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Neues am Elfer – Neustift

Wie soll denn die Verbindung aussehen? Wenn es nur eine Bahn (plus Verbindungsbus) ohne Pisten ist, dann dürfte imho niemand von der Schlick rüber zum Elfer fahren - umgekehrt wohl eher schon. Eine Piste runter nach Neder kann ich mir jedoch kaum vorstellen.

flamesoldier schrieb:
Gilt ein Model X mit 7 Sitzplätzen schon als Kleinbus? :mrgreen:
Die Gesetzgebung macht da wohl größere Probleme als die tatsächliche Umsetzbarkeit.

Bei solchen Aussagen frage ich gleich mal zurück:
Weisst du welche Stufe der Autonomie durch Tesla erreicht wurde und wie viele Stufen es gibt?

Sieht nicht so aus.
 
biofleisch schrieb:
flamesoldier schrieb:
Gilt ein Model X mit 7 Sitzplätzen schon als Kleinbus? :mrgreen:
Die Gesetzgebung macht da wohl größere Probleme als die tatsächliche Umsetzbarkeit.

Bei solchen Aussagen frage ich gleich mal zurück:
Weisst du welche Stufe der Autonomie durch Tesla erreicht wurde und wie viele Stufen es gibt?

Sieht nicht so aus.

Stufe 4 ist mittlerweile technisch möglich, wenn es nicht grade Starkregen oder Schneesturm gibt. Aber das wusstest du bestimmt schon als Besserwisser in Person :)
 
Mit der Einschränkung wird aus Stufe 4 aber automatisch Stufe 3. Stufe 4 bedeutet, dass das Fahrzeug zwar noch nicht mit komplexen Verkehrssituationen abseits von Autobahnen klar kommt, aber es kapituliert nicht plötzlich. Für diesen Einsatzfall im Stubaital braucht man aber Stufe 5 und davon sind wir noch weit weg.
 
Von dem Projekt-Aus ist auch die Weiterentwicklung des Elfers betroffen. Der TVB Stubai knüpfte eine Investition in den bei Einheimischen beliebten Berg an die Realisierung der Seilbahn in die Schlick. Wie es nun bei den Elferbahnen weitergeht, ist völlig unklar. Bei der vergangenen Aufsichtsratssitzung der Elferbahnen (an denen die Gemeinde Neustift und der TVB Stubai jeweils rund 37 Prozent halten) herrschte nach dem Aus für die Zubringerbahn eine Art „Schockstarre“, wie Teilnehmer berichten.

TVB-Obmann Adrian Siller erklärt, dass der Aufsichtsrat nun über die Zukunftsfrage beraten werde. Es gebe zwar noch keine Beschlüsse, der TVB habe aber durchaus die Absicht, am Elfer Projekte zu realisieren. Welche das sein können, lässt er offen. Eines stellt Siller aber klar: Das für die Zubringerbahn reservierte und nun freigewordene TVB-Geld (rund 1,4 Mio. Euro) könne nicht einfach woanders „verjubelt“ werden.
Quelle: Nach Aus für Zubringerbahn hängt auch Elfer in der Luft
 
In einem sind sich alle vier einig: Der Elfer soll ausgebaut werden. Es liegen Pläne vor, die eine Erweiterung der Gondelbahn bis zur Elferhütte und einen Ausbau der Rodelbahn inklusive Beschneiung vorsehen. Bleibt nur mehr die Frage, wer das finanziert. An den Elferbahnen halten die Gemeinde Neustift und der TVB Stubai jeweils rund 37 Prozent. Letzterer hatte in der Vergangenheit eine Investition am Elfer stets an den Bau einer Zubringerbahn von Neustift in die Schlick geknüpft. Dieses Projekt brachte allerdings Bürgermeisterkandidat Franz Gleirscher als maßgeblicher Grundbesitzer vor Kurzem zu Fall.
Quelle: Spannung vor Wahl in Neustift, Ausbau des Elfers als gemeinsamer Nenner
 
In Neustift könnte schon bald eine Sommerrodelbahn gebaut werden. Damit wollen die Liftbetreiber das Gebiet nicht nur für Sportler, sondern auch für Familien attraktiv machen. Einen Großteil der Kosten zahlt der Tourismusverband.

Im Artikel steht noch:
- Aktuelle Hauptzielgruppe sind Paraglider, doch das reiche nicht für einen wirtschaftlichen Betrieb
- Diese Zielgruppe sei auch ausgereizt
- Deswegen möchte man vermehrt Familien anlocken und sieht die Lösung in einer Sommerrodelbahn
- Am Mittwochabend wurde dem Gemeinderat das Projekt "Alpine Coaster 2.0" vorgestellt
- Beginn Bergstation Elferlifte
- Trasse soll 3m breit werden
- Länge 1km bis ins Tal durch die Hölltalpiste
- 43 Wiegand-Schlitten für max. 2 Personen, gesamt 150kg
- Wirbelstrombremse, dadurch ganzjähriger Betrieb unabhängig vom Wetter möglich
- Max. Geschwindigkeit 40 km/h
- Durchlaufzeiten betragen 10 Minuten
- Kosten ca. 2,5 Mio. Euro
- Gemeinde hat keine Möglichkeit der finanziellen Unterstützung
- Der TVB würde Geld zugeben (1,5 Mio. Euro), mit dem Ziel, dass sich der Elfer mal selber tragen kann
- Die restlichen Million soll über Fördermittel und einen Leasingvertrag gedeckt werden
- Kritik im GR bleibt bei aller positiver Stimmung nicht aus, man dürfe den Winter nicht vergessen
- Man arbeite noch mit einer sehr alten Beschneiungsanlage
- Ungern sieht man die Pläne in Mieders, wo an der Serles ja selber die bisher einzige Sommerrodelbahn im Tal betreiben
- Warum der TVB sich so für eine weitere Bahn wenige Kilometer weiter stark macht, wirft Fragen auf
- Andere sehen es aber eher als Ergänzung, da sich die Bahnen hinsichtlich des Systems unterscheiden sieht man die neue Bahn als Ergänzung, besonders auch dann, wenn die an der Serles überfüllt sein sollte

Quelle: Alpine Coaster 2.0: Sommerrodelbahn soll Familien auf den Elfer im Stubaital locken
 
snowflat schrieb:
In Neustift könnte schon bald eine Sommerrodelbahn gebaut werden. Damit wollen die Liftbetreiber das Gebiet nicht nur für Sportler, sondern auch für Familien attraktiv machen. Einen Großteil der Kosten zahlt der Tourismusverband.

Im Artikel steht noch:
- Aktuelle Hauptzielgruppe sind Paraglider, doch das reiche nicht für einen wirtschaftlichen Betrieb
- Diese Zielgruppe sei auch ausgereizt
- Deswegen möchte man vermehrt Familien anlocken und sieht die Lösung in einer Sommerrodelbahn
- Am Mittwochabend wurde dem Gemeinderat das Projekt "Alpine Coaster 2.0" vorgestellt
- Beginn Bergstation Elferlifte
- Trasse soll 3m breit werden
- Länge 1km bis ins Tal durch die Hölltalpiste
- 43 Wiegand-Schlitten für max. 2 Personen, gesamt 150kg
- Wirbelstrombremse, dadurch ganzjähriger Betrieb unabhängig vom Wetter möglich
- Max. Geschwindigkeit 40 km/h
- Durchlaufzeiten betragen 10 Minuten
- Kosten ca. 2,5 Mio. Euro
- Gemeinde hat keine Möglichkeit der finanziellen Unterstützung
- Der TVB würde Geld zugeben (1,5 Mio. Euro), mit dem Ziel, dass sich der Elfer mal selber tragen kann
- Die restlichen Million soll über Fördermittel und einen Leasingvertrag gedeckt werden
- Kritik im GR bleibt bei aller positiver Stimmung nicht aus, man dürfe den Winter nicht vergessen
- Man arbeite noch mit einer sehr alten Beschneiungsanlage
- Ungern sieht man die Pläne in Mieders, wo an der Serles ja selber die bisher einzige Sommerrodelbahn im Tal betreiben
- Warum der TVB sich so für eine weitere Bahn wenige Kilometer weiter stark macht, wirft Fragen auf
- Andere sehen es aber eher als Ergänzung, da sich die Bahnen hinsichtlich des Systems unterscheiden sieht man die neue Bahn als Ergänzung, besonders auch dann, wenn die an der Serles überfüllt sein sollte

Quelle: Alpine Coaster 2.0: Sommerrodelbahn soll Familien auf den Elfer im Stubaital locken

Der TVB würde Geld zugeben (1,5 Mio. Euro), mit dem Ziel, dass sich der Elfer mal selber tragen kann

Dieses Ziel wird der TVB nie erreichen.
Die Konkurrenz Stubaier Gletscher und Fulpmes ist zu stark.
Besser ist daher den Elfer rückzubauen!
 
Am 11er ist aber oft ein Betrieb möglich, wenn am Gletscher oder in Fulpmes nichts geht. Das wäre ein Argument für den 11er.

Wahrscheinlich etwas Utopie, aber eine KSB die die beiden Schlepplifte ersetzt wäre eine riesen Aufwertung im Winter.
 
Also ich glaub das ist keine gute Idee mit der Rodelbahn. Das interessiert doch den Kunden nicht ob das zwei Systeme sind, deswegen fährt er auch nicht zweimal. Und die Überlastungen sind auch kein gutes Argument. Wie oft kommt das vor, und wer fährt dann wirklich zur anderen Bahn? Und es ist ja auch nicht so, dass man da aus einem riesigen Umkreis die Leute anlockt, es gibt ja in der Umgebung noch mehr Bahnen.
 
Nicht unbedingt denn eine Wiegandbahn hätte gegenüber der Brandauer in Mieders den Vorteil das sie ganzjährig und auch bei Sauwetter benutzt werden kann. Und die Freaks fahren Wiegands sowieso an liebsten bei Schneefall da dann die schnellsten Fahrten auf meist auch freier Strecke möglich sind... :biggrin:
Einen Ersatz der beiden Schlepper halt ich für wirtschaftlichen Unsinn denn dadurch würde das Anfängerabschreckkriterium, sprich die anspruchsvollen Pisten um keinen Deut harmloser.
 
Ja, eine KSB wird ein Traum bleiben. Das hätte höchstens Sinn gemacht, wenn man es geschafft hätte den Elfer mit der Schlick zu verbinden, richtig, nicht mit der geplanten Pseudolösung.
 
Die Hochstubai-Liftanlagen GmbH plant den Bau eines Alpine Coasters im Bereich unterhalb der Bergstation der Elferbahn.

Der Alpine Coaster ist eine Sportanlage, in der die Fahrgäste in einer speziellen Rodel sitzend über ein Schienensystem durch einen Rundkurs befördert werden. Die Rodeln werden nur durch die Schwerkraft beschleunigt.

Der Start sowie das Ende des Alpine Coasters befinden sich auf einer Höhe von ca. 1790m und schließt unmittelbar an das bestehende Stationsgebäude der 8 EUB Elfer an.

Für die Errichtung der Ein- und Ausstiegsstation wird die bestehende Bergstation der Elferbahn nach Osten hin erweitert. Von dort ausgehend verläuft die geplante Trasse großteils durch das nordöstlich der Station gelegen Waldstück sowie am orografisch linken Rand der Skipiste. Die Trasse quert dabei mehrmals den Forstweg. Im Randbereich der Piste auf einer Seehöhe von ca. 1.655m endet die Bergabstrecke des Alpine Coaster. Von dort Ausgehend werden die Fahrgäste mit ihrer Rodel über ein Seilsystem wieder zur Bergstation befördert. Die Bergaufstrecke verläuft am orografisch linken Pistenrand.
Quelle: Kundmachung - Hochstubai Liftanlagen GmbH, Neustift i. St., Alpine Coaster Elfer, forstrechtliche und naturschutzrechtliche Bewilligung
 
Mit dem gegenständlichen Einreichprojekt 2025 ist der Umbau bzw. die Modernisierung des Schleppliftes Elfer II (Hölltal) vorgesehen. Hierzu soll die bestehenden Umlenkstation (Talstation) des Schleppliftes abgetragen und durch eine moderne Umlenkstation mit hydraulischer Abspannung ersetzt werden. Die neue Talstation im Zuge der Modernisierung um rd. 80 m bergwärts verlegt. Diese Maßnahme bewirkt eine Entflechtung der Schleppliftzufahrt von der, in diesem Bereich, parallel verlaufenden Rodelbahn, sodass eine Gefahrenstelle entschärft werden kann.

Für die skitechnische Zugänglichkeit zur neuen Talstation, sowie den Talstationsbereich selbst sind Erdbaumaßnahmen notwendig, welche jedoch durchwegs ohne technische Konstruktion mit 2:3 geböschten Einschnitten bzw. Aufschüttungen vorgesehen sind. Weiters werden vom nächstgelegenen Schneischacht ausgehend Energie- und Datenkabel zur Talstation verlegt.

Für die beschriebenen Erdbaumaßnahmen ist Gesamtflächeneingriff von 2.450 m² geplant. 2.080 m² davon sind UVP-relevante Flächen.
Quelle: Kundmachung: Hochstubai-Liftanlagen GmbH, Neustift i. St. - Umbau/Modernisierung Schlepplift Elfer II (Hölltal) forstrechtliche und naturschutzrechtliche Bewilligung
 
Wobei der Elfer ein vergleisweise steiler Berghang ist, mit fuer eine Kinderbespassungsbahn doch vielen Höhenmetern....

Ähnlich wie für MTB DH-Strecken eignen sich für ein flowigeres Erlebnis nicht eher flachere Hänge?

Bin neugierig, wie die Spassschienen ins Gelände gestellt wurden, ohne dass sich eine zu lange teure Gesamtstrecke ergibt, bzw. alternativ ein ungünstig steiles Profil. Oder werden die Wagen zwangsgebremst entlang der Strecke (was ja eine Spassbremse wäre), um die Streckenlänge dennoch kurz zu halten?

EDIT: Beitrag hinfaellig: Chatgpt meint, die Bahn würde nur ein wenig im oberen Teil ab Bergstation EUB verlaufen, also keinesfalls die 800Hm bis zur Talstation hinabführen. Streckenlänge je nach Quelle 1000-1300m. Schade :-)

Detail: Beim Reasonieren vermeledete der Agent zweimalig, dass es bei Alpinforum.com Nachschau halten würde....
 
Die modernen Sommerrodelbahnen werden alle "zwangsgebremst". Das kann schon eine Spaßbremse sein, muss es aber nicht. Größte Spaßbremse ist sowieso, wenn eine Familie mit Kleinkindern und ängstlicher Mutter vor dir auf der Strecke ist.

Wiegand:
"Limitierungs- und Betriebsbremse auf Wirbelstrombasis, dadurch verschleißfrei - Vorteil gegenüber dem Wettbewerb."

Da kannst du auch noch einiges nachlesen:
https://www.simagazin.com/si-magazin/wiegand-der-beste-nun-noch-besser/
 
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