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Neues am Hintertuxer Gletscher

Es ist schon ein gutes Stück zu latschen, das sehe ich genau so - jedoch auch nicht unbedingt viel weiter als von den jetzigen hintersten Parkplätzen auf der Seite. Ihn jedem Falle besser als die matschige Kuhwiese gegenüber und erst recht als ewig weit die Strasse runter. Aber ein Tunnel mit Förderband wäre durchaus nett - aber wäre das geplant wäre es wohl sicherlich der Projektierung zu entnehmen.
 
ski-chrigel schrieb:
Das neue Parkhaus werde ich wohl sowieso nie nutzen. Noch fast immer hatte ich Platz in der unter der Seilbahn. Und wenn mal ganz selten nicht, dann grad hinter dem Hotel Neuhintertux.
ich werde mir die Situation, wenn es fertig ist, erstmal anschauen. Wenn es einen guten Zugang von der Talabfahrt her gibt, könnte ich mir schon vorstellen, da auch mal zu Parken.
 
ich habe letzte woche mit einem projektverantwortlichen geredet und des entsteht KEIN hotel sondern wieder grünfläche nach abschluss der arbeiten. das feld wird im winter wie gewohnt von der skischule als übungsland genutzt wird.
 
Schade das dieses Parkhaus nicht am Anfang des Tuxertals bei Mayrhofen gebaut wird. Von Mayrhofen gibt es ja eine super Busverbindung über die Greenline bis zum Gletscher, nur kann man dazu nirgends parken, um diesen Bus zu nutzen. Verrückt das täglich alle selbst hoch und wieder runterfahren.
 
volkerx schrieb:
Schade das dieses Parkhaus nicht am Anfang des Tuxertals bei Mayrhofen gebaut wird. Von Mayrhofen gibt es ja eine super Busverbindung über die Greenline bis zum Gletscher, nur kann man dazu nirgends parken, um diesen Bus zu nutzen. Verrückt das täglich alle selbst hoch und wieder runterfahren.

Wenn ich schon 200km nach Mayrhofen fahre, dann habe ich sicher keine Luste mehr auf irgend einen Bus zu warten und dann nach der Talabfahrt mich noch in die Sardinenbox reinzupressen. Entweder man reist komplett ohne Auto (was ich auch sehr oft mache, gerade im Sommer) oder man fährt mit dem Auto bis zum Ende. Alles dazwischen wird sich für die Mehrheit nicht durchsetzen.
 
MichiMedi schrieb:
volkerx schrieb:
Schade das dieses Parkhaus nicht am Anfang des Tuxertals bei Mayrhofen gebaut wird. Von Mayrhofen gibt es ja eine super Busverbindung über die Greenline bis zum Gletscher, nur kann man dazu nirgends parken, um diesen Bus zu nutzen. Verrückt das täglich alle selbst hoch und wieder runterfahren.

Wenn ich schon 200km nach Mayrhofen fahre, dann habe ich sicher keine Luste mehr auf irgend einen Bus zu warten und dann nach der Talabfahrt mich noch in die Sardinenbox reinzupressen. Entweder man reist komplett ohne Auto (was ich auch sehr oft mache, gerade im Sommer) oder man fährt mit dem Auto bis zum Ende. Alles dazwischen wird sich für die Mehrheit nicht durchsetzen.
Wenn die Kapazitäten im Tuxertal voll ausgelastet sind sollte man langfristig eine 2 Zufahrtsmöglichkeit von Mayrhofen über Ginzling und Schlegeis zum Gletscher bauen. Unten eine Straße und weiter oben Lifte und Pisten bis zum Gletscherblick. Dann wären die Belastungen für Bewohner, Gäste und Tagesgäste besser aufgeteilt. Also warum sollte man diese geografische Besonderheit nicht nützen.
 
Das erzähl mal den Gästen in Zermatt, Wengen, Bettmeralp, etc. Selbst nach Serfsus fahren wohl noch Leute, trotz Alternative.
 
Tiroler Oldie schrieb:
MichiMedi schrieb:
volkerx schrieb:
Schade das dieses Parkhaus nicht am Anfang des Tuxertals bei Mayrhofen gebaut wird. Von Mayrhofen gibt es ja eine super Busverbindung über die Greenline bis zum Gletscher, nur kann man dazu nirgends parken, um diesen Bus zu nutzen. Verrückt das täglich alle selbst hoch und wieder runterfahren.

Wenn ich schon 200km nach Mayrhofen fahre, dann habe ich sicher keine Luste mehr auf irgend einen Bus zu warten und dann nach der Talabfahrt mich noch in die Sardinenbox reinzupressen. Entweder man reist komplett ohne Auto (was ich auch sehr oft mache, gerade im Sommer) oder man fährt mit dem Auto bis zum Ende. Alles dazwischen wird sich für die Mehrheit nicht durchsetzen.
Wenn die Kapazitäten im Tuxertal voll ausgelastet sind sollte man langfristig eine 2 Zufahrtsmöglichkeit von Mayrhofen über Ginzling und Schlegeis zum Gletscher bauen. Unten eine Straße und weiter oben Lifte und Pisten bis zum Gletscherblick. Dann wären die Belastungen für Bewohner, Gäste und Tagesgäste besser aufgeteilt. Also warum sollte man diese geografische Besonderheit nicht nützen.
Mit einem Parkhaus in Mayrhofen ist wohl nur einem Bruchteil der Anwohner geholfen. Will man das Tal aus verkehrlicher Sicht beruhigen, müsste ein Parkhaus in direkter Nähe zum Autobahnanschluss gebaut werden.
Edith wollte noch auf Tiroler Oldie eingehen und ist der Auffassung, dass die zweite Zugangsmöglichkeit zum Gletscher ebenfalls nur "ganz hinten" hilft. Bis Mayrhofen ändert das nichts oder wird vielleicht eher das Gegenteil (Mehrverkehr) bewirken.

Off Topic: Ich war noch kurz vor dem Lockdown in Wengen und empfand es überhaupt nicht als dramatisch, trotz weiterer Autoanreise für die letzte Meile auf den Zug umzusteigen.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Das erzähl mal den Gästen in Zermatt, Wengen, Bettmeralp, etc. Selbst nach Serfsus fahren wohl noch Leute, trotz Alternative.
Der Fahrkomfort einer Eisenbahn/U-Bahn/Strassenbahn ist wohl deutlich höher als der eines Skibus.
 
Tiroler Oldie schrieb:
Wenn die Kapazitäten im Tuxertal voll ausgelastet sind sollte man langfristig eine 2 Zufahrtsmöglichkeit von Mayrhofen über Ginzling und Schlegeis zum Gletscher bauen. Unten eine Straße und weiter oben Lifte und Pisten bis zum Gletscherblick. Dann wären die Belastungen für Bewohner, Gäste und Tagesgäste besser aufgeteilt. Also warum sollte man diese geografische Besonderheit nicht nützen.
Du weißt aber schon, dass diese Möglichkeit explizit ausgeschlossen ist !?
Die Erschließung vom Schlegeis aus stand vor etlichen Jahren mal zur Debatte - dann wurde das aber - soweit ich mich erinnere - weitgehend im Einklang mit der Ginzlinger Bevölkerung - verworfen zugunsten des Naturparks Zillertaler Alpen. Dafür steht ja jetzt das wunderschöne und sehr interessante Naturparkzentrum in Ginzling; und man kann z.B. tagelang den einzigartigen Berliner Höhenweg gehen, ohne ständig die Narben des Massentourismus besichtigen zu müssen. Das ist wirklich jedes mal auf's Neue faszinierend: ein paar Kilometer weiter treten sich die Menschen gegenseitig auf die Füße, aber dort kann man stundenlang wandern, ohne jemandem zu begegnen- ein wahrer Segen für das ganze Zillertal. Und wenn mich nicht alles täuscht, ist auch ein Großteil der Bevölkerung vor Ort recht zufrieden mit der Situation, wie sie jetzt ist.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Das erzähl mal den Gästen in Zermatt, Wengen, Bettmeralp, etc. Selbst nach Serfsus fahren wohl noch Leute, trotz Alternative.

Zermatt ist aber leider ein sehr schlechtes Beispiel, dort fährt man TROTZ der Verkehrssituation hin.
Von Bussen die garnicht erst halten, weil sie zu voll sind, über einem mit einer Nahtoterfahrung zu vergleichenden Fahrerlebnis bei feuchter Witterung bis hin zu einem Tinnitus dank der Geräuschkulisse des vollkommen überladenen Elektrohilfskarren.
Nein, so definiere ich leider nicht Fortschritt.
Im Februar habe ich den privaten Wagen 10 Tage in der Hotelgarage stehen lassen, ich war in Lanersbach und regelmäßig am Gletscher. Dort funktioniert aber eben auch ein Skibus!
Ich habe immer gesessen und musst eigentlich nie länger als 5-8 Minuten warten.
Also quasi das Gegenteil von Zermatt.
 
ChW schrieb:
Tiroler Oldie schrieb:
MichiMedi schrieb:
Wenn ich schon 200km nach Mayrhofen fahre, dann habe ich sicher keine Luste mehr auf irgend einen Bus zu warten und dann nach der Talabfahrt mich noch in die Sardinenbox reinzupressen. Entweder man reist komplett ohne Auto (was ich auch sehr oft mache, gerade im Sommer) oder man fährt mit dem Auto bis zum Ende. Alles dazwischen wird sich für die Mehrheit nicht durchsetzen.
Wenn die Kapazitäten im Tuxertal voll ausgelastet sind sollte man langfristig eine 2 Zufahrtsmöglichkeit von Mayrhofen über Ginzling und Schlegeis zum Gletscher bauen. Unten eine Straße und weiter oben Lifte und Pisten bis zum Gletscherblick. Dann wären die Belastungen für Bewohner, Gäste und Tagesgäste besser aufgeteilt. Also warum sollte man diese geografische Besonderheit nicht nützen.
Mit einem Parkhaus in Mayrhofen ist wohl nur einem Bruchteil der Anwohner geholfen. Will man das Tal aus verkehrlicher Sicht beruhigen, müsste ein Parkhaus in direkter Nähe zum Autobahnanschluss gebaut werden.
Edith wollte noch auf Tiroler Oldie eingehen und ist der Auffassung, dass die zweite Zugangsmöglichkeit zum Gletscher ebenfalls nur "ganz hinten" hilft. Bis Mayrhofen ändert das nichts oder wird vielleicht eher das Gegenteil (Mehrverkehr) bewirken.

Off Topic: Ich war noch kurz vor dem Lockdown in Wengen und empfand es überhaupt nicht als dramatisch, trotz weiterer Autoanreise für die letzte Meile auf den Zug umzusteigen.
Daher braucht es auch beides.
Von Dezember bis Anfang April einen Zugang aus dem Inntal in Autobahn und Schnellzugnähe sowie eine Verbindung aller Westseitigen Skigebiete im Zillertal bis zum Gletscher.
Und von Oktober bis Anfang Dezember sowie Mitte April bis Anfang Mai eine zweite Verbindung von Mayrhofen aus.
Denn meiner Meinung stört einen Teil der Bevölkerung nicht ein größeres Skigebiet sondern einfach nur der steigende Verkehr.
Richtigerweise besteht ein Zusammenhang zwischen steigendem Verkehr und der Größe des Skigebietes.
Will man in Zukunft die Skigebiete vergrößern ist es daher zuerst wichtig, daß man der Bevölkerung glaubhaft machen kann, daß man mit einer Erweiterung gleichzeitig auch in der Lage ist den Verkehr zu verringern. Und Verkehr verringern heißt meiner Meinung nach nicht mehr Skibusse sondern Verlagerung vor allem der Tagesgäste vom Auto in die Gondel.
 
HBB schrieb:
Tiroler Oldie schrieb:
Wenn die Kapazitäten im Tuxertal voll ausgelastet sind sollte man langfristig eine 2 Zufahrtsmöglichkeit von Mayrhofen über Ginzling und Schlegeis zum Gletscher bauen. Unten eine Straße und weiter oben Lifte und Pisten bis zum Gletscherblick. Dann wären die Belastungen für Bewohner, Gäste und Tagesgäste besser aufgeteilt. Also warum sollte man diese geografische Besonderheit nicht nützen.
Du weißt aber schon, dass diese Möglichkeit explizit ausgeschlossen ist !?
Die Erschließung vom Schlegeis aus stand vor etlichen Jahren mal zur Debatte - dann wurde das aber - soweit ich mich erinnere - weitgehend im Einklang mit der Ginzlinger Bevölkerung - verworfen zugunsten des Naturparks Zillertaler Alpen. Dafür steht ja jetzt das wunderschöne und sehr interessante Naturparkzentrum in Ginzling; und man kann z.B. tagelang den einzigartigen Berliner Höhenweg gehen, ohne ständig die Narben des Massentourismus besichtigen zu müssen. Das ist wirklich jedes mal auf's Neue faszinierend: ein paar Kilometer weiter treten sich die Menschen gegenseitig auf die Füße, aber dort kann man stundenlang wandern, ohne jemandem zu begegnen- ein wahrer Segen für das ganze Zillertal. Und wenn mich nicht alles täuscht, ist auch ein Großteil der Bevölkerung vor Ort recht zufrieden mit der Situation, wie sie jetzt ist.
Ich weiß das sich Ginzling mit großer Mehrheit dagegen ausgesprochen hat. Aber ich weiß auch warum.
Nach Ginzling, durch Ginzling und weiter Richtung Schlegeis Stausee führt eine sehr schlecht ausgebaute Straße.
Der Schegeis Stausee ist im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel für Tagesgäste. Daher viel Verkehr auf einer schlechten Straße im Sommer. Das ist natürlich nicht lustig für Ginzling.
Mit einer Liftverbindung hätte man dies auch im Winter gehabt. Kein Wunder das Ginzling da dagegen ist.
Aber wenn man es richtig macht ist auch Ginzling dafür.
Mit einer Gondel ab Mayrhofen! Eine Mittelstation müsste am Schlegeis Stausee sein um die Sommergäste in die Gondel zu bringen und die Bergstation natürlich beim Gletscherblick.
Wenn es so gebaut werden würde hätte Ginzling eine Verkehrsentlastung im Sommer, und die Chance auf mehr Wintertourismus von Herbst bis Frühling.
Dann ist auch Ginzling dafür!!!
Dann ist aber noch das Tuxertal dagegen. Glaube nicht die lassen sich 50% vom Kuchen einfach wegnehmen.
Ich bin aber trotzdem dafür weil ich es einfach am besten finde wenn man alles möglich gleichmäßig aufteilt.
Schlechte Sachen wie Lärm und Verkehr und gute Sachen wie Infrastruktur und höheres Einkommen.
 
Mit einer Gondel ab Mayrhofen!

Das kann doch nicht dein Ernst sein.
Hab nur mal kurz im Google die Entfernung gemessen... Das gäbe ja eine Seilbahn mit einer Länge in der Grössenordnung von 20km...
Und das nur als eine Zweit- (eigentlich Dritt-) Erschliessung eines Skigebiets... Schon etwas übertrieben, nicht?
 
Leute, beruhigt euch! das wir erst in Angriff genommen, wenn der erste geniale Plan vom Tiroler Oldie verwirklicht wurde:
Die lückenlose Zusammenschließung aller Skigebiete von der Ausfahrt Inntalautobahn bis zum Hintertuxer Gletscher. Damit dann alle alle Skiurlauber auf Ski (ja, mit Gepäck und ggf Kindern) bis nach Hintertux fahren und gondeln können, um da dann im Hotel zu wohnen.
 
Ich lasse das hier mal stehen und verschiebe es nicht gleich ins Utopie-Topic. Aber jetzt bitte: Zurück zum Thema und den Fakten. :D

Zum Parkhaus: Einen eventuellen Zugang von der Piste könnte man ja auch als Ausgang auf die Piste nutzen. Dann wäre der "lange" Fußweg hinfällig...
 
So ähnlich hat man das am Feldberg ja auch gemacht. Allerdings ist das halt doch ein kleiner Unterschied wenn man die Schi gleich wieder ausziehen muss und zu den Hauptzeiten ist die Abfahrt nicht zur Verfügung steht.
 
Kerker schrieb:
Zum Parkhaus: Einen eventuellen Zugang von der Piste könnte man ja auch als Ausgang auf die Piste nutzen. Dann wäre der "lange" Fußweg hinfällig...

Gerade zu den Zeiten, wo das Parkhaus auf jeden Fall befüllt wird weil so viel los ist (Herbstsaison, März-Mai) steht die Talabfahrt nicht mehr unbedingt zur Verfügung.
Im Herbst ist die sowieso eigentlich immer noch geschlossen und spätestens im April setzt auch im Tal der Frühling ein. Die Abfahrt an sich ist dann zwar noch als Schneeband vorhanden, aber das Kinderland teilweise schon grüne Wiese.
 
Im Stammgästemagazin wird der Dreijahresplan für den Gletscher wie folgt zusammengefasst:

1. Neue Tiefgarage:
- 1. Abschnitt soll bis November 2021 fertig sein
- 2. Abschnitt soll im Sommer 2021 errichtet werden (vermutlich ist hier 2022 gemeint?)
-> Die Garage soll über Rollbänder und Rolltreppen mit der "Außenwelt" verbunden werden, die Oberfläche wird begrünt werden


2. 6er Lärmstange 1
- Betriebsbeginn ist für den Herbst 2022 geplant


Im Grunde nichts Neues, aber eine kurze Perspektive!
 
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