bewegungsabläufen, zu lösen sind.

In ähnlichem Kontext ist Steurer als langjähriger Zulieferer bzw. Lohnfertiger für namhafte in- und ausländische Unternehmen tätig, welche breite technische und handwerkliche Fähigkeiten suchen.





© Ludwig Steurer Maschinen und Seilbahnbau GmbH & Co KG | Steurer Seilbahnen AG

Quelle: Homepage Steurer
 
Hi,
Ich will dir jetzt nicht an deinen Fachkenntnissen zweifeln, aber:
1: Der Lift hat eine typische Wopfner Betonbergstation, das gab es wirklich nur bei Wopfner
2: Der Lift hat die typischen Wopfner Rollen, nur an der Talstation ist eine einzige Steurer Roba montiert. Der Lift hat auch die typischen Triplexe von Wopfner
3: Bei den Stützen ist der Schaft höher als das Joch, das ist total typisch für Wopfner
Ganz ehrlich, ich wett nen Zwanziger drauf, dass der Lift viel mehr Wopfner wie Steurer Teile hat, sorry dass ich jetzt vielleicht frech bin, aber ich denke, ich habe schon so viel Fachwissen, dass ich eine Steurer von einer Wopfner Anlage unterscheiden kann...
Und wieso sollte dort kein Wopfner stehen? Vielleicht hatte er das bessere Angebot? Ich denke, damals schaute man auch auf Geld. Zudem müsste man an der Pomagalski DSB am Hündle auch zweifen, da könnte man auch sagen, was hat die genau dort zu suchen? Wieso steht dort kein Sessellift von Doppelmayr oder Steurer? Zudem war die Zusammenarbeit von Wopfner und Steurer gut, sonst hätte die Wopfner DSB in Tannheim wohl auch keine Steurer Sessel?
Aber nichts für ungut...

Viele Grüße,
Tobi
 
Hallo Tobi!

Wir können auf jeden Fall wetten.

Die Joche kann man einstellen für die Höhe. Das sagt noch lang nix aus.
Die Rollen hatten wir beim Großeck Upgrade verbaut.

Egal, ich ruf morgen den Herrn Bereuther an, bei Steurer der Fachmann, ich frag mal. ausserdem muß ich mich überzeugen wie was wann ,gleich vor Ort.
Wie auch immer - eine wunderschöne gepflegte Anlage!!

Übrigens hab ich PETZ ein Nemetzgehänge mit Holzkurzbügel mitgegeben für Dich. Wird wohl bald bei Dir einlangen.

Ich glaub mehr an die Lizenzgeschichte.

Es kann natürlich auch ein Kombiauftrag der Gemeinde gewesen sein, der Preis trägt dann die Schlussentscheidung. Eh klar.
Schaun mir mal.

GlG Tom
 
Hi,
Ich wollte damit nur sagen, nur weil der ESL im Bregenzer Wald steht, heißt das noch lang nicht, dass der von Steurer sein muss. Das ist genau wie mit Autos, nur weil einer von Wolfsburg ist, ist er nicht dazu verpflichtet, einen VW zu fahren usw... :D
ich meine nur, dass die Seilrollen wirklich unverkennbar von Wopfner sind, die kann man wirklich nicht verwechseln und eben auch die Bergstation, das ist total typisch. Bei Münchners Bericht hattest du geschrieben, dass Steurer nicht gern kooperiert, das kann ich so nicht sagen. Wenn du so die ganzen Steurer Schlepplifte anschaust, haben die auch alle DM Gehänge, da die sich eben bewährt haben und Steurer somit gar nicht rum experimentiert hat, wie man heute sieht wurden heutzutage auch viele Lifte von Leitner, Heuss,... mit DM gehängen nachgerüstet.
Jedenfalls bin ich gespannt, was rauskommt, vielleicht kann ja Petz auch noch eine Meinung abgeben. Jedenfalls sage ich auch schon mal vielen, vielen Dank für das Nemetz Gehänge. :D

Viele Grüße und schönen Abend,
Tobi
 
Alles klar Tobi. So gesehen gebe ich Dir recht. Fahre auch Audi C4 und BulliT1 /Käfer und bin kein Ingolstädter/ Wolfsburger. Es ist nur so unglaublich ,daß in der von Steurer beworbenen Heimat - Vorarlberg , Copros befinden. Ich hab ja nichts gegen den Wopfi, im Gegenteil, er hat schöne anlagen rausgebracht, leider fast oder gar keine mehr am Netz. Nur ,das ist ein sehr interessantes Thema. Eigentlich wollte ich dir ja einen WITO Schleppapparat senden, aber aufgrund des Todes meiner Mum mußte ich den Termin mit BL Peter Schitter der Lungauer BGB. verschieben. Deshalb hab ich eines meiner Nemetzn genommen. Sind eine absolute Rarität . Alles Liebe . Tom :wink: :D :D
 
Hi,
Ich denke, damals drehte sich auch schon alles ums Geld, und wenn der Wopfner ESL 5000 Schilling billiger war, ist das auch schon ein Haufen Geld.
dafür kann ich dir bei der Aussage, dass die Wopfners langsam aussterben umso mehr zustimmen. Nächstes Jahr stirbt dann ja leider der Wopfner in Reith/Seefeld :cry: und dieses Jahr hat man ja auch den ESL Hochsölden abgebaut. Ich bin ja jetzt gespannt, was mit dem in Alberschwende passiert, Ende September kommt ja raus, was man macht, wenn die Konzession ausläuft, ich hoffe, dass sie zur Vernunft kommen und den ESL weiter in Betrieb halten, denn gerade solche Gemeinden wie im vorderen Bregenzerwald schwimmen nicht unbedingt im Geld...
Jedenfalls nochmal Danke, dass du dich von dem nemetz trennen kannst :D Aber jetzt würde ich sagen, back to topic, bevor es Ärger gibt

Viele Grüße,
Tobi
 
tobi27 schrieb:
Ich bin ja jetzt gespannt, was mit dem in Alberschwende passiert, Ende September kommt ja raus, was man macht, wenn die Konzession ausläuft, ich hoffe, dass sie zur Vernunft kommen und den ESL weiter in Betrieb halten, denn gerade solche Gemeinden wie im vorderen Bregenzerwald schwimmen nicht unbedingt im Geld...
Aussage bei meinem Besuch war: Betrieb bis 2017 (und damit bis zum 50 Geburtstag), danach Ersatz.
 
münchner schrieb:
tobi27 schrieb:
Ich bin ja jetzt gespannt, was mit dem in Alberschwende passiert, Ende September kommt ja raus, was man macht, wenn die Konzession ausläuft, ich hoffe, dass sie zur Vernunft kommen und den ESL weiter in Betrieb halten, denn gerade solche Gemeinden wie im vorderen Bregenzerwald schwimmen nicht unbedingt im Geld...
Aussage bei meinem Besuch war: Betrieb bis 2017 (und damit bis zum 50 Geburtstag), danach Ersatz.

Die andere Möglichkeit wäre, dass man nur noch diesen September fährt?!? 8O Das wär ja wieder typisch, wofür plane ich überhaupt Winterziele... :tot:
 
Hi Zyste,
Nein, im September kommt raus, was man mit dem ESL anstellt, sprich ob man die Konzession verlängert, oder ob man einen Ersatz durchzieht. Es wird wohl hauptsächlich um die Finanzierung geplant.
Laufen tut der noch sicher bis 2017, denn so lange hat der auch noch die Konzession und somit die Erlaubnis, zu fahren :D Sprich du kannst ihn noch 5 Jahre lang fahren (oder eben vielleicht auch länger).

Viele Grüße,
Tobi
 
Nix wie hin ....... :wink:
 
tobi27 schrieb:
Ganz ehrlich, ich wett nen Zwanziger drauf, dass der Lift viel mehr Wopfner wie Steurer Teile hat.
Viel mehr Wopfnerteile vielleicht nicht aber ne Kooproduktion bzw. Zukauf von Wopfnerteilen ist mal absolut sicher. Die Joche der Betonstützen sind Wopfner´s alte Bauart und auch die Stützenrobas sind eindeutig von Wopfner, erkennbar an der Bauart des ausgeschnittenen Bleches um das dann ein Flachstahl zur Verstärkung "gewickelt" und mit zusätzlichen Verstrebungen und Lageraufnahmen verschweißt wurde. Die Bergstationstriplexroba ist allerdings eher von Steurer denn ne höhenverstellbare Stützrolle unten hatte Wopfner bei denen meines Wissens nach nicht.
"Betonbunkerbergstationen" gab es allerdings auch von Steurer und sogar Swoboda (Grünberglift Obsteig).
 
Danke PETZ! Na alsern!!! :wink: :wink: :wink: :wink:
 
Quelle ---NÖN heute Ausgabe Neunkirchen/Wiener Neustadt vom heutigen Tage 03.10.2012

ST. CORONA-UNTERNBERG / Die Nachricht, dass auf Initiative des Landes alle Lifte eingestellt werden, ist für die betroffene Gemeinde wie ein Paukenschlag.

Robert Apschner, der von 1965 bis 2000 Betriebsleiter der Bergbahnen in St. Corona war und das Skigebiet von Null mit aufgebaut hat, kann nur den Kopf schütteln. „Das ist der Todesstoß für den Wintertourismus bei uns. Aber wer zahlt, schafft eben an, so ist das. Wenn auch eine neue Rodelbahn gebaut wird, so hat dies keinen Einfluss auf die Nächtigungen, es sind Tagestouristen.“

Dabei wurde die Vierer-Sessselbahn erst 1997 gebaut, ist also erst 14 Jahre alt. Und im Jahr 2003 investierte man in eine Beschneiungsanlage im Talbereich der Piste.

Die Folgen der Schließung werden nicht nur die Berghütten spüren, sondern auch das Sportgeschäft von Franz Tauchner: „Die Schließung ist nicht nur für uns nachteilig, sondern für die gesamte Region.“

Der Wirt der Simashütte, der beim Schlepplift in Unternberg seine Hütte hat, ist ebenfalls betroffen: „Dieses Skigebiet war perfekt für Familien, klein aber fein. Wir haben zum Glück sehr viele Geburtstagsfeiern an den Wochenenden, aber man weiß ja nicht, wie sich die Situation entwickelt.“ Bürgermeister Josef Pichlbauer nimmt die Vorgaben des Landes als Eigentümerin zur Kenntnis. „Der Abgang war zu hoch. Ich sehe diesen Niedergang als Chance, etwas Neues zu entwickeln“, so der Bürgermeister. „Es werden immerhin fünf Millionen Euro in eine neue Sommerrodelbahn, in die Erweiterung des Kinderskilandes und in einen Familienerlebnisweg, bei dem sämtliche Hütten- und Gastwirte eingebunden sind, investiert. Im Bereich der Kampsteiner Schwaig entsteht als neues Wahrzeichen eine Aussichtswarte. Der bestehende Teich wird für die Beschneiung des Kindersportlandes genutzt.“

Der Geschäftsführer der Bergbahnen, Gerald Gabauer, befand sich vergangene Woche im Urlaub, war nicht erreichbar. :sauer: :sauer: :sauer: :sauer: :sauer: :sniff: :sniff: :sniff: :sniff: :surprised: :surprised: :surprised:
 
Vor zwei Wochen hat das Land das Ende des Liftbetriebs in St. Corona am Wechsel verkündet. Empörung in der Region und mediale Aufregung waren die Folge. Jetzt rudert das Land zurück und zeigt sich gesprächsbereit, doch in die Lifte in dem traditionsreichen Skigebiet zu investieren.


ORF
St. Corona gibt nicht auf
Veraltete Lifte, zu wenig Kundenpotenzial, dringender Investitionsbedarf: Vor zwei Wochen kündigte das Land an, dass die Lifte in St. Corona nach dem kommenden Winter für immer abgedreht werden. Laut Experten würde sich der Liftbetrieb im Winter einfach nicht rechnen - mehr dazu in Aus für Lifte in St. Corona/Wechsel. In der Region gab es massive Proteste, Unterschriften wurden gegen die Entscheidung gesammelt.

Am Donnerstag hörte sich das anders an. Man habe ein Konzept für den Winterbetrieb in St. Corona erstellt und Investition von elf Millionen Euro in den Raum gestellt. „In diesen Konzepten wäre es notwendig gewesen, dass die Gemeinde bestimmte Aufgaben erfüllt, etwa für Parkplätze sorgt und den Winterdienst übernimmt. Das hat nicht geklappt“, sagt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Daher habe man sich entschlossen, den Winterbetrieb einzustellen und fünf Millionen in Sommerattraktionen zu investieren.

St. Corona erarbeitet neues Konzept
In St. Corona bildete sich inzwischen eine neue Gruppe, die ein Konzept für den Winterbetrieb ausarbeiten und die Verantwortlichen im Land überzeugen will. Bohuslav zeigt sich gesprächsbereit: „Wenn es hier neue Protagonisten gibt, die diese Kriterien erfüllen, das touristische Potenzial weiter zu heben und die Investitionen sich rechnen, dann bin ich gerne bereit, Entwicklungen in die Zukunft gemeinsam mit St. Corona zu bewerkstelligen.“ Das Konzept soll in zwei Wochen fertig sein. In St. Corona will man den Ganzjahresbetrieb ermöglichen, in dem man vor allem auf Familien setzt.

Quelle: Orf.at
 
Für alle NEMETZFANs oder Schleppliftfreaks welche die letzten echten Nemetzen noch geniessen wollen : Nächstes Wochenende sperrt der Hansi Dissauer , der Arabichllift und die Turmkogellifte in Puchenstuben an der Mariazellerbahn auf. Leider wurden die beiden Dorflifte in Puchenstuben sowie der kleine Nemetz beim Gasthaus Wastl am Wald abgetragen. Trotz immer wieder hervorragender Schneelage im Mariazellerland leider keine Besucherfrequenz . Wie sagte die dame der G :D :D :D emeinde Frau Theuretzbacher zu mir .... leider haben sich die Gewohnheiten der Menschen verändert.......!


www.arabichllift.at
www.puchenstuben.at
 
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