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volker1 schrieb:Hallo Lanschi,
haben die auch was über den Trassenverlauf geschrieben?
Gruß
Volker
Dammal schrieb:Höhe Talstation: 2200m
Höhe Bergstation: 2600m
Höhenunterschied: 333,6m
Grossglockner Panoramabahn
NEU ab Dezember 2006
Die neue 8-er Kabinenbahn, die den Sessellift am Fallbichl ersetzen wird, ist zweifellos das Highlight der kommenden Wintersaison. Dabei wird nicht nur die Komfortverbesserung in diesem beliebten Bereich des Skigebiets die Wintersportler begeistern, sondern auch die Beförderungskapazität und –qualität wesentlich verbessert.
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Mit der „Grossglockner Panoramabahn“ wird ab 2007 auch der Sommerbetrieb am Fallbichl aufgenommen und damit können auch Passanten von der Großglockner Hochalpenstraße aus direkt auf das Schareck fahren. Mit einem behindertengerechten Ein- und Ausstiegsbereich wird die neue Anlage allen Ansprüchen gerecht.
Die Bauarbeiten werden im August aufgenommen.
Technische Daten der Anlage:
8er Kabinenbahn
Seilhöhe in der Talstation: 2200 m
Seilhöhe in der Bergstation: 2600 m
Höhenunterschied: 333,60 m
Bahnlänge: Betriebslänge (schräge Länge): 1146 m
Mittlere Neigung: 30,61%
Größte Neigung: 54,96%
Anzahl der Stützen: 8
Anzahl Fahrbetriebsmittel: 16 im Anfangsausbau und 25 im Endausbau
Fassungsraum: 8 Personen
Abstand am Förderseil: 180 m im Anfangsausbau und 120 m im Endausbau
Nennfahrgeschwindigkeit: 5 m/s
Folgezeit der Fahrbetriebsmittel: 36 s im Anfangsausbau und 24 s im Endausbau
Fahrzeit: 5,00 min
Förderleistung: 800 P/h im Anfangsausbau und 1200 P/h im Endausbau
lanschi schrieb:Technische Daten der Anlage:
8er Kabinenbahn
Seilhöhe in der Talstation: 2200 m
Seilhöhe in der Bergstation: 2600 m
Höhenunterschied: 333,60 m
Neue "Großglockner-Panoramabahn" im Bau
Die Großglockner Bergbahnen in Heiligenblut errichten eine neue Aufstiegshilfe. Der alte Fallbichl-Sessellift wird noch heuer durch eine moderne Kabinenumlaufbahn ersetzt. Bis zu 3.000 Skifahrer können stündlich befördert werden. (Das stimmt wohl schon mal nicht...)
16 Kabinen für jeweils acht Personen
Der 43 Jahre alte Fallbichlsessellift hat ausgedient. Er war nicht mehr zeitgemäß und hat den Anforderungen nicht mehr entsprochen. Die neue Kabinen-Umlaufbahn soll "Großglockner-Panoramabahn" heißen und wird 16 Kabinen haben, die jeweils acht Personen aufnehmen können.
Baubginn war am 20. September
Mit der neuen Bahn können bis zu 3.000 Menschen pro Stunde befördert werden. Die Baugenehmigung ist am 19. September erteilt worden, einen Tag später begann man mit dem Bau der Anlage.
Für die Gemeinde Heiligenblut sei die Skiarena im Raum Fallbichl-Wallackhaus ein großes Hoffnungsgebiet, sagte Bürgermeister Josef Schachner:
"Der Ausbau dieses Skigebietes bedeutet für Heiligenblut natürlich eine neue Dimension und ermöglicht uns einen guten Ausblick in die Zukunft, weil wir mit der neuen Bahn ein Skigebiet erschließen, dass auch in den nächsten Jahrzehnten noch schneesicher ist. Wir kommen in dem Gebiet bis ins Frühjahr ohne künstliche Beschneiung aus."
Außerdem könne man das Skigebiet noch erweitern, Platz dafür sei genügend vorhanden, sagte Schachner.
Große Pläne für dieses Skigebiet
Die Kosten für die neue Umlaufkabinenbahn betragen 4,4 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt aus Eigenmitteln, Fremdkapital und Förderungen. Damit die Bahn noch heuer fertig gestellt wird, arbeiten mehr als 20 Männer täglich bis zu zwölf Stunden.
Für die Beförderung von Baumaterial wurde ein eigener Materiallift errichtet. Mit seiner Hilfe sollen in weiterer Folge auch die Stützen für die neue Bahn aufgestellt werden.
Ab kommendem Jahr auch Sommerbetrieb
Die Liftgesellschaft habe mit diesem Bereich des Glockner Schigebietes noch viel vor, kündigte der Geschäftsführer der Bergbahnen, Günter Fürstauer, an.
"Wir wollen ab nächstem Jahr den Sommerbetrieb starten. In diesem Bereich haben wir ein wunderschönes und schneesicheres Gebiet, das in der Zukunft auch ausbaufähig ist. Wir haben in diesem Gebiet noch einiges vor, so wollen wir auf die Modereckscharte eine attraktive Bahn bauen. Wir haben hier auch Verpflichtungen den Gastronomen gegenüber, denn wir haben in diesem Bereich 120 Betten, die nur über diese Bahn und die Schareckbahn erreichbar sind."
Panoramarestaurant auf dem Schareck
Die Großglockner Panoramabahn soll bis zum 19. Dezember fertig gestellt werden. Auf dem Schareck soll der bestehende Gastronomiebetrieb zu einem Panoramarestaurant umgebaut werden. Von dort hat man in 2.600 Meter Seehöhe einen Ausblick auf 45 Dreitausender.
mh00 schrieb:Die Bahn würde in etwa der Mitte zwischen der neue Gondelbahn und des vorhandenen Schleppliftes hochgehen.
mh00 schrieb:Das ist der gleiche Berg, aber die Skitour geht Richtung Salzburg, während die projektierte Bahn von Kärnten aus kommen würde und auch nur zur Scharte führen würde.
Also in die Nähe des Moderecks kann die Bahn nicht gehen. Zwischen Schareck und Roßschartenkopf ist ein ziemlich markanter Grat.lanschi schrieb:In etwa so? Gibt auf der Karte zwar keinen Punkt mit dem Namen Modereckscharte, hab mich da jetzt an deine Erklärung gehalten...
Also nach Salzburg sicher nicht. Dort ist Nationalpark.lanschi schrieb:Möglicherweise geht´s dann ja mal Richtung Salzburg weiter runter...![]()
lanschi schrieb:Ich bin gespannt, wie es mit dem Skigebiet in den kommenden Jahren weitergeht. Nach den Berichten hier im Forum ist das Skigebiet ja wirklich genial, nur leider halt am A**** der Welt...![]()
gernot schrieb:das größte problem heiligenbluts ist die grandiose schneesicherheit, hat dort selten wirklich ausreichend schnee
lanschi schrieb:Also dass es im Schröcksnadel´schen Imperium an Geld mangelt glaube ich definitiv nicht, wohl eher überlegt er seine Investitionen sehr genau, und so manches rechnet sich wohl in Heiligenblut dann halt doch nicht.
Ich bin gespannt, wie es mit dem Skigebiet in den kommenden Jahren weitergeht. Nach den Berichten hier im Forum ist das Skigebiet ja wirklich genial, nur leider halt am A**** der Welt...![]()
Rekordseilbahn mit Glockner-Blick
VON ROBERT BENEDIKT (Die Presse) 04.10.2006
Heiligenblut. In nur drei Monaten wird eine neue Seilbahn auf das Schareck gebaut.
HEILIGENBLUT. "Am Wochenende vor Weihnachten wollen wir mit der neuen Seilbahn in Betrieb gehen, rechtzeitig zu Beginn der Wintersaison", sagt Peter Zauchner, Prokurist der Großglockner Bergbahnen in Heiligenblut. Dabei ist der Baubescheid für die Einseil-Umlaufbahn erst am 19. September aus dem Ministerium eingelangt. Einen Tag später wurde zu bauen begonnen.
"Derzeit arbeiten da oben bis zu 40 Personen", weiß der Prokurist, "von 6 Uhr früh bis 19 Uhr am Abend. Da geht schon was weiter." In die äußerst knappe Bauzeit von nur drei Monaten wurden auch mögliche Wetterstürze einkalkuliert - das ist Europarekord für den Bau einer derartigen Anlage. So kann auch ein vorzeitiger Wintereinbruch das ehrgeizige Projekt nicht gefährden.
Für den Materialtransport wurde eine eigene Seilbahn errichtet. Dank ihrer Hilfe sind die meisten für die Errichtung der Bahn notwendigen Bauteile bereits an Ort und Stelle. Die neue Seilbahn wird die altehrwürdige "Fallbichl-Bahn" ersetzen. Die stammte aus dem Jahr 1964 und war der älteste Sessellift Kärntens.
Die Fahrgäste waren auf den altmodischen Sesseln Wind und Kälte ausgesetzt, wegen der geringen Fahrgeschwindigkeit konnte die betagte Bahn nur wenig Passagiere befördern, was an der Talstation zu Wartezeiten führte. Die werden bald der Vergangenheit angehören.
Denn die neue Bahn ist mit hochmodernen Achter-Gondeln ausgestattet und verfügt über eine Transportkapazität von 1300 Personen pro Stunde. Die Passagiere schweben wind- und kältegeschützt in eine Höhe von 2640 Metern.
Stolz sind die Liftbetreiber auf die Behinderten-Freundlichkeit der neuen Bahn. Durch herunterklappbare Passagierbrücken können Rollstuhlfahrer die Gondeln barrierefrei benützen.
Der seilbahntechnische Teil wird vom Vorarlberger Unternehmen Doppelmayer errichtet, für alle andere Arbeiten werden bewusst einheimische Firmen aus dem Kärntner Mölltal herangezogen. Die neue Bahn soll nicht nur während des Winters im Einsatz sein. Schon für das nächste Jahr planen die Großglockner Bergbahnen die Anlage einer Downhill-Strecke für Mountainbiker vom Schareck. Zauchner: "Die wird man von der Großglockner-Straße herüber sehen können und damit eine neue Attraktion in der Region darstellen."
Über die Investitionen der Seilbahngesellschaft freut sich auch Heiligenbluts Bürgermeister Josef Schachner. Denn die 2000 Gästebetten im Ort wollen erst einmal gefüllt werden. Deshalb sei die Skiarena im Raum Fallbichl-Wallackhaus ein großes Hoffnungsgebiet für den Fremdenverkehr. Dort oben herrsche auch in warmen Wintern Schneesicherheit.
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